Verbessere ich wirklich die Welt wenn ich Wasser spare?

...komplette Frage anzeigen

32 Antworten

Hallo taneh,

du kannst Wasser sparen, du kannst Strom sparen, du kannst Treibstoff sparen und du kannst allen allen möglichen Dingen sparen. All das wird die "Welt" nicht retten, und selbst wenn du dich abschaffen würdest, wäre es auch keine Lösung.

Was auf der einen Seite der Erde im Überfluss vorhanden ist, fehlt auf der anderen Seite. Alles was wir aus der Erde an Rohstoffen gewinnen, welche wir nicht mehr zurückführen können, ist ein Verlust für die Menschheit, egal wo auch immer man lebt.

Es geht bei allen Sparappellen einzig und allein darum, dieses in das Bewusstsein der Menschen zu befördern, egal wo man lebt und mit welchem Mangel und Überfluss das Dasein gefristet wird.

Du wirst die Welt nicht retten, aber ein Zeichen setzen!

EF2, der daran glaubt,verstanden zu werden.

Lieber Eurofuchs2 ... ich glaube dass ich die verstanden habe ... und ich kann das, was du hier geschrieben hast nur unterstreichen.

Und ... ich möchte dem noch hinzufügen:

Wer die Welt retten will, der muss bei sich selbst beginnen...!

0
@eurofuchs2

Das ist hier aber nur ohne viel Überlegung hingelabert. Wenn man das genau wissen will muss man sich mit dem Wasser beschäftigen. Es ist zwar genug vorhanden hier, aber Wasser zu sparen spart Energie und Verschmutzung der Umwelt. Die Abwässer sind dabei das Problem.

0
@Androctonus

Das ist hier aber nur ohne viel Überlegung hingelabert

Was ist am bewussten Umgang mit Ressourcen gelabert. Soll ich die eine Ökobilanz für ein Klärwerk erstellen? Wasser diente doch nur als Beispiel für eine tiefgreifendere Frage. Jedenfalls habe ich das so aufgefasst. Wir können uns aber auch gerne über die Verschmutzung von Wasser unterhalten, was auch immer du darunter verstehst.

0

Ich versteh dich mein fuchsi!

0

im Gegensatz zum Stromnetz sind das Wasser- und Abwassernetz nicht nur nach oben in der Leistung begrenzt, sondern auch von einem gewissen Mindestdurchsatz ausgelegt. wird die Wassermenge zu gering, kann es zu Problemen kommen wie

  • Verkeimung des stehenden Wassers in den Leitungen
  • Ablagerungen in "waagerecht" verlaufenden Abwasserleitungen.
  • Trockenlauf von Kläranlagen*

für Punkt 3 brauchst du dich alleine nicht verantwortlich fühlen. aber wenn alle excensiv Wasser sparen, dann kann das schon mal problematisch werden. besonders wenn Regenwasser und Abwasser getrennt geführt werden, wird das lustig...

im gesunden Maße ist das Wasser sparen eine gute idee. als Faustformel gilt: sobald es Komforteinbußen gibt, hast du zu viel Wasser gespart... einfach beim Einseifen das Wasser abdrehen, beim Spülen nach möglichkeit die kleine Taste nehmen (oder einen sparsameren Spülkasten installiren,

in erster Linie ist Wassersparen eigendlich Energiesparen. trinkwasser ist hier zu lande genügend vorhanden. für die Aufbereitung wird aber jede menge Strom benötigt. bild dir aber nicht ein, dass du mit Wassersparen die Welt im Alleingang retten kannst.

inclusive Abwasser kostet jeder Kubikmeter Wasser in Haiger knapp 5 € das ist ein halber Cent pro Liter. in dem Preis sind auch der Unterhalt von Wasser und Abwassernetz enthalten. also viel Strom steckt in einem Liter nicht drin. dennoch... die masse machts. wenn in einer stadt mit 100.000 einwohnern jeder im Jahr einen Kubikmeter spart, macht sich das duchaus bemerkbar...

lg, anna

Wer in Deutschland Trinkwasser spart, schadet der Umwelt. Der Wasserverbrauch ist in Deutschland in den letzten Jahren so dramatisch eingebrochen, dass vielerorts das Trinkwasser in den Leitungen ständig durch Stillstand zu verkeimen droht, während die Abwasserrohre ständig wegen Stillstand zu verstopfen drohen. Um Trinkwasser trinkbar zu halten und die Abflussrohre frei zu halten , müssen dann Wasserwerke immer öfter aufwendig aufbereitetes Wasser aus den Trinkwasserleitungen in die Abwasserrohre pumpen. Das ganze kostet dann auch unnötige zusätzliche Energie. Und die Wasserkosten steigen damit auch noch, was die Verbraucher zu weiterem Sparmaßnahmen verleitet, womit alles noch schlimmer wird.

