Vegetarismus.. bin Vegetarier und stoße immer wieder auf Gegenspruch bei einer Aussage..

...komplette Frage anzeigen

37 Antworten

Töten um zu leben ist das natürlichste der Welt. Das ist der Kreislauf des Lebens. Allerdings essen die meisten Vegetarier aufgrund der heutigen Fleischproduktion kein Fleisch.

Welches Raqubtier entreisst das frischgeborene Tier nach der Geburt der Mutter, schneidet ihm ohne Betäubung Körperteile ab, sperrt es dann in die Enge auf Stahl und Beton, ohne Bewegungsfreiheit, ohne je das Tageslicht sehen zu können, um es schließlich in früher Kindheit abzutransportiren zu zu töten. Abgesehen sind das krankhaft veränderte Qualzuchten, die wegen der schnellen Gewichtszunahme teilweise kaum noch auf den Beinen stehen können und die Knochen brechen und biegen. Das hat mit Natur/Natürlichkeit nichts mehr zu tun.

Der Löwe tötet seine Beute, die ein leben in freiheit hatte in wenigen Minuten. Wir Menschen als Omnivore brauchen jedoch im Gegensatz zum löwen kein Fleisch und können uns entscheiden, ob wir es essen wollen oder nicht.

Die Menschen sind einfach viel zu weit von ihrer Nahrung entfernt. Wenn ich ein Tier essen würde, dann würde ich mich überzeugen, dass es ein gutes Leben hatte und würde ihm auch persönlich die Kehle aufschlitzen. Soviel Respekt muss schon sein. Die letzten 23 jahre war mir Fleischkonsum sowas nicht wert.

Wir sind flexibel in unserer Ernährung. Damals war es sinnvoll auf fleisch zurückgreifen zu können. Heutzutage macht es mehr Sinn den Fleischkonsum einzuschränken bzw aufzugeben (Umwelt, Klima, Regenwald, Welternährung, Gesunheit...) genauer gehe ich hier darauf ein: http://www.gutefrage.net/frage/vegetarier---warum

Paschulke82 21.03.2012, 13:37

Hier noch etwas zur schlagfertigkeit: http://www.gutefrage.net/frage/gutes-konter-fuer-vegetarier-essen-meinem-essen-das-essen-weg

"Nichts würde das Überleben der Menschheit so sehr sichern, wie der schritt zur vegetarischen Ernährung" Albert Einstein

0
Mathematrix 21.03.2012, 14:26
@Paschulke82

Was auch wenn es ein Genie wie Einstein gesagt haben soll, nicht stimmen muss...

0
Paschulke82 21.03.2012, 14:34
@Mathematrix

... Aber in Anbetracht der hohen Bevölkerungszahl und der Tatsache, dass Fleischerzeugung deutlich mehr Land braucht ziemlich logisch ist.

0
Mathematrix 22.03.2012, 10:18
@Paschulke82

Das ist ein Trugschluss, der u.a. daher rührt, dass manche nicht wissen, wovon sich Rinder natürlich ernähren und Menschen nicht...

0
schokokrosoh 26.03.2012, 00:56

Paschulke82, du sprichst mir aus der Seele!

0
Paschulke82 13.04.2012, 02:01

Danke für den Stern! =) Freut mich, dass ich helfen konnte!

0

Tiere essen auch Fleisch. Es gibt sogar Tiere, die sich fast ausschließlich von Fleisch ernähren, allerdings töten Tiere nur, um was zu Essen zu kriegen und nicht, um Trophäen zu sammeln oder Elfenbein teuer zu verkaufen.

