Vegan/Vegetarisch ernähren als Jugendliche?

6 Antworten

Zuerst reduzierst du deinen Fleischkonsum drastisch. Statt Wurst auf dem Brot kann man Brotaufstriche, Gemüse, Käse etc. nehmen. Vielleicht schaffst du es, deine Eltern zu überzeugen, dass es nur noch 1-2 Fleischmahlzeiten pro Woche gibt.

Dann probier, verstärkt vegane Lebensmittel zu essen: Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Tofu, Seitan, Getreideprodukte, Pflanzenöle, ...

Du musst nicht perfekt sein und kannst ohne Probleme auch mal ein Frühstücksei essen - aber vielleicht müssen es keine 4 Frühstückseier sein.

Tierische Proteine sind sehr schädlich, Also kann man nicht mal "ohne Probleme ein Ei" essen, Gut es geht ihr um das Leid der Tiere aber vielleicht ist ihr ihre Gesundheit ja auch wichtig. Und dazu leiden Tiere genauso für Eier wie auch andere Tierprodukte.

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Dann probier, verstärkt vegane Lebensmittel zu essen: Gemüse, Hülsenfrüchte,

Wer so denkt, hat sicherlich einen Nährstoffmangel^^

Zuerst reduzierst du deinen Fleischkonsum drastisch.

Man kann auch sofort umsteigen. Wenn die Motivation stimmt, ist das sogar einfacher.

aber vielleicht müssen es keine 4 Frühstückseier sein.

Wer isst bitte solche Mengen??? Solche Mengen sollten unabhängig eines möglicherweise geplanten Umstiegs reduziert werden...

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Das sollte man mit einem Sportmediziner besprechen (die denken mehr daran, den Patienten groß und stark zu machen, als diese Pharma-Ärzte...😋). Vegane Ernährung ist zwar gesünder, aber kann auch zu Mangelernährung führen.

Ich würde alles weglassen, das Isolate enthält. Zu den Isolaten zählt man alles, was so nicht ungefähr auf dem Feld oder im Meer wächst. Beispiel für ein Isolat: Salz, raffinierter Zucker, Speiseöl, Fleisch, Fisch, Schmalz.

Dahingegen kann man mit gekochten Karotten&Erbsen&Kartoffeln&Reiskörnern&Nudeln nicht viel falsch machen.

Obst geht auch gut runter. Man kann auch Bio-Bananen-Schalen in einen Smoothie werfen, wenn man mal Lust auf was Komisches hat.

Aus komischen Gründen können Menschen ihr Vitamin B12 nicht mehr selbst herstellen, so dass man auf Pillen angewiesen ist. Die Vitamine D3 und B7 sind auch solche Kandidaten. Zink&Selen&Kreatin...

Aus nicht minder "komischen" Gründen können auch die meisten der sog. "Nutztiere" ihr Vitamin B12 nicht mehr selbst herstellen...

Wird dann halt per Futterzusatz geregelt - so wie auch VitaminD, Zink, Selen und Co...

Das Ding ist ja, dass weder Menschen, noch Tiere - und auch keine Pflanzen - Vitamin B12 selbst produzieren können:

Hierbei handelt es sich nämlich um ein Bakterium, das im (gesunden) Darm von Tieren und Menschen - und vorwiegend in gesunden Mutterböden vorkommt !

Dennoch gilt Vitamin-B-12-Mangel als sog. "Volkskrankheit" - davon sind primär alles andere als Veganer betroffen !!

Vitamin D sollten in den nördlichen Breitengraden ALLE Menschen supplementieren - vor allem während der sonnenarmen Monate von Oktober bis April !!

Unabhängig von der Ernährungsweise...;)

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Du musst dich halt unbedingt gut informieren! Und darauf achten, dass du weiterhin genug Energie zu dir nimmst (wegen Wachstum und Geschlechtsreife).

Möglich ist es jedenfalls. An einer Vitamin B12 Nahrungsergänzung geht bei veganer Ernährung allerdings kein Weg vorbei! Auch auf andere Nährstoffe sollte man Acht geben.

Hier beispielsweise kannst du dich informieren:

https://proveg.com/de/ernaehrung/

Ich selbst wurde mit 13 Veganerin.

