Vereintes Europa oder Europa der Vaterländer?

14 Antworten

Hallo,

VSE - also Vereinigte Staaten von Europa - sind sicher ein Ziel und bringt einige Vorteile mit sich. Einige Staaten werden sich aber sträuben, weshalb ich Zweiteres realistischer sehe.

LG

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich lebe in Österreich 🇦🇹🇦🇹🇦🇹

Ein VSE würde die Europäische Kultur zerstören.

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@Joe009

Englisch wahrscheinlich, da könnte man eine Abstimmung machen.

Aber man kann ja trotzdem noch intern Deutsch sprechen.

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Ich bin für das Europa der Vaterländer und halte das auch für wahrscheinlicher ... zumindest zu unseren Lebzeiten.

Die "Vereinigten Staaten von Europa" ist eine fixe Idee, die aber so derbe von der Realität entfernt ist, dass sie im besten Falle eine Utopie ist. Mal ganz direkt auf den Punkt gebracht: Wie sollen sich 27 Länder, die sich nicht einmal drüber einig werden, welche Zeit - Sommer- oder Winterzeit - man in Zukunft hat ... wie sollen die sich zu einem Staat zusammen raufen? Es ist ein absolutes Paradoxon zu denken dass sich Europa in das Modell der Vereinigten Staaten gießen lässt. Die USA wurden nicht vereinigt ... die waren immer schon vereinigt. Schon unter der britischen Kolonialherrschaft waren es die dreizehn Kolonien die unter einer Herrschaft standen und danach blieben diese Staaten ein Bundesstaat. Fast alle neuen Staaten sind aus US-Territorien gegründet worden und nicht als souveräne Staaten (außer Texas und Hawaii) dem Bund beigetreten. Nächster Punkt ist dass es ein amerikanisches Nationalgefühl gab/hgibt. Ein europäisches Nationalgefühl gibt es nicht oder nur minimalst. Es ist also ein Hirngespinst sich auszumalen, dass es die Vereinigten Staaten von Europa nach US-Amerikanischem Vorbild geben wird.

Von dieser Utopie mal abgesehen: Die Europäische Union war und ist immer noch eine gute Sache, aber nicht so, wie sie momentan dasteht. Die EU ... das ist das Bündnis zwischen Frankreich und Deutschland, evtl. noch die Benelux-Staaten ... alle anderen süd- und osteuropäischen Staaten sind, sorry, Schmarrozerstaaten, woran nicht nur diese Staaten selbst Schuld haben, sondern auch der Westen. Dann kam die erste echte Krise für Europa .. die Flüchtlingskrise ... und schon fängt das Ding an auseinander zu brechen ...

Das sind jetzt zwei Punkt in denen du siehst, dass es theoretisch eine Utopie ist und praktisch jetzt schon Verfallserscheinungen zeigt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich studiere seit 2017 Geschichte an der LMU in München🥸

Ich finde das nicht gut weil alle Menschen noch nicht das Bewusstsein oder die Liebe für ein geeintes Europa mit bringen und leben wollen. Ich will es nicht und sehe/spüre auch irgendwie dass dadurch enorme Energie durch die Zwiespaltigkeiten von verschiedenen Kulturen entsteht und diese sich eigentlich erst durch Weiterentwicklung eines jeden Einzelnen vielleicht in 100 bis 200 Jahren mal aufgelöst haben vieleicht. Nur die oberen wollen das sofort auf biegen und brechen und das ist falsch. Und nehmen wir mal an es gibt ein vereintes Europa und es gibt die Länder auf der anderen Seite der Weltkugel, das wird ein Weltkrieg in besonderem Ausmaß. Es herrschen ja sowieso schon unterschiedliche Ansichten in der Europäischen Union, ich weiß nicht wie die das in etwas Vereintes von Europa umwandeln wollen ausser mit Gewalt. Und wer muss es wieder ausbaden...... Jeder Bürger von Europa.

Die zweite Variante.

Europa besteht z.T. aus Jahrtausende alten Kulturnationen und ist nicht wie die USA aus verschiedenen Einwanderungsgruppen entstanden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Schüler eines Gymnasiums: 9.Klasse.

Eigentlich ist mir die Bezeichnung ja egal, weil es auf den Inhalt ankommt - aber ich habs nicht so mit dem Vaterland, deshalb lieber das Vereinte Europa, die Gemeinschaft europäischer Staaten oder ähnliches.

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