Vegetarier und Umwelt

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8 Antworten

Auf jeden Fall!!!

http://www.peta.de/web/umwelt.512.html

Paschulke82 22.03.2012, 21:10

Wobei alle vegetarisch nicht gehen würde. Für die Mich- und Eierproduktion in dem Ausmaß müssten auch tiere geschlachtet werden. Wenn alle, dann vegan. Allerdings eh alles utopisch... als wenn alle so einfach mitmachen würden ;)

Aber ein sark verringerter Fleischkonsum würde der Umwelt, denm Klima, dem Regenwald, den Tieren und der Gesundheit gut tun. Siehe meine Antwort im link hier drüber

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Paschulke82 13.04.2012, 01:58

Danke für den Stern! =) Freut mich, dass ich helfen konnte!

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Bei der Diskussion über Umwelt und Fleisch ist durch eine unzureichende Datengrundlage und eine Vielzahl an methodischen Herangehensweisen geprägt.
Klimaschutz: Welche Zahlen auch herangezogen werden – es ist unbestritten, dass die Land- und Forstwirtschaft als einziger Wirtschaftszweig einen aktiven Beitrag zur Minimierung der Emissionsbilanz und somit zum Klimaschutz leistet. Nur dieser Sektor bindet im Produktionsprozess durch den Anbau von pflanzlichen Futter- und Lebensmitteln klimaschädliches CO2.

Landwirtschaft hält CO2 im Kreislauf In den meisten Darstellungen wird nicht berücksichtigt, dass dem Fleisch zugerechnete CO2-Emissionen zu einem großen Teil im Herstellung gebunden wurden: Tiere fressen keine Braunkohle und trinken kein Öl, sondern sie bekommen Gras, Getreide, Mais und diverse Eiweißträger, die auf Feldern gewachsen sind jährlich zwischen 14 und 26 Tonnen CO2 je Hektar aus der Atmosphäre aufnehmen und in den Pflanzen binden.

Nahrungsmittel und Fleisch im Gesamtzusammenhang Der Anteil der Ernährung soll ein Pro-Kopf-CO2-Ausstoß von 14 bis 16% betragen. Dabei bezieht sich diese Angabe an dem gesamten Produktionsprozess ein, d.h. von der Erzeugung der Rohstoffe über die Verarbeitung und Veredelung bis auf den Tisch des Verbrauchers. Der Anteil an Treibhausgasemissionen, der für Herstellung, Verarbeitung und Transporte von existenziellen, zum Überleben notwendigen Nahrungsmitteln entsteht, beläuft sich also auf weniger als ein Sechstel der gesamten Emissionen an Treibhausgasen in Deutschland.

Etwa 85 Prozent der CO2-Emissionen werden für weniger existenzielle Dinge erzeugt. Das meiste der Emissionen entfällt auf andere Lebensbereiche wie Mobilität und Konsum. Mehr als 80 Prozent der Emissionen von Treibhausgasen gehen auf energiebedingte Prozesse zurück.

Emissions Dem Sektor Landwirtschaft wird insgesamt (Methan und Lachgas) ein Anteil an den Gesamttreibhausgasemission in Deutschland von rund sieben Prozent zugeschrieben. Größter Kohlendioxid-Emittent ist und bleibt der Energiesektor. Auch die Methanausstoß der Rinder wird als klimaschädigender Faktor deutlich überschätzt: Das bei der Ausscheidung freigesetzte Methan hat weltweit einen Anteil von vier Prozent an der Emission von Treibhausgasen. In Deutschland wurde dieser Anteil 2004 auf lediglich 1,8 Prozent geschätzt. Der relative Methanausstoß pro Produkt (Fleisch, Milch) ist zudem abhängig von der Leistung der Tiere.

Emissions-Entwicklung und Klimabilanz Die landwirtschaftliche Produktion von Lebensmitteln hierzulande hat nicht nur einen jederzeit vertret- und begründbaren geringen Anteil am gesamten Ausstoß von Treibhausgasen, die Klimabilanz aus diesem Sektor wird auch Jahr für Jahr nochmals verbessert: Der Methanausstoß in der Tierhaltung ist seit 1990 um 14 % gesunken, die Lachgasemissionen durch Düngung von Futterpflanzen um 30 %. Die Gesamtsenkung der Treibhausgasemission liegt bei 18 Prozent

DerDean 23.03.2012, 23:32

Bist du studierter Biologe, bist du Vertreter der Viehwirtschaft, oder woher dast du diese Informationen?

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ClausSanta 25.03.2012, 13:36
@DerDean

Nichts von beiden. Ich interessiere mich nur ohne Vorurteile für die Landwirtschaft. Eine neutralere Sichtweise würden hier einigen gut tun.

