verändert oder erweitert man mit Meditation sein Bewusstsein?

7 Antworten

Bewusstsein ist so gross wie du willst, falls du dir das wirklich gutschreiben kannst. Ändern wird sich das Bewusstsein auch nicht, also nicht das, was ich unter Bewusstsein verstehe. Ich kann nur von mir sprechen. Sondern erkennen wirst du immer mehr von dir selbst, sodass du deine Einstellung reflektieren kannst. Auch ein Gefühl der Vertrautheit lässt sich fühlen, wenn du eine Einheit mit der Welt bildest, wenn alles in Ordnung ist.

Medi = Mitte

Meditation hat wenig damit zu tun die Augen zu schliessen oder seinem Atem z folgen, das ist zenbuddhistische Meditation, gibt bestimmt auch andere Formen davon. Sondern eine wahre Medi (auch Medizin) ist es, wenn du etwas tust, bei dem du ganz du selbst sein kannst. Die einen finden es beim Skateboarden, beim Zeichnen, Träumen, Zen, Waschen, Aufräumen, beim Mitfühlen eines schönen Filmes. (Letzteres beruht auf Fremdfantasie, falls du das wirklich gutheisst) Also sich auf etwas Schönes zu konzentrieren.

Denn: Realität wird von uns selbst erschaffen, und mit was wir uns so beschäftigen, wächst zu unserer eigenen Realität, unser Alltag, unsere Norm und somit beeinflusst das uns sehr.

Sieh es wie du willst, als Erweiterung, Veränderung, etc.

Es ist auf jeden Fall gesund

Mfg Sati


Ich verstehe Meditation als ein (möglichst) gedankenloses, einfaches SEIN

Ein konzentriertes "Loslassen" sämtlicher "umherirrender" Gedanken mit folglich beabsichtigter Entspannung von Körper und Geist, um seinem einzig wahren SELBST / SEELE - so nahe wie möglich "gegenwärtig" zu SEIN.

Man kann sein objektiv "hintergründiges" Achtsamkeits-Bewusstsein durch Meditation sozusagen "schärfen" (damit meine ich also nicht das subjektiv denkende, "vordergründig" agierende "EGO-Verstandes-Bewusstsein").

Für eine wahrhaftige Erweiterung von "hintergründigem" Bewusst-SEIN benötigt es allerdings einiges mehr als dies Vorgenanntes.

Hierzu benötigt es des ganz bewussten Erkennens bzw. Verständnisses von "höheren" Wahrheiten, welche sich gewissen Menschen innerhalb des sogen. Prozesses vom  "Spirituellen Erwachen" als "schlüssig-bewusstseins-erweiternd" eröffnen können.

Diesen besonderen Zustand des "Erwachens" kann man nicht erzwingen. 

Man kann sich diesem aber - nach meinem Ermessen - durch eine deutlich verbesserte innerliche, objektive Achtsamkeit (z.B. durch die Meditation / gesteigertes Natur-Bewusstsein) verbunden mit gedanklich-intelligenter Flexibilität annähern und so - möglicherweise - einen auf sich einwirkenden "Erkenntnis-Zugang" mit sich folglich erweiterndem Bewusstsein schaffen.

Dieses "Erwachen" ist währenddessen nicht in jeder Hinsicht ein schöner Zustand, weil der "normale" Verstand und das "EGO"-Bewusstsein damit nicht mehr "mithalten können" und so leider dadurch (vorübergehend) auch starke panische Ängste entstehen können. Das geht später soweit vorbei.

So habe ich es jedenfalls bei mir selbst im Extremen erlebt -  u.a. auch in Verbindung mit etlichen jahrelangen, depressiv-psychosomatischen bzw. psychotischen Symptomen (damit bin ich sicher bei weitem nicht alleine).

Ich bin mir des "Erwachens-Prozesses" nun gegenwärtiger bewusst und   weiß daher somit auch besser bzw. deutlich gelassener damit umzugehen. 

Auch deshalb, damit ich dem zu erwartendem nächsten "Bewusstseins-Erweiterungs-Sprung" (hoffentlich) deutlich positiver begegnen kann.

Regelmäßige Meditation kann da sicher begleitend hilfreich sein und ist - unabhängig  davon - auf jeden Fall als eine sehr sinnvolle, gesunde Sache zu betrachten !




Da ich nur die Transzendentale Meditation gelernt habe, kann ich auch nur darüber schreiben:

Weder noch - man überschreitet (transzendiert) die letzte Wahrnehmung, "taucht" auf diese Weise mit seinem Geist in das reine Sein ein, um etwas davon in das Leben mitzunehmen. Diese Erfahrung beim Transzendieren ist logischerweise eine Nicht-Erfahrung, deren positive Auswirkungen man jedoch im nachhinein spürt.

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