Verdachtsdiagnose bipolare Störung?

13 Antworten

Ja ! Du freust Dich eine Diagnose zu haben,bzw.die Möglichkeit zu haben,mit einem erfahrenen,offenen und netten Menschen,einem Therapeuten das Gespräch führen zu können,was Dir in jedem Falle helfen kann und nicht schaden kann.Und dann kommt es genau darauf an,Dich medikamentös so einzustellen,das Du zwar "gelenkt" wirst,aber nicht gedrückt,gedämpft,blockiert wirst.Es ist überhaupt nicht gesagt,das Du ein Leben lang,Psychopharmaka benötigst.Es ist durchaus möglich,das es in zwei Jahren gar nicht mehr nötig sein wird.Oder eine Langzeitdosierung möglich ist.Dein Freund muß lernen,das es Dinge gibt,mit denen man tolerant umgehen muß.Dazu gehört es,Dich zu unterstützen,Dir Trost zu geben,wenn es nicht so gut läuft bei Dir.Also schwarz sehen,zieht Euch beide herunter.Versuche das positive zu sehen,die Möglichkeiten die es gibt und die Du wahrnehmen kannst.Liebe Grüße

Hallo, ich denke erst mal musst du die verdachtsdiagnose verarbeiten.sie akzeptieren..

Dann würde ich mit meinem Arzt sprechen wie ich weiter vorgehen kann, thrapie möglichkeiten etc...(es ist  nicht unbedingt eine Tabletten einnahme notwendig) das kommt auf das Ausmaß deiner bipolaren Störung an.

Bestimmt wird es auch nicht einfach in deiner Beziehung werden, aber wenn du den richtigen Partner an deiner Seiter hast,dann wird er dich unterstützen.

(Ich hab übrigens keine bipolare Störung aber auch einige psychische Probleme, einfach ist es nicht immer für mich nicht,für meinen Partner nicht und für meine Familie nicht...aber man kann das alles schaffen)

Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.

Ich kann nicht ganz aus eigener Erfahrung sprechen, aber als "Ex-Partnerin" => mein Ex-Freund hat eine Bipolare Störung. Für mich war es damals sehr schwer auszuhalten - das ist dir ja aber klar.

Ich weiß aber auch, dass Medikamente hierfür wirklich gut helfen (können, wenn es denn die Richtigen sind!) und sehr (!) sinnvoll sind, damit man selber und auch das Umfeld nicht so darunter leiden. Mein Rat ist es: Lass dich richtig einstellen und mache so bald wie möglich Therapie(n) => Das hilft die Ursache schnell "zu erkennen" und mögliche "Trigger" zu erkennen und evtl sogar zu beheben. Es ist nicht unbedingt eine Diagnose "auf ewig" = es ist möglich die Bipolare Störung zu heilen!!! Die Chance auf Heilung sinkt allerdinngs mit der Anzahl der durchgemachten "Perioden".

Aber das ist doch dann ein Ziel: Ich möchte (will, muss, werde) unbedingt ganz gesund werden, also muss ich alles dafür tun.

Der Umkehrschluss ist eben "nur" der, dass man über einen (möglichst kurzen) Zeitraum konsequent "seine" Medikamente und Therapien machen "muss" und nach Möglichkeit auch einen "Ausgleich" finden sollte, um die Gefühle "im Zaum halten zu können."

Viel Erfolg dabei und alles Gute für dich, deinen Partner, deine Familie und dein ganzes Umfeld. Glaub an dich - dann "packst" das! ;-)

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