Veganismus und Haustierhaltung ist das vereinbar?

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12 Antworten

In meinen Augen passt die Haustierhaltung nicht zum veganen Lebensstil. 

Schließlich werden dabei Tiere ihrer natürlichen Umgebung entzogen, instrumentalisiert und zum Vergnügen des Menschen eingesperrt. Konsequenterweise müssen Veganer also auch auf Haustiere verzichten. Und Fleischfresser kommen schon gar nicht in Frage. 

Wenn ein Veganer eine Katze vegan ernährt, ist das reine Tierquälerei - das wird jeder Tierarzt bestätigen. Und auch wenn das bei Hunden eher möglich ist, ist auch das in meinen Augen in keinster Weise tiergerecht. Hunde sind Allesfresser, Wölfe essen Früchte und Beeren, aber eben auch Mäuse, Vögel, Wild...

Also ist klar: Ein echter Veganer hat keine Tiere. Er kann sich ja eine Topfpflanze halten.

Die Tiere werden nicht ihrer natürlichen Umgebung entzogen, weil diese Tiere gar nicht in der Natur existieren. Sie sind domestizierte Haustiere, die draußen nicht überleben könnten. Einem Hund aus dem Tierheim beispielsweise ein artgerechtes Zuhause zu bieten ist das natürlichste überhaupt für den Hund! Was wäre daran bitte unvegan? Hunde wollen bei ihren Menschen (ihrem Rudel) sein. Die fühlen sich also alles andere als eingesperrt.

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Mich würde ja mal interessieren, ob solche Leute dann auch keine Lederschuhe tragen, oder Ledertaschen verwenden.

Wenn sie es ganz genau nehmen mit ihrer Ideologie, hast du recht, und es ist nicht vereinbar, so sehe ich das, LG.

Wer sich vegan ernährt, isst nur vegan.

Wer vegan lebt, verzichtet auch auf Pelz, Wolle, Leder, usw.

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Auf Leder zu verzichten ist heute zu Tage eigentlich ganz einfach, das tu ja sogar ich (und das eher unabsichtlich) schon fast zu 100%.
Man muss natürlich nicht in allem so konsequent sein, aber wenn man so konsequent sein will, passt es meiner Meinung nach auch nicht zusammen. LG

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@RAmmoniak

Aus welchem Material sind deine Schuhe, auch Winterstiefel? LG.

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Ich selber trage in meiner Freizeit eigentlich nur Turn- oder Stoffschuhe, gerade im
Sommer. Wenn es regnet mal Gummistiefel und für den Winter habe ich momentan gar keine anderen
Schuhe, allerdings lag bei uns auch schon seit 2 Jahren kein Schnee mehr und ansonsten gibt es auch da extrem viele Stiefel aus synthetischen Kunstleder. Das ist aber alles eher zufällig, da ich wie gesagt eher unabsichtlich auf Leder verzichte und einfach kaufe was mir gefällt und das ist halt tatsächlich fast immer lederfrei. :)

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Ich würde mir definitiv kein Haustier mehr anschaffen, das auf Fleisch angewiesen ist. Es kämen also nur Tiere in Frage, die man sowieso vegan ernähren kann.

Und Haustiere zu halten, finde ich absolut vegan. Gerade wenn man ein Tier aus dem Tierheim holt und ihm ein tolles, artgerechtes Zuhause bietet.

Gerade wenn man ein Tier aus dem Tierheim holt und ihm ein tolles, artgerechtes Zuhause bietet.

Hey Apfel? Nur mal aus interesse: Wie wäre es, wenn ich euch dazu verleumden würde, dass ihr dann eure Tiere quält?

Solche Verleumdungen macht ihr ja schließlich auch ständig mit unseren Fleischerzeugern.

Denk mal drüber nach....

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Warum sollten "wir" Tiere quälen? Und ich hab nie behauptet, dass Mischköstler ihre Haustiere quälen. Und ich kenne auch sonst keinen Veganer der sowas behauptet hat. Zeig mir bitte den Beitrag, in dem so etwas geschrieben wurde

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Nun würde ich gerne die Frage in die Runde werfen, ob die Ideologie von
Menschen mit einer überzeugt veganen Lebensweise überhaupt mit der
Haustierhaltung zusammen passt?

Das lustige ist: Es gibt eine Tierrechtlerin und Veganerin, die Bücher schreibt wie "artgerecht ist nur die Freiheit". Nach ihrer These wäre es also ein "nein". Das ulkige ist: Sie hält auf ihrem "Gnadenhof" selbst Tiere gefangen :D Das nenn ich Doppelmoral.

oder nur solche die sich von Natur aus vegan ernähren.

