Verfahrenskosten 8400€ als Auszubildender?

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5 Antworten

Du solltest dich mit allen entsprechenden Unterlagen an einen Anwalt wenden und dich beraten lassen...., hier wird dir keiner sagen können, ob die Zahlungsaufforderung berechtigt ist oder nicht.....

Wenn du selbst keinen Unterhaltsprozess gegen deinen Vater geführt hast, so bräuchtest du eigentlich auch nichts zahlen.....

Aber es wäre ja auch möglich, dass dein Vater bis zu deinem 18. Geburtstag noch Unterhalt an deine Mutter bezahlt hat, obwohl aufgrund deines Azubi-Einkommens eigentlich kein Anspruch mehr bestanden hätte... und die Mutter den Vater darüber nicht informiert hat..... Dann hätte der Vater ggf. Anspruch auf Rückzahlung - da du als Volljähriger nun selbst für deine "Unterhaltsangelegenheiten" verantwortlich bist, ging die Forderung dann an dich - und du müsstest die zu Unrecht erhaltenden Beträge ggf. von deiner Mutter einfordern und zurückzahlen....

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hat dein anwalt dir nicht im vorfeld erklärt beratungshilfe und verfahrenskostenhilfe zu beantragen? hat er für dich zu beginn des verfahrens keine verfahrenskostenhilfe beantragt? hat er dir zu beginn des verfahrens nicht erklärt, dass deine chancen auf unterhalt gleich null sind, weil du entweder selbst genügend einkommen hast oder dein vater einfach nur nicht leistungsfähig ist und garnicht zahlen kann?

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Kommentar von chowdong
16.11.2016, 20:17

Ich habe kein Unterhalt verlangt.

Ich habe eines Tages ein Brief vom Familiengericht/Amtsgericht bekommen, dass da was im Gange ist seitens meines Vaters.

Ich habe jedoch nichts vom Geld gesehen, oder benutzt sondern das hat alles meine Mum geregelt.

Ich habe dann dort angerufen, und die meinte ich müsste nichts machen und ergo habe ich keinen Anwalt dazugeholt, da ich keine Rechtsschutzversicherung habe oder das Geld dafür.

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Such Dir einen Anwalt und lass Dich beraten! Du hast als Auszubildender versucht, den (Dir zustehenden) Unterhalt von Deinem Vater einzuklagen und verloren....? Ohne die Hintergründe zu kennen schon unverständlich, wie ein Gericht so entscheiden kann..... 

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Kommentar von lasterfahren
16.11.2016, 20:11

ihm steht kein unterhalt mehr zu. er verdient bedarfsüberdeckend.

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Kommentar von chowdong
16.11.2016, 20:18

Ich habe keinen Unterhalt verlangt. Er war der Ansicht, dass er nicht mehr zahlen muss.

Ich habe eines Tages ein Brief vom Familiengericht/Amtsgericht bekommen, dass da was im Gange ist seitens meines Vaters.

Ich habe jedoch nichts vom Geld gesehen, oder benutzt sondern das hat alles meine Mum geregelt.

Ich habe dann dort angerufen, und die meinte ich müsste nichts machen und ergo habe ich keinen Anwalt dazugeholt, da ich keine Rechtsschutzversicherung habe oder das Geld dafür.

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Es gibt Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe, die man beantragen kann. Ob das bei dir jetzt noch geht ist fraglich. Du könntest aber auf jeden Fall Rechtsmittel einlegen, wenn die Frist dazu noch nicht abgelaufen ist und somit etwas Zeit gewinnen, um dich zu informieren.

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Kommentar von chowdong
16.11.2016, 20:07

Ja Prozesskostenhilfe habe ich bereits angefragt, jedoch ist das fraglich ob das bei mir akzeptiert wird.

Verdiene momentan 1050 € Brutto also habe ich am Ende ungf. 870 € raus. Fixkosten habe ich ja auch.. denkst du das wird bei mir akzeptiert?

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Verfahrenskosten von 8424€?
Kann es nicht eher sein, dass es sich hier um den Streitwert handelt?

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