verfolgung der deutschen juden im dritten reich?

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2 Antworten

1) Deutsche Juden sind Angehöriger einer Religionsgemeinschaft (Judentum), eines Volkes (Juden). Viele von ihnen unterschieden sich in praktisch nichts von anderen Deutschen, ausser dass sie nicht christlich waren. Andere behielten eine stärkere jüdische Identität, fühlten sich aber gleichzeitig sehr deutsch. Sie waren in allen Schichten, allen Berufen, aber mehrheitlich eher in der Mittelschicht und in liberalen Berufen (Arzt, Rechtsanwalt)

2) deutsche Juden kamen aus Deutschland, in Deutschland sind Juden seit dem 3. Jahrhundert ansässig... wurden aber immer wieder verfolgt und vertrieben, besonders im Mittelalter.

3) Die Deutschen verfolgten sie ab 1933. von 1933 bis 1939/40 konnte man auswandern und sich retten (musste aber sein Hab und Gut zurücklassen), ab 1940 sass man mehr oder weniger in der Falle. Politisch unliebsame Juden wurden ab 1933 verfolgt, verhaftet, getötet, später durften Juden nur in gewissen Stadtvierteln wohnen, sie wurden deportiert (oft nach Osteuropa), dort in Konzentrationslager gebracht, wo sie schwer arbeiten mussten oder ermordet wurden.

Dieses Morden betraf nicht nur die deutschen Juden, sondern alle Juden in von deutschen besetzten Gebieten (Österreich, belgien, Frankreich, polen, tschechoslovakei, Jugoslavien, Griechenland, Italien, Sovietunion, Balten, etc...). Die Juden in den besetzten Gebieten, insbesondere in Osteuropa, hatten keine Möglichkeit zu fliehen, wenn sie erst mal in den von deutschen Besetzten gebieten waren, und sehr viele von ihnen wurden von den Deutschen oder im Auftrag der Deutschen ermordet.

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