Veganismus, "ja" oder "nein"?

17 Antworten

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Veganismus-ja oder nein?

Bitte nur gut begründbare Antworten!

Puhhhh, wo soll ich da anfangen.

Ich fange am besten damit an dir zu sagen, dass ich vom Veganismus rein gar nichts halte. Ich halte es für eine gefährliche Ideologie, die mit falschen oder gefälschten Argumenten versucht dem Menschen ein schlechtes Gewissen einzureden. Nirgends wird so viel rumgelogen wie beim politischen Veganismus.

Der Mangel oder die Faulheit an Eigenrecherche kommen den Vegan-Propagandören ála PeTA, Vebu, proVegan (Dr. Henrich), B.U.N.D. & Co natürlich zu Gute. Viele Menschen haben keine Ahnung wie es in der Landwirtschaft abläuft, bzw. wie der landwirtschaftliche Prozess funktioniert. Dies ist der Nährboden für diese Organisationen den Menschen irgendwelche Zahlen in den Rachen zu werfen und damit ein schlechtes Gewissen zu erzeugen.

Ich gebe dir da mal ein paar Beispiele:

Wer kennt es nicht: Für 1kg Fleisch benötigt man 16kg Getreide und/oder Soja.

Das so mit Abstand die absurdeste Theorie von allen. Meinen Recherchen nach stammt sie von der amerikanischen PeTA, die in einem Buch gelesen hat, wie sich ein Agrarkritiker zu der Fleischproduktion äußerte. Darauf baut diese unsinnige Behauptung auf.

Nehmen wir mal ein paar Beispiele die diese Zahl entkräften:

Schweine: Schweine haben eine Futterverwertung (so heißt das in der Fachsprache) von 1:2,7. Bestwerte sind sogar schon bei 1:2,3 erzieht worden.

http://www.lksh.de/fileadmin/dokumente/Bauernblatt/PDF_Toepper_2012/BB_35_01.09/40-41_Kleiner_Mueller.pdf

Also bei Schweinen kann das absolut nicht der Fall sein. Gefüttert werden Schweine in der Regel mit ca. 60-70% Getreide und bis zu 20% Sojaextraktionsschrot. Sojaextraktionsschrot ist der Rest, der übrig bleibt, wenn man die Bohne der Ölpflanze Soja auspresst. Soja wird vorallem im südamerikanischen Kontinent und den USA angebaut um Bioethanol herzustellen. Aus dem Rest dieser Presse bleibt das Sojaschrot übrig, welches sehr eiweißreich ist. Und Schweine brauchen dieses Eiweiß. Vorallem auch in Deutschland, weil die Politik 2001 das sogenannte Tiermehlverbot beschlossen hat. Damit kann man die Tiere nicht mehr mit artgerechten Futter füttern. Eine weitere Quelle ist Rapsschrot. Raps wird in Deutschland sehr viel angebaut. Auch das ist eine Ölpflanze. Deutschland nutzt diese Pflanze auch für die Bioethanol-Herstellung. Und der Rest, der da übrig bleibt, wird auch verfüttert, weil er zu nichts anderen sinnvollen zu gebrauchen wäre.

Es steht also nicht in der Nahrungskonkurrenz zum Menschen, wie es aber immer wieder behauptet wird. Das ist aber falsch. Soja mit Sojaöl und Sojaschrot ist ein sogenanntes Koppelprodukt.

Es gibt noch eine weitere Pflanze, die mit Koppelprodukten sowohl für pflanzliche Nahrung, Biodiesel und Tierfutter genutzt wird: Die Zuckerrübe. Der Rest darin ist die Melasse. Auch diese kann prima in der Viehzucht verfüttert werden.

Hühner können es auch nicht sein. Denn diese Tiere haben eine Futterverwertung von 1:1,7. Bestwerte schon bei 1:1,5.

https://www.landwirtschaftskammer.de/duesse/tierhaltung/gefluegel/versuche/masthaehnchen/2011-haehnchenmast-im-blickpunkt.pdf

Rinder können es auch nicht sein. Das ist aber wieder ein ganz schwieriges Thema. Rinder sind Wiederkäuer. Ihre Hauptnahrung besteht aus Zellulose, also Gras. Davon können sie gut und gerne mal bis zu 40kg am Tag fressen. Getreide als Kraftfutter KANN eingesetzt werden, muss aber nicht. Und wenn, dann ist das noch ziemlich im Rahmen. Der Grund dafür ist, dass Rinder Getreide nicht allzugut vertragen. Die brauchen einen hohen Rohfaseranteil im Futter. Bei zuviel Getreide würden Rinder an Pansenazidose erkranken. Und 16kg Getreide wäre absolut zu viel.

Ich habe dir mal etwas vorgerechnet um eine Fütterung mit Rindern mit Kraftfutter zu zeigen. Als Vorlage soll die Fütterung nach der Gruber-Tabelle dienen.

https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/informationen/gruber_tabelle_fuetterung_milchkuehe_zuchtrinder_schafe_ziegen_lfl-information.pdf

Dabei komme ich zu folgendem Ergebnis:

https://www.docdroid.net/9oAPYjK/futter-rind-tab.pdf.html

https://www.docdroid.net/A5sfxn2/futter-rind-zusamm.pdf.html

Wie du sehen kannst, futtert ein Rind in der Zeit von 2 Jahren 4173kg Futter. Darunter:

1461kg Heu, 1335kg Getreide und 501kg Sojaschrot 42.

