Vegetative Störungen bzw. was auch immer?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Vermutlich handelt es sich wirklich um vegetative Störungen. Das vegetative Nervensystem regelt ohne unsere bewusste Mitwirkung die Körperfunktionen. Wenn sich aber die Konzentration auf diese Funktionen richtet, werden diese gestört. Je mehr die Konzentration sich darauf richtet, um so stärker werden die Irritationen. Diese Irritationen wirken wieder auf das Bewusstsein irritierend - und das Ganze schaukelt sich auf. Gelegentlich kann das zu tatsächlichen Organbeeinträchtigungen führen, ganz überwiegend wird aber nur die Funktion des vegetativen Nervensystems gestört bzw. irritiert.

Ein wenig Panik beim Autofahren ist ja eigentlich gut, denn es gibt ja genügend Gefahrensituationen. Wenn da jemand auf der Autobahn mit Affenzahn auf der Überholfahrbahn in die Linkskurve geht und sich darauf verlässt, dass hinter der Kruve kein Laster stehen geblieben ist, hat er offenbar zu wenig Angst.

Sport zu machen ist eine sehr gute Idee. Der Sport muss aber zu Dir passen. Such Dir einen Sport aus, der Dir Freude bereitet. Es kann ja mal am Anfang sein, dass es Dir nicht ganz viel Spaß macht, aber das sollte sich mit der Zeit geben. Wenn Du jahrelang mit nöhligem Gesicht im Wald joggst, stimmt etwas nicht. Was aber stimmt, ist, dass es nicht die richtige Betätigung ist.

Wenn Du Dir selber auf den Zeiger gehst ist das gut, weil Du dann eine Motivation entwickeln kannst, etwas anders zu machen! Nur zu, Du wirst etwas finden, was Dir in Deiner Situation weiter hilft. Lerne Deinem Körper zu vertrauen. In den allermeisten Situationen reguliert sich das alles wunderbar ohne Dein Zutun. (Stell Dir mal vor, Du ,üsstest jeden Herzschlag mit dem Willen auslösen!)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Unclefaxe,

ich würde Dir raten dich vom Hausarzt zu einem Facharzt für Psychosomatik überweisen zu lassen oder in eine psychosomatische Klinik (z.B. Reha) zu gehen.

Übrigens...das nichts gefunden werden kann heist doch nicht, dass Du nicht richtig im Kopf bist! Du nimmst an Deinem Körper Empfindungen wahr, die man mit medizinischen Techniken nicht nachweisen kann. Das bedeutet nicht, dass diese Empfindungen falsch sind. Du solltest nur versuchen herauszufinden, was diese Empfindungen bedeuten oder was Dein Körper Dir mitteilen will, was er braucht um sich wohlzufühlen.

Was helfen kann: Sport ist sehr wichtig. Aber genauso wichtig sind regelmäßige Entspannungszeiten (z.B. Yoga, Muskelentspannung, Autogenes Training, Selbsthypnose, Meditation). Bei Tinnitus kann Musiktherapie helfen. Gallensteine können ein Zeichen sein für zu wenig trinken. Blähungen, Aufstoßen, Bauchschmerzen sprechen fpr Luft-Schlucken (z.B. bei Stress oder Ärger). Dagegen können Atemübungen und Entspannungsübungen helfen.

Eine Psychotherapie könnte helfen Ursachen zu finden, Angst und Panik abzubauen und Dein Verhalten (Stressbewältigung, Konfliktlösung, Kompetenzen fördern, Lebensstil) zu verändern.

LG, Hourriyah

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meine Vermutung ist das Krankheitsbild eines Morbus Meniere. Dies ist eine Störung des Innenohres und macht folgende typische Symptome: Schwindel, Tinnitus, Herzrasen, vegetative Störungen und evtl. auch ein Nystagmus (Augenzittern). Damit geht man am besten zum Neurologen. Viel Glück.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kuno33
31.08.2013, 23:46

Theoretisch ist das möglich. Es "riecht" aber nach vegetativer Störung.

0

Klingt für mich nach Fibromyalgie mit Somatisierungstendenz. Bin kein Doktor, habe aber ähnliche Symptome, die nach langen Jahren endlich mal deklariert werden konnten.

Such mal einen Neurologen auf, das wäre mein Vorschlag.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ist deine Schilddrüse schon mal untersucht worden?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?