Verhältnis zwischen Staat und Freiheit bei Hobbes und Marx?

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1 Antwort

Hobbes: Naturzustand des Menschen ist der Kampf, nur durch eine Starke Instanz (dem Staat), kann dieser Kampf unterdrückt werden und die Menschen zusammen leben. Freiheit war für Hobbes also nicht so gut, da dann ja immer wieder Kämpfe ausbrechen würden (Wurde übrigens widerlegt, es gibt keinen Naturzustand des Menschen, der aus Kampf besteht.)

Marx hat eigentlich nicht viel zu Staat und Freiheit geschrieben, darum würde ich eher auf Engels verweisen (die beiden waren ja eh immer einer Meinung). Demzufolge sei der Staat aufgebaut auf das Privateigentum. Und das Privateigentum (an Produktionsmitteln [Land, Fabrik, etc.]) muss abgeschafft werden und ersetzt durch kollektives Eigentum durch die Arbeiter. Damit würde sich die Gesellschaft in eine herrschaftsfreie Gesellschaft verwandeln und der Staat schlussendlich verschwinden.

In Bezug auf einen "Urzustand" schrieb Engels auch, und zwar lebten die Menschen im sogenannten Urkommunismus, d.h. alles wurde geteilt, alle waren gleich (egalitäre Gesellschaft). Erst durch das Eigentum wurde diese Gleichheit zerstört und es konnte sich eine Herrschaft etablieren.

Quellen bei Marx: https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1875/kritik/randglos.htm

Engels: http://www.mlwerke.de/me/me20/me20_444.htm

http://www.mlwerke.de/me/me21/me21_025.htm <-- das könnte auch einfach mal so zum lesen interessant sein ;)

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