Verdummt Deutschland allmählich?

60 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Behaupte bitte nicht,

*dass du an jede Arbeit mit einem lautem "Hurra" springst

*dass du nicht auch "deine Tage" hast, an dem dich alles und jeder mal gerne haben kann

*dass du ständig darauf achtest, dass du gewählt redest oder schreibst oder

*dass du eine große Ausnahme unter der Regel bist, die sich immer und überall gesittet aufführt.

Weißt du, was der Welt wirklich fehlt, sind Menschen, die Fünfe auch mal gerade sein lassen können. Gerade in der Erwachsenenwelt gibt es so viele verknöcherte Exemplare, dass ich mich für meinen Teil oft frage, ob die schon so aus dem Ei geschlüpft sind.

Man muss durchaus nicht alles für gut befinden. Da du schon die Rechtschreibung anführst, ist die doch seit ihrer Verschlimmbesserung oft nur noch verwirrender, als sie es für viele vorher schon war. Für mich persönlich sieht bspweise ein Känguru ohne H am Ende nur schwanzamputiert aus. Und wer schon früher nicht "das" und "daß" unterscheiden konnte, kann es heute mit dem Doppel-S auch nicht, denn die Regel ist albernerweise gleich geblieben.

Was die Handys und Schmartphons (bewusst falsch geschrieben!) angeht, muss diesen Trend doch keiner mitmachen. Ich gehöre zur handylosen Fraktion und mir fehlt nichts. Und wer das Teil für sich zum Lebensinhalt erkoren hat, naja, bitte. Muss ich das zu meinem Problem machen?

Ich saß mit meiner Tochter auch mal im Freibad und ihre Freundinnen und sie handierten miteinander, was das Zeug hielt. Früher war es dafür etwas anderes. Ich erinnere mich bei meiner älteren Tochter an diese Tamagotchis. Virtuelle Haustierchen, um die sich gekümmert werden sollte. Oder diese Gameboys.

Solche Späße entwickeln sich einfach nur weiter, das ist alles. Und wir leben nun mal in einer Welt, die der Meinung ist, nur mit Technik kann der Mensch atmen.

Ich für meinen Teil renne da nicht mit. Zum einen interessiert mich das Meiste davon nicht, zum anderen schreibe ich anderen Leuten aber auch nicht vor, wie sie zu leben hätten. Das muss doch jeder selbst wissen. Und wenn etwas übertrieben wird, regelt es sich auch oft von ganz allein. Menschen sind nämlich nicht durch die Bank solche Lemminge, die immer nur dem Vordermann folgen.

Meine eigene Lebensweise folgt dem Motto "Leben mit der Natur" und "zurück zu den Wurzeln". Und das nicht nur, weil ich die Sichtweise der Indianer als Vorbild habe, sondern weil ich schon immer ein Mensch bin, der mit kleinen und wenigen Dingen zufrieden ist. Wer viel hat, kann viel verlieren und das letzte Hemd hat keine Taschen.

Es gibt eine Indianerweisheit:

Die drei schlimmsten Übel sind Dummheit, Faulheit und Feigheit.

Jeder ist auf seine Weise oft dumm, faul oder feige. Keiner braucht sich davon ausnehmen. Wichtig ist bei all dem aber, dass ein Mensch lernt zu erkennen, wann die Grenzen erreicht sind, wo diese drei Dinge zur (Dauer)Belastung für den Gegenüber werden.

Erkennt er sie nicht, wird dafür gesorgt, dass er sie erkennt.

Also lange Rede, kurzer Sinn: Die Menschen waren, sind und bleiben, wie sie sind. Jeder ist für sein Verhalten und Tun selbst verantwortlich. Und keiner ist gezwungen, alles mitzumachen, nur weil es bestimmte Dinge gibt oder sie an den Tag gelegt werden.

Wisse, was du willst, das ist das Wichtigste. Und dann folge dieser Spur, auch wenn du keine anderen Spuren vor dir siehst. Ob dich dein Weg zu einem Ziel führt, siehst oder merkst du, wenn du angekommen bist.

Das "die fünf mal sein lassen, so wie sie sind" stimme ich Ihnen nur bedingt zu.