Hatte damals auch noch nicht meine Periode und habe sie trotz der Umstellung bekommen, mach dir also keine Sorgen :)

Wichtig ist die Supplementierung von Vitamin B12, da dieses tatsächlich nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt.

Ansonsten solltest du auf eine ausgewogene Verteilung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten achten und auch die Makronährstoffe Eisen und Calcium können teilweise kritisch sein aber da findet man im Internet viele pfalnzliche Lebensmittel, wo die enthalten sind.

Auch muss ich @LillyMarie731 wiedersprechen XD Tofu muss man nur richtig zubereiten können, dann ist es geiler Scheiß. Besonders zu empfehlen ist der Räuchertofu von Taifun.

Bei Ersatzprodukten musst du dich einfach etwas ausprobieren und herausfinden, was dir schmeckt. Dennoch sollten die Grundlage deiner Ernährung natürlich unverarbeitetet Lebensmitteln sein.

In diesem Sinne:
Viel Glück, Viel Erfolg und sei nicht zu streng mit dir, Veränderung braucht Zeit :)

Bei Fragen gerne nochmal melden

Wie bekommt man dann Vitamin B12 bzw. was heißt Supplementierung?

Das mit der Periode habe ich nur gesagt um mein alter ein bisschen einschätzen zu können.

Und Tofu schmeckt mir trotzdem nicht 😅 aber seitan finde ich ganz gut

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@Amy42602

bei Amazon gibt es günstige Vitamin B12 Pillen... man muss nur drauf achten, dass die ohne Gelantine und Magnesiumstearat und sowas komisches sind... Zellulose ist ganz gut... Preisvergleich lohnt sich...

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@LUKEars

Ich nehme seit vielen Jahren die B12-Tropfen der Firma "Ankermann" - sind vegan...

Einmal die Woche 20 Tropfen davon unter die Zunge - und gut "is(s)t ! ;);)

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Vitamin B12 ist nur deswegen in tierischen Lebensmitteln, weil die Riesen-Pillen mit B12 bekommen. 😋

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Wie beginnt man am besten?

Man informiert sich bei seriösen Quellen und findet dann heraus:

das schädlichste und am meisten leid erzeugende ist der Ackerbau. Denn durch den Konsum von Pflanzen unterstüzt man folgendes:

Pflanzenschutzmittel zählen zu den am intensivsten getesteten Chemikalien. Bevor ein Mittel auf den Markt kommt, wird es in der Regel 10 Jahre lang getestet und die Ergebnisse werden von unabhängigen staatlichen Stellen in aller Welt eingehend geprüft.

https://www.tierversuche.bayer.de/de/tierversuche-fuer-pflanzenschutzmittel.aspx

Tierversuche – das tun wir ihnen an

https://ethikguide.org/infothek/tierversuche-das-tun-wir-ihnen-an/

Der Hund gilt als das ideale Versuchstier um Pestizide zu testen. Der klassische Versuchshund ist der Beagle, da er gutmütig, klein und handlich ist. Es werden aber auch Golden Retriever und andere Rassen verwendet.

http://www.aerztefuertierschutz.ch/index.html?id=40

Pestizide: Schleichender Tod im See

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/landwirtschaft-pestizide-verringern-artenvielfalt-in-gewaessern-a-906263.html

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C1257727004728C8?OpenDocument

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltransporte/

Der Genuss von Pflanzen bringt also die qualvolle Vergiftung und Zerstückelung von Milliarden Tieren, Raubbau, Ausrottung ganzer Arten durch Monokulturen, die Vernichtung von Nahrungsmitteln, die Wasserverschwendung durch nährstoffarme Pflanzen, Feinstaub durch Massenimport/export, Treibhausgase die den Klimawandel verschlimmern, Regenwaldvernichtung wegen Soja, Sojaöl, Südfrüchten und Palmöl, Wasservergiftung durch massiven Pestizideinsatz und Kunstdünger, mit sich.

Mit diesem Wissen ist klar, dass man sein Konsum von Ackerpflanzen reduzieren muss wenn einem Tiere und ethik wichtig ist.

