Verbindet ihr den Islam automatisch mit dem IS?

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27 Antworten

Gewaltim Islam

Indiesem Kapitel möchte ich erklären, wann und unter welchenUmständen die Bekämpfung von Ungläubigen erlaubt ist. Sie solltenwissen, dass es in den Augen des Islam bezüglich dieser Thematik 2grobe unterschiedliche Arten von Ungläubigen existieren:

1)Ungläubige,die den Islam nicht annehmen und denIslam bekämpfen

2)Ungläubige,die den Islam nicht annehmen und denIslam nicht bekämpfen

Zunächsteinmal sollte man wissen, dass die Muslime zu der Zeit vonMohammad(a.s) eine Minderheit waren und von den Götzendienernverfolgt, gefoltert und getötet wurden. Gegen Ungläubige, die denIslam bekämpfen,(d.h. an Muslimen Gewalt ausüben) haben Muslime dasRecht sie zurück zu bekämpfen. Das Bekämpfen gilt jedoch nur zumSelbstschutz. Selbst beim Kämpfen verbietet der Islam dieMaßlosigkeit. Und wenn die Ungläubigen mit der Verfolgung aufhörensollten, müsse man auch die „Zurückbekämpfung“ sein lassenbzw. das Friedensangebot akzeptieren. Dies wird z.B. mit diesenVersen geschildert.

190)Und kämpfet für Allahs Sache  gegen jene, die euchbekämpfen,doch überschreitet das Maß nicht, denn Allah liebtnicht die Maßlosen. 191) Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt,und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn dieVerführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpftnicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euchkämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie.Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen. 192) Wenn sie aberaufhören, so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig.193)  Undbekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben anAllah (frei) ist. Wenn sie jedoch ablassen, dann (wisset), daß keineFeindschaft erlaubt ist, außer wider die Ungerechten.194) Hatder Feind euch in einem heiligen Monat angegriffen, dürft ihrebenfalls in einem heiligen Monat angreifen. Verbrechen, die dieHeiligtümer antasten, sind entsprechend zu bestrafen. Wer sich gegeneuch vergeht, gegen den geht in gleichem Maße vor! Fürchtet Gottund bedenket, daß Gott mit den Frommen ist. 2:190-195

DieUngläubigen, die den Islam nicht annehmen aber die Muslime bzw. denIslam auch nicht bekämpfen soll man wie folgt behandeln: 

„Gottverbietet euch nicht, gegen diejenigen, die euch des Glaubens wegennicht bekämpft und euch aus euren Häusern nicht vertriebenhaben,  gütigund gerecht zu sein. Gottliebt die Gerechten.“ 60:8

Andererseitswird im Koran daraufhin gewiesen, dass es keinenZwang in der Religion gibt und dass den Muslimen nur „dieVerkündung“ der Botschaft bzw. „Einladung zum Islam“ erlaubtist.

Esgibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbargeworden gegenüber dem unrichtigen. Wernun an die Götzen nicht glaubt, an Gott aber glaubt, der hat gewißden sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerreißen gibt. UndGott ist Allhörend, Allwissend.” 2:256
“Undwenn sie mit dir(Mohammad) streiten, so sprich: ´Ich habe mich ganzund gar Gott ergeben, und ebenso, wer mir nachfolgt.´ Und sprich zujenen, denen die Schrift gegeben wurde, und zu den Unbelehrten:´Werdet ihr Ergebene?´ Und wenn sie sich (Gott) ergeben werden,sind sie geleitet; kehren sie sich jedoch ab,  soobliegt dir nur die Verkündigung. UndGott durchschaut die Diener.” (Quran 3:20)
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Kommentar von Jogi57L
18.11.2015, 17:13

Schöne Textpassagen...

Leider kenne ich nur wenige Muslime, die dies wissen, und noch weniger solche, die sich daran orientieren.

Allerdings bleibt auch viel Interpretationsspielraum offen, der alles o.a. ins Gegenteil zu verkehren erlaubt.


