Verarbeitet man mit jedem Weinen (aus Trauer) die Sache ein bisschen mehr?

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3 Antworten

Vielleicht nicht sofort - fest steht aber, dass man Tränen, die einfach kommen, nicht verdrängen soll. - Meistens verspüre ich nach dem Weinen eine große Erleichterung. - Manchmal auch Erschöpfung - so wie Du beschrieben hast. Ich finde das nicht schlimm - eher als Beweis, wie sehr mich das belastet hat. Stunden später fühl ich mich dann wesentlich besser. Vielleicht tut es Dir nach dem Weinen auch gut, erst einmal auszuruhen, Dir was Gutes zu gönnen, Dir ein paar Minuten einfach Ruhe oder vielleicht auch Schlaf zu gönnen!

Kann ich auch nicht bestätigen, dass Weinen wirklich etwas bringt. Außer, dass ich hinterher oft so erschöpft bin, dass eine Weile nichts mehr geht, dass ich schlafe oder mich abgestumpft fühle.

Tag, es ist wissenschaftlich erwiesen, das weinen hilft Stress oder Trauer besser zu verarbeiten...  Es ist auch nicht komisch, wenn du zu ungewöhnlichen Zeiten ungewöhnlich lang weinst.... Meine Oma ist gestorben und es hat mich einfach nicht geguckt... Ich habe  mich dafür gehasst!! Zwei Monate später hör ich dieses eine Lied und Weine wie ein kleines Kind, wegen vielen gründen bei ihr...  Das ist normal und hilft bei deiner Depression... Solange du dabei nicht in dich gehst und du genug Menschen zum reden hast, ist die Welt in Ordnung 

Ja, das ist mir bekannt. Mir ging es darum, ob man bei jedem Weinen etwas verarbeitet.. bei dem einen Thema habe ich schon so viel geweint und es tut immer noch so enorm weh. Es fühlt sich eben nicht so an, als ob ich durch das Weinen i-was verarbeite. Deshalb kam mir die Frage, hm.

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@TheTrueSherlock

Hmm, Verarbeitung ist ein langer Prozess, stellst du dir das vllt wie eine Skala vor?! Stück für Stück, aber wenn dich das Thema so sehr begreift, wirst du wohl nie alles "abgebaut"  bekommen... Mehr weiß ich auch nicht 

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