Venlafaxin wirklich so gut?

4 Antworten

Also ich nehme Venlafaxin 150mg gegen Depressionen und eine generalisierte Angststörung. Auch ich habe bei der Anfangsdosis von 37,5 mg geglaubt, dass es sofort besser ist. Meistens ist das aber nur der Placebo-Effekt. Das Medikament kann in keinster Weise schon nach der ersten Einnahme wirken, sondern bringt den Patienten durch den vermehrten Spiegel von hemmenden Neurotransmittern (Serotonin, Noradrenalin) ja erst nach und nach auf ein anderes Level. Viel mehr ist der Irrglaube, dass das Medikament nach 20 Minuten wie eine Kopfschmerztablette wirkt, verbreitet. Und der Glaube daran versetzt manchnmal Berge... Ich kann nur jedem empfehlen, der dieses Medikament oder einen vergleichbaren Wirkstoff verschrieben bekommt, durchzuhalten. Die anfänglichen Nebenwirkungen, angefangen von ständiger unterschwelliger Übelkeit bis hin zu verstärkten Symptomen der eigentlich zu behandelnden Störung, kann alles auftreten. Dort muss man durch... Bei mir waren es mehr als 8 Wochen, bis ich alle Nebenwirkungen verarbeiten konnte und eine erste Verbesserung eintrat (damals noch mit 75mg). Aber es lohnt sich. Man sollte sich nur nicht so schnell darauf einlassen, das Medikament nach ein paar Monaten wieder abzusetzen. Meiner Erfahrung nach braucht es, abhängig von der Schwere der Erkrankung, schon ein paar Jahre. Aber damit lässt sich leben. Gilt ebenso für andere "Selektive Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer" (SSNRI) oder einfache SSRI, die ohne hemmende Wiederaufnahmewirkung von Noradrenalin auskommen, also Citalopram z.B..

Hi! Ich nehme Venlaflaxin seit über 3 Jahren und ich habe damals mit 37,5 mg angefangen. Ich kann mich noch genau an die erste Tablette erinnern, die ich genommen habe. Meine Reaktion darauf war, dass ich ebenfalls sofort ein totales Wohlgefühl empfand. Jeder reagiert da wohl anders. Nebenwirkungen hatte ich anfangs auch ganz leicht und Angst und Panik waren sofort verschwunden. Mir geht es damit sehr gut.

Hallo

ich nimm jetzt Venlafaxin seit 6monaten 150mg bei mir hat es 2wochen gedauert bis ich mich daran gewöhnt habe ! Übelkeit, Heiss/kalt gefühl, zittern und schwindelgefühle hatte ich am anfang ganz oft jetzt komm ich ganz gut damit klar und es hilft mir auch im Alltag. Natürlich sollte man gleichzeitig immer eine Therapie machen sonst hat das auf dauer kein Sinn.

gruss

Testosteronmangel ich werde nicht mehr schlau draus?

Ich bin aktuell 33 Jahre alt und habe einen 2015 diagnostizierten Testoteronmangel mit Symptomen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gelenkschmerzen, Bauchfett (wirklich nur Bauch), Angstzuständen und Konzentrationsschwierigkeiten.

Damals hat der Urologe mir Testosteron Gel verschrieben. Ich habe dies 6 Monate lang benutzt; es hat nichts geholfen. Außer daß es eine Sauerei gegeben hat und meine Katze wenn sie an mir geschnuppert hat aggressiv wurde.

Von einer Spritze riet er aber ab. Ich ging zu einem Endokrinologen der Diagnostizierte dasselbe. Verschrieb mir ein anderes Gel auch das half nicht wirklich was. Dann war bis Ende März gar keine Substitution. Es ging mir immer schlechter und ich suchte mir einen anderen Endokrinologen. Dieser diagnostizierte mit einem Wert von 1,51 (Norm 2.71-10.68) wieder einen Testosteronmangel. Da ich ihm schilderte, daß das Gel nicht half, gab er mir 3 mal im Abstand von 14 Tagen eine Testoviron Depot Spritze. Die Symptome wurden 100% besser. 