Es gibt keine Tiere, die sich "vegan" ernähren. Veganismus ist eine ideologie, welche sich gegen die Natur ernähren will. So unveranrtwortungslos wäre keine Spezies. Ich hab noch nie ein Kaninchen gesehen, welches gerne Tofu essen würde.

Ich selber bin übrigens nicht vegan, finde aber die Ideologie dahinter interessant!

Wenn du meine Meinung noch hören willst: Ich finde diese Ideologie schrecklich. Viele naive und/oder junge Menschen werden mit haufenweise Lügen und Propaganda der Veganerlobby zu dieser ungesunden Mangelernährung gedrängt. Ich halte diese Ideologie für seeeehr gefährlich. Zumal es schon Ideologen gibt, die an Schulen (Video: Erik Gottwald (Youtube)) kleinen Kindern versucht sich dieser Mangelernährung zuzuschreiben. Und allerspätestens da hört bei mir der Spaß auf.

Gruß
Omni

(BG)

Bereits getan:

Veganismus und Haustierhaltung ist das vereinbar?
http://www.gutefrage.net/frage/veganismus-und-haustierhaltung-ist-das-vereinbar

Veganismus an sich als schrecklich zu bezeichnen finde ich auch etwas extrem bzw. übertrieben. So lange jeder für sich selbst entscheidet und sein Leben für sich gestaltet, ohne über andere bestimmen zu müssen/wollen, ist doch alles in Ordnung.

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@RAmmoniak

Veganismus und Haustierhaltung ist das vereinbar?

Das ist der Titel dieser Frage. Und?

Veganismus an sich als schrecklich zu bezeichnen finde ich auch etwas extrem bzw. übertrieben.

Es ist genau die richtige Bezeichnung. Veganismus ist nun mal extgrem. Schau dich doch mal auf den einschlägen Veganerseiten um. Da wird soviel gelogen, verleumdet, Schwachsinn verbreitet und Hass geschürt. Einfach nur ekelhaft sowas.

So lange jeder für sich selbst entscheidet und sein Leben für sich gestaltet, ohne über andere bestimmen zu müssen/wollen, ist doch alles in Ordnung. 

Nur kommt das so selten vor. Ich bin nicht erst seit gestern bei GF und analisiere den Veganismus auch nicht erst seit vorgestern.

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@RAmmoniak

@RAmmoniak Sehr löblich. Schade das nicht jeder so tolerant sein kann.

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Ich finde jeder Veganer sollte für sich entscheiden, ob er vegan leben möchte oder nicht!
Manche Veganer machen es der Tiere wegen, andere aus reiner Überzeugung.

Ich finde es krass, gleich von Mangelernährung zu sprechen. Auch als Veganer, kann man sich ausgewogen ernähren. Man muss eben nur ein bisschen mehr darauf achten. Wenn man darauf achtet hat man auch, anders als von vielen angenommen, keinen Nährstoffmangel oder sonst irgendwas.

Klar ist es irgendwo gegensätzlich sich vegan zu leben aber z.B. der Katze Fleisch zu füttern.
Aber ich sehe hier keinen Grund den Menschen mit einem Hasen der Tofu essen sollte/könnte zu vergleichen? Das ist totaler Quatsch! Hasen sind Pflanzenfresser und bleiben es auch

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@Dogsforlive

Ich finde es krass, gleich von Mangelernährung zu sprechen. Auch als Veganer, kann man sich ausgewogen ernähren.

Nein das geht nicht! Man braucht dringend Supplemente!

Hasen sind Pflanzenfresser und bleiben es auch

Und Menschen sind Allesfresser und keine Pflanzenfresser. Auch auch das bleiben sie. Und Allesfresser heißt "mit tierischer Nahrung" oder Mangelernährung! Das ist bei jedem Allesfresser so

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Es sind immer die gleichen Kommentare von omni, wenig qualifiziert und extrem einseitig, schade.

