Verhältnismäßigkeitsprinzip - kommt mir das nur so vor oder wird das kaum angewendet?

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1 Antwort

Ich kann dir nicht ganz folgen. Denn bei der Verhältnismäßigkeit geht es ja darum in welchem Verhältnis die Konsequenz zum "Vergehen" steht.

Aber oftmals ist es ja so, dass Arbeitgeber gezielt nach Gründen suchen oder erfinden um unbequeme Mitarbeiter loszuwerden. So wie auch in dem von dir genannten Fall der Kassiererin bei Netto die den Rechtsstreit ja gewonnen ja. Da spielt Verhältnismäßigkeit gar keine Rolle.

Solche Fälle sind bei Netto keine Seltenheit. Habe ich selbst auch schon in der eigenen Filiale gehabt, dass Kollegen alleine von (2 oder mehr) Vorgesetzten ins Büro geholt wurden und (ohne Beisein des Betriebrates) unter massivem Druck genötigt wurden Aufhebungsverträge und Schuldanerkennungen zu fiktiven Vergehen unterschreiben.

Unbezahlte Überstunden erlebe ich dort JEDEN Tag. Das ist einer der Hauptstützpfeiler des Erfolges dieses Unternehmens.

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