VERDACHT AUF MATHE-LERN-SCHWÄCHE! bin aber zu alt für Test! was tun?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Die Nachhilfe ist schon richtig. Sie kann dir helfen, auch die dahinterliegenden Probleme zu finden und nachträglich zu üben. Nicht nur den Schulstoff. Oft ist es die Bruchrechnung oder das Umformen von Gleichungen. Sehr oft klappts auch mit Nachhilfe zuerst besser und alleine steht man wieder wie vor chinesischen Zeichen, weil die Angst zu groß ist anzufangen und mehrere Schritte alleine zu gehen. Eine Nachhilfe bestätigt ja jeden Schritt im Allgemeinen mit einem Kopfnicken. Hier ist es wichtig, dranzubleiben und dass die Nachhilfe auch mal den Raum verlässt, wenn eine Aufgabe geübt wird, die du können müsstest.

Nicht jeder, der schwach in Mathe ist, hat eine Matheschwäche im medizinischen Sinne. Also eine Dyskalkulie. Das wäre schon in der Grunschule aufgefallen, weil dann zum Beispiel jedesmal ein Problem aufgetreten wäre, wenn ein anderes Material verwendet worden wäre (rechnen mit Knöpfen, rechnen mit Strichlisten, Rechnen mit Cuisinärstäben, Rechnen am Zahlenstrahl,...) und die Stellenwertschreibweise nie richtig verstanden worden wäre (zb Addieren, indem einmal linksbündig eine Zahl geshcrieben wird und einmal rechtsbündig, aber nicht einer unter einer und zehner unter zehner)

Da du so weit gekommen bist, gehen ich einfach von einer Schwäche durch Wissenslücken und Fehlvorstellungen aus. Das lässt sich mit Nachhilfe mildern. Vorausgesetzt, du bist bereit, mit der Nachhilfe nicht nur deine hausaufgaben zu machen, sondern diese zuerst alleine zu versuchen und mit ihr dann die Fehlvorstellungen aufarbeiten und auch alten Schulstoff mit einzubeziehen.

Was möchtest Du wissen?