Verantwortung gegenüber zufünftiger Generationen

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3 Antworten

"Verantwortung ist der Mut zum eigenständigen Leben!" Frage: Ist das immer gleich, für einen 14 jährigen wie für einen 24 jährigen wie für einen 34 jährigen? Alle Lebensalter stehen - auch mit der Wirkung ihrer Handlungen und Entscheidungen - in einem je anderen Verhältnis zur Zukunft. Der 14 jährige erzieht noch keine Kinder. Der 24 jährige beginnt evtl damit und der 34 jährige ist mittendrin. Was aber ist für alle die gleiche Herausforderung? Dass sie sich gut informieren, aufmerksam sind und so ihre jeweiligen Herausforderungen auch nach bestem Wissen und Gewissen gestalten können. D.h. für den 14 jährigen sich auf die Schule zu konzentrieren und möglichst viel Wissen mitzunehmen. Für den 24jährigen bedeutet es einen guten Start in den Beruf. Der 34jährige beginnt evtl. sich in Vereinen und Parteien zu engagieren. Alles zu seiner Zeit, aber immer kritisch und gut informiert. Denn zwischen "gut gemeint" und "nicht gut gemacht" liegt oft mangelndes Wissen, mangelnde Aufmerksamkeit. Auch mangelndes Engagement - weil man ausgelaugt ist, überfordert - darum heißt es auch, auf sich selbst zu achten, sich nicht zu überfordern, denn niemand ist ALLEIN für die Zukunft verantwortlich. Man muss den anderen auch ihren Teil daran zumuten.

Da kann man ganz unterschiedlich argumentieren. Mir würden da spontan einfallen:

  • Kant: Kategorischer Imperativ
  • Rawls: Vertragstheorie mit Schleier des Nichtwissens
  • Singer/Bentham: Utilitarismus
  • Jonas: Das Prinzip Verantwortung

Im Sinne der Pädagogik und der Beschäftigung mit den Dingen wäre mir lieber, wenn du versuchst, dich selbst mit den Theorien zu beschäftigen; falls du nachfragst, werde ich sie dir dennoch erklären. (Das Prinzip Verantwortung ist eigentlich genau auf dein Thema zugeschnitten!)

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