Vergibt es Gott, wenn man Antichristliche Gedanken hatte oder über Christen geschimpft hat?

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15 Antworten

Auch Christen haben ständig antichristliche Gedanken. Und ärgern sich manchmal über andere Christen und schimpfen dann auch über andere. Dabei spielt es keine Rolle ob es Christen sind oder Nichtchristen über die man schimpft. Es ist nicht okay und kann unser Verhältnis zu Gott trüben.

Aber die gute Nachricht ist: Es gibt nichts, was nicht vergeben werden kann. Ein kurzes Gebet und die Sache ist vom Tisch. Dafür hat Gott sich verbürgt.

Es ist sowieso eine Illusion zu glauben, dass wir immer "gut" sein können. Schon von unserer Veranlagung her sind wir definitiv nicht gut. Darum ist ja die regelmässige Reinigung von der Sünde genau so wichtig wie unsere regelmässige Körperhygiene.

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Kommentar von LSdiethylamid
28.06.2017, 10:59

Schon von unserer Veranlagung her sind wir definitiv nicht gut. Darum ist ja die regelmässige Reinigung von der Sünde genau so wichtig

Ist das nicht interessant? Gott erschuf alles. Er erschuf uns so, dass wir auch nicht gut sein können und er wusste das wir nicht nur gut sein werden. Im gleichen Moment redet er uns ein schlechtes Gewissen ein und erschafft das Konzept von Sünde. Absurd, sadistisch oder?

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Hallo Schule2424,

Gott ist durchaus bereit, auch über solche Sünden hinwegzusehen, wenn die richtigen Voraussetzungen dafür vorliegen. Eine der grundlegensten Vorraussetzungen für die Sündenvergebung ist die echte von Herzen kommende Reue.

Ein biblisches Beispiel einer Person, die echte Reue empfand, ist der König David. Nachdem er Ehebruch mit der schönen Bathseba begangen hatte und ihm die Tragweite seiner Schuld bewusst wurde, schlug sein Gewissen und er verspürte eine große innere Last. Er selbst schrieb in einem Psalm darüber: "  Als ich stillschwieg, verzehrten sich meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag.  Denn Tag und Nacht war deine Hand schwer auf mir. Mein Lebenssaft ist verwandelt worden wie in der trockenen Sommerhitze" (Psalm 32:3,4). David beließ es jedoch nicht dabei, sondern er tat auch etwas. Er schreibt weiter: "Meine Sünde habe ich dir schließlich bekannt, und mein Vergehen habe ich nicht zugedeckt" (Psalm 32:5).

Dieses Beispiel zeigt, was sich im Fall echter Reue im Inneren einer Person abspielt. Es zeigt aber auch, dass damit in Verbindung ein Bekenntnis vor Gott abgelegt werden muss. Wer sich bewusst ist, dass er gegen Gott gesündigt hat, sollte den inneren Drang verspüren, Gott um Vergebung zu bitten. Um zu zeigen, wie ernst es ihm damit ist, ist noch ein weiterer Schritt nötig. Dazu schreibt die Bibel: "Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden" (Apostelgeschichte 3:19). Echter Reue folgt also die Umkehr, d.h. man wird alles tun, um künftig den gleichen Fehler nicht noch einmal zu begehen. Umkehr heißt auch, dass man sich innerlich von der Sünde, die man begangen hat, abkehrt und den festen Entschluss fasst, die Sünde fortan zu meiden. Es findet somit ein innerer Umwandlungsprozess statt, der dazu führt, dass man aus Überzeugung der biblischen Aufforderung nachkommt: "Hasst das Böse, und liebt das Gute" (Amos 4:15). Es geht also darum eine Abneigung gegen die begangene Sünde zu entwickeln. Das ist sicher nicht leicht aber auch nicht unmöglich.

Man sollte auch immer daran denken, dass man Gott nichts vormachen kann. Er durchschaut, wenn jemand Reue nur vorheuchelt oder meint, durch besondere Werke könne er alles wieder gutmachen. In der Bibel heißt es daher: "Denn nicht wie der Mensch sieht, [sieht Gott,] denn der Mensch sieht das, was vor den Augen erscheint; Jehova aber, er sieht, wie das Herz ist" (1. Samuel 16:7).

Wie Du also siehst, werden selbst schwere Sünden von Gott vergeben, wenn der Sünder bereit ist, die richtigen Schritte zu tun.

LG Philipp

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Was verstehst du unter vergeben? Im Blick auf Gott heißt vergeben, dass Schuld da ist, – weil lebensbeeinträchtigend gehandelt wurde, egal ob mit Absicht oder nicht –, die du aber nicht mehr bezahlen musst. Warum musst du sie nicht mehr bezahlen? Weil du zugibst, Schuld zu haben und auf das Angebot eingehst, dass das für dich gelten soll, was Jesus für dich getan hat. Denn er hat am Kreuz die Schuld mit seinem Leben für jeden bezahlt. Wir Menschen sind eingeladen, dieses Angebot anzunehmen. Wer dieses Angebot nicht annimmt, geht leer aus. Dieses Angebot meint aber nicht nur Vergebung, sondern die Möglichkeit, in einer Beziehung mit Gott zu leben, die einfach nur gut tut. (Auch wenn es nicht immer einfach ist.)