Was den Tod der Tiere angeht, kann ich nur sagen, dass zumindestens die Schlachtung in Deutschland für die Tiere deutlich angenehmer ist, als in freier Wildbahn gerissen zu werden. Das Rind kommt in einen Käfig, wo vorne der Kopf rausschaut, dann kommt der Schlachter mit seinem Bolzenschussgerät, gibt dem Rind damit einen Schlag auf den Kopf, wodurch es sofort ohnmächtig ist und vom Halsaufschneiden nichts mehr mitkriegt. Wenn ein Löwe in der Prärie eine Gazelle tötet, rennt die Gazelle erstmal in todesangst weg, kriegt dann eine Pranke in den Po oder in die Hinterläufe, stürzt, versucht aufzustehen, wird runtergedrückt und erstickt. Es gibt gibt aber auch fleischfressende Tiere, die nicht drauf achten, ob ihre Beute tot ist, wenn sie verspeist wird.

Naja, jede Medaille hat zwei Seiten. Ich finde, dass Vegetarier und Fleischesser sich einfach gegenseitig in Ruhe lassen sollten. Ich bin sieben Jahre lang bei einer Veganerin aufgewachsen und weiß, dass es durchaus leckere vegane Gerichte gibt, aber ab und zu esse ich trotzdem gerne Fleisch, einfach weil es mir gut schmeckt.

Paschulke82 21.03.2012, 14:02

Der Tod ist immer grausam. Bedenke den Tiertransport, der sicher nicht besser ist als gejagd zu werden. Und was ist mit den lebenslangen Qualen, die die Tiere heutzutage im Normalfall durchmachen müssen?

Ich finde, dass man das nicht vergleichen kann...

0
daCypher 21.03.2012, 14:50
@Paschulke82

Naja, die Tieraufzucht, die ich kenne, war nicht schlecht. Klar ist es anders als wenn die Kühe in freier Wildbahn aufwachsen, aber zumindestens die Haltung, die ich kenne, kann man nicht als Qual bezeichnen.

Da wo ich früher gewohnt hab hatten wir einen befreundeten Bauern, der hat seine Kühe entweder zu Fuß vom Stall zur Weide und zurück getrieben oder er hatte so einen speziellen Anhänger, ohne Boden (also Quasi ein fahrender Käfig) wo er langsam mit dem Trecker vorne hergefahren ist und die Kühe hinten hinterhergelaufen sind. Wenn es weiter weg ging, gab es auch einen Anhänger mit Boden. Die Kühe haben aber trotzdem nicht den Eindruck gemacht, als wenn sie ängstlich wären oder Schmerzen hätten. Die sind auf die Weide gekommen, haben sich einmal umgeguckt und dann das Maul ins Gras gehalten. Also weder das Leben noch der Transport war eine Qual für die Tiere. Wo die Tiere zum Schlachten hingefahren sind, weiß ich nicht, aber weit kann es nicht gewesen sein, weil dazu auch nur der Treckeranhänger zum Einsatz kam.

0
wollyuno 21.03.2012, 18:03
@Paschulke82

die zeiten sind rum,die haben alle freilaufställe,zumindest in franken und die kleinen bauern bei denen es so war haben schon vor 10 jahren aufgehört,die letzten

0
Moucky 22.03.2012, 19:34
@wollyuno

...die haben alle Freilaufställe.....Nein, wollyuno, das stimmt definitiv nicht.... ich lebe schon immer in Franken.... Alleine in meinem Dorf und dem Umland gibt es KEINEN einzigen Freilaufstall.....

0

ich versteh diesen argumentationsdrang diesbezüglich generell nicht..... man kann einen vegetarier nicht vom fleischgenuss überzeugen und umgekehrt wohl auch nicht.... da helfen die besten argumente nichts....

für mich spielt keine rolle, wie sich ein anderer ernährt....... meine arbeitskollegin muss sich nicht erklären, dass sie vegetarierin ist... punkt aus....

und wenn ich zum geburtstag ein frühstück für meine kollegen ausgebe, sehe ich zu, dass vegane produkte dabei sind...

das ist gelebte akteptanz.... ohne argumente... niemand sollte sich erklären müssen.

