Verflixtes 8. Jahr bald vorbei - wie weiter (langer Text, wer sich nicht interessiert braucht ihn nicht zu lesen)?

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7 Antworten

Der Trott der Ehe hat euch wohl beide fest im Griff aber abscheinend bist du die Einzige die sich darum bemüht auszubrechen.
Als Hauptproblem sehe ich hier die Arbeitszeiten deines Mannes. Er ist ja geradezu versessen auf seine Arbeit und ich frage mich was der Grund dafür sein könnte. Was ihr braucht ist frischer Wind aber das weißt du ja, nur muss dein Mann jetzt auch noch irgendwie dahintersteigen.
Aber woran könnte es liegen, dass er sich offensichtlich nicht darum bemühen möchte langfristig zu ändern?
Vielleicht hat er ja auch Probleme, die er dir nicht erzählt hat?
Auf jedenfall sollte er seine Gereiztheit nicht an dir und schon gar nicht an deiner Tochter auslassen.
Wie geht sie denn eigentlich damit um? Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht bekommt sie bestimmt mehr davon mit als euch lieb ist. Vielleicht solltet ihr euch nochmal zusammen setzen und darüber reden, selbst wenn du es schon einmal gemacht hast wäre das der beste Rat den ich dir geben kann.
Möglicherweise tut euch auch eine kurze Beziehungspause mal gut, denn manchmal muss man einfach erkennen was man wirklich will und brauch und das geht am Besten auch mal allein.
Eigentlich geht es euch ja recht gut. Ihr habt ein Haus, einen Garten, eine wundervolle Tochter und einen sehr guten Lebensstandard aber das "Feuer" wie man so schön sagt scheint erloschen zu sein oder zumindest zu einem kleinen "Flämmchen" zusammengeschrumpft.
Um eurer Tochter Willen würde ich vorschlagen, dass ihr alles Versuchen solltet um eure Ehe wieder auf Kurs zu bringen und genau so sagst du es auch deinem Mann.

Ich kann sehr gut verstehen, dass seine schlechte Laune auf dich abfärbt und du unzufrieden bist. Wie wäre es wenn du dich mal irgendwo abreagierst? Egal ob beim Sport oder einfach nur ein Gespräch mit jemandem der dich gut kennt und versteht. Wenn du dir ein paar Meinungen von Freunden und Verwandten einholst, kannst du mit Sicherheit klarer definieren was eurer Ehe fehlt.
Paartherapien hast du ja ebenfalls schon angesprochen und ich denke auch das solltet ihr versuchen. Und wenn er nicht will musst du ihn halt mitschleifen. Vertritt einfach deinen Standpunkt ihm gegenüber und bitte ihn, es wenigstens auszuprobieren.
Wenn er nichts versucht ist er der Letzte der sich beschweren sollte.

So...ich hoffe ich konnte dir wenigstens ein bisschen weiterhelfen, auch wenn es nur meine Gedanken waren.
Ich wünsche euch viel Erfolg und hoffe das Beste.
LG Mika

Hallo Hourriyah,

schwierige Situation... echt verfahren...

Ich habe eine Ehe mit ähnlichen Problemen hinter mir. Und jahrelang, immer und immer wieder, stellte ich mir die Frage: Trennung?
Als es anfing das die Kids unter seinen 'Launen' (und somit auch irgendwie meinen schlechten Launen) zu leiden... da war meine Schmerzgrenze erreicht... sogar überschritten.

Und es war aus!

Die Zeit danach war wirklich hart, für alle Beteiligten.
Ich definiere sie heute als emotionalen Ausnahmezustand..

Aber NIEMALS, wirklich zu keinem Zeitpunkt, habe ich diese Entscheidung bereut.
In erster Linie war es meine Pflicht als Mutter. Im nachhinein würde ich es gern als Eigenverantwortung bezeichnen - denn auch ich als Mensch, Frau wäre auf der Strecke geblieben...

Wirklich schlaue Ratschläge kann ich dir nicht geben. Vielleicht hilft dir o.g. Ausführung meiner Erfahrung?

Dir und deiner Tochter alles Gute!

Natürlich Kind und Haus. Außerdem lieben wir uns (noch immer) und sind
wir uns in wichtigen Dingen einig (Weltanschauung, Lebensplanung) Mein
Mann ist treu und zuverlässig. Materiell/finanziell kann ich mich auf
ihn verlassen.


Was ihr habt ist keine Liebe mehr, sondern ein Vertrag. Dahinter steht wohl Klammern an (vermeintliche) Sicherheit und irgendwo auch Angst vor Veränderung...

Ich habe keinen Rat für dich, nur den Eindruck, dass eure (Liebes-) Beziehung "tot" ist.


Grundsätzlich kann man alles in den Griff bekommen. Mein Lebensgefährte und ich hatten eine ähnliche Phase, wir sind zwar nicht verheiratet und waren damals erst ein paar Jahre zusammen aber: Wir haben genau das gleiche gemacht. Ultimatum.

Du bzw. Ihr habt im Einvernehmen gesagt ihr gebt euch noch ein Ehejahr Zeit, da aber immer 2 dazu gehören du es aber nur alleine versucht hast, denke ich dass es das war. Ein Ultimatum ist für mich immer die letzte Möglichkeit, es hat bei euch aber nicht funktioniert. Versuche deinen Weg zu gehen und wieder glücklich zu werden aber lass dich nicht runter ziehen oder dich mit leeren versprechen Jahre hin halten.

Ich denke du hast sicherlich alle Pro und Contras abgewogen, eine Ehe wirft man schließlich nicht einfach über den Haufen, gerade wenn Kinder im Spiel sind, aber ich denke du wirst die richtige Entscheidung treffen.

Liebe Grüße und viel Erfolg!

Hab alles gelesen!

Ratschläge, können auch wie Schläge wirken und das brauchst du sicher nicht. (deine blauen psychologischen Flecken erkenne ich schon)

Die eigentliche Frage für deine Lösung liegt in dem Wunsch für deine Tochter. (aus Opfern werden Täter)

Wenn er keine Therapie will & auch sonst alles ablehnt, seh ich als unerfahrener Teenie leider nur eine Beziehungspause oder die Scheidung. Schon allein eurer Tochter zuliebe.

Willst du noch was retten oder suchst du eher nach Argumenten für die Trennung? Das ist provokant gefragt, aber vielleicht musst du dich mit dieser Frage auseinander setzen.

Hallo Sanja,

bin genau in dieser Phase zwischen letzte Rettungsversuche und Trennung :(

LG, Hourriyah

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@hourriyah29

Wenn andere die Entscheidung hervorbringen sollten, (durch Ratschläge) dann wäre man selbst ja ohne Schuld. (wenn durch Handeln eine solche abgeleitet werden könnte)

Wenn man sauber werden möchte, möglichst nicht durch Wasser, (denn das macht nass) muss man eben kratzen.

Beneiden kann ich dich auf keinen Fall, aber anderen die Verantwortung für das eigene tun zu übergeben, wird nix.

Wie wäre es mit dem richtigen Ansatz für einen denkbaren Erfolg?

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@Sanja2

Das ist sicher ein Zustand, den man niemand wünschen könnte. Leider sind die Selbstermunterungen nur für den Partner, zur Unterstützung seiner Vorgehensweise. (für sich selbst nur, damit man dies durchhält)

Lösungen sind aber prinzipiell nicht ausgeschlossen, aber nicht auf dem bereits versuchten Weg.

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