Es ist ganz normal, dass die ältere Generation sich über die jüngere Generation beschwert. "In meiner Zeit haben wir so etwas nicht gemacht" und solche Sprüche fallen sehr oft. Ich mit 24 blicke auf die Generation der 14-Jährigen und kann nur den Kopf schütteln. Aber darum geht es ja nicht. Der Fragensteller hat schon einige gute Beispiele aufgeführt.

Trends kommen und gehen. Früher waren es Tamagotchis, das ist richtig. Aber der wesentliche Unterschied zwischen den damaligen und der heutigen Generation ist nicht das einfache Folgen von irgendwelche Trends wie Markenhandys und sowas. Man erkennt leider auch sehr deutlich der Wandel von Menschen, wie sie miteinander sprechen und welchen Respekt sie zeugen.

Der Unterschied zwischen den Jahrgänger von 70er, 80er, 90er und die von heute liegt in genau in diesen Detail. Ein ganz brachiales Beispiel: Stürzt ein älterer Herr auf der Straße, liefen noch viele Menschen zu diesen Herren um ihm zu helfen. Die wahrscheinlichkeit, dass heute noch diesen alten Herren helfen würden, ist viel geringer. Im Gegenteil: Es wird drüber gekichert und geklotzt.

Da ich öfters mit der Straßenbahn fahre, da ich zu blöd für ein Autoführerschein bin, kann ich auch hier ein gutes Beispiel nennen. Während man ruhig und still war, brüllt man heutzutage schon regelmäßig durch den kompletten Bahn.

Ein weiteres schönes Beispiel liefert einige Fälle bei der Feuerwehr. Bei einem Unfall fingen Leute an, die Feuerwehr durch Handyaufnahmen zu behindern. Mit der Bitte, aus dem Weg zu gehen bzw. das aufnehmen einzustellen, wurden die Einsatzkräfte vor Ort beleidigt und beschimpft. Es handelt sich hierbei keineswegs um sogenannte "Einzelfälle".

Idioten und Schwarze Schafe wird es wohl auch in Zukunft geben. Aber so einen massiven Umbruch an Respektlosigkeit kann ich nur seit einigen Jahren selbst berichten. Ob Einflussfaktoren wie der Fernseher oder auch das "Neumodische Fernsehen" wie Youtube (nach kurze Recherche findet man direkt raus, dass Youtube-Deutschland an Qualität im Vergleich zu anderen Länder die wirklich miserabelste ist) was bei den Kids zwischen 12 und 17 angesagt ist, dafür gesorgt haben dass die Hemmschwelle tiefer sinken ließ, halte ich für sehr wahrscheinlich.

Und eines kann ich mit Sicherheit behaupten weil du schreibst, man solle nicht behaupten: Die Hemmschwelle wird noch weiter sinken und die Menschen werden heutzutage tatsächlich immer respekt- und toleranzloser.

1
@hasenknuffel

Die Hemmschwelle wird noch weiter sinken und die Menschen werden heutzutage tatsächlich immer respekt- und toleranzloser.

Die Menschen nicht. Es sind immer nur einige, die vergessen oder gar nicht erst wissen, was sich gehört. Und dieses Denken und Verhalten zieht sich durch alle Altersklassen.

Ich habe schon richtig respektlose und toleranzlose alte Menschen erlebt, so wie auch Kinder oder Jugendliche oder das Alter zwischen 30 und 50.

In meinen Augen ist es falsch, immer nur rein auf der jungen Generation herumzuhacken.

Und ganz allgemein wäre es auch mal von Vorteil, nicht nur immer die Leute zur Kenntnis zu nehmen, die sich blöd verhalten, sondern mal die, die (noch) wissen, dass man nicht alleine auf der Welt ist.

Es scheint aber immer einfacher zu sein, nur das Schlechte zu sehen.

Und mit "Fünfe mal gerade sein lassen" war schlicht und einfach gemeint, dass man sich durchaus mal etwas lockerer machen könnte. Das Leben ist schon ernst genug. Ab und zu sollte deshalb mal der Stock aus dem Hintern gezogen werden.

Ich für meinen Teil hab mich gestern in der Spielzeugabteilung eines Kaufhauses auf ein Schaukelpferd gesetzt und geschaukelt. Und war mir es egal, was die anderen Leute dazu gedacht haben?