Ich z.B. bekämpfe den Islam... ( so wurde es mir von einigen Sunniten in einem Gesprächskreis verdeutlicht...)

1.) Dadurch, dass ich darauf aufmerksam mache, dass das Ziel des Islams die Veränderung der staatlichen Ordnung der BRD ist.

2.) Dadurch, dass ich offen ausdrücke, dass ich NICHT in einem islamischen Staat leben will

3.) ich bin für Geschlechtermischung

4.) Ich bin dagegen, dass in manchen öffentlichen Bereichen religiöse, politische und sogar (Sport) Vereinssymbole gezeigt werden dürfen....( Behörden, Schulen, Krankenhäsuer.. u.ä. )

5.) Wenn ich freundlich und geduldig zum Islam eingeladen wurde, mir alles erklärt wurde.....und ich den Islam dann dennoch ablehne, erweise ich mich als Islamfeind


Aleviten sehen es ( mich ) anders, aber die Aleviten sind ja ohnehin innerhalb der muslimischen Gemeinschaft umstritten...


Jedenfalls scheint es schon auszureichen, wenn ich andere Ansichten habe, und diese laut äußere.... ohne die geringste Gewaltanwendung.....

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Ich habe sowohl gemäßigte, als auch sehr konservative Muslime kennen gelernt und habe diese automatische Assoziation nicht.

Das Problem einer Religion sind eigentlich immer die Anhänger.

Selbst ein Buch voller Hass und Negativität kann von friedliebenden Menschen positiv interpretiert werden und als Grundlage für tolerante Lebensführung dienen.

Allerdings kann auch ein Buch voller Liebe und Friedensbotschaften von fanatischen, gewaltbereiten Radikalen zur Rechtfertigung ihres Terror genutzt werden. Es liegt also an den Menschen

Das Problem im Islam sehe ich in der mangelnden Reformbereitschaft.

Das kommt dadurch zustande, dass selbst arabisch sprechende Menschen den Qur'an oft sehr einseitig auslegen und nicht modern denken.

Der Prophet Mohammed soll mehrere Frauen, darunter auch mindestens eine Minderjährige gehabt haben. Das wird ihm von Kritikern oft angelastet.

Unter damaligen Umständen, da eine alleinstehende Frau gesellschaftlich wenig galt und nicht für sich selbst sorgen konnte, war die "Vielehe" aber vielleicht eine hervorragende und menschenfreundliche Idee, die Versorgung der Frauen zu sichern.

Wenn radikale Islamisten und Terroristen das ganze heute so auslegen, dass man sich Sexsklavinnen halten kann, dann wäre das eine Perversion dieser ursprünglich womöglich sehr sozialen Überlegung.

Anstatt also den Qur'an modern und zeitgemäß auszulegen,  was ihn zu einer extrem menschenfreundlichen Religion machen würde, haftet man an irgendwelchen Auslegungen, die mit der heutigen Lebensrealität nicht zu tun haben.

Heutzutage muss eine junge Frau nicht ständig von einem Bruder begleitet werden, oder sich verschleiern, damit sie nicht wegen ihrer Schönheit von Beduinen geraubt wird.

Diese früher vielleicht sehr sinnvollen und klugen Regeln sind für das 21. Jahrhundert in der westlichen Welt schlichtweg überflüssig.

So lange aber konservative Auslegungen des Islam vorherrschen, werden Radikale sie auch für ihre Zwecke missbrauchen können.

Mit einem "modernen Islam" hätten wir nicht nur einen "friedlicheren Islam", sondern wären nach meiner Meinung auch wieder näher an dem dran, was der Qur'an ursprünglich beabsichtigt haben könnte - vernünftige Regeln für das friedliche Miteinander mit Menschen zu schaffen.

Also Nein, ich denke beim Islam nicht automatisch an Terror - aber jeder Muslim, der den Qur'an nicht zeitgemäß auslegt, leistet meiner Meinung nach Radikalen und Terroristen Vorschub.

