Verbittert wie ein Psychopath?

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3 Antworten

Du brauchst eine Person, die dir das Gefühl gibt sicher zu sein. Mit der Zeit wirst du merken, dass du dich ihr langsam öffnest. Natürlich ist es schwer so einen Menschen zu finden, da viele in dieser Generation dich nicht verstehen würden. Jeder ist geblendet von Geld, Trends, Fame und anderen unwichtigen Sachen. Sie würden alles tun um diese zu bekommen, dass die sogar Leute ausschließen und sie damit physisch zerstören.

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Zunächst einmal... ein "Psychopath" ist nicht bindend an diese Bezeichnung auch einer geistigen Verbitterung ausgesetzt. In der forensischen Psychologie bzw. Psychiatrie wird mit "Psychopath" eine schwere Form der dissozialen/antisozialen Persönlichkeitsstörung bezeichnet. Das nur vorweg.

Ich finde deine Selbstanalyse sehr interessant, aber auch sehr unaussagekräftig.

Wenn ich spontan auf Grund deines Textes eine Diagnose stellen müsste würde ich folgendes sagen (aber das ist nicht psychologisch fundiert, wie auch ohne tiefeninterview?) :

1. Ein sehr auf sich bezogenes Selbstbildnis/ Eine Form von alltäglichen Narzissmus. 

2. Einsamkeit uns Isoliertheit 

3. (Aus beidem resultierendem) Geltungsbedürfniss.

Zu letzt noch eine Frage

Wie alt bist du denn?

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Kommentar von Peripher
10.10.2016, 20:41

Hallo,

erstmal danke für die aussagungskräftige Antwort auf meine Frage.

Ich bin 20 Jahre alt, männlich, lebe weder in Einsamkeit, noch in Isolation, da ich es vielmehr als Abgeschiedenheit bezeichnen würde und als erleichternd wahrnehme. Ich habe es früh aufgegeben, von anderen verstanden zu werden, da die meisten Menschen in meinem Umfeld mir intellektuell nicht gewachsen waren, diese einfach einen ganz anderen Bewusstseinszustand pflegten und mit Kontemplation, Expressionismus, Euklidischen Räumen oder Aphorismen einfach nichts anfangen konnten. Ich habe bereits im Alter von 10 Jahren die Welt mit breitgefächertem Gedankengut gefüttert, ohne jemals irgendwie Anerkennung oder Respekt erwidert bekommen zu haben, weil alle Außenseiterkünste und deren Bewunderer scheinbar ausgestorben sind. Auch eine unterstützende Familie war mir nie zugesprochen worden, weshalb ich all diese Leistungen alleine erbringen musste, ich habe auch heute noch keinen Kontakt zu meiner Familie, weshalb ich generell auch kein Problem mit Abgeschiedenheit habe. Das Problem sehe ich also in der Gesellschaft, dem Grund dieser verhängnisvollen Weltstruktur, nicht in mir selbst. Die Werkzeuge der Sinne sind bei den meisten Menschen dauerhaft verstopft, wenn sie überhaupt noch irgendwo vorhanden sind. Man schaue sich Gleichgesinnte an, die mein Leid geteilt haben, ob Kleist, Schopenhauer, Tesla, oder Turing. Mir ist psychopathologisch einiges bewusst, ich mag wohl wirklich etwas narzisstisch veranlagt sein, würde mich jedoch nicht als Narzissten bezeichnen, da ich durchaus Empathie habe, zum Beispiel für jede Art von Lebewesen, außer für den Menschen. (Natürlich gibt es auch hier fein selektierte Ausnahmen, hasse nicht jeden Menschen einfach so. ;)) Aber bin schon ein Misanthrop, wie ich behaupten kann.

Grüße,

Poete Maudit. :P

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Schon mal was von ner Verbitterungsstörung gehört?

Denke nicht, dass es überhaupt um eine Störung geht und nach Psychopathie klingt es ebenfalls nicht.

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Kommentar von Peripher
09.10.2016, 11:34

Klar, weil ich jetzt auch meine Fehlverhalten hier offenlege ;) Verbitterungsstörung, Antisoziale Persönlichkeitsstörung, Narzissmuss...alles nur menschliche Definitionen für ein spezifisches Bild einer Situation oder Auswirkung.. Amygdala, Amygdala :)

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Kommentar von Seanna
09.10.2016, 12:17

Und was willst du dann von uns dummen unwissenden unwürdigen Menschen?

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