Wenn das hilft, sollte ich einen Monat Pause machen. Blutkontrolle und dann wollte er mir Nebido im Abstand von 3 Monaten verabreichen.

Jetzt war ein Monat Pause. Heute kam der Arztbrief, bei der Blutabnahme kam aber nur noch ein Wert von 0,94 raus also deutlich weniger. Ist das normal? 

Er verschrieb mir nun auch wieder Testosteron Gel für einen Monat, genau dasselbe das damals nicht half. Das habe ich aber gesagt. 

Da Rezepte bei diesem Arzt mit Befund per Post verschickt werden, bin ich total verunsichert. Ich habe den Arzt seit meinem Erstgespräch nicht mehr gesehen.

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Zum zweiten mal dasselbe antidepressiva (paroxetin) nach rückfall, wirkt es diesmal schneller? o.O

Ich hatte letztes jahr bis etwa oktober paroxetin genommen (20 mg) , dann stieg ich um auf 10 mg cipralex (was absolut garnichts gebracht hat )was ich kurz vor weihnachten letzten jahres dann abgesetzt hatte mit einem ziemlichen unschönen absetz syndrom, nun ging es mir seit einigen wochen wieder sehr mies und mein psychiater verschrieb mir vorgestern wieder paroxetin diesmal 30 mg , gestern nahm ich die erste halbe (15 mg) und irgendwie fühl ich mich etwas ruhiger , bild ich mir das ein oder kann es sein das dadurch, das mein körper den stoff vllt von vor so kurzer zeit noch kennt schon so schnell wirkt ?(wenn das wirklich so ist, wäre das natürlich prima, da es mir ja jetz nun ne weile so furchtbar mies ging) ... o.O hat jemand eine ähnliche erfahrung oder eine ahnung ? ode bild ich mir das tatsächlich nur ein?

( bitte ernstgemeinte ratschläge/ tipps und keine blöden kommentare) Danke fürs lesen.

LG

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Quetiapin / Seroquel ohne Neurologe erhöhen, bis zu welcher Dosis bei Halluzinationen, Verwirrtheit, und Wahnvorstellungen?

Hallo Leute,

es geht um das Medikament Seroquel. Meine Mutter (Ende 60, Multiple Sklerose weit fortgeschritten, und Stand 08/2014 beginnender Demenz), nimmt seit September 2014 nun 25mg Quetiapin.

Kurz die Geschichte dazu. Im Sommer 2014 begann es bei meiner Mutter mit Verwirrtheit. Sie rief meinen verstorbenen Vater, Nachts nach ihrem Bruder, welcher in einer anderen Stadt wohnt, und zu dem kein Kontakt mehr besteht... Sie dachte sie würde noch in ihrem Elternhaus leben, sah Dinge die nicht da sind und keinen Sinn ergeben, sprich starke Verwirrtheit. Im September 2014 bekam sie dann von einem Neurologen im KH (Konsilbesuch) Quetiapin 12,5mg verschrieben, und nach dem ersten Tag der Einnahme waren alle Verwirrtheitszustände verschwunden. Da die Tabletten blöd zu teilen sind, gab ich dann daheim 25mg. Das ganze ging zu 90% nun bis September 2015 gut (kleinere Zwischenfälle gab es alle paar Wochen/Monate hin und wieder), aber seit 3-4 Wochen jetzt leider wieder recht stark. All die starken Verwirrtheitszustände aus dem vergangenen Jahr treten nun wieder verstärkt ein.

Wirkt das Medikament nicht mehr? Ich bin schon hoch auf 50mg. Leider macht hier kein Neurologe Hausbesuche, und meine Mutter ist komplett bettlägerisch, in eine Praxis mit Rollstuhl wäre extrem aufwendig und belastend für sie.

Abends bekommt sie auch noch 60mg Dipaperon.

Wie hoch darf man denn gehen, ohne sich Gedanken um schwere NW zu machen?

Bevor sie Quetiapin vom Neurologen bekam, verschrieb ihr der Hausarzt Risperedon, das hat sie aber gar nicht vertragen. Sie war gar nicht mehr ansprechbar. Und die Verwirrtheit ging davon auch überhaupt nicht weg.