Deshalb halte ich es für wichtig, nicht in Saudi-Arabien ausgebildete Prediger, die zwar die Suren auswendig runterplappern können, aber geistig in der Steinzeit leben, sondern moderne, aufgeschlossene Imame in Moscheen einzusetzen.

Das wäre ein erster echter Schritt gegen Terror, der mit dem Islam gerechtfertigt wird.

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Also ich verbinde Aleviten, Sufis, Bahai .. keinesfalls mit dem IS.

Auch einen kleineren Teil der Sunniten und Shiiten nicht... 

...Wahabiten und Salfisten u.ä. kenne ich nicht ( zumindest nicht wissentlich...)

Allerdings habe ich mir die letzten Tage ein "Stimmungsbild" einfangen können, von den meist sunnitischen Muslimen.. in meinem  Stadtteil, .....und da, wo ich wohne sind ca. 35 % Muslime ( aller Gruppen )


So grob gesagt/geschrieben:

Erstaunlich viele finden die Taten der IS voll ok....

Da kommen Aussagen wie 

  • Der Islam wird siegen
  • Denen haben wir es aber mal gezeigt... ( den Franzosen )
  • Die werden schon noch lernen, auf ihre billigen Vergnügungen zu verzichten, und sich an den Willen Allahs zu halten

  • Es kommen aber auch vereinzelt mahnende Stimmen ( meist von "den Älteren" )

aber unterm Strich empfinde ich von den jüngeren Muslimen sowas wie "Genugtuung" über den IS

"Man will selbst zwar nicht sooo arg nach der Sharia leben, aber es ist schon gut, dass dem Westen gezeigt wird, wo es lang geht "


Nicht dass ich irgendwas verstehen würde, was da auf türkisch diskutiert wird....

.. aber ich bin halt öfter mit meiner jüngeren Schwester zusammen unterwegs ( die noch nicht mal 50 ist).. aber 12 Jahre in der Türkei gearbeitet hat... die versteht türkisch sehr gut... (nur weiß es keiner)....

---wir essen öfter im türkischen Restaurant---....

allerdings habe ich auch schon die Anwesenden gefragt, wenn es sich geschickt ergab:

"Sagt mal, worüber redet ihr eigentlich ?"

Antwort war:

" So allgemein halt über die Politik, und die aktuellen Ereignisse"


Eigentlich will ich den Islam nicht automatisch mit dem IS verbinden.. werde das vorläufig auch noch nicht tun....( ich glaub ja an "DAS GUTE" im Menschen )...

.. aber ich habe eine zunehmende Tendenz dazu...

Da nützt es mir wenig, wenn ca. 5-10 % der Muslime behaupten, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun.....

....die anderen 90-95 % machen mir deutlich mehr Sorgen....

...nicht zu überlesen, was Herr Erdogan äußerte:

"Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam."

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Kommentar von marylinjackson
19.11.2015, 00:45

Dieser Hass gegen uns Nicht-Muslime wächst zunehmend.

Die Taqiyya (das Leugnen) ist ja üblich, wenn es um die Wahrheit geht.

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Absolut nicht. Sicher gibt es hier und da Schlechtes. Das gibt es allerdings auch unter anderen Religiösen und Atheisten. Es hängt also nicht vom Glauben ab sondern von den Menschen. Nur wer richtig interpretiert kann auch mit einer Religion umgehen. Wenn also jemand im Namen des Glaubens tötet oder etwas anderes Schlechtes macht, dann hat er die Religion nicht verstanden. Deswegen ist die Religion aber selbst nicht falsch. Gerade mit Religion findet man zum Guten.

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IS ist ein zwangsläufiges Ergebnis des Islams und hat seine konkrete Ursache im Überlegenheitsgefühl gegenüber anderen Religionen. Beide sind nicht voneinander zu trennen.

Solange in Moscheen, auch in gemäßigten, gelehrt wird, dass der Islam der einzig wahre Glaube sei und alle anderen das falsche glauben, wodurch die Moslems allen anderen überlegen seien, solange ist der Islam insgesamt für IS und den Terror verantwortlich zu machen. Denn diese Lehre der Überlegenheit ist die Grundlage für Hass und warum Extremisten weiterdenken: "Na wenn ich überlegen bin, habe ich auch das Recht, Gewalt gegen die Minderwertigen (Ungläubigen) auszuüben."