Das ergibt ein Getreide-Aufwand von 2,35kg/kg.

Berechnet man hier noch die Schlachtausbeute ein, dann wären wir bei 3,91kg/kg

Die Schlachtausbeute müsstest du bei den anderen Tieren natürlich auch noch einrechnen. Hier eine schöne Tabelle:

http://berichte.bmelv-statistik.de/SJT-4050050-2013.pdf

Gibt auch Schweine mit einer Schlachtausbeute von 80%. Aber egal wohin man schaut. Ich habe noch nieee ein einziges Tier gefunden, welches eine Futterverwertung von 1:16 kg/kg Getreide hat. PeTA und die anderen veganen Seiten geben auch niemals auch nur eine Quelle an, um welches Tier es sich da handeln soll. Schweine, Hühner und Rinder können es jedenfalls nicht sein.

Der zweite Unfug, der immer wieder verbreitet wird ist, dass 1kg Fleisch gleich 15.000 Liter Wasser verbraucht.

Die Quelle des Unsinns ist hier etwas deutlicher. Es handelt sich dabei um eine große weltweite Studie der Waterfootprint.

An dieser Behauptung ist so einiges zu bemängeln. Erstens wird immer "verbraucht" geschrieben. Wasser kann man nicht verbrauchen. Wasser verschwindet nicht. Wasser ist in einem ewigen Kreislauf.

Der Zweite Haken an der Sache ist, dass es immer suggeriert wird, dass es sich dabei um Trinkwasser handeln soll, weil immer Vergleiche mit Duschen herangezogen werden. Um diese Behauptung zu wiederlegen braucht man doch nur mal in die Orginalstudie hineinzuschauen:

http://waterfootprint.org/media/downloads/Report-48-WaterFootprint-AnimalProducts-Vol1.pdf#page=30

Wie wir hier lesen können, bezieht sich das auf ein Stück Rindfleisch. 15.400 Liter Wasser. Darunter 550 Liter Trinkwasser und 14.400 Liter REGENwasser. 93,5% des GEbrauchten Wasser ist also ganz normales Regenwasser. Nur 3,6% des Wassers sind Trinkwasser. So und das war ein Durchschnittswert. Schauen wir mal auf Seite 25 in der Tabelle:

Die Niederlanden, die uns geografisch sehr nah sind, haben bei einem Stallrind 3934l Regenwasser und 349l Trinkwasser. In Russland ist es schon wieder 5x so hoch. Es schwankt ziemlich stark. Und das ist bei Rindern. Das sind Tiere, die relativ langsam wachsen (max 1,3kg pro Tag). Sieht man sich z.B. Schweine an (die ja ca. 70% des deutschen Fleisches ausmachen), sind die Werte noch geringer.

Hier wird also eine Panik gemacht, wo gar keine da ist. Den Vogel schießt der B.U.N.D. ab:

http://www.bund.net/themen_und_projekte/landwirtschaft/umwelt/wasserstress/

Der B.U.N.D. behauptet quellenlos, dass für 1kg Schwein bis zu 10.000 Liter TRINKwasser verbraucht werden. Woher dieser Unsinn kommt ist nicht ersichtlich. Wenn das stimmen WÜRDE, dann hätten wir bei 5,5mio Tonnen Schweinefleisch einen Wasserverbrauch von 55mrd t Trinkwasser. Ein Blick ins Umweltbundesamt zeigt eine Trinkwassernutzung von 32,8mrd t im Jahre 2010.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/wasser-als-ressource

Dass hier der B.U.N.D. völligen Pfeffer behauptet, sollte jedem einleuchten.

Eine weitere Behauptung ist, dass die Tiere unheimlich mit Antibiotika "vollgepumpt" werden.

Das können wir ja auch gerne mal nachrechnen

Nehmen wir mal die Tiere aus der tabelle von oben mit der Schlachtausbeute. Wenn man jetzt bei der FAOstat (http://faostat.fao.org/site/569/default.aspx#ancor) die Fleischmenge recherchiert und die zusammenträgt, kommt man auf mindestens 11mio t Lebendgewicht.

Recherchiert man dazu beim BVL nach der verabreichten Menge 2013 kommt man auf 1452t AB. Wenn man das gegenrechnet aufs Lebendgewicht erhält man 111mg/kg verabreichtes AB PRO JAHR!

Ich hab dir das mal hier zusammengefasst:

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=66af19-1450284062.jpg

Und jeder der schon mal selbst Antibiotika nehmen musste, der weiß, dass das nicht gerade viel ist.