Wie man durch Wassergebrauch (Wasser kann man nicht verbrauchen, sondern nur gebrauchen!) in Deutschland anderen Menschen Wasser wegnehmen kann, bleibt mir völlig unergründlich. In afrikanischen Trockengebieten muss das Wasser oft mit teurem Aufwand in Siedlungsgebiete kilometerweit transportiert werden, aber garantiert nicht aus Europa. In den Trockengebieten haben arme (aber nur sehr arme!) Menschen oft Mühe, Brot, Milch, Fleisch und auch Trinkwasser zu bezahlen. Deine Wasserbenutzung kann denen egal sein. Die können doch Dein Wasser hier gar nicht gebrauchen! Das ist ein wirtschaftlicher Notstand und alles andere als dieser angebliche "globale Wassermangel". Der ist eine menschenverachtende, zynische Erfindung zur Kaschierung eines wirtschaftlichen Skandals.

Hey! ;)

Wenn alle viel Wasser sparen -denkt man- dann könnte die Welt in Ordnung sein...

Das Problem ist nur, das es dann stinkt! Besonders im Sommer wehen Fäulnisgerüche über die Straßen der Wassersparenden. :o In Köln z.B. riecht dann die Innenstadt, wie ein Windeleimer :(((. Und andere Stadteile , sogar andere Städte wie Hamburg, Rostock und welche im Ruhrgebiet sind betroffen- das steht auch oft in der Zeitung.

Weil es wegen des geringen Verbrauchs zu wenig Wasser durch die Kanalisation rauscht, verstopft die , Fäkalien, Urin, SPeisereste fließen nciht mehr ab. Träge schwappt die braune Brühe in den Rohren, und entfaltet ihr volles "Aroma". Die Wasserwerke versuchen dem Gestank mit Duftgel (aus Abfällen der Chemieindustrie) und Geruchsfilter beizukommen. Doch in der Kanalisation lagern sich auch Schwermetalle, wie Kupfer, Nickel und Blei ab.Schwefelsäure greift die Leitungen an, läßt Betonwände bröckeln. Dagegen hilft auch kein "Deo".

Die Wasserwärke müssen in letzter Zeit ihre Kanäle öfter durchspülen :o. Was wir oben in der Wohnung gespart haben, pumpen sie direkt mit dem Schlauch in die Kanalisation hinein. In das Kölner Leitungsnetz werden an manchen Tagen eine 1/2 m3 Leitunswasser zusätzlcih abgelassen, um "die notwenige Fließgeschwindigkeit zu gewährleisten". Im Ruhrgebiet dreht das Versorgungsunternehmen Gelsenwasser morgens schon mal die Hydranten auf, und läßt unmengen von Wasser über die Straße in die Gullis laufen :o. Auf Beschwerden kann keine Rücksicht genommen werden, Spülen muss sein... sagen sie.

Deutschland ist ein wasserreiches Land. Es gibt Flüsse und Seen, das Grundwasser ist nicht besonders tief, und die Regenmenge die hier herunterfällt, ist 5-mal größer, als der Gesamtbedarf von Mensch und Industrie... Weniger als 3% reichen aus, um alle Haushalte zu versorgen.

In Berlin und in NRW ist die Grundwasserhöhe wegen zu schwacher Nachfrage in den letzten Jahren bereits um 1-3 m angestiegen. Die Bezirksregierung Düsseldorf beauftragte Forscher, die untersuchen sollen, ob es sich daraus Hochwassergefahren ergeben :(. Hausbesitzer zwischen Duisburg und Düsseldorf haben Sorge, ihr Keller könnte demnächst voll Wasser laufen.

Du musst kei schlechtes Gewissen haben, Wasser alleine zu verbrauchen, anstatt ein Teil davon anderen Ländern abzugeben!