Und jeder Moslem, der ebenfalls der Meinung ist, nur der Islam sei der wahre Glauben und alle anderen irren, macht sich automatisch mitschuldig. Das ist direkt vergleichbar mit Judenhass. Jeder, der Juden als minderwertig bezeichnet, ist automatisch mitverantwortlich, wenn Extremisten diese Denkweise in Gewalt umsetzen. Aus Worten werden Taten.

Aber nur um Missverständnissen vorzubeugen: Dieses zur Gewalt führende Überlegenheitsgefühl ist nicht nur bei Moslems, das ist auch bei fundamentalistischen Juden sowie bei Katholiken und Evangelikalen anzutreffen.

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Kommentar von mulan
19.11.2015, 16:48

An Hamburger...: Das ist ungerecht. Auch ich sage, dass der Islam der wahre Glaube ist. Es ist aber ausschließlich Ihre Interpretation, daraus ein Übelegenheitsdenken mir zu unterstellen. Wissen Sie noch, dass ein Christ und ein Jude dasselbe denkt? Mir fiele aber niemals ein, den Christen oder Juden das zu unterstellen, was Sie sich mit den Muslimen erlauben. Würden Sie die extremen meinen, wäre nicht  zu widersprechen. Sie aber zerren ALLE Muslime vor die Flinte. Also auch mich!!Wer sind Sie!? Es ist Ihre Interpretation, dass ich deshalb für die Verbrechen von IS verantwortlich bin. Wie können Sie sowas Ungeheuerliches behaupten! Ich verbitte mir derlei Unterstellungen! Lassen Sie das! Beleidigen Sie mich gefälligst nicht!

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Der sogenannte IS setzt seine ernsthaften Anhänger unter Drogen. Drogen führen laut Islam direkt in die Hölle wenn sie konsumiert werden. Beide Sätze sind belegbar. Damit muss ich nicht nachdenken. 

Hinzu kommt: 

Es ist nun wohl 30 Jahre her da führen Panzer der UDSSR über die Afghanische Grenze. So ganz genau habe ich die Ursache bis heute nicht verstanden aber es handelte sich nach meiner Kenntnis um einen älteren Grenzkonflikt. Zugegebenermaßen bin ich dem Thema auch noch nicht auf den Grund gegangen. Fest steht: Da fuhren also Panzer jener politischen Macht gegen welche sich die Westalliierten verbündet hatten in Afghanistan über die Grenze. Warum sich dadurch die Israelis bedroht fühlten mag ein Psychiater näher erklären können. Auf jeden Fall versuchten die Amis dem Treiben ein Ende zu setzen. Was schlicht nicht gelingen kann in dieser Gegend aus nicht nur geografischen Gründen. Also wandten sich die USA an ihre sehr eng zu ihnen stehenden Freunde, dem saudi-arabischen Königshaus und baten um eine andere Lösung. Osama bin Laden, Sohn dieses Königshauses, erklärte sich gerne bereit nach Afghanistan zu gehen und dort die Taliban aufzubauen. Finanziert wurde diese Sache von den USA welche auch die Waffen lieferte. Irgendwann wurden die Taliban nicht mehr gebraucht. Aus den arbeitslos gewordenen gelernten Mördern entstand Al Quaeda. Auch diese Organisation war durchaus im Interesse manche tatsächlichen Machthaber im Westen. Und nun hat Putin in seiner Eröffnungsrede des G-20-Gipfels erklärt dass der russische Geheimdienst Belege dafür hat dass auch Staaten die zu den G-20 gehören den IS finanzieren. Weiter gibt es online Dokumente die belegen dass spätestens 2012 die USA sich die Gründung eines sogenannten Islamischen Staates wünschte um ihre tatsächlichen Ziele weiter verfolgen zu können in dieser Region der Welt. 