Hier mal ein Vergleich zur Humanmedizin:

http://dgrh.de/8889.html

Hier wird eine panik geschoren um nichts. Ähnlich wie beim Wasser. Hier kommt aber noch hinzu, dass es immer so dargestellt wird, dass die das AB mit ins Futter mischen. a) ist das verboten AB als Leistungsförder zu benutzen und b) darf AB nur von Veterinären verabreicht werden im Krankheitsfall oder bei Schweinen z.B. nach der Geburt ein schwaches AB.

Außerdem finden sich in den jährlichen Rückstandsproben kaum AB-Rückstände!

http://berichte.bmelv-statistik.de/SJT-4500500-2013.pdf

Eine der widerwertigsten Behauptungen ist, dass Fleisch essen Hunger verursacht.

Das kann ich echt nicht mehr hören.

Ich zitiere mal Rieke Petter von der grünen Organisation "Albert Schweizer Stiftung":

"Für die Produktion von Fleisch und Milch wird mehr Soja und Getreide gebraucht als für die Produktion pflanzlicher Alternativen", erklärt Rieke Petter von der Albert-Schweitzer-Stiftung. "Die Tiere wandeln nur einen Bruchteil der ihnen zugeführten Kalorien und Nährstoffe in Fleisch und Milch um. Den Rest verwenden sie für den Skelettaufbau, die Körperfunktionen und so weiter." Als Rechenbeispiel: Um ein Kilo Schweinefleisch zu produzieren, werden fünf Kilo Futter benötigt – Nahrung, die theoretisch auch viele hungernde Menschen ernähren könnte."

Hangeln wir uns mal durch diesen Text. Also:

Laut FAO kann das erste schon mal nicht stimmen, da weltweit nur 34% des Getreides als Tierfutter eingesetzt wird [Quelle: FAOstat]. Und wenn ich in Mathematik nicht geschlafen habe, dann ist 34% weniger als die Hälfte und nicht mehr.

Zweitens behauptet sie, dass Soja dafür angepflanzt wird. Das ist jedoch nicht richtig. Soja ist eine Ölpflanze und hat Sojaschrot lediglich als Koppelprodukt.

Als nächstes behauptet sie, dass Tiere nur einen Bruchteil des Futters in Fleisch umsetzen können. Das stimmt nicht Frau Petter! Vorallem Schweine haben eine vieeel bessere Futterverwertung als der Mensch. Eine Futterverwertung von 1:2,7 wäre Traumhaft für den Menschen. Schweine futtern ca. 14MJ pro tag und nehmen dabei ca. 700g zu.

https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ite/dateien/grunds__tze_der_schweinef__tterung.pdf

Das macht bei 98MJ pro Woche eine Zunahme von 4,9kg.

Bei Gleicher Zunahme und 2000kcal pro Tag wären das beim Menschen 2,9kg pro Woche. Ich möchte sehen wie Frau Petter dauerhaft mit 2.000 kcal um 3kg zunimmt.

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=affef9-1450285771.jpg

Gehen wir weiter im Text. Sie behauptet einfach, dass für Schweinefleisch 5kg Futter nötig sind. Dass das Daten aus der Steinzeit sind sollte man jetzt eigentlich wissen. Siehe oben.

So und nun kommt die unsinnige Schlussfolgerung der Frau Petter: Sie glaubt, dass man diese Futtermittel an Menschen geben kann. Das ist in vieler Hinsicht einfach falsch.

Frau Petter unterschlägt hier nämlich einige Aspekte:

Ersteinmal ist Futtergetreide nicht gleich Brotgetreide. Brotgetreide benötigt besten Boden. Futtergetreide braucht nicht so eine hohe Qualität, deswegen lassen sie sich auch auf schlechteren Böden anbauen. Daraus kann man aber kein Brot backen. Weiterhin gibt es starke Regenfälle oder lange Trockenzeiten, die das Getreide zum Brot backen ungegeignet machen. Auch dieses Getreide wird dann verfüttert. Und zu guter letzt wird auch Wintergetreide als Futtermittel eingesetzt. Man kann kit Wintergerste aber weder Brot backen, noch Bier brauen. Dieses Getreide unterscheidet sich demnach von hochwertigen Brotgetreide. Futtergetreide ist für den Verzehr gar nicht geeignet. Kein Landwirt kauft auf dem Markt hochwertiges Brotgetreide ein um damit die Schweine zu füttern. Das glaubt doch nur Frau Petter.

Aber nehmen wir mal an, dass in unserem land Futtergetreide für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Ich möchte mal bitte wissen was das nützt? Wir sind Getreidenettoexpoteur und haben ein Selbstversorgungsgrad von 115% bei Getreide. Keiner braucht hier wegen zu wenig Getreide verhungern!

Aber gut, was ist mit den hungendern Menschen in Afrika und Asien? Frau Petter möchte doch mal bitte erklären, mit welchen finanziellen Mittel diese armen Menschen das Getreide aus Deutschland nachfragen sollen. Oder sollen es die deutschen Bauern etwa verschenken? Eine Tonne Brotweiten kostet heute ca. 150€. Die Erträge liegen bei ca. 80dt/ha. Das sind 1.200€ pro ha, die dem Bauern durch die Lappen gehen. Wer soll das bitteschön bezahlen und in die Armutsgebiete schaffen?