Paschulke82 22.03.2012, 12:59

Gute Einstellung. Aber mancher möchte einfach nachvollziehen wieder andere tickt ;) Ich sehe dieses Interesse nicht als negativ an, sondern als Erweiterung des Horizonts ;)

0
Undsonstso 22.03.2012, 13:47
@Paschulke82

danke ob des lobes...

es ist nicht so, dass mich die einstellung / die beweggründe anders denkender nicht interessiert....ich höre mir das an, stelle bei unklarheiten fragen.... aber ich würde nie versuchen, jemanden meine meinung zum thema aufzudrücken.

0

Hallo Lulu, da hast Du mit Deiner kleinen Frage hier mächtig manchen gf.Teilnehmern an ihre Schwachstellen getroffen :-)) eigentlich brauch man dazu kein "Gegenargument", für mich ist es jetzt im 33 Jahr das selbstverständlichste der Welt nichts zu essen was ein Gesicht hat, was Du evtl. anführen kannst ist der Unterschied zwischen Menschtier und den anderen Tieren.

Wir Menschensäugetiere können uns in Gedanken mit der Endlichkeit auseinandersetzen und auch selbige als natürliches Ende der Mitgeschöpfe erfassen im Gegensatz zu einem Storch der einen Frosch verschluckt, oder ein hungriges Tier mal einen Menschen. Wir haben gelernt , die für uns bekömmlichen Pflanzen zu kultivieren und könnten das Stadium des "Primitiven" hinter uns lassen. Die Primitivsten (Kanibalen) essen Menschen, die nächsten Primitiven essen bevorzugt bestimmte Tierteile und glauben sie erhalten dadurch die positiven Eigenschaften der Getöteten, dann gibt noch die Dummen, welche kein Grundwissen haben, die z.B. das Gehirn von Toten als heilige Handlung essen!Kulturgeschichtlich gibt es dafür viele Beweise, denn Teilweise wird sowas noch gemacht. Und der heutige Fleischkonsum ist ein Überbleibsel aus leider noch nicht ganz vergangenen Zeiten...m.lieben Gruß himako

Moucky 27.03.2012, 09:13

Klasse Antwort, himako !!! DH !

0

Noch ein argument....

Das fleisch was von wilden Tieren gegessen wird ist nicht in eine massen tier haltung erzeugt wurden. Somit haben die opfer bis zu der zeit wo sie verspeist werden wahrscheinlich ein artgerechtes leben geniessen koennen. Weiterhin entstehen keine groessere umwelt verschmutzungen durch ihre essgewoehnheiten, was eine ganz andere grund voraussetzung ist als unsere. Das gepaart mit unsere selbst ernannte inteligenz sollte ausreichende grundlage bieten um unsere ess gewoehnheiten in frage zu stellen.

Die haben natürlich recht damit, die Natur ist grausam und wir Menschen haben die Möglichkeit, Tiere schmerzlos und schnell zu töten. Wobei meiner Meinung nach Fleischesser auch mit der Tötung des Tieres und dessen Weiterverarbeitung umgehen können sollten. Ich wette, dass die meisten zu Vegetarier werden würden, wenn sie sich selbst darum kümmern müssten.

Allerdings ist es auch so, dass Tiere, die Fleisch essen, meistens darauf angewiesen sind. Ein Löwe bspw. kann sich nicht von Sellerie ernähren, genau so wenig kann sich eine Kuh von Steak ernähren. Dafür sind deren Verdauungssysteme nicht ausgelegt. Also kannst du das als Gegenargument nennen. ;-)

P.S. Ich bin kein Vegetarier! :D

Paschulke82 21.03.2012, 14:11

Also ich hätte lieber einen 20minütigen grausamen Tod, als ein leben lang auf einem halben Quadratmeter Stahl und Beton eingesperrt zu sein, ohne Betäubung Körperteile abgeschnitten bekommen und in früher Kindheit getötet zu werden...