Ja, war es.

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Diese Entwicklung gab es aber schon immer!

Überlege mal, wie deine Eltern oder Großeltern aufgewachsen sind! Da gingen teilweise Studenten noch im Anzug zur Uni, man siezte sich sehr, sehr lange und teilweise als Nachbarn oder Kollegen ein Leben lang, Höflichkeit war viel ausgeprägter als zu deiner Kindheit, es gab viel mehr Regeln.

Eine, an die ich mich erinnere: In den 80ern/ 90ern war es bei uns in der Nachbarschaft üblich, dass man zu bestimmten Zeiten aß und auch nur zu bestimmten Mahlzeiten bestimmte Sachen. Z.B. mittags immer eine große, warme Mahlzeit, Abends "Abendbrot". Wer abends Pizza bestellte, wurde schon komisch angesehen. Oder wer den Kindern mittags einen selbst gemachten Burger servierte. Heute fragt fast keiner mehr nach solchen ungeschriebenen Regeln.

Ich denke, durch das Internet - Chats, Foren - sind wir legerer geworden. Früher siezte man jeden Erwachsenen, der kein Verwandter oder Schulfreund war, heute wächst man im Internet mit dem Universal-Du auf. Da fällt es viel leichter, den Kollegen oder Nachbarn gleich zu duzen!

Höflichkeit: Mir fällt auf, dass keiner mehr sagt "entschuldigen Sie bitte", stattdessen sagt man "Hallo?!" Das tun alle, Kinder und Erwachsene, Leute, die gerade ihren Beruf ausüben (z.B. als Busfahrer) und Leute in ihrer Freizeit. 

Sprache: Wandelt sich immer. Und meistens kommt uns die Sprache früherer Zeiten formeller vor (Ausnahme evtl. die "wilden" 60er und 70er?). Oft glaubt man auch, früher hätten Kinder "mehr Respekt" vor Erwachsenen gehabt, dabei sind sie nur anders aufgewachsen, mit anderen Regeln, und wer die noch kennt, hält später geborene Kinder meist für unhöflich.

Kauf dir mal ein Buch über Sprachwandel und staune, wie schnell sich teilweise die Sprache innerhalb eines Jahrhunderts geändert hat (und im 20. Jahrhundert: Innerhalb eines Jahrzehnts!).

Candy-Crush: Kennst du noch die Tamagotchis? Die mussten sogar Abiturienten in der Pause füttern, damit sie nicht starben, Zeit für einen Plausch mit den Klassenkameraden blieb da auch nicht viel. ;-)

Unterhalten haben wir uns in der Schule bis zur Oberstufe selten, meist haben wir in der Pause gespielt oder, okay, erfahren, wer in wen verliebt ist und was die gestern gemacht haben (war also mehr Tratsch als Unterhaltung). Und sicherlich fanden meine Eltern die Sticker, die man zum Sammeln und Tauschen kaufte, überteuert und unnötig!

Handy: Ist halt so. In den 80ern kam der Walkman auf, und Großeltern konnten nicht verstehen, warum Kinder mit Kopfhörern dasaßen, statt mit ihnen zu reden, z.B. im Auto. Meine Oma ist noch zu Fuß überall hingegangen, mehrere Kilometer zur Schule oder Arbeit. Wir hatten als Kinder Fahrräder. Sie hat das nie kommentiert, es kam ihr aber vielleicht auch übertrieben vor. Wir sind 7 km mit dem Bus zur Schule gefahren, ein Weg, den sie problemlos gelaufen wäre. Als wir die Strecke mal mit dem Rad fahren mussten, kam sie uns fast unschaffbar vor. Heute wiederum fahren viele 15 bis 30 km mit dem Rad zur Arbeit und zurück!

"Isch": Anpassung an die Umgebung. Machen Jugendliche mit Vorlieben, Erwachsene oft unbewusst. Das merkt man, wenn jemand umzieht in eine Region mit einem anderen Dialekt und plötzlich Teile des neuen Dialektes unbewusst übernommen hat!