Diese Frau hat auch noch nicht verstanden, dass sich die Menschen keine Nahrung KAUFEN können, weil sie in Armut leben. Diese Menschen können keine Nahrung nachfragen. Das Angebot ist allemal da. Wir werfen 50% aller Lebensmittel weg.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/studie-zur-lebensmittelindustrie-die-haelfte-aller-nahrungsmittel-landet-im-muell-1.1569461

Die Menschen in armen Ländern können sich weder Nahrung, ordentliche Kleidung, iPhone, Fernseher und eine ordentliche Behausung kaufen. Weil es an den finanziellen Mitteln fehlt! Das hat politische und wirtschaftliche Gründe.

Die Welthungerorganisation der UNO, die WFP sagt nichts über die Welthungerursache Fleisch.

http://de.wfp.org/hunger-ursachen

Das ist lediglich eine Erfindung von der Veganerlobby um noch mehr Panik zu schüren. Und ganz ernsthaft. Diese behauptung finde ich widerlich und pervers. Sie steht nämlich nicht nur als kleine Behauptung da, sondern wird ausgetragen auf den Menschen, die gar keine Nahung haben. Und das finde ich einfach abgrundtief abstoßend, dass man das den Fleischesser in die Schuhe schiebt.

Frau Petter sollte sich mal lieber überlegen wieviel Obst und Gemüse den menschen da die Nahrung weggenommen wird! Der Selbstversorgungsgrad von Gemüse und Obst liegen bei 40% und 20%.

http://berichte.bmelv-statistik.de/SJT-4010200-0000.pdf

Und diese grüne Tante jammert wegen Fleisch rum, welches zu 92% deutsche Futtermittel nutzt.

Aber das ist typisch. Im Veganismus gibt es nur einseitiges Denken. Das Fleisch ist der Feind, also muss er mit allen Mitteln schlecht geredet werden.

Zusammenfassung: Ich habe dir 4 Beispiele gegeben. Ich könnte endlos so weiter machen, soße aber an die Grenze meiner 15.000 Zeichen. Wie du siehst, kann man die Behauptungen aus der Veganerlobby schnell entkräften. Man muss nur ein klein wenig Eigenrecherche an den tag legen. Aber anscheiend wollen oder können das einige nicht. Oder sie sind zu naiv und glauben einfach steif und fest an eine 16kg-Getreide-Fütterung. Ich habe die Vermutung, dass viele einfach vollkommen den Bezug zur Landwirtschaft verloren haben. Denmnach kann man diesen Menschen alles erzählen.

Ich habe für solche Panik Menschen wie PeTA-Aktivisten, Dr. Henrich und Frau Petter einfach zwei Dinge übrig. Entweder a) Mitleid, weil sie einfach zu unwissend sind und bei XY kritiklos abschreiben ohne selbst zu recherchiereren oder b) Verachtung, weil diese Menschen mit Absicht so einen Schwachfug verbreiten. Und bei vielen von diesen veganen Propagandaseiten wird eher letzteres zutreffen.

Deswegen halte ich vom Veganismus rein gar nichts.

Grüße
Omnivore

PS: Ein wenig lang die Antwort, aber du wolltest ja eine sachliche Begründung

PPS: Du wirst gleich merken, wie hier gleich einige Veganer ankommen und tierische Produkte vollkommen durch den Dreck ziehen.

PPPS: Ich hoffe ich konnte dir helfen und deine Frage ausreichend beantworten

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Du hast viel zu Dingen geschrieben, die vielleicht Unsinn sein mögen.

Das wichtigste und häufigste Argument für Veganer hast du aber aussen vor gelassen: Die meisten, die auf tierische Produkte verzichten, tun das, weil sie nicht wollen das Tiere für sie leiden, obwohl es dafür keine Notwendigkeit gibt.

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@DieKatzeMitHut

Ahja richtig...der unsinnigste Grund des Veganismus. Tschuldigung, dass dieser nicht mehr in die 15.000 Zeichen hineingepasst hat.

Das ist natürlich immer das Hauptanliegen: Deutsche Landwirte werden verleumdet, dass sie ihre Tiere quälen und ihre Tiere leiden.

Um das zu verdichten werden ausländische Propagandafilme in Deutschland verkauft wie "das ist über all so + 50.000 Ausrufezeichen". Beispiel: Das Propagandawerk Eathlings. Das ist dieser widerliche Film mit dem widerlichen psychischen Trick: Trauermusik. Einfach nur abartig und hat mit deutscher Landwirtschaft rein gar nichts zu tun.

Aber lieber werden solche Propagandawerke konsumiert als nur EINMAL sich in ein Schweinestall oder Kuhstall selbst zu bewegen und sich das LIVE anzuschauen. Dann sieht man nämlich mal mit welcher Professionalität sich die Landwirte um ihr Kapitaleigentum kümmern. Was bringt es dem Landwirten wenn die Tiere leiden? GAR NICHTS. Im Gegenteil, das würde nämlich die Fleisch- und Milchleistung beeinträchtigen!

