Vergleich mit Gläubiger anstreben

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3 Antworten

Ein Vergleich mit einem Gläubiger wird in der Regel nicht der Schufa gemeldet, da dies auch Inhalt des Vergleichs sein kann. So ein Vergleich z.B. mit einer Bank könnte allerdings schon wegen eines gekündigten Kredits o.ä. der Schufa gemeldet sein. In so einem Fall sollte die Löschung des Eintrags mit in den Vergleich eingeschlossen sein. Bei privaten Gläubigern oder Handwerkern erfolgt nur Schufa-Eintrag, wenn bereits Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gelaufen sind. Auch bei erfolgter Abgabe der eidesstattlichen Versicherung ist dies amtlich vermerkt. Auf jeden Fall den Gläubiger darauf ansprechen, damit hier keine Frage offen bleibt.

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Wenn Du einen Vergleich mit einem Gläubiger anstrebst,ist der Forderungsvorgang ja schon älter und wird schon geraume Zeit laufen.Dürfte also von daher (z.B.durch Mahnbescheid,Vollstreckungsbescheid) längst der SCHUFA gemeldet sein. Falls dieser Gläubiger der Schufa (oder anderen Auskunfteien) angeschlossen ist. Bei Abschluss eines Vergleiches wird keine gesonderte Nachmeldung an die SCHUFA erteilt.Der vorhandene Negativeintrag bleibt solange gespeichert,wie die Löschungsfrist es vorsieht.Also über einige Jahre.Unabhängig von einer Vergleichszahlung.

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Bei einem "angestrebten" Vergleich sollte IMMER gleichzeitig vereinbart werden, das der Gläubiger mit der Löschung aus der Schufa einverstanden ist.

Demnach wie folgt: Der Gläubiger ist mit der Zahlung in Höhe von ....... einverstanden und stimmt gleichzeitig, bei Zahlung o.g. Summe, der Löschung aus dem Schuldnerverzeichnis zu und erteilt hierzu "ZUG UM ZUG" die SCHRIFTLICHE Einwilligung. Weitergehende Forderungen bestehen NICHT MEHR.

Heißt: Der Gläubiger bestätigt damit das die Forderung damit ausgeglichen ist.

Eine Vergleichsverhandlung wird NICHT in der Schufa vermerkt.
Übrigens: Ein Vergleich wir in der Regel "AUSSERGERICHTLICH" angestrebt, wenn der Gläubiger mit MAX. 40 % der GESAMT-Forderung, demnach einschließlich Kosten und Zinsen, einverstanden ist.

Viel Erfolg.

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