Verhältnis- und Molekülformel in der Chemie

1 Antwort

Moin,

ja, das mit der Molekülformel hast du ganz richtig verstanden. Was die Verhältnisformeln angeht, so ist das im Prinzip ähnlich. Nur sprichst du hier von Verbindungen, die aus Ionen aufgebaut sind. Ionenverbindungen setzen sich aber aus Ionen zusammen - wie der Name schon sagt. Ionen wiederum sind geladene Teilchen. Die Ladung wirkt dabei aber nicht in eine bestimmte (festgelegte) Raumrichtung. Es ist vielmehr so, dass die Wirkung der Ladung ungerichtet ist, also in alle Raumrichtungen gleichermaßen geht. Darum umgeben sich Ionen ringsum mit entgegengesetzt geladenenen Ionen, weil sich entgegengesetzt geladene Ionen anziehen. Am Ende entsteht auf diese Weise ein Ionengitter (Kristallgitter). Daher kannst du keinem Ion einen speziellen Bindungspartner zuordnen (anders als in Molekülverbindungen!). Es entsteht im Grunde ein riesiges Molekül aus zigmilliarden entgegengesetzt geladenen Ionen, die sich räumlich in spezieller Weise anordnen. Es ist daher nicht nur unpraktisch, sondern auch nicht wirklich möglich, immer genau anzugeben, wie viele Ionen nun in einem Kristall vorhanden sind. Darum hat man sich sinnigerweise darauf geeinigt, bei Ionenverbindungen das kleinstmögliche Verhältnis der entgegengesetzt geladenen Ionen anzugeben, in dem diese in den Kristallen vorkommen. Etwa BaCl2: Auf ein Barium-Kation (Ba^2+) kommen zwei Chlorid-Anionen (Cl^-). Oder Mg3(PO4)2: Auf drei Magnesium-Kationen (Mg^2+) kommen zwei Phosphat-Anionen (PO4^3-). Das Verhältnis der Natrium-Kationen zu Chlorid-Anionen in Kochsalz beträgt: Na^+ : Cl^- = 1 : 1. Darum lautet die Verhältnisformel entsprechend NaCl, verstehst du?

Fazit: In einer Verhältnisformel einer Ionenverbindung wird das kleinstmögliche Verhältnis der enthaltenen entgegengesetzt geladenen Ionen angegeben, weil in einem Ionengitter keine klar ausgewiesenen Bindungspartner vorhanden sind.

LG von der Waterkant.

Okey, vielen, vielen Dank für die Antwort! :))

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