Aber trotzdem behauptet man immer steif und fest "hohoho...alle Tier der Viehzucht leiden"....ja nee ist klar. Schweine, Hühner und Rinder leiden immer....dann wird man Veganer und alles ist friede-freude Eierkuchen.

Fakt ist, dass diese jenen Veganer das nächste bewusst oder unbewusst ausblenden. Nämlich die Verhältnisse auf dem Acker und im Obstbaum.

Auf dem Acker kommen Feingrubber, Tiefengrubber, Pflüge, Cambridgewalzen, Scheibeneggen, Kreiseleggen und Erntemaschinen zum Einsatz. Dadurch sterben etliche viele Tiere wie Maulwürfe, Echsen, Würmer und sogar Rehe, und und und. Und die sterben nicht grad auf eine schöne Art und Weise

An frischen Feldern werden oft Zäune aufgestellt. Da verhungern kleine Hasen, Schnecken und andere Tiere, die da nicht aus Acker dürfen.

So und dann kommen noch die Insektizide und die Schneckenlinsen dazu. Tod durch vergiften in einem rieeesen Umfang.

Aber klar...Veganer glauben  an das Tierleid NUR in der Viehzucht.

Vorschlag für alle Veganer: Wenn ich Tierleid und Tiertötungen minimieren wollt, dann werdet am besten Boviganer: Ein Boviganer kauft sich 1ha Wiese und 3 Rinder. Am Ende des Jahres schlachtet der Boviganer ein Rind. Davon kann er sich das ganze Jahr ernähren. Ein anderes Rind wächst in der Zeit vorran. Der perfekte Kreislauf und maximale Tierleidverminderung.

Nur...warum macht das keiner? Ganz einfach....weil es um den Dogmatismus geht und um den GLAUBEN an den Veganismus. Das hat doch nichts mit "Tierleidverminderung" zu tun, sondern mit Religion. Man will zur Gruppe gehören, und dafür muss man eben auch an diesen Unfug glauben.

"Tierleid" ist nur ein vorgeschobenes Argument. Kein Veganer kann mir das aber zeigen, wenn wir gemeinsam einen Schweinestall besuchen fahren.

Und ich verleumde nicht unsere Landwirte, dass sie ihre Tiere quälen.

Verstehst du das? ... gut, danke für die Aufmerksamkeit

Gruß
Omni

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@Omnivore08

Du redest und redest und dabei sagst du so wenig.

Niemand sagt, dass Landwirte ihr Vieh absichtlich quälen. Aber niemand kann so tun, als wäre Massentierhaltung artgerecht. Das ist sie nicht.

Und ja - auch bei rein pflanzlicher Ernährung gibt es "Opfer" - arme verhungernde Häschen und Schnecken. Und das ist ja eigentlich genauso schlimm, wie Hühne so zu überzüchten, dass sie nur noch aus Brust bestehen und niemals das Tageslicht sehen.

Aber dir ist klar, dass jeder der Fleisch isst, BEIDES mit trägt?

Warum niemand sich drei Rinder im Garten hält, muss ich dir doch hoffentlich nicht wirklich erklären. Oder du kannst mir mal sagen, wie das überhaupt möglich sein soll - ich weiß nicht was du den ganzen Tag machst, ich arbeite irgendwann auch noch.

...verstehst du das? ;)

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@Omnivore08

@Omni eigentlich gibst du guten Rat. Wenn du nur nicht immer provozieren und dich so intolerant anderen gegenüber verhalten würdest... Da wundert es mich nicht, dass dich ein paar Veganer mehr angreifen. Denn darunter gibt es auch sehr tolerante Menschen. 

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@DieKatzeMitHut

Kampfbegriffe wie "Massentierhaltung" und Tierleid. Der Grundpfeiler des Veganismus.

Du willst also kein Boviganer werden, weil du arbeiten gehst? Also gehts doch nicht um die Tierleidverminderung? Aha...danke für den Hinweis

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@Sesshomarux33

Was ist denn hier intolerant? Ich habe den Veganismus doch auf eine ganz sachliche Weise kritisiert. Und das Tierleid - entschuldigung, intolerant hin oder her - ist für mich nur ein vorgeschobenes Scheinargument!

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@Omnivore08

Sachlich bist du. Aber so Sätze wie "..achja der unsinnigste Grund von Veganern.." das hat nix mit Toleranz zu tun. Du akzeptierst die Einstellung vieler Veganer nicht. Du musst ja nicht gleicher Meinung sein, aber genau das führt immer zu diesen Diskussionen. Das muss doch nicht sein. Oder?

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@Sesshomarux33

Das muss doch nicht sein. Oder?

Ich muss mich ja schließlich auch abreagieren ^^ Und ein wenig Polemik in einer sachlichen Diskussion finde ich nicht verkehrt. Das macht die Argumente ja nicht unwahrer. Auf anderer Seite wird noch viel mehr mit Polemik und Unsachlichkeit gearbeitet. Vorallem wenn es um die berühmte Leidkeule geht.