0
Skywalker666 21.03.2012, 15:19
@Paschulke82

Ich habe nicht geschrieben, dass es so der Fall ist. Ich bin gegen Massentierhaltung und Supermarktfleisch! Ich komme aus einer Familie, in der viel gejagt wird. Da wird das die mit einem Blattschuss getötet, falls man ihn nicht setzen kann, dann wird eben nicht geschossen. Das Tier hatte ein Leben (schön will ich nicht sagen, weiß ja nicht, ob es das war ;) ) und ist schmerzlos und schnell gestorben. Außerdem wird das komplette Tier verwertet. Abgesehen davon wird dadurch das Ökosystem aufrecht erhalten, was auch nicht zu vernachlässigen ist.

0
Paschulke82 21.03.2012, 15:31
@Skywalker666

Ich finde gut, dass du weisst woher das Fleisch kommt das du ist. Leider die absolute Ausnahme. :(

Sooo schmerzlos ist die Jagd auch nicht immer, wie das so schön gesagt wird. und zur aufrechterhaltung des Ökosystems würde es reichen, wenn vielleicht 0,1% des Fleisches, das heutzutage gegessen wird, weiter konsumiert würde...

Aber wie auch immer: Jeder wie er will. Ich würde kein Tier essen, dem ich nicht persönlich die Kehle aufgeschlittzt habe. Da ich das nicht machen möchte, werde ich auch kein Fleisch essen. So einfach ist das ;)

0
Skywalker666 21.03.2012, 15:50
@Paschulke82

Stimmt, mein Vater hatte Jagdkollegen, wenn die Fleisch abgeliefert hatten war es voll mit Knochensplittern. Die haben nicht richtig schießen können, hatten auch einen entsprechend schlechten Ruf. Ich wurde aber so erzogen, dass man es richtig machen soll, damit das Tier nicht leidet. Jäger wäre aber trotzdem nichts für mich, ich finde es langweilig stundenlang auf einem Hochsitz zu sitzen und auf ein Tier zu warten. ;-) An sich ist die Jagd wichtiger, als viele denken. Es gibt Abschussquoten, also wird nur eine vorgegebene Anzahl an Tieren zum Schießen freigegeben. Mehr ist nicht erlaubt und wird bestraft. Da bspw. Rehe hier kaum natürliche Feinde haben (Wölfe und Bären haben sich zurückgezogen/wurden vertrieben), muss eine bestimmte Anzahl geschossen werden, um den Baumbestand zu schützen. Rehe fressen jüngere Bäume an, die dann nichtmehr wachsen können.

0
BlackRainbow666 21.03.2012, 18:12
@Skywalker666

Wenn wir demnächst einen Münchner Yuppie in ein Appartment sperren, ihn mit Essen und Drogen und Blackjack und Nutten verwöhnen, ihm aber zu seinem 18. Geburtstag ganz schmerzlos den Blattschuss setzen, wärst Du einer der ersten, die empört wären.

Komisch - denn es gibt zu viele Menschen, da sie keine natürlichen Feinde haben, und sie knicken junge Bäume um, die dann nicht mehr wachsen können.

0
Skywalker666 22.03.2012, 12:24
@BlackRainbow666

Was hast du für kranke Fantasien? Ich sprach davon, dass man das, was man tötet auch verwertet und dass es auch einen Sinn hat. Und du schlägst vor, dass man einen Yuppie tötet (und isst????)...

Außerdem solltest du mal in die Nachrichten schauen, dann wüsstest du, dass sich Menschen selbst klein halten. Amokläufer, Krieg, Drogen, ...

Oder schreib doch mal was über hungernde Afrikaner, käme bei dir bestimmt auch gut. Schlag doch vor, dass man sie in einer Mast halten und weiterverkaufen soll. Würde zu deinem Kommentar passen.

0
BlackRainbow666 22.03.2012, 14:16
@Skywalker666

Ach, ich vergaß mal wieder: wir Menschen sind ja etwas Besseres als Tiere. Du Krone der Schöpfung ...

0
Skywalker666 22.03.2012, 15:45
@BlackRainbow666

Hab ich nicht geschrieben! Les erstmal durch, was ich gepostet habe, bevor du den nächsten unqualifizierten Kommentar loslässt. Danke.