Schon die Alten Römer lebten Politik nach dem Motto

Teile das Volk und herrsche.

Aktuell wird gegen den mehrheitlichen Willen aller Europäer mit den USA TTIP und CETA verhandelt. Damit werden Grundrechte der EU abgeschafft. Daran ändern alle dummen und verlogenen Beteuerungen von Politikern Nichts denn es handelt sich um eine Tatsache. Ebenso handelt es  sich um eine Tatsache dass diese Verträge in Südamerika die Verelendung der Mehrheit der Bevölkerung verantworten. Neue Arbeitsplätze wurden nur da geschaffen wo sie im direkten Interesse der USA sind. 

Weiter versucht der US-Senat die eingeschränkte Nutzung des Internet durchzuboxen. Teile führender europäischer Politiker träumen schon länger nachweisbar davon diese Nutzung einzuschränken. 

In Deutschland verweigern die politischen Parteien massivst die Beachtung ihres grundgesetzlichen Auftrags der InformationsPFLICHT welche sie dem Volk gegenüber haben. Dafür werden Gesetze beschlossen die in Obdachlosigkeit zwangsläufig führen damit Großkonzerne noch reicher werden können. 

Teile das Volk und herrsche. 

Der Islam verbietet Frauen und Kinder zu töten. Selbst in einem Krieg. Deshalb haben sich führende Immame gegen den IS öffentlich ausgesprochen. 

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Ich verbinde den Islam nicht sofort mit dem IS. Es gab auch bei den Christen mal Kreuzzüge, religiös motivierte gewalttätige Auseinandersetzungen. Lies die Geschichtsbücher, wie es in Jerusalem und im Umland vor sich ging. Auch in der Bibel gibt es Passagen, in denen die Heiden und Ketzer gestraft werden sollen.

Das soll den Terrorismus keinesfalls schön reden. Ich finde es feige, Zivilisten zu töten, nur weil man nicht das bekommt, was man will. Aber so machen es die "Krieger" des IS nunmal. Ist schon ein toller Krieger, der nur mit Zivilisten kämpft...

Prinzipiell fände ich es eine super Idee, dem IS seinen Staat zu geben. Dann wären die ganzen Fanatiker zumindest auf einem Fleck und man könnte ihnen der Vorteil der asymetrischen Kriegsführung nehmen. Alles wäre soviel einfacher, wenn es ein Land gäbe, dem man, stellvertretend für den Terrorismus, den Krieg erklären könnte. Einen oder zwei B2-Bomber später wäre dieses Problem dann auch aus der Welt geschafft, aber das wird wohl nicht passieren und stattdessen wird IS solange weiter Zivilisten töten, bis entweder alle IS-Mitglieder tot sind oder keine Zivilisten mehr da.

Aber man darf nicht den Fehler machen, sich zurückzuziehen und zu verzweifeln, denn damit spielt man dem IS in die Karten und ließe sich von der Angst regieren.

Ganz generell ist das eine sehr komplizierte Frage, auf die es keine richtige Antwort gibt, sondern eine Schar an Antworten, die zusammen das große Ganze ergeben.

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Hallo! Hatten wir das nicht auch?  Hast Du Dich schon mal informiert wie grausam die Kreuzzüge waren? Nicht besser als IS - aber deshalb kann man doch nicht sagen : Kreuzzüge = Christen. Obwohl es damals zig - tausende waren die im Namen Gottes schlimmste Taten begingen. Der Unterschied ist halt dass wir I S in der heutigen Zeit haben  und dieser sich auf den Islam beruft. 