Und mit der Kuscheltour hab ich es probiert. Das fruchtet nicht. Also darf ich auch mal etwas im Ton zulegen. Und das ist ja hier auch eine Ratgeber-Plattform und es wurde nach meiner Meinung gefragt. Und dazu gehört es eben auch dazu, dass ich neben der sachlichen Kritik auch meine ureigenen Meinungen dazu einfließen lasse.

Und wenn ich die Diskrepanz zwischen Ackerleid, Ackertod und Viehzuchtleid und Viehzuchttod nicht nachvollziehen kann, dann kann ich auch meine Meinung - nach der explizit gefragt war - einfließen lassen. Das sollten auch andere Menschen tolerieren. Niemand muss andere Meinungen akzeptieren=gutheißen. Aber man kann sie als gegeben stehen lassen. Genauso wenig muss ich die Meinung der Veganer akzeptieren. Und warum ich das nicht gutheiße darf ich sehr wohl auch beschreiben.

Gruß
Omni

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@Omnivore08

Und indem du sie als "Kampfbegriffe" bezeichnest, hebelst du die Wahrheit dahinter aus? Tut mir Leid, das klappt nicht.

Schön, dass du selbst von TierleidVERMINDERUNG sprichst. Weißt du, was dieses Wort bedeutet? Dass man versucht etwas weniger werden zu lassen. Innerhalb eines machbaren Rahmens.

Wieso züchtest du denn nicht drei Kühe im Garten? Weil du leidende Tiere geil findest?

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@DieKatzeMitHut

Und indem du sie als "Kampfbegriffe" bezeichnest, hebelst du die Wahrheit dahinter aus? Tut mir Leid, das klappt nicht.

Welche Wahrheit? Ich kenne Viehzucht LIVE und nicht von komischen Videos!

Wieso züchtest du denn nicht drei Kühe im Garten? Weil du leidende Tiere geil findest?

Weil ich nun mal kein Rinderzüchter bin! Mir ist der landwirtschaftlich/ökologische Kreislauf bewusst und esse daher nicht nur Rind, sondern auch Schwein, Fisch, Obst und Gemüse.

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@Omnivore08

Darf ich fragen von WO genau die Viehzucht live kennst? Bei uns auf dem Dorf stehen auch Kühe auf der Weide. Dass in den Kühlregalen bei Aldi etwas anderes liegt, ist dir aber hoffentlich klar?

Achso, DU bist kein Rinderzüchter, wenn andere sagen, dass sie das nicht sind, Argumente für Veganismus aber durchaus nachvollziehen können, dann ist das Blödsinn?

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@Omnivore08

Wie gesagt, es hat keiner was gegen deine Meinung zumindest keiner für den Toleranz ein Fremdwort ist. Aber man kann dennoch anders. Du hast keinen Grund dich aufzuregen, noch hast du Anlass andere zu provozieren. Das ist Kindergarten. So nimmt dich irgendwann keiner ernst. Ich finde ja, dass du Recht hast und gut argumentierst, als Veggie. Aber ich fühle mich durch deine Antworten auch angegriffen. 

Wenn du gern intolerant bist, dann musst du sie auch nicht akzeptieren...

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@DieKatzeMitHut

Darf ich fragen von WO genau die Viehzucht live kennst?

genau....vom Dorf....Kuhstall, Schweinestall, Rinderherde,...alles da. Kuställe gibt es bei uns wie Sand am Meer. Und....ich verrate dir mal ein Geheimnis....die sind offen, da kann man hingehen und sich die Kühe anschauen. Aber pssss, nicht weiter verraten!

Und die Milch die da produziert wird, wird allesamt in die Molkerei geschafft. Und das ist am Ende dann auch bei Aldi! Aber egal

Außerdem betreibt bei uns jedes zweite Grundstück Viehzucht. Hühner, Gänse, Enten, Karnickel (wie wir sie auch mal selbst hatten)....das hat hioer fast jeder.

Ich brauche keine Schauerfilme zu schauen um zu wissen wie man Schlachttiere züchtet.

Achso, DU bist kein Rinderzüchter, wenn andere sagen, dass sie das nicht sind, Argumente für Veganismus aber durchaus nachvollziehen können, dann ist das Blödsinn?

Nö....aber sie könnten es werden, wenn sie MAXIMALES leidn verhindern wöllten!!! Sie wollen aber nicht, also werden sie vegan und reden sich so lange selbst ein, dass das Leid vermindert bis sie es selber glauben.

Ich hab doch diesen Anspruch gar nicht, weil mir vollkommen bewusst ist, dass die Welt kein Ponyhof ist. Vor allem auf dem Acker....DAAAA wird geleidet und getötet um euer schönes Grünzeug heranzuzüchten!

Und komm mir jetzt nicht mit "du aber auch"....Ich sage es noch mal: Ich hab nicht dieses verschrobelte einseitige Gedankengut, dass ich schnipps machen kann und alles Leid ist weg. Und für Veganer ist das nur ein vorgeschobenes SCheinargument ohne Validitätsanspruch!

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Du merkst absolut NICHTS mehr omni. Selbst Nicht-veganer können deine Äußerungen schon nicht mehr ertragen. Irgendwann muss es dir doch mal bewusst werden?

