Verdecktes tragen einer Schreckschusswaffe?

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3 Antworten

NUR! wenn auf dem Waffenschein vermerkt ist, dass diese verdeckt getragen werden muss, dann verdeckt, ansonsten kannst du die tragen, wie du willst!

Also - Blick in deinen kleinen Waffenschein und dann sehen, ob da was bei Eintragungen steht - Der gilt ja Deutschlandweit, also wenn du den irgendwo erwirbst, wo du die offen tragen kannst und ziehst in einen Landkreis, die das "verdeckt" haben wollen, dann fängt schon wieder das Gemecker an..

Gerade früher, als der aktuelle Vordruck des kleinen Waffenscheins noch nicht so verbreitet war und man "echte" Waffenscheine ummünzte zu kleinen, wurde sowas gerne reingeschrieben:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/66/Kleiner\_Waffenschein\_Innen.JPG

Aber wohl auch bei neueren gibt es diese Eintragungen unter "Amtliche Eintragungen" (Und da sollte man beim abholen gleich fragen, warum das so ist, denn der KWS gilt eben deutschlandweit und andere spinnen nicht so herum) Also bedarf es einer nachvollziehbaren Erklärung, sprich einem rechtsbehelffähigem Bescheid, gegen den man Einspruch einlegen kann)

Grundsätzlich sollte man aber das verdeckte tragen bevorzugen, um nicht zuviel Aufmerksamkeit zu erregen..


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Kommentar von GhostRiddler
31.10.2016, 21:13

Gut danke 

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am Besten führst du Schreckschusswaffen IMMER verdeckt.

bei manchen Kleinen Waffenscheinen steht das sogar extra dabei.

wenn du die Waffe sichtbar trägt und jemand die Polizei Ruft kannst du eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses bekommen und dein KWS ist weg  

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Kommentar von DocCyanide
31.10.2016, 20:00

Blödsinn! Wenn ich eine waffenrechtliche Erlaubnis zum offenen Führen habe, kann ich keine Anzeige wegen offenem Führens bekommen, denn genau dafür habe ich ja die offizielle Erlaubnis. Wenn dann irgendwelche hysterischen Gutmenschen überreagieren und die Polizei darauf einsteigt, ist das nicht mein Problem.

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Wenn Du die Schreckschusswaffe führst, musst Du Deine BPA dabei haben und den Kleinen Waffenschein, ansonsten übles Bußgeld.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Waffenrecht, in dem nur die Schreckschusswaffe behandelt wird (Quelle: Polizei NRW)

Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen (SRS-Waffen)

http://pspv.de/waffenrecht/bild01.jpg" border="0"/>

Für das Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen (abgekürzt
SRS-Waffen) mit PTB-Zulassungszeichen in der Öffentlichkeit ist der
sogenannte „Kleine Waffenschein“ erforderlich. Erwerb und Besitz derartiger
Gegenstände bedarf aber keiner Erlaubnis, es gilt das Mindestalter von 18 Jahren.Damit darf die Waffe ohne weiteres im privaten Umfeld zuhause oder auf demeigenen Grundstück geführt werden.

Es ist nicht erforderlich, bei Beantragung des "Kleinen Waffenscheins" die Waffe beider Waffenbehörde vorzulegen.

Voraussetzungen für die Erteilung des "Kleinen Waffenscheins" sind neben
der üblichen Volljährigkeit (18. Lebensjahr) auch die Zuverlässigkeit und die persönliche Zuverlässigkeit bzw. Eignung sind beispielsweise dann nicht mehrgegeben, wenn Vorstrafen vorliegen oder eine Alkoholabhängigkeit besteht.

Der Antragsteller muss allerdings - anders als bei echten Schusswaffen - keineSachkunde für die PTB-Waffe nachweisen.

Wer die Waffe in der Öffentlichkeit dabei hat, muss immer auch den "KleinenWaffenschein" und seinen Personalausweis oder Pass mitführen. Ansonsten können Geldbußen verhängt werden, die bis zu 10.000 Euro betragen können. Wird jemandbeim Führen solcher Waffen ohne Erlaubnis, d.h. ohne den "Kleinen Waffenschein"angetroffen, dann stellt das eine Straftat dar. Es droht unter Umständen eine
Gefängnisstrafe bis zu 3 Jahren und die Einziehung der Waffe(n).

Bitte unbedingt beachten: Das Schießen in der Öffentlichkeit ist - - auch mit    dem "Kleinen Waffenschein" verboten. Das gilt ausdrücklich auch zu Silvester!
Ausnahmen gibt es nur in wenigen Einzelfällen, z.B. für Theater- / Filmaufführungen oder als Startsignal bei Sportveranstaltungen. Verstöße gegen das Schießverbotkönnen als Ordnungswidrigkeiten mit Geldbußen bis zu 10.000 Euro geahndetwerden.

Bitte beachten Sie auch, dass Gas- und Schreckschusswaffen, die kein PTB-Zeichenhaben, stets der Erlaubnispflicht als echte Waffe unterliegen (Eintragung in eine Waffenbesitzkarte).

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