0

Was ich nicht verstehe ist: Warum werden Vegetarier als die "Unnormalen" abgetan und müssen sich immer rechtfertigen.

Andersrum wird das nie gemacht. Vegetarier haben eine Reihe von guten, sinnvollen und richtigen Argumenten. Aber wenn man einen "Fleischesser" fragt, wie er oder sie es in der heutigen Zeit überhaupt noch verantworten kann Fleisch zu essen, dann kommen so archaische Argumentationen, dass das "Instinkte" sind oder "Triebe" oder dass das der natürliche "Kreislauf" sei. Und wenn nichts besseres mehr da ist, dann sagen sie "Es schmeckt mir eben".

Ich hätte mal gerne fünf zulässige, sinnvolle Argumente FÜR den Verzehr von Fleisch. Und wenn jemand schreibt, dass unser Körper das "braucht" dann möchte ich die entsprechenden Quellen dazu. Denn der gesundheitliche Nutzen vom Fleischkonsum ist nicht wirklich stichhaltig.

daCypher 21.03.2012, 13:37

Naja, das ist überall so. Jeder, der anders ist, als die große Mehrheit muss sich rechtfertigen. Wenn im Mittelalter mal jemand auf die Idee gekommen ist, zu sagen dass es keinen Gott gibt, wurde er dafür hingerichtet. Mittlerweile sind wir weiter und versuchen uns nur noch mit Argumenten totzuschlagen.

Argumente FÜR Fleischverzehr? Hmm... Was anderes außer "es schmeckt mir eben", "manchmal hab ich Heißhunger drauf", "unser Verdauungssystem ist für Pflanzen und Fleisch ausgelegt", "es ist nach unserem Recht nicht illegal" und "Andere Tiere machen es doch auch" fallen mir ehrlichgesagt auch nicht ein.

Vielleicht braucht mein Körper kein Fleisch, aber ich könnte auch sagen man braucht keine motorisierten Fahrzeuge, weil man ja auch zu Fuß gehen kann oder man braucht keine Computer, weil es früher auch mit Zettel und Stift funktioniert hat. Trotzdem würde ich auf beide Dinge nicht gerne verzichten.

0
Moucky 24.03.2012, 11:24

Super Antwort, mhompes, DH !!!!

0

Was interessiert es dich, was die anderen darüber denken, wie du dich ernährst? Oder bist du eine Vegetarierin, die meint ihre eigenen Lebensweisheiten jeden aufs Auge zu drücken?

Tiere ernähren sich nun mal ihrer Natur nach so, du hast einen eigenen Willen. Nur weil etwas schon immer so gewesen ist, heißt dies ja nicht dass es gut, bzw. gut für dich ist.

Ich persönlich lasse mich auf diese Gespräche nicht ein. Ich möchte aber auch niemanden anderen davon überzeugen dies zu tun. Ich ernähre mich fleischlos, weil es mir nicht schmeckt, und weil mir einige Umstände zu wider sind, wie das Fleisch produziert wird. Allerdings ist das auch kein echter Grund, wenn man weiß, wie meine HM-Klamotten produziert werden, und unter welchen Umständen die Arbeiter auf einer Erdbeerfarm in Marokko meine Erdbeeren pflegen müssen.

Stehe einfach zu deiner Entscheidung und gut ist. Du brauchst dafür keine Argumente haben, es ist deine Wahl. Zumindest sehe ich das so.

Triene2013 21.03.2012, 12:46

ich auch ;)

0
Paschulke82 21.03.2012, 13:47

Aufs Auge drücken? Äh, sie wurde das doch gefragt :D Nach meiner Erfahrung ist es absolut normal, dass man gefragt wird, wenn man sich vegetarisch ernährt. Interesse am Mitmenschen und das Bemühen nachzuvollziehen wie er tickt, sehe ich als etwas positives an.

