Verdient ein Richter wirlich nach 10 Jahren 10.000 Euro Brutto im Monat?

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3 Antworten

Statt dich auf das Hörensagen aus gutefrage.net zu verlassen, informiere dich am besten selber :-)

Zuerst kommt es darauf an, welche Position man inne hat. Die meisten Richter sind in den Gruppen R1 und R2 engruppiert. Ab R3 sind es nur noch herausgehobene Leitungsfunktionen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Besoldungsordnung_R

Was das nun konkret bedeutet, kannst du hier schauen:

http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/land/

Bundesland auswählen und dann in der Besoldungsgruppe die jeweilige R-Besoldung angeben. So bekommt z.B. ein lediger Jurist in Bayern beim Einstieg ca. 4000€ Brutto (3000€ Netto). Mit den Jahren steigt die Besoldung automatisch auf ca. 6200€ Brutto (4300€ Netto).

10000€ Brutto verdient man dabei erst ungefähr in der Besoldungsgruppe R8, was aber nur sehr wenige jemals erreichen, da es hier sich um Präsidenten von Oberlandesgerichten oder von oberen Gerichtshöfen des Bundeslandes handelt.

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Kommentar von Halloooo00
06.04.2016, 09:50

Danke, für deine ausführliche Antwort! Habe ich es richtig verstanden, dass durch Berufserfahrung die Besoldung automatisch steigt und damit die Position gewechselt (vom Gericht) wird?

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wenn der / die Richter / Richterin Präsident / Präsidentin des jeweiligen BUNDES-Gerichtes ist .........

und von 1.000 Richtern erreicht diese Stufe vermutlich 1% .... (und das ist bereits positiv geschätzt .....)


Dieser Verdienst wird somit für Dich unerreichbar sein ..... (als Richter ....)

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Wenn er Karriere macht. Wenn er weiter am Amts- oder Landgericht arbeitet, dann nicht.

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