Vergewaltigung= Ehebruch?

16 Antworten

Vergewaltigung = Ehebruch

ja, natürlich, die Frau hatte mit einem anderen Manne ungewollt und erzwungen eine Penetration...

Sowas darf eine Frau nicht haben ! Basta ( ungeachtet der Umstände...)

---das wäre eine Auslegung---

eine andere, mir sympathischere Auslegung---wäre... "Ehebruch" nicht ausschließlich am penetrieren/einer Form von Sex haben festzumachen...

SONDERN daran, was man für einen emotionalen Zugang zueinander hat.

Für mich...hätte z.B. 'meine Frau die Ehe gebrochen-- selbst wenn keinerlei sexuelle Handlungen stattfinden--wenn sie z.B. sagen würde:

" ich f!icke mit keinem anderen Mann, aber ich kenne einen Mann, der mir emotional mehr bringt, als DU.... "Er" versteht mich...DU nicht !" o.ä.

Solche Geschichten machen nur Schlagzeilen wenn ausländische Frauen betroffen sind. Ansonsten erfährt das hier niemand. Ich kann mich noch an den Krieg zwischen Kuwait und Sadam Husseiin erinnern. Seine Soldaten haben massenweise kuwaitische Frauen vergewaltigt und die amerikanische Regierung bat die Regierung

von Kuwait dafür zu sorgen, dass diese dann (also die Frauen) nicht bestraft werden. Ob sie sich daran gehalten haben, keine Ahnung.

https://netzfrauen.org/2016/11/20/britin-droht-steinigung/

In Saudi Arabien gilt islamisches Recht, welches sich als Auslegung insbesondere des Korans versteht. Auch die Bücher Mose sehen für Ehebruch meines Wissens die Todesstrafe vor.

Jedoch sehen weder der Koran noch das Alte Testament für die vergewaltigte Person eine Strafe vor, es ist also eine chauvinistische Auslegung entgegen des deutlichen Wortlauts der Vorschrift, wobei ich nicht weiß, ob die offiziellen Behörden in Saudi Arabien diese Fehlauslegung fördern, davon habe ich zu wenig Ahnung.

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Wenn du zu wenig Ahnung hast warum widersprichst du dir dan und machst aussagen die man nur treffen kann wenn man ahnung hat

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@kelzinc0

Geht es noch weniger konkret? Wo ist mein Widerspruch? Und wo ist der Zusammenhang in diesem missglückten Teil-Satz "Wenn du zu wenig Ahnung hast warum widersprichst du dir dan" --> Löse einfach mal die Implikation auf und erkenne den logischen Fehler.

Ich weiß nicht, ob und inwieweit in Saudi Arabien die staatlichen Behörden - gegen den Koran - vergewaltigte Frauen mit dem Tod bestrafen. Dass dort die Todesstrafe existiert (u.a. für Vergewaltiger), ist mir bekannt. Dass es in islamischen Ländern dazu gekommen ist, die vergewaltigte Frau zu "bestrafen", ist mir ebenfalls nicht neu. Das jetzt aber dem Staat anzulasten, verlangt m.E. Beweise.

Es war meinerseits eher eine Aufforderung an den Fragesteller, die Behauptung

selbst vergewaltigte Frauen zum Tode verurteilt "schuldig im Sinne des Ehebruchs".

in Quellen zu unterlegen.

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Das "alte Testament" macht eine ganz klare Unterscheidung zwischen Vergewaltigung und Ehebruch.

Auf Vergewaltigung einer verlobten oder verheirateten Frau steht llaut "AT" Todesstrafe für den Vergewaltiger, bei einer ungebundenen Frau eine Strafzahlung an das Opfer.

Todesstrafe konnte allerdings nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen ausgesprochen werden, die insbesondere in diesen Fällen praktisch nicht erfüllt werden konnten...

Auf Ehebruch stand theoretisch Todesstrafe für beide, Verführte und Verführer, abre auch hier waren die erforderlichen Bedingungen praktisch unerfüllbar, und so war de facto die Strafe für Ehebruch Scheidung ohne Kompensationszahlung... (falls der Ehebruch glaubhaft genug nachgewiesen werden konnte)

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@stranger5431

Jetzt würde mich mal interessieren, warum zwischen ungebundener und verheirateter Frau unterschieden wird?!

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