Und wenn man nicht 100% konsequent konsumiert, ist es doch schonmal eine super sache irgendwo anzufangen ;)

0

nicht alle tiere fressen fleisch. und ausserdem verbrauchen wir durch fleischkonsum so viele resourcen, denn was die tiere alles an gras bzw. wasser fressen oder trinken übersteigt den ressourcenverbrauch von gemüse oder früchten bei weitem! würden alle menschen auf der welt so viel fleisch essen wie wir, stünde uns eine katastrophe bevor.

das ist sehr vermessen, tiere die andere tiere fressen sind fleischesser und haben entsprechendes zeug dafür: krallen, reisszähne und dinen kurzen, glatten darm...wir menschen haben sowas nicht...warum habe fleischfressende tiere einen kurzen und glatten darm?...weil das fleisch was sie fressen schnell verdirbt und die entsatndenen toxinen müssen schnell den körper verlassen, also eine selbstschutzfunkrion...ist es das auch so bei menschen?...nein, weil unser darm ca. 8 bis 12 m lang und geschwungen ist, damit pflanzliche lebensmittel bestens verdaut werden können...wenn der mensch pflanzlich isst, dauert eine komplette passage (vom essen bis zum stuhlgang) ca. 27 stunden...wenn derselbe mensch fleisch isst, dauert die passage ab ca. 36 srunden...was heisst das?...die abbauprodukte des fleischs bleiben zu lange im körper, führen zu einer übersäuerung des gewebes und dieses ist ein wichtiger grund bei der entstehung und auskreitung von krebs...anmerkung: ich hoffe du verwechselst die begriffe nicht: vegetal = pflanzlich, vegetarier = derjenige der vegetal/pflanzlich isst...in deutschland meinen vegetarier nur kein fleisch, dafür aber andere tierische produkte zu essen...das ist lügen in der eigenen tasche, tierprodukt ist tierprodukt und hat ähnliche auswirkungen wie fleisch...wenn man fleisch und milch z. b. vergleicht, so kann man sagen, dass milch flüssiges fleisch ist, so nahe beieinander sind dren nährstoffe...hoffe du hast jetzt die passende und wissenschaftlich korrekte antwort...

Mh... Tiere urinieren auch in die Natur und fressen Gras... machen wir das? Nein! Wir sind als Menschen eben mit der Gabe der Vernunft ausgezeichnet (zumindest einige von uns). Und wir brauchen keinen Fleischkonsum mehr, weil der menschliche Fortschrittsgedanke uns soweit gebracht hat, dass wir alles essen können was wir wollen.

Viele Jahrhunderte vor unserer Zeit haben die Menschen auch kein Fleisch gegessen (das ist ein Irrglaube, den viele haben). Erst mit der Klimaänderung und der fehlenden Vegetation kam es dazu.

Wir Menschen sind Allesfresser und können uns getrost aus dem "Kreislauf" fernhalten. Zu viel Fleisch ist schlicht ungesund. Basta!

es gibt ja auch unter den Tieren "Vegetarier" und "Fleischfresser", warum nicht auch bei den Menschen.

Und jeder der so argumentiert stellt sich in eine Reihe mit Tieren... also ich möchte mich nicht auf die gleiche Stufe mit Tigern, Haien oder Geiern stellen (prozentual gibt es auch mehr Tiere, die keine Tiere fressen). Aber jeder, der sich intellektuell gerne mit Tieren misst, der darf meinetwegen auch Fleisch essen.

Fleisch essen, Kinder machen, Schlafen, Fressen, Kinder machen, Schlafen... wir sind doch keine Primitiven

hanco 21.03.2012, 12:44

Wir fressen kein Gras, weil unser Versauungssystem dafür nicht ausgelegt ist. Somit zieht dieses Argument nicht. Und auch der Mensch ist in der Lage, seinen Urin in freier Natur abzusetzen. Manchmal gehts auch gar nicht anders.

