Verdient man als Grafikerin in einem Unternehmen mehr?

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3 Antworten

Nein !

Zu Anfang meines Studiums war klar : Grafikdesign ist kein Unternehmensberuf sondern Freelancing ! Freunde dich mit dem Gedanken an das ein Weg voller Ehrgeiz, manchmal harten Rückschlägen aber vielen vielen schönen Seiten und Zeiten vor dir liegt um mitm Hintern anne Wand zu kommen ! Vor allem zählt dein Ruf und der wird unterzeichnet von Anstand und Kreativität ! 

Bin selbst Grafikdesigner, weiter auf Digital- und Printmedien, dann mit zu Akt- und Portraitfotografie ! Es gibt harte, schöne und weniger schöne Erinnerungen doch insgesamt wünsche ich dir viel Erfolg ! Es ist ein wundervoller Beruf !

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Ich arbeite oft mit freien Grafikern zusammen und die haben es ähnlich schwer oder leicht wie freie Texter oder freie Programmierer. In einer Agentur zu arbeiten hat viele Vorteile: Man lernt viel und muss immer wieder für neue Projekte arbeiten. Das macht schnell und flexibel. Immer nur für einen einzigen Auftraggeber zu arbeiten, kann auf Dauer langweilig werden, sofern dieser Auftraggeber nicht von Haus aus groß und vielseitig aufgestellt ist. 

Wer sich dagegen selbstständig machen will, muss mehr können, als nur das Handwerkszeug: Betriebswirtschaft, Buchhaltung, Marketing und Werbung in eigener Sache. Man muss selbst zur Marke werden und sich einen Kundenstamm aufbauen. An vorderster Front trommeln und das nicht zu knapp. Das kann und will längst nicht jeder. 

Ich würde mir an deiner Stelle zunächst einmal einen guten Arbeitgeber suchen. Das kann eine große Agentur sein, muss aber nicht. Sammle Erfahrungen, fülle deine Mappe mit kreativen Projekten und eigenen Ideen, und freue dich über ein festes Einkommen am Monatsende. 

Als studierter Grafiker bekommt man in Anstellung schon etwas mehr als Autodidakten - ohnehin bekommt man damit auch schneller die Chance, sich vorzustellen und zu beweisen. Es schadet ja nicht, sich nebenbei "ein bisschen" selbstständig zu machen, sofern der Arbeitgeber damit einverstanden ist.

Eine Website aufzubauen, vielleicht ein Blog und darin beispielsweise ein ganz bestimmtes Thema zu beackern, dass dir am Herzen liegt. Das ist enorm wichtig, weil du sonst schnell die Lust daran verlierst und du dich und andere dann mit Allerweltsthemen schnell langweilst.Auf diese Weise kannst du dir einen Namen machen und Spaß haben, ohne den Brotjob aufzugeben. Immer noch besser, als umzuschulen.

Vielleicht hast du auch Talent als Dozent? Mach' was aus deinem Talent und lass dir den Spaß daran nicht durch schlechte Kunden oder Arbeitgeber vermiesen.

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Ne - ich würde sofort etwas anderes machen, wenn ich noch "jung" genug wäre ^^

Entweder man lebt und liebt diesen Job und nimmt geringen Lohn und viel Arbeit in Kauf oder man schult um. Klingt mies, aber so sehe ich das nun einmal heutzutage ;)

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