Die Chancen einem Hirsebauer in Afrika z.B. etwas davon abzugeben stehen praktisch bei Null!

Mit der Bau einer Wasserleitung von uns bis dahin käme verwertbares Wasser nicht mal bis Spanien an. Auf halber Strecke wäre das Wasser verdorben und "giftig" , und müsste gereinigt, bzw wiederaufbereitet werden.

Die Lösung für die Kanalisationsprobleme wäre deshalb: einfach mehr Wasser zu verbrauchen. Einige Leute schlugen die Umbau der Abwasserleitungen mit dünneren Rohren vor, um die Fließgeschwindigkeit zu erhöhen. Es wäre aber zu teuer, weil die Gesamtlänge Deutschlandweit c.a. 500.000 km lang ist. (Das ist weiter, als die Entfernung bis zum Mond!) Es würde für die Stadt Berlin z.B.. 400.Mill E jährlich kosten, wenn man pro Jahr nur 2% der Kanalisation unter der Satdt derart umbauen würde. Demnach könnten die Arbeiten erst in den nächsten 50 Jahren abgeschlossen werden :(.

Zudem hat man Bedenken die Rohre kleiner zu machen. In den Hauptbelastungszeiten muss das Systhem in der Lage sein, auch größere Abwassermengen aufzunehmen. Der Feuerwehr besteht außerdem drauf, das bei einem Großeinsatz das Löschwasser zügig abfließen kann. Auch bei Wolkenbrüchen brauchen wir ein verläßliches Abflussysthem.

Merkwürdig ist, das die Sparsamkeit sich für den Bürger irgendwie nicht auszahlt. Wir müssen für immer weniger Wasser immer mehr bezahlen! Grund: hohe Fixkosten der Wasserwerke. Mehr als 80% entfallen auf den Betrieb und Instandshaltung. Ob wir viel oder wenig Wasser verbrauchen, zählt überhaupt nicht! Bei sinkender Nachfrage steigen die Kosten für die Instandshaltung sogar. In den letzten Jahren haben sich die Preise verdoppelt. Die Kunden reagieren, indem sie noch mehr Waser sparen.

Und so dreht sich die Preisspirale immer weiter!

Also: Ruhig auch mal Leitungswasser trinken! Es kommt dadurch mehr Kranwasser in den Umlauf, es muss nichts transportiert und geschleppt, und die Flaschen müssen nicht wiederverwertet werden... Ruhig mehr statt weniger Wasser verbrauchen!

Feststellung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft: " Eine politisch geforderte weitere Reduzierung des Wasserverbrauchs ist nicht! sinnvoll" das haben sie uns sogar schriftlich gegeben!

Der zuständige Fachmann vom Umwelt-Bundesamt sagt: "Plantschen Sie! Baden Sie! Duschen Sie! Sie brauchen dabei kein schlechtes Gewissen zu haben!"

Gruß: Isa`

Umweltexpertin

0

Ich bin für rechnen und in diesem Fall nachrechnen.

Natürlich schadest Du der Umwelt wenn Du (und in Stellvertretung viele andere) zu viel Wasser bzw. Strom verbrauchst. Und Deine Biologie Lehrerin hat Recht und gleichzeitig Unrecht weil Geld nur ein anderes Wort für Resourcen ist. Und jede Recource die Du verbrauchst kann ein anderer irgendwo auf der Welt nicht verbrauchen.

Aber zurück zum Rechnen:

Wenn Du sagen wir mal 2 Liter Wasser pro Tag mehr verbrauchst als Du benötigst dann ist das völlig egal. Die 700 Liter pro Jahr fallen nicht auf. Aber wenn 5% aller Deutschen so denken wie Du dann sind das plötzlich nicht mehr 700 Liter pro Jahr sondern 700 Liter mal 4.000.000 Menschen (bei 80 Mio Deutschen) also insgesamt 2.800.000.000 Liter pro Jahr bzw. pro Tag 8.000.000 Liter. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 122 Liter pro Kopf pro Tag (siehe Wikipedia) verbraucht ihr dann zusätzlich so viel wie 65.500 Menschen - also so viel wie eine mittlere Stadt (z.B. Bayreuth).