Ja, die Natur hat einige Pflanzenfresser zu Fleischfressern werden lassen - das nennt man Evolution. Allerdings hat die Evolution noch nicht dafür gesorgt, dass der Mensch ein reiner Vegetarier ist. Somit zieht auch dieses Argument nicht.

Du bist - biologisch gesehen - auch nichts anderes als ein Tier. Ob Du das nun einsehen möchtest oder nicht spielt keine Rolle.

Es gibt einen Unterschied zwischen "zu viel" und "gar kein".

Ja, es gibt unter den Tieren Vegetarier und Carivoren - und es gibt Allesfresser. Damit wären wir wieder bei der Evolution, die du nicht wegdiskutieren kannst.

Es hat auch nichts mit intellektueller Gleichstellung zu tun. Die Natur hat den Menschen nunmal so gemacht.

Zu Deinem letzten Absatz: Wenn Du Fleischesser darauf reduzierst bist Du diskriminierend!

0
mhompes 21.03.2012, 12:52
@hanco

Wenn "Fleischesser" mit Vegetarier deren Ansichten diskutieren ist das nicht weniger diskriminierend.

Wieso hat die Evolution uns nicht zu Vegetariern werden lassen? Bzw. anders gefragt; Wieso denkst du, dass Vegetarismus schädlich ist? Das sagst du damit doch.

0
Paschulke82 21.03.2012, 14:06
@hanco

Wir können Fleisch essen, müssen es aber nicht. Warum wie Allesfresser sind? Um in unserer Ernährungsweise flexibel zu sein. Die Frage ist: Macht es heutzutage eher Sinn viel Fleisch zu essen oder wenig/keins?

0

Nicht alle Tiere fressen Fleisch. Ein Teil ernährt sich auch pflanzlich. Also ist es doch nur gut so dass es auch Menschen gibt die sich nur pflanzlich ernähren. ;-)
Gut, dass es sich bei den Tieren um unterschiedliche Gattungen handelt und beim Menschen nicht, das lass am besten mal weg. ;-P

Muß man das? Ständig argumentieren? Meine Tochter ist auch Vegetarierin! Die Familie hat dies akzeptiert,d.h. sie erhält keine langen Vorträge mehr beim Essen!!! Andersrum "lästert" sie auch nicht ,ständig über die Nachteile des Fleischessens. Also ignorieren! Es gibt Menschen,die nur darauf warten ,wie ein Vegetarier reagiert!

Paschulke82 21.03.2012, 14:08

Ich finde es gut, wenn Menschen Interesse an einem zeigen und verstehen wollen wie man denkt und warum man etwas macht. Das liegt in unserer Natur ;)

Gegenseitiger Respekt voreinander und "sich nicht aufdrängen" ist ja niocht ausgeschlossen.

0

Tja, da fällt mir nicht viel ein, aber vegetarier werden von mir nicht verurteilt, finde die einstellung sogar sehr verantwortungsvoll und auch beeindruckend, aber reine pflanzenfresser sind wir ja nun wirklich nicht und fleisch & co ist auch nicht schlecht für uns, biologisch zumindest wirst du da nicht sehr viel zu sagen können nur, dass du mitleid mit den tieren hast und sie halt einfach anders respektierst, daran ist nichts falsch, aber was du sagst, bleibt dir natürlich dir allein überlassen. geht's zu tief, kannst du das gespräch auch beenden, aber du musst dich nun wirklich vor keinem für deine ernährung rechtfertigen, das ist intolerant, wenn man das von dir verlangt, genau so umgekehrt.

liebe grüsse

Nun, nur die Fleischfresser eben, was der Mensch ansich ja nicht ist. Außerdem kann man sicher auch Sagans Aussage zum Tierschutz darauf umsetzen:

Wenn wir Menschen glauben ach so intelligent zu sein, sollte man meinen wir sind intelligent genug um die weniger intelligenten zu schützen.