Die Demenz wurde übrigens von einem Neurologen diagnostiziert, BEVOR sie Quetiapin einnahm. Der wurde von Amtsgerich gestellt wegen Antrag auf Betreuerschaft. Alles etwas kompliziert, aber meine Kernfrage richtet sich nach der Dosierung von Seroquel bei den beschriebenen Symptomen.

Kann es sein, dass die 50mg mittlerweile einfach zu gering sind?

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Steigert Strattera den Fokus?

Hi, mein Facharzt wird mir demnächst Strattera verschreiben, zzgl. zu Venlafaxin.. Ich habe Konzentrationsprobleme und werde durch alles mögliche abgelenkt, ich bin mit meinen Gedanken immer überall, außer da wo ich sein sollte und es geht ständig hin und her.. Für die Schule, mein Abitur, ist das natürlich nicht wirklich gut. Deshalb wollte mir mein Arzt erst Modafinil verschreiben, was ja, auch wenn der genaue Wirkmechanismus nicht bekannt ist, dopaminergen wirkt. (Dopamin wirkt ja auf den Fokus)

Nun bekomme ich bald Strattera, was die Verfügbarkeit von Noradrenalin erhöht.. Aber dass tut doch Venlafaxin auch schon, bei meiner Dosis von 225mg.. Worin besteht der Unterschied? Sind es unterschiedliche Hirnareale? Worin besteht der Unterschied zwischen Konzentration und Fokus? Noradrenalin wirkt ja kurz gesagt auf Konzentration und Antrieb Dopamin auf den Fokus und auch Antrieb. Worin liegt der Unterschied? Habe ich durch Atomoxetin auch eine kognitive Steigerung, wie bei anderen Präparaten wie Methylphenidat?

Danke und LG

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nehme venlafaxin (75mg)depression,mir geht es wieder schlechter. sollte ich jetzt höher dosieren?

ich kenne diese niedergeschlagenheit eigentlich schon mein ganzes leben, ich habe eine therapie angefangen ,aber wieder abgebrochen. ich nehme jetzt schon seit einiger zeit venlafaxin 75mg zur behandlung meiner depression und es hat bisher auch gut gewirkt....ich träume sehr intensiv(ist auch also mögliche nebenwirkung angegeben) und werde auch immer wieder von jemandem in meinen träumen verfolgt und erinnerungen an verbundene gefühle in diesem zusammenhang kommen wieder ins bewusstsein...ich erinnere mich meistens an meine träume - und da sie so aufreibend sind, geht es mir deshalb vielleicht vermehrt schlechter..morgens bin ich total nass geschwitzt...ich denke eigentlich jeden tag an selbstmord, ohne ihn dabei zu planen...es ist eher wie eine destruktive selbstbestrafung,wenn ich mir ständig einrede, nicht mehr zu können...ich stehe aber nie kurz davor es wirklich zu tun, abeR ich habe sorge,dass bei mir irgendwann mal etwas aussetzt.ich bin nicht allein und habe freunde,die mich lieben und unterstützen,aber ich empfinde mich als belastung...auch für mich selbst,,,ich habe das gefühl das momentan jede herausforderung zu viel für mich ist...ich habe mehrere tabletten aufeinmal genommen...(höchsttagesdosis) wollte einfach mal ausprobieren,ob es mir dann besser geht und ob mein körper sich möglicherweise bereits an den wirkstoffgehalt im blut gewöhnt hat und ICH WOHLMÖGLICH resistent geworden bin...aber mein stimmungstief hält an (zugegebenerweise war es vielleicht nicht besonders schlau mehrere tabletten einzunehmen!!nicht nachmachen..)ich kriege es ja nicht mal hin regelmäßig zu essen,alles ist mir egal aber irgendwie auch nicht ...ich schlafe wieder 14 stunden täglich und fühle mich beschissen...ich werde montag zu meinem arzt gehen...vielleicht sollte ich höher dosieren...oder mit einem anderen psychiater oder neurologen reden? ich hasse mein leben

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