Und das bedeutet: Für euren unsinnigen Mehrverbrauch muss ein gesamtes Wasserwerk mit allen Angestellten, Stromverbrauch, Landverbrauch, Pumpen, Chemikalien usw. gebaut werden. Da wäre es sicherlich besser wenn dieses Wasserwerk nicht bei uns stände sondern irgendwo anders wo die Menschen keinen einfachen Zugang zu sauberem Wasser haben.

Und wenn Du willst kannst Du das ja mal für ein Land wie die USA und einem Mehrverbrauch von 5 Litern pro Tag durchrechnen.

Natürlich ist es "nur" Geld - aber am Ende des Tages wird es halt nicht für einen vernünftigen Zweck sondern nur für Gedankenlosigkeit verbraucht und fehlt deshalb an anderer Stelle.

Kannst Du mal erklären, wie man Wasser verbraucht?

0
@Luegendetektor

Ist wohl eine Fangfrage?

Aber meinetwegen:

  1. Durch den Verbleib des gekauften Wassers außerhalb meines Gebrauches. Also verdunsten durch Schwitzen, Ausscheidungen, in den Gulli gießen, im Erdreich versickern. Damit ist Dein Gebrauch dieser Liter von Wassers erledigt - also verbraucht und Du musst neues kaufen (Resourcen aufwenden).
  2. Durch Verschmutzen. Dein Schmutzwasser kannst Du selber nicht mehr gebrauchen und auch die Aufbereitung im Wasserwerk ist nicht immer möglich. Es ist zwar physisch immer noch da aber halt nicht in einer Gebrauchsform. Vergleichbar mit einem Iphone auf das Du mit einem Hammer einschlägts. Es zerbricht in 1000 Einzelteile. Ist noch komplett da aber leider nicht mehr nutzbar.

Die Verschmutzung von Wasser ist derzeit der größte "Wasservernichter". Durch Öl im Meerwasser, durch absichtliche oder unabsichtliche Vergiftungen von Süßwasser, durch ungezügelte Industrie gerade in Entwicklungsländern, durch unachtbaren Umgang mit der Umwelt z.B. selber irgendwo sein Auto reparieren und alles in das Erdreich einsickern lassen.

0

Du kannst Nationen oder einzelnen Menschen in anderen Teilen der Welt kein Wasser wegnehmen, weil es unterschiedliche Wasservorkommen auf der Welt gibt. In der BRD ist Grundwasser im Übermaß verfügbar, und vieles was du für Duschen oder Wäsche waschen verbrauchst geht über den Abwasserkanal in die Kläranlage und wird wieder gereinigt. Es bleibt also weitgehend in unserem Wasserkreislauf in Deutschland. Deswegen gibt es eine Abwassergebühr. Andere Länder haben weniger Niederschlag. Nur, indem du hierzulande Wasser sparst, kannst du das nicht ändern. Anders sieht es aber aus, wenn mal, wie im Supersommer 2003, die Vorräte an Grundwasser schneller verdunsten. Dann hilft sparen der Allgemeinheit in Deutschland schon.

Hey,

natürlich ist es immer gut Wasser zu sparen, auch wenn das nicht das Ende vom Lied ist.

Wasser sparen kannst du nicht nur beim Duschen oder Zähneputzen, sonder auch bei deiner Nahrung. Achte darauf, dass du möglichst regionale Produkte kaufst, denn all das Wasser, das in Subtropischen Ländern (in denen es nicht so viel Wasser gibt) gebraucht wird, um Obst und Gemüse anzupflanzen, wird dort entzogen und gelangt hier her zu uns. Das bedeutet, auf Dauer gibt es dort (z.B. Spanien, Ägypten.. ) immer weniger Wasser und hier immer mehr.

Oder wusstest du, dass bei der Produktion eines Handys etwa 1200 Liter Wasser verbrauchte werden? (Das ganze nennt man Virtuelles Wasser)

Auch wenn wir hier eine veraltete Kanalisation haben, die viel zu groß gebaut wurde, und von daher (noch) gespült werden muss. Lohnt es sich zu sparen. Dies erhöht natürlich auch den Druck nach und nach die alten Rohr zu ersetzten.

Die Probleme mit der Spülung von Kanalisation betrifft auch eher ländliche Regionen, in denen weniger Wasser zugeführt wird als in der Stadt.