Auch wird man stark beeinflusst von der Sprache, die einen sonst umgibt, Sprache in Filmen, Büchern, im Internet. Teilweise wird Internetslang in die gesprochene Sprache übernommen. Oft unbewusst, manchmal, um sich bewusst abzuheben. 

Bequemlichkeit: Stichwort Fortschritt! 

Überlege mal, was Menschen vor noch nicht mal 10 Jahren, 20 Jahren, 30 Jahren, 50 Jahren, 100 Jahren noch selbst machen mussten bzw. umständlicher machen mussten! Oft staunt man dann, an welche Bequemlichkeiten man sich gewöhnt hat (Stichwort: Handy, Smartphone, Telefonzelle, Lexikon, Fahrplan!).

Wer früher ein Buch ausleihen wollte, musste in die Bücherei gehen, im (Zettel-!!!) Katalog schauen, ob es vorhanden war, es im Regal suchen und mitnehmen. Und wenn er 20 Bücher ausgeliehen hatte, musste er die alle zurückbringen, um sie verlängern zu lassen!

Heute schlägt man vom Sofa aus im Internet nach, welche Bücher vorhanden sind und ob und wie lange sie ausgeliehen sind und einige kann man sich als E-Book ausleihen, so dass man nicht mal das Haus verlassen muss! Und wenn man physische Bücher verlängern will, macht man das online. Man kann sie oft außerhalb der Öffnungszeiten der Bücherei zurückgeben und der Strichcode wird so gescannt, dass sie auch sofort als zurückgegeben registriert sind! Hatte man früher ein Buch bis Sonntag ausgeliehen, musste man es überziehen, wenn man es nicht Samstag zurückbringen konnte. 

Was für eine Bequemlichkeit heutzutage!!!

Jeder, der seine 20 Bücher zur Bücherei schleppt, um sie verlängern zu lassen, wäre schön dumm! Warum sich Arbeit machen, wenn man Zeit und Kraft anderweitig nutzen kann!?

Und das ist nur EIN Bereich!

Natürlich werden wir immer bequemer, weil Aufgaben wegfallen, aber an anderer Stelle fallen dafür neue Aufgaben an. Wir lesen z.B. heute viel mehr als frühere Generationen, weil wir das automatisch im Internet und bei E-Mail/ Nachrichten täglich tun müssen. Wir schlagen auch mehr nach, als frühere Generationen, denn die meisten tragen ihr Lexikon (wiki und Co.) mit sich rum! Wir lernen viel mehr (freiwillig), weil wir viel mehr kostenlose Gelegenheiten dazu haben (Dokus auf youtube, Infoseiten, Blogs, Fachforen usw.). Wir gewöhnen uns viel schneller an Neues. Früher kaufte man EIN neues Gerät, das man dann für Jahre bis Jahrzehnte hatte, z.B. den Fernseher, Videorekorder, die Kamera. Heute kauft man meist alle paar Jahre oder manchmal sogar jedes Jahr ein neues Gerät mit oft umfangreicher Bedienungsanleitung, die man sofort studieren muss!

Und nicht zu vergessen: Die vielen Leute, wie ich hier gerade ;-), die anderen kostenlos ihre Zeit und manchmal ihr Spezialwissen zur Verfügung stellen! Früher musste man Kurse belegen oder Fachpersonal aufsuchen, um Fragen zu beantworten, die man heute googlen kann, zu denen man umfangreiche Blogartikel und kurze Anleitungsvideos finden kann von Leuten, die ganz freiwillig in ihrer Freizeit anderen die unterschiedlichsten Dinge erklären (wie bediene ich das Menü dieser Kamera, wie falte ich eine Faltreflektor, wie pochiere ich ein Ei usw.). Sehr viele Leute geben sich sehr viel Mühe, andere in ihrer Freizeit zu unterstützen, zu bilden, ihnen zu helfen, Fragen zu beantworten, Lösungen zu finden. Diese Ressourcen waren früher gar nicht so zugänglich! Alle, die sich diese Mühe machen, kann man auf jeden Fall nicht als bequemlich ansehen, denn sie hätten sich die Mühe ja auch sparen können! Und sehr oft geht die Mühe über "schreiben am Computer" oder "Video erstellen"/ "Fotos für Blog erstellen" hinaus und man trifft sich zur Unterstützung, Hilfe, Bildung offline vor Ort!

