Verfahren eingestellt nach 170 Stpo Abs. 2

3 Antworten

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt, weil sie nicht genug gegen dich in der Hand hatten.

Beispiele hierfür sind:

  • Der Täter ist nicht zu ermitteln.
  • Die Beweismittel reichen nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit zu einer Verurteilung aus. **Die Einstellung muss nicht endgültig sein.

Die Ermittlungen können jederzeit wieder aufgenommen werden, wenn zum Beispiel neue Beweismittel erlangt werden.** Deshalb bleiben die auch in der Akte und verjähren nicht.

Dann werden sich weder Eintragungen im Bundeszentralregister noch im Führungszeugnis finden. Bei der Polizei selbst kann aber durchaus noch etwas gespeichert sein.

Zunächst empfehle ich Dir ein Führungszeugnis für Dich persönlich zu beantragen, denn meist werden Führungszeugnisse nach Beantragung z.B. direkt an den Arbeitgeber oder das Ordnungsamt (bei Hundebesitzern) weitergeleitet, ohne das Du Einsicht hast.

Falls beide Strafverfahren tatsächlich im Führungszeugnis erwähnt sind, können diese gelöscht werden. Dazu empfiehlt es sich einen Anwalt einzuschalten, der eine ordentliche Begründung für die Löschung der Daten an den Generalbundesanwalt schreibt.

Es kommt darauf an, wie lange die Daten im Führungszeugnis bestehen.

Bei der Polizei werden diese Daten glaube ich nicht gelöscht, aber informiere Dich da noachmal.

In einem Führungszeugnis stehen nur VERURTEILUNGEN und nichts aus den Polizeiakten!

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