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

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Erstmal brauchst du keine Angst haben Moslems nach solchen Dingen zu fragen! Wenn du deine Worte mit bedacht wählst ohne schlechte Absichten und mit Respekt dann wird dir die Person auch mit dem gleichen Respekt und Verständnis antworten! Ich werde Tag täglich damit konfrontiert und mich fragen Menschen Dinge die mich schon echt verletzten aber da ich weiß die wollen es nur wissen weil die dich interessieren dann antworte ich auch
Was man auf jeden Fall wissen sollte ist dass diese Menschen diese Terroristen sich nur Moslems nennen! Der islam schreibt nicht vor zu töten ganz im Gegenteil! Die IS interpretiert die Religion und dessen Intentionen einfach völlig falsch! Sie missbrauchen die Religion! Sie lügen und betrügen sich und ihre Mitglieder! Die haben einfach eine kaputte Psyche! Dabei geht es gar nicht darum zu töten und leid zu verbreiten! Als Moslem aber auch in anderen Religionen glaube ich ist es verboten selbstmord zu begehen! Sich selbst das Leben nehmen bedeutet ins Werk gottes zu pfuschen! Mein greift ins Schicksal und zerstört dass was Gott uns gegeben hat und das ist einer der Größen und unverzeihlichsten Sünden! Die ist sprengt sich selbst in die Luft für eine Attentat! Und reißt noch 100 weitere in den Tod sowas kann ein Gott doch nicht von uns verlangen oder es uns vorschreiben! Glaub mir die IS hat rein gar nichts mit den islam zu tun!!! Echt nicht!
Ich finde es sehr traurig dass der wir Moslems immer mit Aggressivität in Verbindung gesetzt werden! Ich kann das nicht mehr hören immer terror und islamisten in einem Satz! Das deprimiert mich wirklich.. Wir sind nicht so die Menschen die den islam richtig praktizieren sind friedliche Menschen wir töten nicht und wir hassen niemanden.. Wir sind es selbst schuld.. Eher die die denken sie wären Moslems und machen dann nur so ein Mist.. Dabei Leute habt keine Vorurteile wenn ihr einen Moslem seht! Ich gebe zu es gibt viele die radikal sind viele mit anderen Ansichten die sehr konservativ sind aber wir sind keine schlechten Menschen! Wir wollen nichts schlechtes nur Toleranz und Frieden so wie jeder.. Ihr müsst uns nicht lieben aber akzeptiert uns..
Diese ganze Situation macht mich total fertig echt ich hoffe ich konnte dir mein Anliegen vermitteln und dir zeigen : ich bin Moslem und ich bin kein Terrorist!

Liebe Grüße
S✌🏼️

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Kommentar von marylinjackson
20.11.2015, 12:26

Auch Mohamed tötete viele Unschuldige, um seine Macht zu festigen und  um den Islam zu verbreiten

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Nicht der Islam ist das Problem, sondern Menschen. Nicht der koran ist problematisch sondern Menschen, die ihn extrem auslegen. Die Stellen mit Kampf und Schwert stehen nie ohne Kontext. Einfaches herauspicken ist falsch und zeugt von Unwissen. Und darin scheinen sich die Extremisten und die Islamhasser zu gleichen. Und die Masse der Muslime und der gesamte Islam werden immer wieder für schuldig erklärt. Und die extremen freuen sich diebisch, wenn eine Gesellschaft sich damit entzweit. Denn dann ist sie schwach. Warum wohl begrüßt Isis solche Bewegungen wie pegida? Solange die Muslime hier stigmatisiert werden und nicht als Verbündete gesehen werden sondern immer wieder vorm Kopf gestoßen werden, sind wir alle schwach. Da haben extreme aller Couleur leichtes Spiel.

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Den fundamentalistischen (häufig sunnitischen) Islam verbinde ich schon mit dem IS, auch wenn die Mehrzahl der Muslime sicher friedlich ist. Ihr Offenbarungsbuch, der Koran, auf den sie sich berufen, ist aber der gleiche.

Es gibt aber auch etwas fortschrittlichere Muslime, häufig sind es Aleviten oder manchmal Ahmadiyya-Muslime, seltener auch mal Sunniten, die ich nicht mit dem IS in Verbindung bringe.

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Kommentar von mulan
19.11.2015, 16:52

Leider ist das immer wieder nur die alte Leier von "Guter Muslim - böser Islam". Das ist ein totschlagargument.

