Verdient man als Werkstudent besser als bei einem Aushilfsjob oder 450 € Job?

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5 Antworten

"Werkstudent" ist eigentlich nur eine Bezeichnung aus dem Sozialversicherungsrecht, die besagt, dass du als Student/in nur in der Rentenversicherung Abzüge hast, wenn du während der Vorlesungszeit nicht mehr als 20 Wochenstunden arbeitest.

Aushilfsjobs sind immer nur vorübergehend zu besetzen; du musst dir daher immer wieder einen neuen Job suchen, während du mit einer Dauerbeschäftigung auch richtige betriebliche Praxis erwerben kannst. Das schlägt sich auch oft in der Bezahlung nieder, da viele solcher Jobs in der tarifgebundenen Industrie angeboten werden, die natürlich auch tariflich zahlt.

In einem Minijob kannst du pro Stunde theoretisch genausoviel verdienen, darfst aber nur so viel arbeiten, dass monatlich die 450 Euro nicht überschritten werden. Minijobs werden aber vor allem im Dienstleistungsgewerbe oder Einzelhandel angeboten, wo die Bezahlung an sich nicht so hervorragend ist.

Ich würde an deiner Stelle wirklich zusehen, vielleicht sogar in deiner Fachrichtung, einen Job als Werkstudent zu ergattern, den du zuverlässig über längere Zeit erledigen kannst.

Weiterer Vorteil: Es sammelt sich schon mal ein bisschen was auf deinem Rentenkonto an, bis du richtig in den Beruf starten kannst.


Was kannst du denn? Wofür kann man dich einsetzen? Danach geht es was du verdienen kannst.

Dein Status ist dabei zweitrangig

Diese Antwort hilft mir kein bisschen weiter. So schlau bin ich auch, erstmal den Aufgabenbereich und meine Kentnisse zu vergleichen.

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@Animemagisch

Wozu fragst du denn, wenn du es sowieso besser weißt.

Du wirst nicht für deinen Status bezahlt, sondern für deine zu leistende Arbeit.

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Werkstudenten verdienen in der Regel mehr, da du oftmals mehr als den Mindestlohn bekommst. Hatte nen Job als Werkstudent, da hat man 16,49 die Stunde verdient.

Darf ich fragen in welchem Bereich?

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Automobilindustrie, Verwaltung.

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Manche Unternehmen zahlen 1200-3000€ für Werkstudenten, wenn sie gewisses Wissen vorweisen können und ihre Fachkompetenz gut verkaufen. 
Mein kleiner Bruder macht bald seinen Master in angewandte Informatik und im Praktikum hat er 2000€ pro monat bekommen.

Das heißt als Werkstudent muss man schon gewisses know how im bereich vorweisen? 

Und wie ist es mit den Steuern? Man ist ganz normal versichert und zahlt auch alle Sozialversicherungsbeiträge oder?

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@Animemagisch

ufff das weiss ich jetzt nicht. hatte mal einen Studentenjob in einer
drückerkolonne und glaube das war komplett steuerfrei aber hab es nur eine Woche lang gemacht - daher kann ich da nicht mitdiskutieren. Glaube die sind auf mindestlohn ausgelegt und für die Verträge die man abschließt provision. 

In einem Unternehmen glaube ich schon dass Abzüge kommen. Vielleicht Krankenversicherung nicht, da man als Student glaub ich noch bei den Eltern versichert sein kann aber was sonstige Abzüge angeht - keine Ahnung.

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