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Es würde zusätzlich auch der gesamten Menschheit gut tun!, z. B. könnten Wissenschaftler und Forscher ihre Fähigkeiten zum Wohle der Allgemeinheit einsetzen und brauchten nicht nach immer neuen Medikamenten suchen um immer neue oder nicht mehr behandelbare neue Alte Seuchen, Krankheiten in Grenzen zu halten, viele würde es dann nicht mehr geben!..m.l.G.h.

gansh 22.03.2012, 21:53

z. B. könnten Wissenschaftler und Forscher ihre Fähigkeiten zum Wohle der Allgemeinheit einsetzen

das tun die jetzt schon---wir werden immer älter und müssen weniger arbeiten.

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Moucky 24.03.2012, 09:44
@gansh

...und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben und arbeiten sie noch heute, trotz oder grade wegen ihrer kleinen Rente.... Wo lebst du denn ????? Ich kenn viele, die im Rentanalter oder auch im Berufsleben mehrere Nebenjobs annehmen müssen, weil sie sonst nicht über ide Runden kommen würden, grade mit Kindern und das sind gewiss keine luxusorientierten Leute, übrigens auch keine Veganer, das nur am Rande....Warum heißt es immer wieder, wir Veganer wären weltfremd ???

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Hallo Tici22. guter Denkansatz..... Respekt ! Kommt auch drauf an, wie jemand den Begriff "Umwelt" definiert.... umfasst er Menschen, Tiere und Natur ? Die einzige Lösung, unsere Erde zu retten, ist der Veganismus, aber viele Veganer haben als Vegetarier angefangen, ein Schritt in die richtige Richtung.... !!!!!! Go Veggie.... LG, Sigi

solche theoretischen fragen sind für die katz! es ist nun mal so von der natur vorgesehen, dass sich bestimmte lebewesen von anderen lebewesen ernähren-da gibts nichts dran zu rütteln oder schlecht zu finden!

Flupp66 22.03.2012, 20:47

Wenn ich an die Massentierhaltung denke schon...

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tschona 22.03.2012, 21:22
@Flupp66

du wirst zwei dinge in einen topf: man kann sein fleisch dort einkaufen, wo man sicher sein kann, dass es keine massentierhaltung gibt und die tiere gut leben konnten! du siehst, man kann fleisch essen und trotzdem ein gutes gewissen haben-ich habe kein schlechtes gewissen, überhaupt tiere zu essen, das ist ganz natürlich!

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gansh 22.03.2012, 21:54
@Flupp66

weisst du denn, was massentierhaltung ist?

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Paschulke82 22.03.2012, 20:47

Richtig. Und der Mensch ist Flexibel in seiner Ernährung. In Anbetracht der hphen Bevölkerungszahl macht es heutzutage jedoch mehr Sinn den Fleischkonum zu verringern/aufzugeben. (Umwelt, Klima, Welternährung, Regenwald, Gesundheit...)

Wie Albert Einstein schon sagte: "Nichts würde das Überleben der menschheit so sehr sichern, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung"

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klar wär des für die umwelt besser, mit dem futter, das man an die tiere verfüttert könnt man außerdem alle menschen auf der welt satt bekommen

gansh 22.03.2012, 21:50

unnsinn---wenn man alles geld der welt gerecht verteilen würde,gäbe es auch keinen gerechten wohlstand.

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kamikazeente 22.03.2012, 21:53
@gansh

hää was ist los? wenn kein getreide, mais oder was auch immer dafür verschwendet werden würde tiere zu füttern um sie dann zu schlachten, würde das locker für alle menschen auf der welt reichen

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gansh 22.03.2012, 21:59
@kamikazeente

würde das locker für alle menschen auf der welt reichen

und wer würde das bezahlen?

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ClausSanta 23.03.2012, 21:50

Die Rechnung stimmt nur auf dem Papier. Auch Vegetarier können oder wollen sich nicht mit Tierfutter ernähre. 69% der Landwirtschaftsfläche ist Grünland. Fleisch und Milch vom Grünland ernähren viele Menschen. Futter und Nahrungsmittel werden nicht streng getrennt von einander angebaut. So landet z. B. von Zuckerrüben 17% auf dem Teller und der Rest als Tierfutter, vom Raps 40 % auf dem Tisch oder im Tank der Rest im Trog. Auch witterungsbedingt nicht mehr backfähiges Getreide (Auswuchs), wird über Tierhaltung sinnvoll veredelt. Ob man vegetarisch mehr Menschen satt bekommt, hängt davon ab, was auf dem Teller kommt, 1 ha Hochertragsgetreide ( Futtergetreide hat höhere Erträge als Brotgetreide) die als Schweinefutter dient ernährt mehr Menschen als 1ha Spargel oder Rosenkohl.