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Der Islam ist nicht friedlich, die Auslegung voller Gewalt. Also das gleiche wie die Bibel. Was soll man nun sagen? Der Islam wird nicht ganz zu Unrecht dazu gemacht? Warum das so ist? Wenn Du in einer Welt leben würdest, in der Du ständig mit dem Tode bedroht bist, keine Zukunft hast, keinen Job, keine Möglichkeit ein Mensch zu sein, dann ja ist der Islam Deine Chance. Wenn man all den Menschen eine Zukunft geben könnte, wäre das Problem gar keines.. Ich weiss schwer, teuer und keiner will das, aber das gegenprodukt haben wir momentan.. Terror.

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Kommentar von uknown
18.11.2015, 12:53

die Bibel ist sicherlich nicht mit Gewalt in Verbindung zu bringen

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NEIN ... "automatisch" nicht ... ABER ... komplett getrennt vom Islam kann man diese extrem gefährliche - und inzwischen - weltweit gefürchtete Vereinigung von Psychopathen und Kriminellen leider auch nicht sehen.

Schon der Name allein lässt dies einfach nicht zu. 

Und ... bei allem Abscheu, den jeder geistig gesunde Mensch gegenüber diesem Abschaum des Menschengeschlechtes empfindet ... kann man nicht darüber hinwegsehen, dass der Islam mit seiner Haltung gegenüber "Ungläubigen"  einen fruchtbaren Boden für grausame Verfolgungen in sich birgt.

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Ich bin muslima und kann dir hierzu ein bspl geben: zeigen die kriege die angeblich für den christentum waren, das der Christentum böse ist? Nein!!

Nur weil psychopaten einen grund brauchen jmd zu töten und somit die religionen beschmutzen, darf man nicht jeden religiösen als böse sehen...

hoffe dir geholfen zu haben :)

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Nein, tue ich nicht.

Un dich finde es ei allen Problemen und fürchterlichen Taten schlimm, wenn das manche tun..

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Den IS mit dem Islam gleichzusetzen ist Quatsch, deine Angst aber nachvollziehbar. Der IS sagt von sich selbst, dass er im Namen ihrer Religion handeln, das ist aber nicht richtig, denn Religionen haben den Hintergrund, Menschen Hoffnung und einen Lebenssinn zu geben.
Du musst deine Vorurteile überwinden, die meisten Muslime möchten nicht mit dem Islamischen Staat in verbidnung gebracht werden.

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Kommentar von earnest
18.11.2015, 18:48

Na, so ganz falsch ist das aber offensichtlich nicht, denn die IS-Verbrecher halten sich an gewaltverherrlichende Passagen im Koran. Und sie wollen, wie einst Mohammed, einen Gottesstaat.

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Der Islam hat NICHTS mit der IS zu tun. Recherchiere doch, um dein eigenes Bild zu haben,statt hier die meinung so vieler verschieder menschen durch zu lesen.wobei ich sagen muss,dass in den medien eh nur schwachsinn berichtet wird,also von Daher...macht das eh keinen Unterschied .

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Ich hab den Islam noch nie als eine friedliche Religion gesehen. Nicht nur wegen den Medien sondern auch in meinem Umfeld höre ich nur Schlechtes. Ich hab muslimische Freundinnen, die nur kontrolliert werden, nichts dürfen etc. Ich hatte früher eine Freundin, die sich vor ihrer Familie verstecken musste, ihren Namen ändern und ihr Aussehen, weil, jetzt komms, die Familie in ihrer "Ehre" gekränkt waren, weil das Mädchen vergewaltigt wurde und ihr auch noch selbst die Schuld gegeben haben. All so ein Blödsinn.

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Kommentar von Shikaza89
18.11.2015, 13:19

eigentlich könnte man doch sagen : Die frauen von denen dürfen zu uns und die männer sollen draussen bleiben. so ist du bessere seite dieser leute gesichtert und die schlechten bleiben alleine und können sich nicht mehr fortplanzen^^ bin mir nicht sicher, aber habe noch nie mitbekommen, dass die frauen von denen menschen etwas schlimmes getan haben. naja...so 1-2% schon...liege ich da falsch? weil will mich jetzt nicht blamieren...

