Verhalten vom Anwalt normal?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dass ein Anwalt E-Mails anstelle von Briefen schickt, ist vollkommen normal und üblich. Besonders die großen, renommierten Kanzleien arbeiten fast nur noch papierlos, und die Mandanten danken es ihnen. Es bedeutet weniger Papierflut und schnellere Kommunikation. In sämtlichen Kanzleien, in denen ich tätig war, wurden Briefe nur noch dann verschickt, wenn der Mandant keine E-Mail-Adresse hatte oder etwas im Original übersandt werden musste.

Der Rest ist natürlich einfach mangelnde Büroorganisation. E-Mails gehören sofort weitergeleitet oder notfalls nochmal ausgedruckt vorgelegt. Auch dass die E-Mails inhaltlich zu wünschen übrig lassen, ist natürlich ein Problem (wäre bei Briefen wahrscheinlich nicht anders...). Telefonische Erreichbarkeit ist dagegen ein verbreitetes Problem unter Anwälten ;)

Wenn du dich von deinem Anwalt nicht gut beraten und nicht ernst genommen fühlst, solltest du über einen Wechsel nachdenken.

Nein, anwälte schicken Briefe- niemals E-mails

Wenn ich ein Anwalt bin und als seriös gelten möchte dann ist es wohl selbstverständlich dass ich meinen Klienten Briefe schicken. Diese müssen jedoch nicht von Hand geschrieben sein, sondern es ist auch möglich einen Brief formell über den Computer zu schreiben und an den Klienten zu schicken. zudem werden E-Mails von den meisten Leuten heutzutage nicht mehr so oft gelesen

Das kommt drauf an was der Anwalt kostet. Ein vernünftiger Anwalt macht auch persönliche Termine.

Darf ein Anwalt eine Stellungnahme ans Gericht schicken, ohne diese vorher mit dem Mandanten abgesprochen zu haben??

Angenommen, Person x bekommt eine Anzeige. Nimmt sich einen Anwalt und gibt diesem eine schriftliche Schilderung der Umstände. Anwalt beantragt Akteneinsicht, erhält diese, erstellt eine Stellungnahme und schickt diese, ohne vorherige Prüfung durch den Mandanten direkt ans Gericht. Mandant bekommt diese dann lediglich in CC zur Kenntnisnahme. Die Stellungnahme enthält jedoch schwerwiegende Fehler bzw. stellz die Sachverhalte falsch dar.

Ist dies rechtens, oder müsste jede Stellungnahme durch den Beklagten „abgenommen“ werden? Welche Möglichkeiten hätte der Mandant nun, die Sachverhalte richtigzustellen?

Vielen Dank für alle ernst gemeinten Antworten!

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ist der anwalt verpflichtet akteneinsicht zu nehmen wenn der Mandant es fordert?

Es liegen bei der Statsanwaltschaft und Polizei Akten von Strafanzeigen vor die für einen Scheidungsprozess, zwecks Beweis von Gewalttaten des Ehemanns, notwendig sind. Das Gericht fordert diese nicht an. Der Rechtsanwalt will die Akten vom Mandanten. Der Mandant bekommt diese nicht. Die entsprechenden Stellen geben nur dem Anwalt Einsicht. Dieser WILL sie aber vom Mandanten.

Der Mandant ist hier der spielball. Hat der Anwalt keine Pflicht auf aufforderung die Akteneinsicht zu nehmen?

Bleibt dem Mandanten jetzt also nur noch zuzusehen wie er den Prozess deswegen verliert?

PS: Im Berufsrecht der Anwaltskammern steht dazu nichts. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sagt auch nichts dazu. Dagegen aber:"Im Einzelfall können jedoch der Schutz von Daten anderer Beteiligter und das ermittlungstaktische Interesse von Ermittlungsbehörden dem entgegenstehen."

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Wenn der Anwalt Fremdgelder nicht weiterleitet und Urkundenfälschung betreibt

Der Rechtsanwalt hat des Öfteren Fremdgelder etwa 3-4 Wochen nicht weitergeleitet und dann auch noch das Eingangsdatum der das Geld überweisenden Versicherung gefälscht, bevor er das Schriftstück an seinen Mandanten weitergeleitet hat. Muss nun bei einem Wechsel des Rechtsanwaltes der Mandant selber die Kosten für den 2. Rechtsanwalt tragen oder muss diese Kosten die Rechtsschutzversicherung tragen?

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Frage --> Anwalt. Klient und Mandant

Was ist der Unterschied zwischen einen Mandanten und einem Klienten? Gibt es überhaupt einen Unterschied?

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Dürfen der Anwalt und sein Mandant ein vom Gericht bestelltes psychiatrisches Gutachten über den Beklagten lesen?

Hi, ist es rechtlich abgeklärt, dass oder ob ein Anwalt/eine Anwältin sowie deren Mandanten ein vom Gericht bzgl der Klage bestelltes psychiatrisches Gutachten lesen darf? Das würde doch tief in das Persönlichkeitsrecht des Beklagten eingreifen. Im Allgemeinen wird ja selbst dem Patienten die Herausgabe einer schriftlichen Beurteilung durch Psychiater verweigert mit Hinweis auf das "Psych-Gesetz". Kennt hier vielleicht jemand die Gesetzlage? Und falls es erlaubt ist, dass gegnerischer Anwalt sowie sein Mandant das Recht haben, das psychiatrische Gutachten zu lesen, wie kann denn der Patient vor Weitergabe privater und gesundheitlicher Interna geschützt werden? ich würde mich sehr freuen, wenn mir da jemand weiterhelfen kann. lLili81

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was passiert wenn ein Anwalt zwei Mandanten hat ?

Hey was passiert wenn ein Verbrecher 1 zum anwalt geht und will das er ihn vertritt und dann Mandant 2 kommt und will auch vertreten werden und dann ein Verfahren kommt und dann Madant1 gengen Mandant2 verhandelt also so: Mandant1->->->->->-><-<-<-<-<-<-Mandant2 was passiert dann ???? wenn beide den gleichen anwalt haben ???

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