Vergeht eine Sucht ganz?

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5 Antworten

Es ist sehr selten, dass ein Mensch nicht mehr auf die Idee kommt, 'sein Suchtmittel' haben zu wollen.

Um so weit zu kommen, bedarf es einer intensiven Persönlichkeitsarbeit. Den Suchtstoff weglassen reicht nicht.

Und auch wenn ich mir eine völlig neue Wert-, Sinn- und Zielorientierung erarbeite, dann ist das keine Garantie, dass ich keinen Gedanken an 'mein Suchtmittel' mehr habe.

'Normaler Konsum' des ehemaligen Suchtmittels ist nicht möglich. Das steigert sich wieder zur Sucht.

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Es ist so das die verschiedenen phsychische Zustände die man mit Drogen erreicht im nüchternen Hirn einfach nicht zu erreichen sind. Das ist jedem Junkie klar und daher ist es so das ein "sauber" gewordener Abhängiger so gut wie immer im Hinterkopf hat wie die Droge ihn von jetzt auf gleich "glücklich" machen könnte. Die die es schaffen für immer auf zuhören denken immer daran das selbst wenn man den einfacheren Weg nimmt, es einen danach noch schlechter geht. Die die Rückfallen erkennen dies nicht oder haben nicht den Wille die Nachteile vom Konsum zu vermeiden und nehmen Sie dann trotzdem. Also nein, eine Sucht vergeht nie "ganz".  

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Man kann wegkommen, darf aber, wenn zB alkoholsüchtig war keinen Alkohol mehr trinken, auch wenn man Jahrelang "trocken" war, da man dann zurückfällt.

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Normalerweise hat man eine einmal erworbene Sucht für immer. Ich nehme jetzt als Beispiel Nikotin. Das Gehirn verändert sich, neue Rezeptoren bilden sich. Sobald du aufhörst, werden sie inaktiv. Rauchst du jedoch eine Zigarette, sind alle wieder aktiv.
(Keine Garantie) Mfg Broccoli

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Nein. Eine Sucht ist kontrollierbar, aber nicht heilbar. Darum darf z.B. ein trockener Alkoholiker nie wieder einen Tropfen trinken.

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