Verhalten eines Maklers bei Hausverkauf nach Scheidung

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3 Antworten

Der Verkauf kann eigentlich nicht zustande kommen, da beide im Grundbuch stehen, demzufolge auch beide einem Vertrag mit einem Makler zustimmen müssen! Es kann aber auch nur einer den Vertrag mit dem Makler unterschreiben, wenn vom anderen eine Vollmacht vorliegt, dies ist offensichtlich nicht der Fall. Nimm Dir schnellstens einen Anwalt, der sollte den Makler eigentlich mal aufklären. In übrigen, auch beim Notar kannst Du dann den Verkauf ablehnen.

Ich bin mit einem Verkauf einverstanden. Was mich misstrauisch macht,ist das ich den Käufer nicht vorher erfahren darf. ich vermute,daß da ein Zusatzgeschäft hinter meinem Rücken abläuft.

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@flexi56

Egal, ob Du mit dem Verkauf einverstanden bist oder nicht, es geht hier um einen Formfehler. Da Du Miteigentümer bist, hätte Deine Zustimmung erfolgen müssen, wenn ich aber lese, daß der Makler Unterlagen zurückhält, klingt das für mich wie Betrug, entweder von der Seite des Maklers oder von seitens Deines Ex!

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Was sagt denn Dein Anwalt dazu ? Ich nehme doch an, dass Du einen Anwalt hast, der Dich während des Trennungsjahres gut berät ?

Nach meiner Auffassung darf dein Exmann nicht allein einen Makler beauftragen! Da du Miteigentümerin der Immobilie bist, müßtest du den Vertrag mit dem Makler mitunterzeichnen. Ein wie von dir beschriebener Kaufvertrag ist m. E. nichtig!

Du solltest unverzüglich deinen Anwalt einschalten! Da will dich offenbar jemand über den Tisch ziehen!

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