In der Apostelgeschichte, einem Buch in der Bibel,  wird beschrieben, wie der Christenverfolger Saulus (Saulus: hebräischer Name; Paulus griechisch) diesem Jesus begegnet und er durch diese Begegnung Vergebung erfährt und ab dann in dieser Beziehung mit diesem auferstandenen Jesus Christus lebte. – Vergebung macht nur Sinn, wenn man mit Gott was zu tun haben will. Wer nur aus Angst vor der Hölle auf Nummer sicher gehen will und um Vergebung bittet, der wird eine große Enttäuschung erleben.

http://www.gutefrage.net/nutzer/HeHoHa/antworten/neue/1     Siehe hier meine Antworten zu anderen Fragen. In einer Frage geht es darum, wer in den Himmel kommt.

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Wirst du merken wenn es soweit ist, vorausgesetzt es gibt ihn überhaupt.

Ich habe mal gehört, dass Jesus angeblich für die Sünden aller Menschen gestorben sein soll; das bedeutet, zuzugeben, dass es dir Leid tut bzw. dass du es bereust, falls es das denn wirklich so ist, reicht angeblich schon aus, dass einem vergeben wird.

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Der islamische Gott wird dich dafür sogar belohnen. Und auch andere Götter hätten ihre Freude daran.

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Nein, weil es keinen Gott gibt, der etwas vergeben könnte.

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Wenn man bereut, vergibt Gott alles. Das heisst allerdings nicht, dass alles vergessen ist. Guter Vortrag zu diesem Thema:

https://www.horeb.org/xyz/podcast/grundkurs_glauben/20170414gkg.mp3

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Kommentar von LSdiethylamid
28.06.2017, 11:09

Wenn man bereut, vergibt Gott alles.

Wenn ich einen Mord bereue komm ich in den Himmel und wenn ich Sonntags arbeite in die Hölle oder wie?

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Der muslimische Gott und die hinduistischen Götter ja.
Merkst du nicht, was du da für einen Schitt fragst.
Auch so finde ich diese Frage ziemlich albern - wenn du älter als 14 Jahre sein solltest.

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"Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen."
(1. Johannes 1: 9)

Solange wir Fehler/Sünden aufrichtig bereuen und Gott um Vergebung bitten, wird er selbst schwere Sünden vergeben.

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Grüß Dich Schule2424!

1) Solch ein Gott ist eine Erfindung des Menschen.

2) Somit kann Gott weder vergeben noch schuldig sprechen.

3) Du hast Probleme mit antichristlichen Gedanken.

4) "Gott" scheint Dir Angst zu machen, sonst würdest Du nicht fragen.

5) Wenn Du Dich von diesem Gott löst, verschwinden diese Deine Probleme.

6) Wenn nicht, dann wirst Du weiter Angst haben.

Ein Leben in Gottesfurcht ist ein elendes Leben.

Frage an Dich: Muss das sein?

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Mach Dir mal lieber Gedanken über Allah oder Vishnu. Die werden nicht so erfreut sein, dass du nicht an sie glaubst. ;)

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Wenn du Ihn nicht kennst, wirst du wohl Vergebung bekommen (2.Mose 34,7; 1.Joh.1,9).

Solange du den Heiligen Geist nicht lästerst (Mt.12,31).

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Wenn du Gott im Gebet um Vergebung bittest und diese Gebet ernst meinst, vergibt Er dir gerne: "Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,9).

"Ich sage euch, so wird auch sein im Himmel über einen er, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Buße brauchen!" (Lukas 15,7)

Buße hat nichts mit Bußwerken zu tun, sondern bedeutet: Änderung der Gesinnung. Es geht also darum, die begangenen Sünden nicht mehr tun zu wollen und sein Verhalten zu verbessern.

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Wenn du Gott im Gebet um Vergebung bittest und diese Gebet ernst meinst, vergibt Er dir gerne: "Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,9).

"Ich sage euch, so wird auch sein im Himmel über einen er, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Buße brauchen!" (Lukas 15,7)

Buße hat nichts mit Bußwerken zu tun, sondern bedeutet: Änderung der Gesinnung. Es geht also darum, die begangenen Sünden nicht mehr tun zu wollen und sein Verhalten zu verbessern.

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Nein. Wie viele biblische Beispiele zeigen, vergibt dieser Gott nicht. In vielen der Geschichten bringt er einfach alle um, die ihm nicht passen.

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