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Am 7. September 1998 gründeten Lary Page und Sergey Brin in einer Garage das Unternehmen „Google Inc.“ und warfen die erste Testversion von Google auf den Markt.
Das Wort Google wurde dabei vom Wort Googol abgeleitet. Ein Googol ist eine Zahl aus der Mathematik, genau genommen eine 1 mit hundert Nullen, die auf den systematischen Namen „Zehn Sexdezilliarden“ oder auch „Sedezilliarden“ hört. Der Begriff wurde ab 1938 durch den amerikanischen Mathematiker Edward Kasner geprägt, der seinen damals neunjährigen Neffen gebeten hatte, sich ein einfacheres Wort für den eher sperrigen systematischen Namen auszudenken. So eindrucksvoll aber ein Googol für den Laien auf den ersten Blick sein mag, so wenig praktischen Nutzen hat er in der Mathematik (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Googol). Für Brin und Page jedoch war und ist Googol ein Symbol für die schier unüberschaubare Menge an Webseiten, die Google in seinen Suchindex aufnehmen sollte.

Im Februar 1999 eröffnete Google sein erstes Büro im ca. 60.000 Einwohner zählenden Palo Alto in Kalifornien. Zu dieser Zeit gingen rund 500.000 Suchanfragen pro Tag ein. Im Juni des Folgejahres zählte der Google-Index mehr als eine Milliarde Seiten – Google wurde somit zur führenden Suchmaschine auf dem Markt. Ein Hauptgrund für den ersten Erfolg war banalerweise nicht, dass konkurrierende Suchmaschinen qualitativ schlechtere Ergebnisse zu Tage förderten, sondern dass sie ihre Seiten zu umfangreichen Webportalen ausbauten. Die schlichte Google-Seite dagegen hatte bei den damals langsamen Internet-Verbindungen einfach deutlich kürzere Ladezeiten.

Das eigentliche Geschäftsmodell aber war zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht geboren. Ein Jahr zuvor verwies Google-Investor und Vorstandsmitglied John Doerr auf die zwischenzeitlich vier Millionen Seitenaufrufe pro Tag mit den Worten: „Wir werden noch herausfinden, wie man damit Geld machen kann.“
(Quelle: http://www.heise.de/ct/artikel/Jenseits-von-gut-und-boese-290452.html)

Eher aus der Not heraus kopierten Page und Brin kurz darauf die Idee ihres Mitbewerbers GoTo.com, Anzeigentexte für Online-Werbung zu schalten. Das Werbeprogramm Google AdWords war geboren: Jeder, der eine Werbebotschaft ins Netz stellen wollte, konnte gegen Bezahlung eines bestimmten Werbebudgets bei Google eine kommerzielle Anzeige schalten, die bei bestimmten Suchanfragen zusätzlich zur Ergebnisliste eingeblendet wird. Da Google zwischenzeitlich genügend Nutzer weltweit verzeichnen konnte, wurde der Suchmaschinenanbieter schnell zur digitalen Litfaßsäule für alle Surfer, die im Internet nach Informationen suchten.

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