  1. Vegan ist keine Idiologie, sondern eine Lebenseinstellung; einige beziehen es nur auf das Essen, andere gehen weiter und versuchen einen komplet veganen Lebensstil.
  2. ich nehme den Hut ab vor diesen Leuten, denn sie zeigen, das sie bereit sind den eigenen faulen Schweinehund zu überwinden, sich zu informieren und gegen die stumpfe Masse zu leben.
  3. wie Du weist ernäshre ich mich Vegan, meine Haustiere halte ich nicht, sondern sie leben mit mir und werden artgerecht ernährt
  4. ich lehne zusätzlich alle Lebensmittel der Industrie ab, damit auch die Fleischersatzprodukte; leider kann man nicht zu 100 % auf die Lebensmittelindustrie verzichten, wohl aber auf alle Lebensmittel tierischen Ursprungs.
  5. Fúer mich zeugt es eher von Doppelmoral zu sagen ich liebe Tiere, "halte" auch selber Hsustiere, aber mache mir keine Gedanken inwieweit mein Lebenstil die Tierqual unterstüzt.
  6. Also soll es Deiner Meinung niemanden geben der gequählten Tieren eine letzte Zuflucht in Form z.B. eines Gandenhofes gibt?

Versuche Dich endlich mal etwas offener zu informieren, ich weiss es ist gefährlich, du musst eventuel dafür Deine geliebte Komfortzone verlassen.

Eine Denkweise die sich nicht öffnet nützt genauso wenig, wie ein Fallschirm der sich nicht öffnet.

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Die Ernährungsweise des Menschen hat doch primär nichts mit dem Tierschutz zu tun.

Denn wie absurd dies wäre, zeigt der Fall eines Naturschützers, denn dieser dürfte dann konsequenterweise weder Tiere, noch Pflanzen, noch Pilze, noch Protoctisten und auch keine Bakterien zu seiner Ernährung verwenden.

Was nichts anderes heißt, dass er schlicht und einfach Hungers sterben müßte, weil er alle 5 Reiche der Lebewesen beschützen will.

Dieses kleine Beispiel zeigt den ganzen Unsinn auf, den diese Denkweise darstellt.

Laßt Euch von sogenannten "Tierschützern" also keinen Unsinn einreden.

Tierschutz macht man mit Verstand und dazu gehört es, den gesunden Menschenverstand zu benutzen und sich das Wissen dazu anzueignen, wie die Natur wirklich funktioniert.

Die Natur kann wunderbar schön und grausam zugleich sein - aber sie funktiniert nicht so - wie sich das sogenannte "Tierschützer" anthropomorphistisch in ihren Köpfen zusammenspinnen - auch wenn es nur daran liegt, daß diesen Leuten die fachliche Urteilsfähigkeit fehlt.

Mit besten Grüßen

gregor443


Auch ein interessanter Standpunkt, Danke dafür! :)
Meine Frage war aber eigentlich nicht, ob Veganismus an sich sinnvoll ist oder ob dieser mit Tierschutz im Allgemeinen gleichzusetzen ist.

Sondern ob der konsequente Veganismus mit der Haltung von Haustieren ideologisch oder moralisch vereinbar ist.

Liebe Grüße

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Veganismus hat primär auch nichts mit Haustierhaltung zu tun.

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Und da dies so oft von einander getrennt wird, habe ich diese Frage gestellt. Es gibt unzählige Plattformen und vegane Bewegungen und viele Menschen die Teil dessen sind haben selber Haustier(e). Es gibt richtige Anleitungen zum (radikal) veganen Lebensstil, aber dabei wird die Haustierfütterung und Haltung häufig ausgelassen.
Übrigens sind diese Bewegungen dann auch zum großen Teil am Tierschutz aktiv beteiligt. Trotzdem kann man auch meiner Meinung nach das thematisch gut voneinander trennen.

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Es gibt Veganer, die sind auch bei ihren Haustieren strikt.
Andere wiederum ernähren ihr Tiere so artgerecht wie möglich.

Und dann gibt es noch die Veganer, die gar keine Haustiere haben.

Muss man wohl selber wissen ob es überhaupt in Ordnung ist ein Haustier zu besitzen. Ich selbst würde nur ein von Natur aus veganes Tier halten.

Der Mensch ist von Natur aus eigentlich ein Frucht- und Knollenfresser - so sind wir aufgebaut. So leben wir aber nicht alle, ich esse auch gern Fleisch.

Ich lasse die Tiere leben, wie es sich gehört, alles andere wäre egoistisch. Selbst wenn ich mir nun in den Kopf setzen würde - ich müsste vegan leben - kann ich das doch nicht an meiner Katze "auslassen". Das ist eine Katze und die frisst nunmal Fleisch.

Ich finde Tierschutz sehr wichtig und ich ernähre mich auch gern bewusst - aber nicht zu Lasten der Tiere selbst.

Der Mensch ist ein Allesfresser und war im Grunde, vor allem die früheren Generationen, ein (fast) reiner Fleischesser, LG.

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Anbei würde ich gerne noch was dazufügen.
"
Ich esse Fleisch. Ich esse gerne Fleisch - das ist Fakt und das stelle ich auch nicht ab.

