Verfassung Demenz-Patientin nach Influenza?

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Für alte Menschen kann so eine Grippe, unabhängig von der geistigen Verfassung, sehr belastend sein, das Immunsystem ist einfach nicht mehr stark genug um sich zu wehren, daher verläuft die Krankheit oft schwerwiegender. Dass sie nicht aufstehen möchte ist nicht verdenklich, sie ist körperlich sicherlich auch sehr geschwächt. Als Altenpflegerin sehe ich das oft, es kann sein, dass sich der eine oder andere wieder aufrappelt, aber leider ist es wahrscheinlicher, dass die Person endgültig bettlägerig wird und man muss der Wahrheit leider auch ins Auge sehen, nicht selten folgt darauf über kurz oder lang auch der Tod.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Leider etwas spät....aber trotzdem nochmal vielen Dank für die ehrliche Antwort. Mittlerweile ist es tatsächlich so das meine Mutter nicht mehr auf die Beine gekommen ist und komplett bettlägerig geworden ist. Inzwischen ist sie auch in den Pflegegrad 5 eingestuft worden. Bedingt durch die Demenz hat sie zeitweise viel phantasiert und auch viel und laut geschrien. Demzufolge wurde sie durch den Neurologen medikamentös eingestellt das sie ruhiger wird. Allerdings hat sie immer noch wenigstens ansatzweise auf Personen reagiert, entweder durch Ansprache oder Berührungen. Zu verstehen war sie nicht mehr. Bei meinem letzten Besuch vor zwei Tagen war sie dann komplett ruhig und hat aber auch auf keine Ansprache oder Berührung mehr reagiert. Im Heim traue ich mich diese Frage immer nicht zu stellen, weil ich das Gefühl habe, das ich eh keine ehrliche Antwort bekomme oder einem die Hoffnung nicht ganz genommen werden soll. Was würden Sie denn sagen wie lange es noch dauern kann bis der Tod eintritt? Bitte nicht falsch verstehen, aber in diesem Fall sehe ich das echt als Erlösung für alle Beteiligten an. Mittlerweile wiegt sie auch nur noch 48 kg und man sieht förmlich das es stätig weniger wird (das ist zumindest mein Eindruck). Vielleicht können Sie mir aus Erfahrung eine Einschätzung geben.

Vielen Dank schon mal vorab.

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Erkältung und Hodenschmerzen?

Hallo,
da ich nicht weiß, ob ich nur eine Erkältung oder etwas anderes habe, schildere ich zunächst den bisherigen Krankheitsverlauf.
Freitagmorgen hatte ich bereits leichte Halsschmerzen und trockenen Husten. Ein wenig später fing auch meine Nase an; entweder sie läuft bis zum geht nicht mehr, oder sie ist verstopft und ich krieg keine Luft. In der Nacht von Sonntag auf Montag habe ich mich übergeben und habe seitdem auch ein Gefühl von Übelkeit. Die Halsschmerzen und der Husten wurden schlimmer. Ich habe kaum Hunger und Durst. Nachts vor allem schwitze ich ziemlich stark und muss mich meistens mindestens einmal umziehen. Fieber hatte ich abgesehen von gestern Abend (39,1 Grad) nicht. Seit gestern habe ich auch schmerzen in der Hoden/Leistenregion. Am linken Hoden kommen die Schmerzen aus dem Samenleiter, denke ich. War auch gestern beim Arzt, der hat mich abgehört, mir in den Hals geschaut und abgetastet. Er hat sich auch kurz (und grob) meine Leisten angesehen und mir Bettruhe verordnet. Besonders wenn ich (stark) huste machen sie die Leistenschmerzen bemerkbar, mein Verdacht lag beim Leistenbruch.
Gestern Abend als ich ins Bett gegangen bin tat mein rechter Hoden ein wenig weh, als ich heute aufgewacht bin merkte ich, dass er härter ist als der linke.
Kann das mit der Erkältung(?) zusammenhängen?
Habe ich dort vielleicht Schmerzen weil sich der Druck im Bauchraum (durchs Husten) auf die Hoden/Leisten auswirkt?
Oder ist es wahrscheinlich doch ein Leistenbruch/was anderes?

Danke fürs Durchlesen, und für Antworten!

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