vererbte depression wegbekommen?

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7 Antworten

Es ist natürlich noch nicht er(be)wiesen das Depressionen vererbbar sind, nur eins ist seltsam das Kinder die nicht bei ihren Eltern (Depressionen, u.s.w.) aufgewachsen sind dann auch unter den vergleichbar selben Ängsten begleitet teilweise mit Depressionen zurechtkommen müssen. D.h. das doch nach meiner Logik alle Erfahrungen unserer Vorfahren auf unseren Genen "niedergeschrieben" werden. Der Mensch an sich ist so ein komplexes Gebilde das man doch nicht behaupten kann wir wüssten schon alles über uns. Die Wissenschaft gerade in der Psychologie steckt noch in Babyschühchen, das dürfen wir hierbei nicht vergessen.

Es gibt ja zwei arten von deperessionen, die erblichen und die nicht erblichen. Ich denke, da es in deiner Familie viele Depressionen gibt, ist das die Erbliche variante. Das heißt aber nicht, das du umbedingt Deperessionen kriegen MUSST, das Risiko ist nur erhöht, und aus Deperressionen kommt man mit Medikamenten, aber auch mit Psychologen und seelischer unterstützung von Freunden wieder los. Deperresionen haben auch etwas mit dem Gemüt zu tuen, falls du von Natur aus heiter bist, ist das risiko nicht so hoch das du Deperessionen bekommst. Außerdem hat das auch was mit seelischer Stärke zu tun.

ganz knapp vereinfacht...man muss erstmal zwischen endogener (Stoffwechselstörung im Hirn) oder reaktiver (aufgrund eines Ereignisses im Leben) Depression unterscheiden....bei der endogenen Form helfen meist nur Medis (in Verbindung mit Ergo-, Licht- und Bewegungstherapie...Musiktherapie, Hundetherapie etc)....um die Stoffwechselvorgänge im Hirn zu beeinflussen...die begleitenden Therapien sind für die Lebensaktivität wichtig (zurück zur Normalität, Lebensmut/Sinn wiederfinden

bei der reaktiven Form kann man eine Psychotherapie (ohne Medis, Einzel-oder Gruppengespräche mit Psychologen/Psychiater) versuchen, um dem Kummer auf den Grund zu gehen, bzw über Selbsterkenntnis den Schritt zur eigenen Verhaltensänderung machen

Du kannst natürlich durch die Vorfälle in deiner Familie eine veranlagung zur Depression haben. Die Ursache ist meist in diesen Fällen ein Mangel an verschiedenen Hormonen: z.B serotonin. (abhängig von der Lebensphase) Deswegen wird die Krankheit natürlich in unseren Regionen unter anderem Medikamentös behandelt, das schliesst eine Therapie natürlich nicht aus! eine Alternative ist natürlich auch die Lichttherapie. Aber hier in diesem Forum kann natürlich keiner dir weiter helfen, ich würde sagen behalte dich selbst gut im Auge, informier dich selbst darüber, denn besser du erkennst die Anzeichen zu früh als zu spät UND begib dich in professionelle Hände.

Ob Depressionen wirklich vererbt werden können, ist noch nicht sicher geklärt.

Würde mir nicht so viele Gedanken im Vorfeld darüber machen, damit kann man auch welche heraufbeschwören ;-(

Ich glaube nicht, dass Depressionen vererbbar sind. Habe ich noch nie gehört.

Ich habe Depressionen. Aber meine Eltern hatten keine. Und meine Töchter haben auch keine.

Mach Dir nicht zu viele Gedanken.

Bei der Behandlung kommt es auf den Schweregrad an.

Leichte Depressionen sind therapierbar. Schwere muss man mit Medikamenten bekämpfen.

Nic43 14.07.2011, 18:14

In der Genetik wird eine Generation jeweils übersprungen.

Einiges deutet darauf hin, dass es vererbt werden könnte.

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Woher weist du denn, dass das eine erbliche Depression ist?

Und wenn du (latent) depressiv sein solltest, und das nicht gelöst hast, bis du mal Kinder hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie davon auch was abbekommen...

August22 14.07.2011, 19:17

Sag mal, ich hab mir deine anderen Fragen mal angeschaut, wie lange ist das denn her, mit deiner Mutter? Klingt so, als wär das vor zwei Monaten noch nicht der Fall gewesen, oder ist das nicht deine leibliche Mutter??

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alliwantisyou 14.07.2011, 19:50
@August22

was soll vor 2 monaten noch nicht der fall gewesen sein? die depressionen meiner mutter?

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August22 14.07.2011, 21:10
@alliwantisyou

Oh je, ich glaub ich hab dich falsch verstanden, wegen dem "(sie selber und ihr bruder brachte sich deswegen um)".

das klang so wie, na du weißt schon...

Na gut, nochmal zur Ausgangsfrage: Ich glaub nicht, dass Depressionen vererbbar sind. Hab mal vor langer Zeit nen guten Begriff dafür gehört, was die soziale Entsprechung für Gene ist: die haben dazu "Meme" gesagt. Das sind sozusagen die Gedanklichen Bausteine, die neben den Genen auch weiter gegeben werden an die Kinder, aber eben in der Erziehung oder auch ganz allgemein im Zusammenleben, auch mit anderen Menschen. Die Gedankeneinheiten, die wir (ganz automatisch, das passiert einfach) untereinander austauschen und die uns prägen.

Wenn Depressionen irgendwo her kommen, dann meiner Meinung nach daher. (Und deswegen ist das auch nicht verwunderlich, dass meistens mehrere Familienmitglieder davon betroffen sind bzw. die ganze Familie.) Das ist halt das naheliegendste Umfeld, zumindest in der Kindheit.

Hab gelesen, dass du gerne Psychologie studieren würdest. Wenn du dich vorher schonmal über Depression erkundigen willst, kann ich dir das Buch "Depression und Familie - Sie haben es doch gut gemeint" empfehlen. Mit deinem Ritzen allerdings, das ist eher typisch für Borderline. Damit kenn ich mich aber nicht so gut aus, schau dich einfach mal um, da findet sich schon was, wo du dich drüber schlau machen kannst und vielleicht dann auch dich selbst ein bisschen besser verstehen kannst.

Berühmte letzte Worte:

Verstehen und verstanden werden - das höchste Glück auf Erden :)

Gruß

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