Das Wasser sparen nicht hilft, kann ich also nicht unterstreichen.

also du als einzelne person kannst sicherlich nichts an der umwelt verbessern das sollte schon eine ganze nation sein.. natürlich ist es nicht schlecht wenn du wasser sparst und andere animierst es auch zu tun, aber du allein kannst sicherlich nichts an der umwelt verbessern:) Küsschen:-*

Deine Biologielehrerin ist schlicht dumm und jeder Mensch der behauptet der Beitrag einer einzelnen Person würde eh Nichts ändern auch. Schau Dir einfach mal den Film Home auf youtube an. Da wird es Dir nach meiner Meinung schön erklärt.

Dumm sind die Menschen deshalb weil sie noch nicht mal begriffen haben dass unsere Welt eine kugelähnliche Form hat. Weder Wasser noch Luft sind unendlich. Auch sind sie nicht an Grenzen bindbar. Deshalb ist die Argumentation - welche ich anzweifle - wir hätten genug Wasser, schlicht flasch. In Karlsruhe wohne ich seit nun 18 Jahren. In dieser Zeit mussten nach meiner Erinnerung zwei neue Brunnen erschlossen werden. Der Grundwasserspiegel ist hier schon sichtbar gesunken. Für mich sichtbar. Wenn dass dann angeblich nicht messbar ist bezweifle ich die Messmethoden. Denn von einem Messgerät erwarte ich schlicht dass es besser wahrnimmt als ich.

So ein Schmarren! Wer behauptet denn hier ""der Beitrag einer einzelnen Person würde eh Nichts ändern" Das ist doch hier überhaupt nicht das Thema!

In Deutschland Wasser sparen heißt in aller Regel Energie verschwenden (Siehe meinen Beitrag oben!), das schadet der Umwelt. Grundwasserpegel sind längerfristig immer in Bewegung, das hat bei uns kaum etwas mit dem privaten Wassergebrauch zu tun. In Berlin z.B. ist der Grundwasserspiegel in den letzten Jahren bedrohlich angestiegen. Da laufen jetzt ständig Keller voll. Da hilft auch kein Wassergebrauch. Das Wasser wird ja nicht weniger davon, und es sinkt dabei auch nicht ab. Worin soll jetzt hier der "Beitrag des Einzelnen" liegen? Da darfst Du einmal Deinen persönlichen Beitrag leisten beim Wasser Pumpen!

0

Hallo Taneh, Ein Gegenteil von "zu viel verbrauchen" ist sparen. Sparsamkeit ist gut, solange nicht am falschen Ende gespart wird. Das betrifft auch Wasser und Strom. Das merkt man zuerst am eigenen Geldbeutel. Es hat gleichzeitig als Ergebnis, daß es auch der Umwelt nutzt.

Wasser und Strom: Immer zuerst für sich selbst die eigenen Grundbedürfnisse befriedigen und nicht zu wenig für Essen-Trinken-Kochen, Körperpflege, Wohnen ausgeben.

Wasser: In unseren Breiten gibt es genug Wasser für den Eigenverbrauch, solange keine sehr lange Trockenzeit ohne Regen herrscht. Meistens haben wir Glück damit.

Wasser als Abwasser muss aufbereitet werden, sonst fließt es ungeklärt in Bäche, Flüsse, Seen und das Meer. Und das ist umweltschädlich (und - schon wieder -:es kostet Geld, dass wir alle übers Wassergeld und höhere Produktpreise bezahlen).

Strom: Wenn der Strom aus Energie von Erdöl, Erdgas,Kohle, Atomkraft gewonnen wird, ist er umweltschädlicher, als wenn er von Wind- ,Sonnen- oder Wasserenergie gewonnen wird. wird. Mal in die letzte Stromrechnung bei den Eltern schauen, da muss das genau aufgelistet sein, wie sich der gelieferte Strom zusammensetzt.

strom und Energie sparen ist okay, auch it es wichtig das Waser zu schützen, so wenig dreck wie möglich da rein zu leiten.

Aber in unserer Stadt sollte man inzwischen mehr Wasser verbrauchen, die Kanäle verstopfen sonst.

klares nein: Deutschland hat keinen Wassermangel, unsere Infrastruktur ist auf viel höheren VErbrauch ausgelegt - kommt zu dem Irrsinn, dass was du sparst, öfter als Frischwasser vom Wasserwerk durch die Abwasserleitungen eingespült werden muss (ist nicht überall so, heute baut man smarter, aber viele Leitungen (in Ballungsregionen) sind aus dem Kaiserreich.

