Veränderte Jahreszeiten durch klimawandel?

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4 Antworten

Ach du Arme - immer noch nur zwei Antworten und ich hab auch kaum Zeit. Aber vielleicht kommt ja noch mehr (hoff)

Damit du wenigstens was hast, wo du dich einlesen kannst, möchte ich dir wenigstens ein paar recht gute Artikel anbieten. Zum einen ein Artikel vom Bundesministerium für Umweltschutz, die Phänologie (das mit dem Wandel der Jahreszeiten, Anpassung usw. findest du unter dem Abschnitt 'Phänologen, Forsythien und Frühling'
http://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/klimawandel-jahreszeiten-und-oekosysteme/

einen vom Umwelt-Bundesamt zu Veränderungen von Vegetationszeiten und -perioden:
http://www.umweltbundesamt.de/daten/klimawandel/veraenderung-der-jahreszeitlichen

ein leider schon etwas älterer, aber guter Artikel von Geo.de:
http://www.geo.de/natur/8576-rtkl-der-ueberheizte-planet

Und einen vom Düsseldorfer Umweltamt - find ich auch gut:
https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umweltthemen-von-a-z/klimaschutz/phaenologischergarten.html

Wichtig find ich noch das Übersäuern der Weltmeere hier vom National Geographic
http://www.nationalgeographic.de/reportagen/wenn-die-meere-sauer-werden

das gleiche Thema von meeresstiftung.de
http://www.meeresstiftung.de/klimawandel/

und das Ausbreiten der sogenannten Totzonen also sauerstofffreie wirklich tote Zonen in den Ozeanen, das verstärkt sich gegenseitig - aber von einer mir unbekannten Seite, scheint aber okay zu sein:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11367-2010-03-15.html

Und vielleicht noch zum Permafrost, durch dessen drohendes Auftauen die Freisetzung riesiger Methanvorkommen befürchtet wird - was wiederum nicht 'nur' den Permafrost betrifft, sondern auch die Weltmeere
vom Bildungsserver:
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Methan_im_Permafrost

Bisschen umfangreicher vom Umweltbundesamt
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/357/dokumente/klimagefahr_durch_tauenden_permafrost.pdf

Also nur mal fürs erste. Wenn sich ansonsten nix tut, häng ich mich nochmal rein, okay? Weil jetzt muss ich mit Hundi raus, bin eh todmüde, weil gestern kaum geschlafen und mein Kopf brummelt auch vor sich hin

Viel Erfolg! :)

Ein einfacheres Beispiel, was man früher schon oft erlebt hat ist, dass Insekten wie Mücken in warmen Böden überwintern. Dadurch dass der Winter in Deutschland sehr kalt ist, sterben viele davon ab.

Wenn die Winter aber nicht mehr sehr kalt werden oder sich verzögert zeigen, dann überleben mehr Mücken und du hast im Sommer eine Mückenplage.

cooleDame 21.01.2017, 18:46

Danke, hast du vielleicht noch ein Beispiel? :D Das mit den Mücken hab ich nämlich schon wo anderst geschrieben.

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Die Jahreszeiten hängen mit der Präzession (Neigung der Erdachse) zusammen, denn diese Neigung bestimmt den Strahlungshaushalt.

Natürlich könnte eine Klimaerwärmung die Wirkung der Präzession überlagern aber um wieviel weiß Niemand.

Zur Zeit beträgt die Präzession 23,5° mit der Tendenz fallend. Diese sogenannte Taumeln der Erdrotation durchläuft einen 100'000 Jahre Zyklus und ist vermutlich für der Entstehung und Beendigung der Eiszeiten verantwortlich.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-2611-2005-03-31.html

scatha 23.01.2017, 22:05

Klarstellung für die Nicht-Experten: Die Präzession ist die langsame Drehung der Erdachse um eine Achse senkrecht zur Erdbahnebene, die Zeitdauer einer solchen Rotation ist ca. 25000 Jahre. Dabei bleibt die Neigung der Erdachse konstant. Nach Karl37 aber eben nicht ganz, sondern auch die Stärke der Neigung verändert sich und durchläuft einen noch längeren Zyklus.

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scatha 23.01.2017, 22:12
@scatha

In dem Artikel steht eine andere Zyklusdauer : "Der Winkel der Erdachse variiert im Laufe von 41.000 Jahren zwischen 22,5 und 24 Grad. "

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Karl37 24.01.2017, 07:51
@scatha

Es sind mehrere Zyklen der Erdbewegung zu beachten, die einen Einfluss auf den Strahlungshaushalt haben.

- Die Präzession der Erdrotationsachse („trudelnder Kreisel“) mit Zyklen von 25.700 bis 25.800 Jahren
- Die Erdschiefe (Veränderung des Neigungswinkels der Erdachse) mit einem Zyklus von 41.000 Jahren
- Die Änderung der Exzentrizität (Variation der Länge der Halbachsen der jährlichen Erdbahn um die Sonne) mit einem Zyklus von 100.000 Jahren.

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realfacepalm 25.01.2017, 21:26

Was sollen die seit längerem bekannten Milankowich-Zyklen, die in zehntausenden und hunderttausenden Jahren ablaufen, mit dem gegenwärtigen Klimawandel zu tun haben?

Gar nichts - das ist ein Manöver um von der gegenwärtigen globalen Erwärmung aufgrund der Verbrennung fossiler Brennstoffe durch den Menschen abzulenken.

Gegenwärtig würden diese Zyklen sogar zu einer allmählichen Abkühlung führen; die allerdings durch die vorwiegend von Treibhausgasen verursachte globale Erwärmung deutlich übertroffen wird. http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/palaeoklima-das-ganze-holozaen/

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Die Jahreszeiten verschieben sich nicht, denn die sind Auswirkungen astronomischer Bedingungen (Schiefe der Ekliptik, Erdrotation usw.) und daran hat sich nichts verändert. Was sich evtl. geändert hat ist die Phänologie, also z.B. Beginn der Apfelbaumblüte an einem best. Ort usw.

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