Vergleich: Buch - Film ... Inhalt/allgemein

3 Antworten

Weil man sie so besser verstehen können (soll), und weil sie sonst zu lang wären.

Weil:

Erstens und vor allem: Der Film ist ein anderes Medium als das Buch. Beim Film steht das Visuelle im Vordergrund (die Dialoge treten dann noch hinzu); das Buch "funktioniert" ausschließlich verbal, es ist ja nur Text. Alles Visuelle muss sich der Leser selber in seiner Phantasie vorstellen. Schon das macht Anpassungen unvermeidlich, wenn ein Buch verfilmt wird. Manches eignet sich nicht für die optische Darstellung.

Zweitens: Ein Buch enthält sehr viele Szenen und Handlungsstränge. Ein Film ist aber nur 90 Minuten lang (meistens), in Ausnahmefällen auch mal 2 Stunden, ganz selten auch mal 3. Aber selbst ein Film von 3 Stunden Dauer kann nicht alle Szenen eines 350 Seiten starken Buches enthalten.

Und natürlich wird auch aufs Marketing geachtet, es sollen möglichst viele Leuten ins Kino gehen. Da geht der künstlerische Anspruch oft baden.

wie Recht Du hast, leider - aber, auf diese Weise bleiben wenigstens noch einige Leser bei den Büchern. Und das ist auch gut so!

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Weil der Film spannender sein soll und nicht zu lang. Unwichtige Dinge werden deshalb geschnitten, oder umgeschrieben, um sie besser verfilmen zu können. Oder es soll interessanter gemact werden, indem mal irgendeine Kuss-Szene oder sowas einbaut, auch wenns im Buch garnicht vorkam.

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