Wassersparen (ausgenommen Warmwasser - da gehts u m Energie) ist keinerlei Beitrag zum Umweltschutz! Vor allem nimmst du niemanden das Wasser weg!

Du nimmst keinen das Wasser weg... Wenn zuviele Leute Wasser sparen bekommt man in der Kanalisation probleme, denn dann bleibt der Dreck nämlich teilweise liegen und das Ende vom Lied ist, das die um das Rohr wieder freizumachen Wasser brauchen... Strom sparen hingegen finde ich persönlich schon sinnvoller, erstmal ist er deutlich teuer als Wasser und zweitens entsteht dadurch soweit ich weiß keine Folgen, auser das der Stromkonzern weniger verdient...

beste antwort

0

Es kommt auf die grundsätzliche Einstellung drauf an !

Zunächst ist es schon mal gut - wenn man sich überhaupt Gedanken macht - und nicht gedankenlos vor sich hinlebt !

Dann ist die Einstellung des Einzelnen wichtig ! Er kann mit den Ressourcen sparsam oder verschwenderisch umgehen !

Und wenn man global denkt - und sich als Teil des Ganzen begreift - kann es einem nicht egal sein - wenn Ressourcen ausgebeutet und verschwendet werden !

Die Welt kann nur verbessert werden - wenn viele Mitmenschen genügend Bewusstsein entwickeln - das sich dann in ihrem Verhalten widerspiegelt !

Ich schütze die Umwelt ich bin Umweltschützer

habe auch eine Homepage aufgemacht damit die Menschen kapieren das wir bewusst mit der Umwelt umgehen können.

0
@Basis2

Deine Homepage finde ich nicht so berauschend! 1. gefällt mir das Deusch nicht " da griegt man " besser wäre "da bekommt man " und 2. was soll die Eingabe von Buchstaben und Zahlen - die schlecht zu lesen und völlig überfüssig sind ? Da verliert man dann schnell die Lust.- wenn es so schwer gemacht6 wird - an eine Info ranzukommen. Sehr umständlich !

0

Nein, in Deutschland schadest du eher der Umwelt, wenn du sinnlos Wasser sparst

die Zurückhaltung der Verbraucher kostet die Versorger Millionenbeträge. Im Wasserwerk Haltern spürt man die Folgen deutlich. Hier weiß man nicht wohin mit dem Wasser, Mitarbeiter lassen oft hunderttausende Liter Wasser ab, die ungenutzt im Rohrsystem verschwinden. Und wenn in Millionen Haushalten Wasser nur noch langsam fließt, müssen die Versorger teure Gegenmaßnahmen ergreifen wie Rohrspülungen. Das Wasser könnte sonst dort verkeimen, in den Abwasserkanälen pappen Fett und Essensreste fest, weil wir zu wenig spülen. Dabei hat Deutschland Wasser im Überfluss.

http://www.planetopia.de/archiv/news-details/datum/2010/10/10/mythos-wassersparen-warum-der-zwang-mehr-schadet-als-nutzt.html

Außerdem kannst du sogar auf lange Sicht deinem Geldbeutel schaden, denn wenn deine Kanalisation teuer erneuert werden musst, weil du jeden Liter Wasser vorher auf die Goldwaage legst, kann das leicht alle gesparten Wasserpfennige und mehr kosten.

Außerdem kannst du statt teuerer Putzmittel vieles mit heißem Wasser erledigen, das wäre auch gut für die Umwelt, denn das Problem in Deutschland ist nicht der Wasserverbrauch, sonder die Wasserverschmutzung.

Darüber lohnt es, sich Gedanken zu machen. Schau dich mal in Bad, Küche und Putzeimer um. Da gibt es sicher einiges, auf das man besser verzichten kann, von Weichspüler, Haarspülungen, äzende Bad und Klo-Reiniger etc. PP.

Ingrid Chorus, Wasserexpertin im Umweltbundesamt: »Wassersparen gibt den Verbrauchern das Gefühl, dass sie der Umwelt etwas Gutes tun. Aber wenn man das mal rational betrachtet, kommt das dabei in Deutschland nicht heraus.«

http://www.zeit.de/2012/14/Wasserversorgung

0

das Problem in Deutschland ist nicht der Wasserverbrauch, sonder die Wasserverschmutzung.

