Verbitterte Menschen - was kann man tun?

7 Antworten

Hallo Kurfürstendamm, zuerst einam meinen Respekt, dass du diese Person, als ganzes wahrnimmst und dich nicht abschrecken lässt von ihrem Verhalten und spürst, wieviel Leid im Inneren dahinter steckt. Es ist sehr schwierig Menschen die so eine innere Mauer um sich herum aufgebaut haben zu erreichen. Doch ich denke du hast das nötige Feingefühl dafür. Um ihr wirklich helfen zu können müsste sie eine Therapie machen um die Ursachen zu erkennen. Ein langer Weg, aber ich bin schon vielen Menschen begegnet, die ihn gegangen sind und sich endlich wieder öffnen konnten. Sei einfach DA, sag aber auch liebevoll DEINE Meinung zu einigen Situationen. Ohne zu belehren, ohne zu kritisieren...das ist nicht immer einfach, doch wichtig. Damit sie die Realität und die Denk- und Handlungsweise anderer Mensschen nicht aus den Augen verliert. Alles Liebe dir....

Eine echt schöne Antwort! :) DH!

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Schlag ihr doch mal vor zum Psychologen oder einem Therapeuten zu gehen, um ihre Probleme aufzuarbeiten, das ist ja wirklich nicht normal. Manchmal kann man sich nur schlecht selber aus so einer Situation befreien, das ist wirklich unheimlich schwer. Dein Beistand und dein Wohlwollen ihr gegenüber dient doch schon mal als Stütze und stellt einen guten Anfang dar, sich zu ändern, und zwar so, dass sie sich irgendwann selbst akzeptieren oder sogar lieben kann und dann auch anderen aufgeschlossener und wieder objektiv gegenübertreten kann. Ich finde es großartig wie selbstlos du bist, ihr helfen zu wollen, auch wenn sie den Anschein erweckt, sie sei einfach nur fies. Viel mehr Leute sollten darüber nachdenken woher unangemessenes Verhalten anderer eventuell herrühren könnte, dass es vielleicht nicht bloße Boshaftigkeit ist. Ich wünsch dir viel, viel Glück bei deinem Vorhaben!

Ich bezweifle dass man so einen menschen dazu bewegen kann zum psychologen zu gehen... auch wenn es natürlich "die einfachste" lösung wäre.

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@cinda05

Es ist bestimmt sehr schwierig, denk ich auch. Aber ich würde es wenigstens versuchen, daran ist noch keiner gescheitert. Natürlich muss sie selbst es auch wollen, sonst hat es wirlich keinen Sinn.

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leider schon alles probiert, x-mal geraten zum psychiater oder zum therapeuten zu gehen, kein zweck, sie sagt dann immer "was soll ich dort?", "naja, hingehen weil es dir schlecht geht?!". "mir gehts nicht schlecht, das kannst du gar nicht beurteilen!" - ihr gehts aber schlecht, man sieht ihr das auf 50m entfernung an. sie hat auch schon teilweise gar keine verbindung zu ihren emotionen mehr, sie empfindet nur noch hass, niedergeschlagenheit oder wut, alles andere ist ihr fremd. höchstens noch häme, wenn sie wieder andere leute schlecht macht oder angreifen kann (natrl. nie direkt sondern immer nur hinterrücks bei anderen)

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@Kurfuerstendamm

Hmm, dann versuch's doch mal so: Wenn sie es ablehnt einen Psychiater oder Therapeuten aufzusuchen, weil es ihr ja angeblich nicht schlecht geht, kannst du ja sagen, dass sie vor dem dann ja nichts zu befürchten hat und sie es mal ausprobieren kann. Du kannst ihr ja anbieten sie zu begleiten.