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Kommentar von marylinjackson
20.11.2015, 13:39

Die Musliminnen sind die Frauen und Mütter der Dschihadisten!

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Das Christentum ist kein Stück friedlicher als der Islam, allerdings legen die meisten Christen (wie auch die meisten Muslime ihren Glauben) es recht "nett" aus, gehen niemanden mit ihrer Religion auf die Nerven und töten erst recht nicht dafür. Das Problem ist hier nicht der Islam, sondern er wird nur als Ausrede benutzt. Der IS besteht aus kriegsgeilen Wahnsinnigen, die einfach nur auf Töten aus sind.

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nein, ich verbinde den Islam nicht automatisch wie IS- genauso, wie ich nicht alle christen für aggressive nachfahren der Kreuzritter halte oder alle deutschen für nazis.

du brauchst doch nur die augen aufmachen, um friedliche moslemische menschen zu sehen, die auch nichts anderes wollen, als in frieden zu leben.

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Kommentar von uknown
18.11.2015, 13:00

kann meine Augen nicht aufmachen , habs versucht aber ich werde aus dieser Religion nicht schlau.

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Kommentar von qosimo
18.11.2015, 20:51

....friedliche moslemische menschen zu sehen, die auch nichts anderes wollen, als in frieden zu leben.

Das macht Hoffnung. Hoffnung darauf, dass man auch den Islam irgendwann dereinst domestiziert, wie man es hierzulande mit dem Christentum getan hat und hoffentlich immer weiter macht.

Fehlt eigentlich nur noch, dass die hergehen, einen dicken Edding nehmen und die Stellen aus ihrem Dingsbumsbuch streichen, die zu Gewalttätigkeit aufrufen - und wenn wir schon dabei sind, zur Unterdrückung beitragen.

Wenn das geschieht, wird alles gut.

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Kommentar von youarewelcome
19.11.2015, 18:20

Achso...gutes Schokolinchen...hier nochwas...auch deshalb hinkt, lahmt..Dein Vergleich so üppig...Kreuzzüge...EWIG lange her...nicht wahr...Dein Mohammed hat "seine Religion" doch auch NUR mittels Gewalt vermittelt..oder?? Jedes Land, Volk das er überfiel, ausraubte, deren Frauen vergewaltigte wurde zwangsunterworfen oder getötet. Dies hat das Christentum übrigens NIE getan!

So...und nun "fast forward". Wir leben im hier und jetzt und während sich das Christentum, Judentum etc. weiterentwickelt hat und im hier und jetzt lebt, hängt der Islam leider immer noch auf 620 n. Christus fest und meint...diesen "ZUSTAND" ins hier und jetzt importieren zu müssen...und jedem aufdrängen zu müssen, denn das anerkannte Ziel des Islam ist ja die Weltherrschaft...!

Und weil man so allgemein nicht damit klar kommt, das andere sich weiterentwickelt haben und in Harmonie miteinander leben können, schöne Länder, liquide Länder mit florierender Industrie geschaffen haben, ist man NEIDISCH und schiebt seinen ganzen Hass auf die Christen und die Juden...der Rückstand der meisten islamischen Länder in Sachen Entwicklung etc. ist aber nicht die Schuld von Christen, Juden, Andersgläubigen, sondern die Schuld der Menschen die in diesen Ländern leben, ergo Muslime....denn sie weigern sich ja sich weiterzuentwickeln, weil es doch 620 n. Christus so TOLL war....das müsst ihr mal kapieren und Euren Hass auf den lenken, der wirklich dafür verantwortlich war, vielleicht klappt dann auch mal was!

Jetzt müsste es aber klingeln, oder?

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Kommentar von marylinjackson
20.11.2015, 12:39

Stell Dir vor, mindestens die Hälfte der Deutschen waren damals 1933 auch keine Nazis. So ist es mit jeder Ideologie. Frauen, Kinder und Greise sind oft anderer Meinung.

 Nur, sie werden nicht gefragt.

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