Veränderungen nach Kastration

4 Antworten

Nein, das wird vermutlich noch keine Veränderung sein. Möglicherweise handelt es sich um ein Aufregungsbellen oder um Erlerntes Bellen, welches bei euch deutlicher zum Audruck kommt. Bellen ist sehr häufig "erlernt"! Gerade bei einem Spitz braucht das nicht lange.

Lies doch das Buch "Kastration und Verhalten" von Dr. Odo Gansloßer, da werden die Hundehalter desillusioniert, die glauben, dass man Verhaltensprobleme mit Kastration in den Griff bekommt. Kastration bewirkt , dass Rüden keinen Nachwuchs mehr zeugen können.

Ich erwarte auch jetzt nicht, dass er problemlos wird-dafür Arbeiten wir an den Problemen und freuen uns über jeden noch so kleinen Erfolg ;-)

Von der Veränderung am Verhalten meinte ich, dass er zum Beispiel unsicher werden könnte, oder "Fressneid" bekommen könnte.

Beides war bisher nicht aufgetreten. Ich konnte ihm alles aus dem Maul nehmen, in den Napf greifen-ohne das er jemals geknurrt hatte oder so. Aber wir haben es auch von Anfang an geübt, denn wenn er was im Maul hat was er nicht haben sollte, oder etwas im Napf landet (Biene, Wespe..)was nicht drin sein sollte, dann möchte ich sofort eingreifen können.

Und unsicher war meiner auch nicht. Anfangs klar, "ohjee-was ist denn das". Nach dem erfolgreichen Üben "sah" es so aus: "Ach, wieder nur eine Mülltonne".. Auch anderen Hunden/Menschen gegenüber war er nie unsicher.

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Hallo Pfotenfreund! Das war ein ganz toller Beitrag von Dir! Ich kann Dir nicht weiterhelfen in punkto...Veränderung. Aber DEIN Verhalten dem Hund gegenüber ist einfach super! Ich habe einen 14 Jahre alten Dackel, der sich wegen seiner "Männlichkeit" noch heute manchmal UNMÖGLICH benimmt! Du weißt vielleicht, was ich meine. Trotzdem hätte ich ihn NIE kastrieren lassen! Bei EUCH ist das jetzt was ganz anderes, Du musstest es tun. Umso mehr bin ich beeindruckt, wie sehr Du mit ihm leidest. Mein kleiner Kerl hat vieles hinter sich, auch an OPs. Aber WIR haben das immer alles ZUSAMMEN überstanden, auch mit nächtelangem vorsichtigem Kuscheln und Körpernähe. Ich glaube, das hat ihm immer sehr geholfen bei den Schmerzen, die er hatte. Also...ganz großes Danke an Dich, daß ich sowas mal lesen konnte! Ich wünsch Euch 2en eine richtig gute Nacht und einen schönen Tag morgen! Tonimama

Das finde ich toll :) Ich bin ja echt unerfahren, zwar mit Hündinnen aufgewachsen, aber er ist mein erster Rüde und dann gleich einer, bei dem das körperliche nicht wie "normal" ist. Wollte ihn dennoch-konnte einfach nicht gegen einen gesunden Hund austauschen.

Ich habe auch die Matratze, auf die auch Jack darf, auf den Boden gelegt und dort geschlafen. Ich dachte, wenn er merkt, dass auch ich zur Ruhe komme, dann wird er sich auch beruhigen. Okay, es hatte 2 Stunden gedauert und hatte auch nur 2 Stunden Schlaf, aber das war/ist es mir Wert :)

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@pfotenfreund

Das glaub ich Dir!!!! Er wird vielleicht erst mal etwas unsicher gewesen sein, daß Du da mit ihm liegst...aber das hat sich ja dann gelegt. Pass auf, daß er das nicht IMMER möchte!! Also, Spaß jetzt! Meiner liegt ja immer bei mir im Bett, und das ist einfach nur gemütlich! Ich glaube auf jeden Fall, daß es jedem Hund gut tut, bei Schmerzen und "upps, was ist mit mir geschehen?" den liebsten Menschen ganz dicht bei sich zu haben. Ganz toll finde ich auch, daß Du seinerzeit die "Wahl" hattest, ob Du GENAU IHN nimmst, obwohl er ein Manko hatte. Ich hatte in meinem ganzen Leben NUR "Problemfälle" (so nenn ich das) bei mir. Mal aus 3. Hand, mal völlig unterernährt, mal blind, mal nicht mehr gewünscht, mal "allergiebedingt"(naja), mal Umzug ...ich kann Dir noch viel erzählen! Viecher aller Arten! Aber ich habe für alle gesorgt und sie geliebt/gemocht (also, die Wasserschildkröten nur gemocht...höchstens). Selber schuld! Lieb, daß Du geantwortet hast! Ich muss jetzt rauf in mein schon angewärmtes Bett....er schnarcht da, nachdem er 15 Min draußen im strömenden Regen war und dann...schwupps hoch. LECKER!!! Ganz lieben Gruß! Tonimama

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@Tonimama

Ich habe zwar in meinem Schlafzimmer noch ein Bett, worauf er nicht darf, weil er echt Haare verliert wie sonst was, aber da schlafe ich eigentlich nur am Wochenende, wenn mein Freund bei mir ist.

Unter der Woche schlaf ich meistens im Wohnzimmer, dort steht auch "Jacks Bett". Ich brauch das einfach, im Elternhaus schlief die eine Hündin auch jede Nacht bei mir im Bett. Meine Mutter und mein Freund finden das ekelig, weil Hunde sich wühlen etc. Aber ist mir egal-ich kann mich ja waschen :D

Der Bruder von meinem Hund konnte ich im Tierheim wieder finden, dank meinem Tierarzt, der dort die Tiere betreut und mich drauf aufmerksam machte. Schade für ihn, aber wer weiß wo der "kranke" Hund gelandet wäre. Leider konnte ich seinen Hund nicht aufnehmen, da 1. Platzmangel, 2. des Geldes wegen und 3. könnte ich 2 Hunden jetzt einfach nicht gerecht werden, da ich die Erfahrungen selbst nicht habe. Selbst einen Hund zu haben ist echt anders als wenn diese den Eltern gehören ;-)

Hihi-dann riecht dein Bett jetzt auch so "hundenass" wie meins-gute Nacht :)

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