Das ist eine richtig tolle Antwort! :-)

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Einesteils teile ich deinen kulturpessimistischen Standpunkt, weil mir manche Dinge genauso auf den Wecker gehen wie dir. Teilweise ist das sogar belustigend, teilweise macht es mir Angst, denn ich spüre ein wenig, wie die Gesellschaft aus dem Leim geht und der Egoismus überhand nimmt.

Das aber ist kein Phänomen, mit dem sich Deutschland alleine herumplagen muss; sieh dich in der Welt um, dann wirst du sehen, wie die neuen, alten nationalen Egoismen fröhliche Urständ feiern, als ob wir globale Probleme national lösen könnten.

Mein Lieblingsthema: die Sprache. Auch hier ist eine Verflachung zu beobachten, die allerdings auch tiefere Hintergründe hat. In einer Welt, in der mehr kommuniziert wird als je zuvor, kann man sich gar nicht mehr die Mühe geben, so tiefgründig zu kommunizieren wie früher; es muss ja auch alles viel schneller gehen.

Und im Zeitalter der Globalisierung bildet sich nicht nur im Deutschen, sondern vor allem auch im Englischen eine Einfachversion der Sprache, mit einem erweiterten Grundwortschatz und einer vereinfachten Grammatik heraus, die weltweit von vielen verstanden und benutzt wird. So wird eine einfache weltweite Kommunikation ermöglicht, die naturgemäß dann nicht in die Tiefe gehen kann. Dafür kann ich mich heute mit der halben Welt verständigen. Früher gab es dafür mal Esperanto. Die Älteren unter uns werden sich vielleicht noch erinnern.

Kunturpessimismus beiseite! Die Welt ist nicht unbedingt schlechter als früher, sie ist anders und sie verändert sich fortlaufend. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Manche Sachen verändern sich zum Positiven, manche zum Negativen, das ist allzuoft auch eine Frage der persönlichen Interpretation, da nicht jede Entwicklung objektivierbar ist. Und eine Frage des Zeitgeistes! Hätte sich dieser nicht immer wieder geändert, hätte es nie einen Barock und nie eine Romantik, nie eine Gotik und nie eine Latène-Kultur gegeben.

Dass gerade älteren Menschen der Wandel zu rapide geschieht, ist auch nichts Neues; die Klagen darüber ziehen sich durch die Jahrhunderte.

Und ja, was man da machen kann gegen den Verfall der Wert und die Verdummung der Menschheit: Kinder bekommen und vernünftig erziehen. Hilft manchmal!

Meine Kinder haben auch Handys und treiben sich in ihren sozialen Netzwerken herum, sind aber trotzdem in der Lage, sich ordentlich (sprachlich und sozial) zu artikulieren, legen bei Tisch das Phone zur Seite und können sich noch analog unterhalten, ja sogar musizieren. Und manchmal machen sie sich über ihren alten Vater und seine altertümlichen Ausdrucksweisen lustig. Dann merke ich, dass das Leben weitergeht.

Gleich die erste Antwort die ich lese lässt meinen Kopf bedächtig auf und ab nicken. Sehr gut dargelegt, danke!

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@MarkusPK

Leider oder auch glüchlicherweise kann man die Kinder nicht komplett von den äußeren Einflüssen schützen bzw. abschirmen. Aber man sollte sie charakterstark werden lassen, damit sie dem ganzen Blödsinn in der Welt gewachsen sind und nicht mit der nächsten sinnfreien Gruppe mitlaufen. Es gibt für jeden Schwachsinn irgendwelche Anhänger. Aber so neu ist das auch nicht. Gab vor Ewigkeiten den Skandal mit diesem eingetragenen Verein der Pädophilen. Heute bekommt alles und jeder ein Sprachrohr. Bald gibt es noch den Verein der Zoophilen. Die Abhängigkeit der sozialen Netzwerke sollte man auch versuchen so gering wie möglich zu halten. Eltern müssen es sehr schwer haben, wenn sie ihre Kinder fürs Leben rüsten wollen.

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Hier mag ich jedes Wort unterstreichen - merci  =)

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