Verändert sich die Masse des Universum?

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7 Antworten

Ja, denn es wird ständig Materie in Energie umgewandelt. Alleine unsere Sonne verarbeitet jede Sekunde tonnen von Materie in Strahlungsenergie.

E=mc² dürfte ja bekannt sein, das bedeutet dass Energie in MAterie umgewandelt werden kann und umgekehrt!

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Kommentar von HerzVonHessen
09.07.2011, 15:06

warum dehnt sich das All denn dann aus wenn die Masse abnimmt?

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In der Physik gibt es ja gewisse Gesetzmäßigkeiten der Erhaltungssätze. z.B. Impulserhaltung und dann halt auch Energie- und Massenerhaltung was ja seit Einstein zusammen gehört. Man kann alle im Universum enthaltene Masse umrechnen in die äquivalente Energie und diese zur restlichen Energie in Form von Strahlung dazu addieren. Dieser Betrag bliebe immer gleich, denn in einem geschlossenen System bleiben Energie / Masse gleich. Geht man mal davon aus das Universum sei ein geschlossenens System. Auch wenn es sich ausdehnt so verteilt sich die Masse zwar über einen weiteren Raum, bleibt aber in der Summe gleich. Nimmt ein schwarzes Loch Materie auf weil ihm ein Stern zu nahe kommt oder eine Gaswolke, so ist jene Materie nicht verloren sondern kommt zur Masse des schwarzen Lochs dazu, denn das SL ist ja kein tatsächliches Loch in der Raumzeit sondern lediglich ein extrem schwerer und dichter Körper dessen Entweichgeschwindigkeit von der Oberfläche oberhalb der Lichtgeschwindigkeit liegt.

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Ich teile die Ansichten nicht unbedingt. So wenig, wie ich die Theorie des Urknalls teile. Oder, dass der Raum leer ist. Wenn es weder Zeit noch Raum noch Naturgesetze gab, wie kann da etwas unendlich klein gewesen sein, unendlich heiß und explodieren? Das ist nicht möglich. Dann muss es Materie (und damit gleichzeitig Energie), Naturgesetze und Raum und Zeit bereits gegeben haben, wodurch sich die Frage stellt: „Und was war davor?“ Wenn sich das Universum durch Materie, die sich in Energie umwandelt ausdehnt, müsste es noch aus der Urmaterie stammen. Da sich das Universum ja gleichmäßig ausdehnt – zumindest nach unseren derzeitigen Erkenntnissen. Also von einem Kern. Andernfalls müsste es Dellen und Ausbuchtungen haben da, wo sich Materie gerade umwandelt. Und – wir sehen auch, wie sich Energie wieder in Materie umwandelt, somit dürfte es keine Ausdehnung geben, oder es müssten bereits Unmengen an Materie da gewesen sein. Für mich sind diese Theorien unbefriedigend. Wir gehen von den Naturgesetzen, der uns bekannten Schöpfung aus, dass sich Energie und Materie immer im Gleichmaß befinden, wissen aber nicht, ob dies für andere Dimensionen gilt. Wir wissen praktisch noch nichts. Wir sind etwa auf dem Stand einer Ameise, die in den 8 Monaten ihres Lebens die Zusammenhänge der Erde erforschen will. Und ständig müssen wir unsere Anschauungen revidieren. Vielleicht ist das Universum tatsächlich ein Perpetuum mobile, das aus sich selbst heraus immer mehr produziert. Vielleicht aber ist es die andere Seite eines Schwarzen Lochs, das auf diese Weise die eingesaugte Materie wieder ausstößt. Vielleicht ist unser Universum auch nur das Lungenbläschen eines riesigen Körpers, der gerade beim Einatmen ist. Die Hindu-Philosophie rechnet ja in ganz anderen Dimensionen als wir und hat dazu sehr interessante Vorstellungen. Fazit bleibt: Wir wissen es nicht.

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Hallo Belanglos13,

ich habe vor vielen Jahren im Physikunterricht gelernt das sich die Masse nicht ändert, es geht keine Materie verloren. Lediglich die Beschaffenheit der Masse ändert sich unter bestimmten Voraussetzungen. Ein schwarzes Loch ist auch nur ein Stern dessen Masse durch Druck soweit zusammengedrückt wurde das seine Ausdehnung nur noch so groß wie ein Handball ist. Der Mensch besteht zu weit mehr als 75% aus Wasser, der Rest sind Mineralien. Ein Stück Fleisch in einem geschlossenen Behältnis (mit Luft) wird faulen weil die Enzyme es von innen heraus zersetzen, Bakterien fressen es auf und scheiden aus was sie nicht benötigen. Andere Bakterien nehmen das auf und "bearbeiten" es weiter...am Ende des Prozesses ist in diesem Behälter nur noch mineralisches Wasser, Knochen und alles andere sind zerfallen. Der Zeitraum in dem sich das abspielt hängt von vielen Faktoren ab (Wärme, Druck, Sauerstoffgehalt ect.) und kann von wenigen Minuten (Krematorium) auch auf viele Jahrhunderte (Moore) oder auch Millionen Jahre (ewiges Eis) gehen.

  • Eis → Wasser → Wasserdampf (Wolken z.B.) → Kondensat → Wasser
  • Fels → Stein →Kies → Sand → Staub → Schlamm → Lehm → Ton → Stein

lieben Gruß aus Zuhaus

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Kommentar von Belanglos13
09.07.2011, 15:07

Eigentlich ist DAS die beste Antwort. ;)

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Kommentar von lks72
09.07.2011, 15:45

Die Antwort ist gut, obwohl du manchmal Materie mit Masse verwechselst.

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ja, es wird leichter, da: e=mc²

die materie wandelt sich teilweise in energie um, und die hat ja keine masse

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Kommentar von Christoph987
09.07.2011, 14:51

Energie muss aber Masse haben nach der Formel ... Wenn sie keine Masse hätte, wäre ja E=0*c², also E=0 ... :D

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Kommentar von Belanglos13
09.07.2011, 14:53

Aber diese Energie bleibt messbar und >>verschwindet nicht einfach in eine andere Dimension<<?

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Wo sollte zusätzliche Neue herkommen? Es wird zwar etwas in Energie umgesetzt aber zumindest die bleibt erhalten.

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..außerdem hast du die frage falsch getaggt. astronomie, nicht astrologie.

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Kommentar von Belanglos13
09.07.2011, 15:06

oh mist....hast recht...thx (:

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