Von einem einzigen Weiderind kann ich 15-20 Jahre lang Fleisch essen, je nach Hunger. Die Nährstoffe die ich über das Weiderind aufnehme müssen nicht über die Massenvernichtung Ackerbau erzeugt werden. Es stirbt ein einziges Tier in 15-20 Jahren direkt für Fleischkonsum dafür sterben Milliarden TIERE beim Anbau der Pflanzen. Feldhasen, Feldhamster, Regenwürmer, Maulwürfe, Rehe, Wildschweine, Mäuse, Fische, Vögel...und VIELE viele weitere. Alleine um die Pestizide zu testen werden Tiere massiv gequält und durch den Flächenfraß der durch Ackerbau entsteht und Tieren ihren Natürlichen Lebensraum verkleinert ganz zu schweigen. Am wenigsten Tiere/Natur leidet wenn man einer regionalen, ökologisch nachhaltigen Mischokst nachgeht die auf Weidetiere setzt.

Ich decke mit 32 Kilo Rind/Lamm/Ziege/Wild..usw. und 30 Kilo Käse dazu 156 Eier und 74 Liter Milch im Jahr viele Nährstoffe ab ohne dafür auch nur ein millimeter Ackerland zu nutzen. Der Veganer kann diese Nährstoffe nur über Ackerbau aufnehmen, benötigt also mehr Ackerland und erzeugt damit viel mehr Tierleid und tot.

Veganismus ist also nur ein nicht zuende gedachter Speziesistischer Hype der den Tieren die vom Aussterben bedroht sind garnicht hilft.

„ohne dafür auch nur ein millimeter Ackerland zu nutzen.“

Und was fressen die Tiere, die du isst? Gar nichts?

Das Futter für so ein Weiderind muss es auch geben und hergestellt werden. Weiden werden genau wie andere Felder gepflegt und gepflügt. Und das, was so ein Rind frisst, ist ein Vielfaches von dem, was man vom Rind am Ende hat…

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@Tierglueck
Und was fressen die Tiere, die du isst? Gar nichts?

Weideland ist kein ackerland. Gras welches nicht gedüngt und mit Pestizid besprüht wird also nicht angebaut wird.

Das Futter für so ein Weiderind muss es auch geben und hergestellt werden

Auf einer Weide wächst Grass wie auf einer Kreisverkehrs Insel da muss nichts hergestellt werden. Wenn du von Landwirtschaft keine Ahnung hast ist klar dass du veganer bist.

Weiden werden genau wie andere Felder gepflegt und gepflügt.

In deiner veganen Filterblase vieleicht

Und das, was so ein Rind frisst, ist ein Vielfaches von dem, was man vom Rind am Ende hat…

Gras brauch ich nicht also habe ich mehr als vorher... Wenn Gras auf deinem Speiseplan steht solltest du dich mal fragen wo im Leben du falsch abgebogen bist und warum...

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@wickedsick05
  1. Weideland wird auch gepflegt. Sonst wäre es schnell zerstört.
  2. Ich bin nicht vegan und ich habe Ahnung von Landwirtschaft. Zumindest von Weiden und der Aufrechterhaltung von guten Weiden.
  3. Und was frisst eigentlich ein Weiderind dann, wenn es nicht auf der Weide steht? Im Winter zum Beispiel? Es gibt nicht 365 Tage im Jahr Weiden.

Beleidigend werden musst du ausserdem nicht. Unnötig und zeugt nicht von guter Diskussion. Beleidigend werden Leute nämlich meist dann, wenn sie keine Argumente mehr haben.

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@Tierglueck
Weideland wird auch gepflegt.

Von den Tieren...

Ich habe Ahnung von Landwirtschaft. Zumindest von Weiden und der Aufrechterhaltung von guten Weiden.

Ganz sicher nicht. Du kennst ja nicht mal den Unterschied zwischen weideland und Ackerland

Und was frisst eigentlich ein Weiderind dann, wenn es nicht auf der Weide steht? Im Winter zum Beispiel?

Pestizidfreies und düngerfreies Gras. Also das Gegenteil was ein veganer isst.

Beleidigend werden musst du ausserdem nicht.