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@AppleTea

Nicht einmal eine sachliche Kritik am Veganismus kannst du vertragen. Aber naja...was soll man anderes erwarten. Und dass das andere Nicht-Veganer nicht anerkennen ist nur eine weitere Behauptung deinerseits. Veganismus-Kritik muss ausgesprochen werden und nicht verschwiegen werden. Zu kritisieren gibt es da ja eine ganze Menge!

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@Omnivore08

wer überhaupt kein tierleid verursachen will, der dürfte aus rein logisch erklärbaren gründen auf diesem planeten nicht anwesend sein.

ich würde allerdings als boviganer auch  auf die schafhaltung ausweichen.

meine rechnung würde eine milchkuh beinhalten plus kalb, dazu fünf schafe und zwei schwere ponystuten.

wenn man dazu noch sein restliches land beackert und alles anfallende verarbeitet, braucht man nicht mehr zusätzlich arbeiten zu gehen, man ist nämlich selbstversorger.

für das bisschen geld, was man dann noch braucht, kann man käse und wollerzeugnisse sowie überproduziertes verkaufen und mit den ponys holz rücken gehen. auch fohlen, kalb und lamm lassen sich verkaufen.

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@ponyfliege

Hast du schon einen Namen für diese Art der Lebensweise? ^^ Oder magst du keine Schubladenbegriffe? ^^

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LOL. Du bist echt der Meinung, dass du die Meinung anderer tolerierst?? Da beweist du aber so ziemlich in jedem deiner Beiträge das Gegenteil. Ganz schwache Leistung omni..

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Danke für den Stern!

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Schön wie du  versuchst einen kleinen Ausschnitt der pro-vegan Argumente zu untergraben aber hast du auch eigene Argumente?

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@ahhhhhha

das ist EIN Teil der Gegenargumentation. Es gibt keine pro-vegan-Argumente. Ich hätte noch stundenlang weiter machen können, stieß aber an die Grenze von 15.000 Zeichen!

aber hast du auch eigene Argumente?

Das SIND eigene Argumente. Ich hab es nicht nötig - im Gegensatz zu euch - irgendwelchen Unfug von Veganerseiten abzuschreiben. Ich kann selbst recherchieren und Taschenrechner und Excel bedienen. Und hättest du meine Quellen gelesen, hättest du z.B. mitbekommen, dass das Rechenbeispiel mit dem Rind von MIR stammt! Nur die Zahlen stammen aus der Gruber-tabelle. Die tägliche Fütterung in der Excel-Tabelle stammt von mir!

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es macht kein sinn weder für Umwelt, Tiere noch für den Mensch. Es ist ein Hype mehr nicht.

das Bild was Vegetarier/veganer meist propagieren ist lediglich ein Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als die Frage ob mit oder ohne Fleisch.

WAS aber sinn macht ist Regional zu kaufen und industriell verarbeitete Produkte meiden. Das schließt der Fleischverzicht aber nicht mit ein daher unnötig.

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

hier habe ich schonmal darauf geantwortet was passt:

VIEL wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten als die Frage ob mit oder ohne Fleisch

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger? Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand) Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet. ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

https://www.gutefrage.net/frage/hilft-vegetarische-ernaehrung-wirklich-dem-tierschutz?foundIn=answer-listing#answer-151117281

Eine gut geplante Mischkost mit ökologisch nachhaltig angebauten Lebensmitteln die hauptsächlich Regional und saisonal angebaut wurden ist nun mal die BESTE Ernährung für Mensch/Tier und die Umwelt. Also ohne Industriell verarbeitete Produkte oder Produkte aus fernen Ländern. Veganismus ist eine Sackgasse und lediglich ein Modetrend.

https://www.gutefrage.net/frage/warum-esst-ihr-fleisch-an-die-leute-die-fleisch-essen?foundIn=list-answers-by-user#answer-186482435

Das Problem des Veganismus ist, dass er sich letztlich nur auf Basis einer anthromorphisierenden (Vermenschlichung) Ethik rechtfertigen kann. Im Gegensatz zur Mischkost, die auch ökologische Gründe für sich reklamieren kann. Der Aufwand, den Veganer betreiben müssen, um tierische Produkte nicht nur beim Essen zu ersetzen, übersteigt den ökologischen Nutzen. Bleibt also nur eine Verzichts-Ethik: Durch mein Opfer rette ich die Welt. Das ist ein sehr religiöses Motiv. Der Verzicht muss gesteigert werden, um dem bisherigen Verzicht einen Sinn zu geben. immer weiter...denn auch für andere Produkte leiden und sterben Tiere so z.b. auch für Ackerbau.

https://www.gutefrage.net/frage/kann-mir-jemand-gute-argumente-fuer-und-gegen-der-vegetarischen-ernaehrung-geben?foundIn=list-answers-by-user#answer-186937250

Auch hier habe ich bereits geantwortet:

Wie können Menschen überzeugte Vegetarier sein, wenn Menschen von Natur aus keine Vegetarier sind?

Das ist eine Folge von Natur entzug und einem Überkonsum an Disneyfilmen.