Die Tiere bekommen keine vegetarischen Leckereien, so werden aus Gras, Massenertragspflanzen und Koppelprodukten hochwertige Lebensmittel. Die Masse der Futtermittel sind für den Menschen ungeeignet oder unerwünscht, sie werden, ökologisch höchst sinnvoll, zu begehrten tierischen Lebensmittel veredelt.

Die landwirtschaftlichen Tiere werden zu 85% aus Inlandprodukten ernährt. Dagegen stammen inzwischen 79% des Obst und 62% des Gemüsebedarfes sowie viele vegetarische Spezialtäten aus Importen.

Der Bioverband Demeter schreibt seinen Betrieben Viehhaltung vor, weil ohne den Mist das Prinzip des Nährstoffkreislauf schwer zu verwirklichen ist und auch weniger anspruchsvolle Früchte wie Gerste, Hafer, Mais oder Futterleguminosen in einer abwechslungsreichen, gesunden Fruchtwechsel stehen sollten

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dann essen sie alle soja und dafür wird der regenwald abgeholzt, um des anbauen zu können. also ich weiß net..

Moucky 22.03.2012, 20:45

Quatsch, der Regenwald wird wohl abgeholzt, um Futter für die Tiere anzubauen, die auf dem Teller enden.... Bitte richtig informieren !!!!!

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Paschulke82 22.03.2012, 20:51
@Moucky

So ist es! 80% des Sojas geht als Futtermittel weg! Man braucht für die Fleischerzeugung ein vielfaches von dem, was man für die Ernährung eines Menschen bräuchte!

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Paschulke82 23.03.2012, 03:56
@gansh

Und bekanntlich kann man aus Sojaschorot tolle Lebensmittel machen ;)

Hatten wir doch wirklich schon oft genug!

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PelzNeinDanke 22.03.2012, 22:03

zum vergleich:

für 1 kg rindfleisch benötigt man 16 kg sojabohnen frü 1 kg tofu / sojawürste nur ca. 0,5-0,7 kg sojabohnen

also braucht man für 1 kg rindfleisch über 25x soviel soja wie für tofu. also frage an dich: würden die Amerikanischen Sojamaffirmen dann macht gewinnen oder verlieren ????

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ClausSanta 23.03.2012, 21:46
@PelzNeinDanke

Für ein Kilogramm Fleisch werden nicht 16 Kilogramm Soja gebraucht sondern 16 Kilogramm Getreideäquivalent! Das ist ein große Unterschied da nämlich v.a. bei Rindfleisch ein Großteil der Fütterung aus Grundfutter wie Grassilage, Maissilage und Heu besteht. Um einen besseren Vergleich anstellen zu können werden die Energiegehalte (Kalorien) in Getreideäquivalente umgerechnet! Für eine Kalorie aus Rindfleisch braucht man etwa 10 Kalorien aus pflanzlicher Herkunft.

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Nein ! dann ware die Amerikanische Sojamaffia an der macht,ist sie schon sowieso.

Paschulke82 22.03.2012, 20:50

Genau. Weil für die Fleischproduktion enorm viel Futtersoja gebraucht wird. 80% ders Sojas landen in den Futtertrögen. Dafür werden regenwälder abgeholzt usw.

Zur Fleischerzeugung braucht man im Gegensatz zum direkten Verzehr ein vielfaches an Soja.

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Moucky 22.03.2012, 20:52

Kann nicht nachvollziehen, warum die meisten Gemischtköstler meinen, dass alle Veggies von Soja leben bzw. nicht ohne leben können ??????

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PelzNeinDanke 22.03.2012, 22:01

zum vergleich:

für 1 kg rindfleisch benötigt man 16 kg sojabohnen frü 1 kg tofu / sojawürste nur ca. 0,5-0,7 kg sojabohnen

also braucht man für 1 kg rindfleisch über 25x soviel soja wie für tofu. also frage an dich: würden die Amerikanischen Sojamaffirmen dann macht gewinnen oder verlieren ????

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gansh 23.03.2012, 20:53
@PelzNeinDanke

für 1 kg rindfleisch benötigt man 16 kg sojabohnen

falsch---schreib nichts hin,was du abgeschrieben hast,aber nicht beurteilen kannst.

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ClausSanta 23.03.2012, 21:47
@PelzNeinDanke

für ein Kilogramm Fleisch werden nicht 16 Kilogramm Soja gebraucht sondern 16 Kilogramm Getreideäquivalent! Das ist ein große Unterschied da nämlich v.a. bei Rindfleisch ein Großteil der Fütterung aus Grundfutter wie Grassilage, Maissilage und Heu besteht. Um einen besseren Vergleich anstellen zu können werden die Energiegehalte (Kalorien) in Getreideäquivalente umgerechnet! Für eine Kalorie aus Rindfleisch braucht man etwa 10 Kalorien aus pflanzlicher Herkunft.

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