Ich habe nirgends beleidigt. Anderen Dinge unterstellen zeugt nicht gerade von guter Diskussion. Unterstellen tun Leute nämlich meist dann, wenn sie keine Argumente mehr haben. Daher gehst du ja nicht weiter darauf ein...

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ass Pestizide in der konventionellen Landwirtschaft verwendet werden, ist ja bekannt. Dieses Problem lässt sich aber verringern, indem man die Bio-Landwirtschaft unterstützt. Denn dort findet man weniger Pestizid(rückständ)e, wie Greenpeace aufzeigt:

Wer sich für konventionell angebautes Obst und Gemüse entscheidet, schluckt deutlich mehr Pestizide als beim Genuss von Bioware. Das bestätigt ein Vergleich von Analysedaten des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) und von Greenpeace.
Bio-Produkte enthalten praktisch nie und höchstens unbeabsichtigt Pestizide, denn Biobauern wenden keine künstlichen Pestizide an.
Neun von zehn konventionell angebauten Kopfsalaten und zwei von drei konventionell hergestellten Tomaten enthalten Pestizide – Bio-Salate und Bio-Tomaten sind dagegen komplett rückstandsfrei. Bei Bio-Paprika, Bio-Trauben und Bio-Mango wurden vereinzelt Pestizide in geringen Mengen gefunden.
Im Schnitt waren in rund 81 Prozent der konventionell produzierten Frischware Pestizide nachweisbar. Bei Bio war es genau umgekehrt: 87 Prozent der Proben enthielten keine Pestizide.
Dennoch gilt: Verbraucher, die Bio-Obst und Bio-Gemüse kaufen, tun etwas Gutes für ihre Gesundheit und fördern gleichzeitig Artenvielfalt und Umweltschutz.

https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/pestizide/pestizidvergleich-ist-bio-besser

Zu deinem verlinkten Artikel auf sueddeutsche.de bezüglich Palmöl: Palmöl findet man vor allem in Fertigprodukten/Industrieprodukten und hat mit Vegan nichts zu tun. Denn auch in Produkten mit tierischen Inhaltsstoffen oder vom tierischen Ursprung ist Palmöl enthalten:

In diesen Produkten wird häufig Palmöl verwendet:

Butter und Margarine
Schokolade und Pralinen
Kekse
Brotaufstriche
Schokocremes
Babynahrung
Fertiggerichte
Tütensuppen

https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Produkte-mit-Palmoel-vermeiden-Wie-geht-das,palmoel104.html

Du wirst auch erstaunt sein, wie viele vegane Personen ebenfalls ein Bewusstsein für die „Palmöl-Problematik“ haben. Viele vegane Youtuber haben ebenfalls ein Video zu Palmöl hochgeladen.

Zu deinem verlinkten ugb.de Artikel: Genau das zeigt es ja auf, dass es empfehlenswert ist eine regionale und saisonale Kost zu nutzen. Dies ist vor allem auch vegan möglich. Dadurch lassen sich ebenfalls viele unnötige Treibhausgase einsparen.

Ansonste ist sicherlich auch das hier interessant:

MIST – warum er mist ist
Mist ist nicht nur eines von vielen Tierausbeutungsprodukten, das schon deshalb im (bio-)veganen Anbau keinen Platz hat. Er lockt darüber hinaus auch Pflanzen“schädlinge“ an, fördert Krankheitskeime, enthält oft Medikamentenrückstände, treibt Regenwürmer aus dem Boden, erhöht die Nitratanreicherung im Grundwasser und die Salzkonzentration im Gartenboden, schädigt – im Übermaß aufgebracht – das Bodenleben, und ist nicht geeignet, dauerhaft Humus aufzubauen (allenfalls der Strohanteil). Von der Geruchsbelästigung mal ganz abgesehen, fördert Ammoniak zudem sauren Regen und Waldsterben. Systemisch wirkende Insektizide aus den Futterpflanzen gelangen über die Ausscheidungen in die Nahrungskette wildlebender Tiere und vermindern so die Artenvielfalt.

https://web.archive.org/web/20190927094342/http://biovegan.org/infopool/nahrstoffe-und-bodenhilfsstoffe/

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