Stimmt !!!

0
@veritas55

Das stimmt auch aber die Wasseraufbereitung schadet unsere Umwelt sehr viel

Ich gebe zu das es auch ökologische Kläranlagen gibt gegen die hab ich auch nigs Die Wasserwerke brauchen ein Wassermesser der Mist wie viel Wasser verbraucht wird und so können die ihr Wasser weniger produzieren.

0

Jeder sollte so bewusst wie möglich mit Dingen umgehen die allen gehören. Also Wasser und Luft. Letzteres verpestesten wir wenn wir z.B. unnütz Fahrten mit dem Auto machst oder das Licht / Fernseher ungenutzt laufen lassen.

Du alleine kannst die Welt nicht retten, aber wenn JEDER von uns eine Kleinigkeit weniger Wasser / Strom / Benzin / Plastik etc . ... benötigt wäre das eine RIESIGE MENGE. - ALSO FANGEN wir an!. ALLE.

PS. Deine Bio-Lehrerin kann ich nicht verstehen.

Wasser sparen macht nur in den Ländern Sinn in denen Wassermangel herrscht. Also, USA, Spanien, Griechenland, Afrika usw. Wasser sparen kann auch schädlich sein, weil die Kanalisation dann kaputt geht wenn die Konzentration von Urin und Reinigungsmitteln zu hoch ist

Liebe taneh, gerne würde ich deine gute Frage unterteilen:

  • a) Warmes Wasser sparen und

  • b) kaltes Wasser sparen. Argumente jeweils dafür wären:

  • Warmes Wasser sparen:

    • Ich bewahre Reste von warmem Wasser (aus dem Wasserkocher) immer in einer Thermoskanne auf und spare somit auch teuren Strom.
    • Beim Zähneputzen und Einseifen unter der Dusche immer das Wasser zudrehen deswegen.
  • Kaltes Wasser sparen:

    • Im Garten werden wir auch immer dazu aufgefordert, das Regenwasser zu sammeln, um das teure Leitungswasser nicht zu vergeuden. Außerdem ist abgestandenes Wasser aus der Tonne besser für die Pflanzen.
    • Manchmal kommt es bei Platzregen zur Überforderung der Kanalisation mit dem schlimmen Folgen, dass Abwasser in die Flüsse und Kanäle gelangte und zu Fischsterben führte: Je mehr dann Wasser zurückgehalten werden kann, um so besser ist es dann für die Umwelt!! (Situation in Berlin, es wird aber daran gearbeitet.)

Mein Fazit: Es ist immer gut, mit den Resourcen sparsam umzugehen. Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, ob man nicht in die Trockengebiete (in Spanien beispielsweise) per Pipeline Wasser hinschicken sollte so wie es mit dem Öl schon geschieht.

und wer bezahlt den Pumpenstrom, oder glaubst du, das Wasser fließt ja nach Spanien "nach unten"?

0

Dein Biolehrer hat zum teil recht. Die Wasservertilung in der Welt ist sehr unterschiedlich. Wir sind ein Wasserreiches Land. Wenn wir mehr wasser verbrauchen dann fehlt es nicht in Afrika. Allerdings wird unser Wasser ja auch aufbereitet und das braucht energie je mehr wasser wir also verbrauchen um so mehr energie brauchen Kläranlagen Pumpen filter usw..

und das ist schlecht? Also viel Energie zu verbrauchen?

0
@taneh

Ja klar die Energie kommt meist aus Kohle oder Gas Kraftwerken = Smog

0

Nein, bei uns auf jeden Fall nicht. Wir haben genug Wasser. Der Mensch verbraucht auch kein Wasser, sondern er gebraucht das Wasser und je mehr er gebraucht, um so schneller ist es im Kreislauf. Gebraucht er zu wenig, gibt es Probleme, z.B. in der Kanalisation, die dann aufwändig durchgespült werden müssen, damit alles ordentlich abfließt.

Allerdings erzeugt der Mensch jede Menge Wasser. Wäre mal interessant zu berechnen, wie viel er schon erzeugt hat.

Was möchtest Du wissen?