Ich liebe Tiere und ich hasse Tierquälerei.

Ich kaufe meine Eier hier im Ort, von einem Bauer, der jeden Tag an der Straße einen kleinen Tisch aufbaut - daneben steht eine Geldkassette. Er verkauft dort Eier, Tomaten, Gurken und Blumen. Frisch vom Hof. Erlaubt ist das (ganz offiziell) sicher nicht. Hier in DL muss ja alles einen Stempel haben, was verkauft wird. Aber so lange es noch geht, kaufe ich es dort.

Ich finde die Einstellung "Vegan" und "Vegetarier" gut - wenn es etwas bringt.

Ich bin "Fleischfresser" und aktiv im Tierschutz.

Ich stelle mir nur die Frage, was mehr bringt.... vegan und nur so leben oder alles essen und auch etwas (nebenbei) zusätzlich machen.

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@quietscheratsch

Man kann durchaus Fleischesser sein und sich dennoch für den Tierschutz einsetzen.

Ich esse auch sehr gerne Fleisch und meine Meinung ist, dass die Tiere die für den Verzehr gezüchtet werden, bis zum Schlachten möglichst artgerecht gehalten werden sollten, denn Tiere sind keine Produkte.

Das mit dem Bauern finde ich sehr gut und gerade was den jüngsten Eierskandal angeht, bist du ja da fein raus. LG.

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@PicaPica

Das mit dem Bauer finde ich auch gut, nur leider ist es nicht erlaubt. Dabei ist es so toll, frischer geht es nicht.

Vom Gebiss her ist derMensch aber trotzdem kein Fleischfresser. ;)

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@quietscheratsch

Vom Gebiss her ist der Mensch ein Allesfresser und warum meinst du, sind deine Eckzähne so spitz, oder sieh dir mal das Gebiss von den Affen, des Menschen nächsten "Verwandten" an... LG.

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@Pica, Dann sieh du dir mal das Gebiss eines Gorillas an. Und die essen Pflanzen. Also bitte.. die Zähne sagen mal so gar nichts aus.

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@ApfelTea

die Zähne sagen mal so gar nichts aus.

Echt ni? Und warum postet ihr Veganer immer dann solch selbstgestrickte Bildchen, die angeblich beweisen sollen, dass der Mensch ein Pflanzenfresser ist?

Ihr biegt euch auch immer alles so hin, wie es euch gerade in den Kram (oder der eigenen Ideologie) passt.

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Nachdem Veganer Tierleid vermeiden wollen dürften sie wohl keine klassischen Haustiere haben, immerhin wird Gefangenschaft auch sonst von ihnen unter Tierleid abgelegt.

Wie bei der letzten Frage vermute ich, dass da wohl viel Doppelmoral dabei sein wird bei denen die welche halten.

Das ist doch das selbe, wie als wenn ein Veganer mit einem Fleischesser zusammenleben würde... Der Veganer lebt trotzdem vegan. :)

Finde ich eigentlich nicht, denn der Haustierhalter kauft immerhin das Fleisch und Tierfutter ein und investiert somit in die Fleischindustrie.

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@RAmmoniak

Aber das unterstützt ja nicht die Fleischindustrie für Menschen, sondern die für Haustiere.

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Es kommt ganz drauf an was der Mensch dem Tier füttert. Ich kenne eigentlich kaum Hundebesitzer die nur abgepacktes Tierfutter füttern, sondern eher auch mal was "frischeres" und auch für den Menschen genießbares. Des Weiteren geht es meines Wissens den vegan lebenden Menschen darum Tiere generell als Produkt abzuschaffen und die damit verbundene Ausbeutung, deshalb passt dies auch nicht damit zusammen Tierfutter als "Produkt" aus dem Supermarkt zu kaufen. So lange sowas gefragt ist, gibt es auch einen Markt dafür und ich denke die Tierfutter Industrie ist noch eher weniger artgerecht für das Tier welches als Produkt endet, als eventuell Fleisch vom Fleischer, welsches der Mensch dann auch für seinen Verzehr kauft. Bestimmt gibt es aber auch einen Markt für art gerechte gehaltene Tiernahrung, aber ist das dann nicht am Ende ein Trugschluss und bestätigt nur, dass man vielleicht eben doch nicht so
"Konsequent vegan"
lebt wie man dachte? Was ich im übrigen nicht verurteile nur beobachte.

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Nein, passt nicht. Aber Veganer könnten Kaninchen oder Meerschweinchenhalten. Die sind auch Veganer, aber die hängen es nicht an die große Glocke.

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