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Ich denke auch, dass du dieser Person kaum helfen kannst. DU kannst ihr nur das Gefühl geben, dass jemand da ist, der ihr helfen möchte, ABER überlege bitte, wie viel Kraft es dich kosten wird, und ob du diese Last überhaupt mit dir rumtragen kannst. Diese Person muss allein zur Einsicht kommen. Ich denke aber, dass alleinig Trauer, ein Erlebnis, was sie nie verkraften konnte, dafür ausschlaggebend ist. Durch ihr Verhalten will sie stark wirken, und ich denke ihr ist es sehr bewusst, dass sie sich damit unbeliebt macht. Um an dieses Erlebnis ranzukommen, bedarf es geduld und zuneigung, und ob du die aufbringen kannst und vorallem auch wirklich willst, das musst du selbst entscheiden. Aber bedenke auch, wenn du dich dafür entscheidest ihr zu helfen, dann solltest du dich zwischendurch auch nicht mehr dagegen entscheiden, denn das wäre wieder ein Grund mehr für deine Bekannte enttäuscht von den Menschen zu sein.

ja, du hast vollkommen recht, sie betont zb. auch immer "wie sie es genießt unabhängig von den männern/menschen zu sein" (exakt ihr wortlaut), "sie braucht niemanden", sie "gönnt" sich lieber selber "gepflegte reisen", einen "guten wein" usw. sie tut also so auf hedonismus-tante, ist aber natrl. alles gelogen. außerdem versucht sie auch immer "die fassade aufrechtzuerhalten", egal um was es geht.

aber woher weißt du/hast du die vermutung, dass einzig und allein trauer der urgrund für ihre entwicklung ist? hast du da irgendwie erfahrungen gemacht (selbst oder mit anderen menschen), dass du dir das denkst?

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@Kurfuerstendamm

Das klingt doch schon förmlich nur nach "einreden". Klar kann man sich die welt schön reden, und ich finde es erstaunlich,dass sie es so gut schafft. Allerdings ist es auch sehr egoistisch, denn sie will nur IHR etwas gutes tun, was sie dabei bei anderen, IHREN mitmenschen wie freunde, familie anrichtet, sieht sie wohl nicht. Um so verbittert zu werden bedarf es wohl wirklich einer sehr langen zeit. ja, ich habe erfahrungen gemacht, aber leider bin ich auch nie wirklich auf die wirkliche ursache gestoßen, weil ich letztendlich auch nie die geduld hatte und vorallem kann ich schlecht mit menschen die die welt NUR - durchgängig - schlecht reden und überhaupt nichts positives mehr sehen, umgehen. Wie gut kennst du sie denn? Und vorallem wie alt ist sie? weißt du viel über ihr leben?

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Pädophilie ist ein stets brisantes Thema und unter den Menschen herrscht viel Unwissen über diese Prägung der Persönlichkeit deswegen erwarte ich hier auch keine ultimative Lösung.

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Nun seit ca. einem halben Jahr fühle ich nicht mehr nur Aggressionen wenn ich Kinder um mich habe, sonder auch Erregung. Diese Erregung empfinde ich sehr negativ, und Sie ist auch mit keinen Phantasien verbunden. Sie verunsichert mich und ich kann Sie nicht einordnen. Allein die Angst eine abnormale Sexualität zu haben macht mich kirre und belastet mich im Alltag, weswegen ich mich auch immer aus Situationen in den Kinder zugegen sind entziehe.

Ich habe mich damit bis jetzt nur einem sehr guten Freund anvertraut, der meinte ich solle auf jeden Fall mit meiner Psychologin sprechen. Das werde ich auch tun, nur muss ich erstmal Mut fassen. Deswegen schreibe ich hier, und hoffe auf konstruktive Antworten.

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In There will be Blood, tötet die Hauptfigur Daniel Plainview, 2 Menschen aus Verbitterung. In ist das Leben nicht schön? Ist der Geizkragen und Geschäftsmann Henry F. Potter so verbittert, dass nur noch Geld für ihn zählt und das seelische und finanzielle Leiden anderer, ihm völlig egal ist, ja sogar rechtens. In Amadeus ist Salieri so verbittert darüber dass er selbst nicht so musikalisch begabt ist wie Mozart, dass er ihn tötet und dafür einen sorgfältig raffiniert überlegten langjährigen Plan ausheckt. 

In Charles Dickens Weihnachtsgeschichte, etwas ähnlich wie bei Henry F. Potter, nur dass Ebenezer Scrooge, wirklich verbittert auf ein zum Teil melancholisches einsames Leben zurückblickt, dass auch viele Freuden beinhaltete, als er noch jung war, und ein Haufen Schicksalsschläge erleiden musste, so dass die Verbitterung wirklich nachvollziehbar ist, und am Ende gelingt ihm ja diese Sinneswandlung, ein sehr seltenes Phänomen bei solchen Charakteren. 

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