Verdammt, ich habe angst um meinen Vater! Krebs?

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4 Antworten

wenn es lungenkrebs ist, wird sehr schwierig ihn zu heilen...soll für dich eine lehre sien und niemals mit rauchen anfangen, wie du siehst es macht meist lebenslang süchtig und wenn was schlimmes an krankheitean bekommt ist meist leider zu spät...

XXXperuXXX 16.08.2012, 20:20

Auch Passivraucher können Lungenkrebs bekommen...

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Deine Angst ist ganz und gar nicht übertrieben! Dein Vater sollte dringend einen Arzt aufsuchen! Aber wenn er das nicht freiwillig macht, wirst du ihn kaum dazu zwingen können!

bloom16 16.08.2012, 17:45

Danke zuerst mal für die Antwort. Ja leider kann ich ihn nicht zwingen:(, aber ich kann Druck machen.. Ich kenne ihn, er wird irgendwann nachgeben. Jedenfalls werde ich alles tun was nötig ist zum erreichen, dass er zum Arzt geht.

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Ich bin kein Arzt, aber als Wissenschaftler im medizinischen Bereich verstehe ich ein wenig.

Keines der Symptome klingt nach Krebs!

Und ich kann mir auch nicht vorstellen, daß die Gesamtheit der Symptome auf eine bestimmte Erkrankung hinweisen würde. Krebs ist nur in seltenen Fällen familiär gehäuft, und bei Lungenkrebs ist das (soweit ich weiß) überhaupt nicht der Fall. Natürlich ist Rauchen ein gravierender Risikofaktor, es kommt darauf an, wieviel er täglich raucht und wann er damit angefangen hat. Offensichtlich mit 17, das ist kein besonders junges Alter. Wenn er jetzt damit aufhören würde, würde das Krebsrisko vermindert (aber nicht auf Null gestellt), aber jedenfalls würden die übrigen Verwüstungen, die das Rauchen im Körper anrichtet, ganz wesentlich reduziert: Kreislauf, Herz, Immunsystem, Lunge.

Aber:

Jedes einzelne der Symptome ist ein ernstzunehmendes Anzeichen für irgendeine Störung, für eine Erkrankung. Auf keinen Fall darf man das auf die leichte Schulter nehmen. Mit 47 ist Ihr Vater ja noch relativ jung, da sollte er eigentlich gesund und beschwerdefrei sein.

Der Husten kann ein "Raucherhusten" sein, die Lunge will natürlich nicht täglich mit Teer bedeckt werden, Krebs ist das noch lange nicht.

Die Rückenschmerzen haben vermutlich mit dem Rauchen gar nichts zu tun. Sie können die Folge von Überarbeitung bei körperlicher Tätigkeit (etwa Säcke schleppen) sein, oder aber Folgen von Schreibtischtätigkeit, falscher Sitzhaltung, Bewegungsarmut (Sport??), falschen Sitzmöbeln. Kommt natürlich darauf an, wo die Schmerzen sitzen: im Kreuz, in der mittleren Rückenregion oder im Schulterbereich.

Nachtschweiß und geschwollenes Gesicht sind gravierende Symptome, aber (soviel ich weiß) nicht für Krebs.

Dein Vater muß UNBEDINGT zum Arzt!

Daß er sich beharrlich dagegen wehrt, kann seine Ursache darin haben, daß er die Diagnose fürchtet. Hört auf, ihn zu drängen (das mag niemand). Die Krebsangst müßt ihr bekämpfen, sie ist ja auch vermutlich völlig unbegründet. Aber er geht nicht zum Arzt, weil er vor einer Krebsdiagnose Angst hat. Dabei versäumt er die Behandlung, die er wirklich braucht. Sagt ihm NICHT, er müsse mit dem Rauchen aufhören. Das wäre zwar gut, aber es ist ein anderes Paar Schuhe. Wesentlich ist, daß er zum Arzt geht mit seinen unklaren Symptomen

  1. wenn die Klimaanlage läuft, sollte man die Fenster schließen...ist sonst Energieverschwendung und kontraproduktiv.

  2. nur weil dein Vater JETZT mit dem Rauchen aufhören soll, wird er nicht plötzlich gesund und kein Risikopatient für Lungenkrebs.

  3. Es gibt Menschen, die 80 Jahre rauchen oder noch länger (Joppie Hesters) die haben auch nie Lungenkrebs bekommen.

  4. Wenn Rückenschmerzen = Lungenkrebs bedeutet, haben Millionen Menschen Lungenkrebs.

  5. 47 Jahre und heftiges nächtliches Schitzen? Auch Männer haben Wechseljahre (und wenn sie es tausendmal nicht glauben)

  6. Krebspatienten nehmen ab und fallen als erstes im Gesicht ein...

  7. Ferndiagnosen helfen dir und deinem Vater gar nicht. Also sollte er zum Arzt gehen.

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