Verhalte ich mich als wäre ich auf drogen?

4 Antworten

Hey, die Nebenwirkungen vom Venlafaxin lassen nach ca. 2 Wochen nach, nach 3 Wochen merkst du nichts mehr. Wenn du möchtest kannst du die Dosis für 2 Wochen halbieren (oder Viertel) und danach wieder aufdosieren. Das lässt die Nebenwirkungen verschwinden - der Körper braucht eine gewisse Zeit sich auf das Venlafaxin einzustellen, daher ist es sinnvoll die Dosis langsam zu erhöhen.

Man sagt doch immer das man von antidepressiva keine aufputschende wirkung bemerken kann, aber ich merke eine sehr starke wirkung. Wie kann das sein?

Wer das sagt, kennt sich nicht aus. Noradrenerg wirkende Antidepressiva wie Venlafaxin habe eine sehr starke aufputschende Wirkung, was auch so beabsichtigt ist.

Das Seroquel ist hingegen ein Wirkstoff der - im Gegensatz zum Venlafaxin - eher nicht gegen Depressionen und Antriebsstörung hilft, sondern eher zur Beruhigung, bei Manie, Aggresivität, Selbstverletzung oder Psychosen eingesetzt wird. Die Wirkung wird eher als negativ empfunden und ich persönlich würde eher dazu raten wenn überhaupt die kleinstmögliche Dosis zu nehmen. Aber das sollte dein Arzt entscheiden. Venlafaxin würden die meisten Menschen freiwillig nehmen - Seroquel nicht.

Gruß Chillersun

Du solltest Deinen Medikamentengebrauch und die entstehenden Nebenwirkungen mit einem Facharzt besprechen und mal darüber nachdenken, ob Medikamente nicht auch Drogen sind...

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert jede Substanz als Droge, die in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag. Dieser umfassende Drogenbegriff erfasst nicht nur illegale Substanzen wie: Cannabisprodukte, Halluzinogene, Opiate und Kokain, sondern auch legale Substanzen wie: Alkohol, Tabakerzeugnisse, Schmerzmittel, Schnüffelstoffe, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Er bezieht sich auch auf die Alltagsdrogen wie z.B. Kaffee und Tee und grenzt Drogen einerseits sowie Genuss- und "Lebens"-mittel andererseits nicht mehr trennscharf voneinander ab

Also ehrlich gesagt diese ganzen Nebenwirkungen hat man wenn man oft auch Ecstasy genommen hat. Halt als normale Wirkung außer das Zähneknirschen das nur selten.. Also falls du das nicht wusstest^^

Ich bin so gereizt und aggressiv - Woran kann das liegen und was kann ich tun, um nicht auszurasten?

Als Kind hatte ich sehr oft sehr starke Wutausbrüche, welche ich aber in der frühen Jugend unter Kontrolle bekommen konnte und inzwischen bin eine freundliche, hilfsbereite und faire 21-jährige, die lieber sich selbst weh tut, als anderen (zumindest solange sie es nicht verdient haben).

Ich habe einige psychische Störungen diagnostiziert bekommen (z.B. Borderline, Depression), weswegen ich nun über ein Jahr Venlafaxin genommen habe. Da ich nun wegen des ADS auf Strattera umsteige, schleiche ich das Venlafaxin aus und tu das sogar langsamer, als der Psychiater es gesagt hatte.

Nun bin ich seit wenigen Tagen furchtbar gereizt und ständig fauche ich meine Mutter an, wenn sie nur ein falsches Wort sagt, und reagiere aggressiv. Selbst wenn ich allein bin, bekommen Gegenstände Schläge und Gefluche von mir ab, und das wegen minimalen Kleinigkeiten. Außerdem habe ich fast den ganzen Tag das Gefühl ich könnte sofort in Tränen ausbrechen.

Das bin überhaupt nicht ich! Ich bin gegenüber anderen nicht aggressiv oder gewalttätig! Ich habe so Angst, dass ich mich nicht mehr kontrollieren kann und in der Öffentlichkeit ausraste, da fehlt wirklich nicht mehr viel. Das letzte mal ist das passiert, als ich in der Psychiatrie war und mein Antidepressivum von einem Tag auf den anderen einfach abgesetzt hatte (Ja, doofe Idee, ich weiß), aber diesmal bin ich es ja langsam angegangen und mit Begleitung vom Psychiater.

Ich konnte in beiden Beipackzetteln unter den Nebenwirkungen nicht finden. Weiß jemand woher das kommen kann? Ich bin zwar zur Zeit etwas gestresst, aber das ist ja kein Grund, um mich kaum noch unter Kontrolle zu haben.

Ich habe so Angst, dass ich die Kontrolle über mein Verhalten verliere. Hat jemand schon so Erfahrungen gemacht und kann mir helfen?

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Was kann ich tun, wenn die Psychiatrie alles verschlimmert?

Ich bin 12 und jetzt schon etwas länger in einer Psychiatrie (darf am we nach Hause). Die Einweisung hat viele Gründe. Auf jeden Fall hilft es mir in der Psychiatrie gar nicht. Alles wird nur schlimmer. Ich fühle mich so, als bin ich ein riesiger Fehler. Mein Vater soll bis morgen entscheiden, ob ich noch ein Medikament gegen Depression bekommen soll. Das wirkt halt entgegen dem Hunger. Ich esse e schon nicht viel und bin relativ leicht (ich hab aber keine Magersucht oder so). Daher hat der Arzt ein paar Bedenken und hat diese auch meinem Vater mitgeteilt. Das funktioniert dann also auch nicht.

Ich möchte da einfach raus und mein normales Leben führen.

Meine Eltern wollen mich aber nicht gegen die Ärzte entlassen lassen. Allein geht das nicht.

Was kann ich nur tun?

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