Vergleich Hartz-IV-Empfänger / Studenten

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18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meine Tochter studiert auch und sie hat das, was sie selbst verdient. Keinen Cent mehr. Sie meckert deswegen nicht, weil sie weiß, dass sie in ein paar Jahren viel mehr verdienen wird.

Den ganzen (natürlichen notwendigen) Bildungsaufwand zahlen zum größten Teil die kleinen Arbeiter und Angestellten mit ihrem Einkommen. Die können es sich nicht leisten "Ihr Geld im Ausland arbeiten zu lassen". Jeder dieser "kleinen Leute" zahlt neben seinen Einkommensteuern natürlich für fast sein gesamtes Resteinkommen die Mehrwertsteuer für alles was er lebensnotwendig kaufen muss. Nur der verschwindend geringste Anteil der Bevölkerung kan sich leisten, sein Geld anzulagen. Dafür zahlt er keinen Cent Mehrwertsteuer. Trotzdem erbringt genau dieses Geld den wirklichen Mehrwert, der wiederum angelegt werden kann. Bestest Beispiel ist jetzt wieder: Der Staat ist zu blöde zu merken, dass die 20 € Erhöhung des Kindergeldes sofort gegen die Hartz IV Leistung verrechnet werden muss. Jetzt wird für mehr Geld als es einbringt, von diesen Ärmsten, der Minibetrag mit einem Riesenaufwand wieder eingefordert. Und die. die das verbockt haben, haben ebenfalls auf Kosten der anderen "studiert". Alsi, ich finde diese Studenten, die zu fast 100 % auf Kosten der Arbeiter leben, haben überhaupt kein Recht zu meckern.

Ist dir schonmal aufgefallen, dass Studenten ihre Ausbildung gerade beginnen und hoffnungsvoll in die Zukunft schauen, ihre berufliche Laufbahn noch vor sich haben, wie überhaupt ihren ganzen Lebensweg?

Hartz IV Bezieher sind, in vielen Fällen, die Leute die in der Realität des strukturellen Arbeitsplatzabbaus angekommen sind.

Kannst du da irgend einen Unterschied feststellen?

Ein kleines Beispiel: Braunkohlabbau- vor 100 Jahren machten 40.000 Arbeiter die Arbeit die heute von einem Riesenbagger gemacht wird- der von 5 Leuten bedient wird. Und glaub mir, das wird nicht besser. Und auch damals waren es weniger die Abiturienten die diese Arbeit machten, als viel mehr die "bildungsferne" Schicht. Sollen diese Leute an die Wand gestellt werden, weil sie im Arbeitsprozess überflüssig geworden sind?

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