Aber bei einem Gegenargument der "Fleichesser" scheitere ich jedes Mal: "Aber Tiere fressen doch auch Fleisch/bzw. sich gegenseitig auf. Das ist der Kreislauf." Könntet ihr mir dazu ein nicht allzu abwegiges Gegenargument nennen

Es gibt kein Argument "gegen die natürlichen Kreisläufe", denn die ändern sich ja nicht durch Diskussionen. Das einzige, was Du dazu anführen kannst, ist, daß Du (offenbar) der Ansicht bist, daß diese Kreisläufe für Dich nicht gelten, weil Du (?) entweder nicht zur Natur gehörst, oder (?) glaubst, Dich nicht nach ihr richten zu müssen.

Sag einfach:" Einf Elefant frisst auch nur Pflanzen und kein fleisch, jeder ernährt sich so wie es nötig ist , der Mensch kann sich sowohl durch Fleisch aber auch nur durch Früchte oder Gemüse ernähren.....und ich Esse eben was gut und Tierfreundlich ist."

Ps. Ich liebe Fleisch über alles habe aber grossen Respekt vor Vegetariern und finde es auch gut das Jemand an die Tiere denkt aber aufhören Fleisch essen will ich Trotzdem nicht. Aber Kompliment das ihr Vegetarier wiederstehen könnt (Y)

BlackRainbow666 21.03.2012, 18:14

Kein Fleisch zu essen ist ja so schwierig ...

0

Argument:

Ja das stimmt schon, aber tiere zuechten nicht andere tiere um sich davon zu ernaehren. und ich habe mich dagegen entschieden zu jagen oder ass essen wie andere Tiere es in der natur machen.

Mal anders gefragt: Warum willst oder mußt du denn dein Verhalten der ganzen Welt erklären? Warum soll man sich für oder wegen einer Eigenart entschuldigen? Muß ich erklären, warum Pellkartoffeln mit Quark mein Lieblingsgericht sind oder warum ich lieber Saft statt Alkohol trinke? NEIN... das ist einzig und allein MEIN leben und da hat sonst keiner was zu suchen. Und was nun dein gegenargument angeht, da gibt es einen zwar unanständigen aber sehr passenden Satz : " Leute fresst Sch...se... Milliarden von Fliegen können sich nicht irren" Kennst du eine schlagfertigere Antwort? Ergänzen könntest du : und manche Chinesen verspeisen Hunde...

Mathematrix 21.03.2012, 12:38

Am Veganerwesen soll die ganze Welt genesen...

Wird sie aber nicht tun, sowas hatten wir ja schon öfter in der Geschichte.

Z.Z. läuft der Feminismus heiß, aber den wird die Wirtschaftskrise erledigen, die ollen Veganer fallen da dann auch nicht weiter ins Gewicht.

0
Wenne 21.03.2012, 12:43

Da hast du vollkommen Recht! Wenn ein Vegetarier meint sich nur vegan ernähren zu müssen, dann soll er es tun. Ich würde es ihn so lange nicht verbieten wollen, bis er anfangen würde mir mein Fleisch zu verbieten ('madig zu machen' ;-P).
Jeder kann und soll so leben wie es ihm gefällt, solange er andere damit nicht beeinflusst/belästigt.

0
Moucky 02.04.2012, 08:50
@Wenne

Hi Wenne, dein letzter Satz sagt doch alles... Warum handelst du dann nicht danach ? Wie definierst du diese "anderen" ? Bist du etwa ein Speziesist ?

0

wenn man davon ausgeht das der mensch von Tier abstammt kann es sein das der eine mehr oder vll. nur pflanzenfresser gene in sich hat und der andere ebenen mehr oder nur Fleischfressergene ;)

Paschulke82 21.03.2012, 14:45

Unsere Vorfahren waren ursprünglich Pflanzenfresser. Mit der Zeit wurden wir Allesfresser um uns flexibler ernähren zu können und Nährstoffknappheiten auszugleichen. Heutzutage steht uns alles was wir brauchen in pflanzlicher Nahrung zur Verfügung.

0

Was möchtest Du wissen?