Verhältnis zwischen Spannung und Stromstärke beim Ohmschen Widerstand?

6 Antworten

die spannung ist der druck, der den strom gegen den widerstand durch die leitungen drückt.

wenn dein motor bei 5 volt hat dann bedeutet das, dass du 4 volt verheizen musst, um auf 9 zu kommen.

deine nennstromstärke sind übrigens die 0,4 ampere des motors. dass der widerstand bis zu einem ampere kann das ist schön, hier aber egal. 4 volt durch 0,4 Ampere macht übrigens 10 ohm.

du verheizt übrigens in deinem widerstand ganze 1,6 watt. angesichts der tatsache, dass in so einem 9 volt block nicht viel strom drinne steckt, finde ich das ist verschwendung.

lg, Anna

Die maximale Belastbarkeit von Widerständen wird in Leistung (P_verlust in Watt) angegeben, nicht in Strom.

Abgesehen von deinem Vorhaben: Eine 9V-Blockbatterie ist wegen der Spannung im Verhältnis zur kompakten Größe nur für sehr geringe Ströme geeignet (in der Größenordnung Fernbedienung). Auf Deutsch: Der Motor lutscht das Ding in weniger als einer Stunde leer :).

Wenn wir von einer idealen Spannungsquelle mit exakt 9V und einem Motor mit konstantem Widerstand ausgehen (was beides praxisdfremd ist), dann wäre das:

R_vor = (U_0 - Uv) / Iv = (9V - 5V) / 0,4A = 10 Ohm

P_verlust = (U_0 - Uv) * Iv = (9V - 5V) * 0,4A = 1,6W -> Aufrunden auf die nächste kaufbare Größe: 2W

Wird also ein ziemlicher Heizwiderstand, der 1,6W aus der "kostbaren" Batterie in Wärme verschwendet :). Solche Widerstände sollte man stets vermeiden.

Hinzu kommt, dass ein realer Motor beim Anlaufen kurzzeitig mehr Strom nimmt. Je mehr er mechanisch schaffen muss, umso höher die Stromaufnahme. Durch den Widerstand bricht beim Anlaufen die Spannung über den Motor zusammen und er hat keine wirkliche Kraft mehr (keine Spannung = keine Leistung).

-> Vergiss es, Spoannungsquelle ungeeignet. :D

Woher ich das weiß:Hobby – Ich beschäftige mich schon mehrere Jahre damit.

Um so höher der Strom durch den Widerstand, desto höher ist die Spannung die über dem Widerstand abfällt (U = R*I)

Um so höher die Spannung ist, die am Widerstand abfällt, um so kleiner ist die Spannung, die am Motor anliegt. (U_Motor = U_Batterie - U_Widerstand)

genau, aber würde dadurch nicht, Plump gesagt, der Motor zu viel Spannung bekommen, wenn er nicht genug Strom „abnimmt “, und so letzt endlich kaputt gehen ?

0

Ich frage mich manchmal, warum Leute auf komische Gedanken kommen. ;-)

Fast alle Ladegeräte für Handys arbeiten mit 5 V. Wieso will jemand per 9 V Batterie einen 5 V Motor betreiben. Okay, das hängt wohl mit wenig Wissen über die Zusammenhänge zusammen. ;-)

Wenn die 9 V Batterie mal leer ist, und das ist sie ab 7,2 V, dann mache mal die Umhüllung weg. Dann tauchen da 6 kleine 1,5 V Batterien auf! Bei der kleinen Größe kann nicht viel Energie drin sein.

Sowas ist auch Verschwendung, weil ab 7,2 V leer gilt! Nutzbar sind nur 20 %!
80 % wird weggeworfen, weil nicht mehr nutzbar.

Netzgerät das 5 V mit bis zu 1A liefern kann, wäre besser. Gibt es auch mit Rundstecker. Passende Buchse dazu kaufen, bissel Kabel zum verbinden, fertig.

Woher ich das weiß:Beruf – über 40 Jahre Instandhaltung, Reparaturen

Nimm lieber nen Spannungsregler.

Die Spannung mit einem passenden Widerstand auf die exakt für den Motor passende Spannung "runterzudrosseln" hört sich für mich sehr abenteuerlich, verschwenderisch und praxisfremd an. Zumindest hab ich das bisher noch nie so irgendwo gesehen.

Was möchtest Du wissen?