Verfahrenskostenhilfe? Plötzliche Hohe Einmalzahlung?

3 Antworten

Prozeß- oder Verfahrenskostenhilfe ist ein Darlehen, das man bekommt in einer Zeit, in der man finanziell nicht so gut aufgestellt ist, um einen Prozeß oder ein Verfahren durchführen zu können.

In regelmäßigen Abständen prüft die Staatskasse per Fragebogen, wie es jetzt finanziell aussieht. Wenn man dann aus deren Sicht wieder liquide ist, dann ziehen sie die Gelder ein, die sie für dich verauslagt haben.

Deine Anwältin, wenn neben den VKH- Kosten sie z.B. zur Klärung von Zugewinn (außerhalb des Verfahrens)  in Anspruch genommen hast, darfst du auch selbst zahlen.

Erst mal nicht zahlen denke ich.

Wenn Hilfe bewilligt wurde muß die da mit drin stehen bei Dir. Das einzigste was ich sagen würde wo gar nichts geht istw wenn Du bei der Hilfe nicht alles was Du hast angegeben hast. Also sie nur unter Vorspiegelung falscher Tatsachen bekommen hast.

Ich denke mal Gerichte können nicht viel was anderes machen als z.B. das Jobcenter. Das Jobcenter darf nähmlich auch nicht an Dein 1. Haus. Soweit ich weiß sogar, egal ob Du es bewohnst oder nicht weil vermietet.


Was man tun kann? Das Geld auftreiben - "Prozeßkostenbeihilfe" heißt eben nicht, daß aus Steuermitteln alle Kosten getragen werden

Und es bedeutet, daß die Klage verloren wurde, sonst müßte ja die Gegenseite alle Kosten tragen

Bei einer Scheidung gibt es keine Schuld, da zahlen beide Seiten ihre Kosten selbst und die Gerichtskosten werden geteilt. Könnte hier ja so sein.

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@sassenach4u

Möglich ist vieles, aber der Fragesteller teilt ja gar keine Details mit und das macht es schwierig zu beantworten

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  1. Mein Scheidungstermin wurde aufgehoben Grund Rechtsmittel gegen den VKH-Beschluß. Das Schreiben vom Amtsgericht kam heute.
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Ein Freund von mit ist in Trennung. Das Haus ist noch mit 70% verschuldet. 30% sind schon abbgezahlt. Er hat das Haus alleine getilgt, daß die Frau nichts verdient hat. Mittlerweile ist das Haus 50.000€ mehr Wert im Vergleich zu 5 Jahren. Kann sie von ihm verlangen ihr den Zugewinn, also sagen wir mal 200.000€ aktueller Wert des Hauses minus 120.000€ Schulden macht 80.000€. Zugewinn für jeden somit 40.000€. Kann sie den Zugewinn verlangen auch wenn er das Geld nicht hat? Ist er dann gezwungen seine Schulden aufzustocken oder das Haus zu verkaufen? Kann sie das verlangen, daß er das Haus verkaufen muß, um ihr den Zugewinn auszuzahlen?

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Nachehelicher Unterhalt, was darf sich die Anwältin erlauben?

Hallo zusammen, Hier eine Frage für meinen Schwager:

Er ist seit September rechtskräftig geschieden und hat seiner Exfrau (bezieht Hartz IV) bis dahin jeden Monat Scheidungsunterhalt und Kindesunterhalt für den gemeinsamen Sohn gezahlt.

Nach der Scheidung hat er erstmal nur den Kindesunterhalt weiter gezahlt und seiner Exfrau gesagt, sie möchte bitte neu ausrechnen lassen, ob und wie viel nachehelichen Unterhalt er von nun an zahlen muss, dann würde er auch das Geld für sie sofort wieder überweisen.

Da sie sich nicht darum gekümmert hat, hat er das Scheidungsurteil selbst zum Jobcenter gebracht und dafür gesorgt, dass der Unterhalt neu berechnet wird. Dabei kam heraus, dass seiner Exfrau kein nachehelicher Unterhalt zusteht. Das hat das Jobcenter ihm auch schriftlich gegeben.

Nun bekam er einen Brief von der Anwältin seiner Exfrau, die verlangt, dass er doch weiter zahlt und ihn auffordert seine Einkünfte offen zu legen. Außerdem soll er angeben, ob er die Wohnung, in der er lebt, allein oder mit einer neuen Partnerin bewohnt. Das geht sie doch im Grunde gar nichts an, oder? Darüber hinaus verdient seine neue Freundin so wenig, dass er die Miete ohnehin allein zahlt und sie dafür andere Dinge übernimmt.

Einen eigenen Anwalt zu Rate zu ziehen, wäre für meinen Schwager aus finanziellen Gründen zur Zeit sehr schwierig. Könnte seine Freundin sich einen Beratungsschein besorgen und sie gehen damit zusammen zum Anwalt?

Wer hat nun Recht, das Jobcenter oder die Anwältin der Exfrau? Darf die Anwältin die neue Partnerin meines Schwagers da mit hineinziehen? Sie hat mit der Ex schließlich nichts am Hut und muss auch nicht für sie aufkommen.

Es wäre schön, wenn ich hier ein paar hilfreiche Antworten für die beiden bekäme. Danke :)

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Hallo an Alle, die schon Scheidung, Erbstreit usw hinter sich haben. Am besten Anwalt bezüglich Erbrecht, Grundbucheintrag?

Ein Paar (nicht verheiratet) besteht aus Markus und Anna. Markus hat eine eigene Wohnung mit noch ca. 80.000€ Schulden die er alleine abbezahlt. Die Mutter von Markus erbt 2 Grundstücke der Oma, der Pflichtanteil steht anderen Enkel zu.

Markus kann ein Grundstück erwerben und muss den Pflichtanteil an die Enkel auszahlen, ca. 100.000€.

Hier die Anfrage. Anna kann 100.000€ einbringen, möchte aber Sicherheit das Sie das Geld bei Trennung inklusive Wertsteigerung (Haus) wiederbekommt und 1 Jahr Wohnrecht bekommt. Zusätzlich alles Geld was sie mit eingebracht hat (Anschaffungen, Tilgungen usw.) (Grundbucheintrag/Notar).Eine Ehe ist derzeit nicht geplant.

Das Haus, welches gemeinsam angeschafft wird, soll bei Trennung im Besitz von Markus bleiben. Bei Verkauf soll Anna ein Vorverkaufsrecht bekommen, sofern Geschwister oder Eltern von Markus das Haus nicht kaufern wollen.

Kann man so etwas Regeln, dass es bei Affäre oder Trennung ohne Rosen-Anwaltskrieg von Statten geht? Wie wäre der erste Schritt? Die Bank müsste natürlich auch irgendwie nachvollziehen woher das Geld stammt, wer bei Trennung wieviel getilgt hat und natürlich wieviel die 100.000€ nach X Jahren noch Wert haben. Außrerdem vereinbaren dass Markus den Kredit auch alleine bedienen kann, bzw. ein weiterer KRedit aufgenommen werden kann um Anna auszahlen zu können.

Freue mich über Ratschläge Gruß Marc

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Nach 13 Jahren Verfahrensdauer endlich geschieden. Zwischenzeitlich beide Rentner. Versorgungsausgleich durchgeführt.Danach steht dem Ausgleichsberechtigten ab Renteneintritt ( 2013) der Ausgleich zu.Die DRV zahlt Ausgleichbetrag erst ab Zustellung + 1 monat = Nov 2017 . Wer zahlt den Ausgleichsbetrag ab renteneintritt bis heute ?????


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