Veränderung des Hundes durch Kastration?

8 Antworten

Eine Kastration verändert das Wesen eines Hundes nicht. Sie nimmt allerdings Einfluss auf hormonell gesteuerte Verhaltensweisen.

Durch das Wegfallen des Testosterons lassen hormonell bedingte Aktionen nach. In welchem Maß das der Fall, entscheidet letzten Endes aber auch das Alter des Hundes samt den bisher erlernten Verhaltensmustern. Nicht selten haben Rüden diese so erfolgreich "im Kopf", dass die Kastration nur mäßige Besserung bringt.

Ein erwachsener Rüde hat bis zum Zeitpunkt der Kastration etliche Hormonschübe bekommen. Die ersten noch im Mutterleib, weitere während der Wachstumsphase, wo sie u.a. wichtige Funktionen für das Knochenwachstum erfüllt haben. Auch diese sind nicht einfach "wegzumachen".

Aggressives Verhalten kann z.B. hormonell beeinflusst sein - in diesem Fall hätte eine Kastration dämpfende Wirkung - als auch aus Angst und Unsicherheit entstehen. Ist das der Fall, bringt eine Kastration keine Veränderung des Verhaltens mit sich bzw. wirkt u.U. sogar verschärfend, weil der Rüde aufgrund seines veränderten Geruchs, von anderen Hunden anders wahrgenommen und behandelt wird.

In deinem Fall scheint das Verhalten hormonelle Ursachen gehabt zu haben. Angemerkt sei aber noch der "Placebo-Effekt", der nicht selten bei den Besitzern kastrierter Rüden zum Tragen kommt, die eine positive Verhaltensänderung erwarten und unbewusst ihr Verhalten verändern, weil sie glauben, der Hund sei nun besser erziehbar. In der Folge führt das nicht selten tatsächlich zu positiven Verhaltensänderungen, für die die Kastration aber nicht ursächlich war.

Was das Verweigern des Streichelnlassens betrifft, hat das weder mit dem Jagdhund-Erbe noch mit der Kastration zu tun. Das ist eher eine Frage von Prägung und Duldung. Wenn der Hund als Welpe positiv auf Menschen sozialisiert wurde, ist Letzteres der Fall. Hunde, die die Führung durch den Menschen nicht akzeptieren, zeigen dies oft auch dadurch, dass sie entscheiden, wer sie wann, wo und wie lange berührt.

Ich würde das als Hinweis dafür nehmen, dass ein wenig Arbeit an der Unterordnung keine schlechte Idee wäre :).

Das ist fast normal, die Hormone werden nicht mehr produziert, dadurch kommt es zu Verhaltens Veränderungen. Das er sich nicht streicheln lässt kann ich mir aber nicht erklären.

Ja das ist normal das Wesen verändert sich nach der Kastration.... Allerdings sollte der Hund nach 3 Monaten definitiv keine Schmerzen mehr haben!

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