„dass Kinder und Jugendliche die Natur zu einer idyllischen, harmonischen Parallelwelt idealisieren, in der der Mensch nichts verloren hat. Bäume zu pflanzen ist gut, Bäume zu fällen ist böse, und der Jäger ist sowieso ein Mörder.“

In Studien wurde dies genauer untersucht:

Kindliche Verniedlichung der Natur, moralische Überhöhung des Schutz- und Pflegeanspruchs auf der Basis technischer Allmachtsfantasien, Berührungsverbote entgegen den eigenen Bedürfnissen und Schuldgefühle, wenn man ihnen doch nachgeht. Wie aber soll jemand, der die Natur nur mit schlechtem Gewissen betritt, ein angemessenes Verhältnis zu ihr entwickeln? Wie kann die zukünftige Generation lernen, besser mit ihr umzugehen, wenn sie sich schon im Kindesalter daraus zurückzieht?

Als aktuelles Beispiel für das "Bambi-Syndrom" wird mehrfach auf das Geschehen um den knuddeligen Eisbärennachwuchs im Zoo (und die Empörung, wenn der erwachsene Eisbär dann die Karpfen in seinem Wassergraben erlegt) verwiesen. Eine Folge dieses Natur subjektiv Naturentfremdung verniedlichenden Naturbildes ist die Ablehnung des Jagens oder des Baumfälens.

wanderforschung.de/files/bambikz1234003206.pdf

wanderforschung.de/files/naturentfremdung1226843289.pdf

Man will sich einfach nicht vorstellen dass es die Natur nun mal so "eingerichtet" hat dass man ab und zu "Bambi" auf den Teller legen sollte. Durch vermenschlichung und verniedlichung von Tieren kommen manche damit psychisch nicht mehr zurecht. Andere glauben der Industrie dass es gesünder sein soll was es natülich nicht ist. Ernährungsideologien kommen und gehen und je heftiger sie verteidigt werden um so weniger substanz haben sie.

https://www.gutefrage.net/frage/wie-koennen-menschen-ueberzeugte-vegetarier-sein-wenn-menschen-von-natur-aus-keine-vegetarier-sind?foundIn=list-answers-by-user#answer-182954885

Hallo. :-) 

Ich persönlich halte davon nix. Zumindest, wenn es einzig und allein nur um das Leid der Tiere geht. 

Warum? Weil es leider nicht möglich ist komplett auf Tierleid zu verzichten. Siehe mein Beispiel weiter unten.

Ich selbst war 2 Jahre Vegetarierin und mir ging es nicht wirklich gut. Okay... Vielleicht habe ich auch etwas falsch gemacht. Ich denke sogar, dass man als Vegetarier recht gesund leben kann. Aber nicht als Veganer! Es ist eben eine Mode und manchmal kommt es mir so vor, als ginge es vielen Veganern gar nicht um das Tier, sondern darum etwas besseres zu sein. Bitte nicht böse auffassen. Aber man wird schon ziemlich "attackiert" von ihnen... 


Wirkliche Überzeugungsarbeit sehe ich nicht. Viel mehr aber Vorwürfe, statt Aufklärung. 

Ich hatte mal mit einer Veganerin geschrieben gehabt, welche uns Carnivoren aufs übelste als Tierquäler beschimpfte, weil wir uns mit Fleisch gesund halten wollen.


Als ich sie fragte, ob sie auch auf Medikamente, unter anderem auch die Pille verzichten würde - hier geht es ja nun wirklich nicht um die Gesundheit ;-) - zwecks Tierversuchen, meinte sie nur, dass man es aber auch wirklich übertreiben kann... :-D 


Was nicht muss, das muss nicht (Federbetten, Pelze usw.). So etwas dient weder meinem Überleben, noch meiner Gesundheit! Ich denke, die meisten Veganer vergessen, dass es neben dem schlachten noch viel schlimmeres gibt. Sie sehen immer nur den Tod, nichts weiter. Und dabei sehe ich das noch als das wenigste...

Wenn du selbst vorhast Veganer zu werden, dann mache es doch einfach. Wer oder was sollte dich schon davon abhalten? Ich denke doch nicht, dass du für deine eigene Überzeugung, wenn dem so wäre, wirklich auf die Stimmen der User hier angewiesen sein musst. ;-) 

Lasse dich von einem Arzt beraten und mache das was du für wichtig hältst. :-) 

LG 

ernährung/Veganismus - ansprechender TITEL für Referat bzw. Seminararbeit gesucht

Hallo zusammen,

ich schreibe meine Seminararbeit (circa 30 Seiten) zum Überthema ### "Esskultur am Beispiel Veganismus" ###

Allerdings ist das nur mein "Überthema" mein richtiger Titel soll irgendwie anders lauten, viel interessanter, gerne auch etwas provokant oder ironisch und eben mehr das Interesse der Leser wecken.

So in die Richtung

  • hunde streicheln, kühe anziehen, schweine essen-
  • Veganer - die besseren Menschen? (das ist mir aber zu "eingebildet" & zu provokant)
  • Vegan - die bessere Ernährung für die Menschen, die Tiere und die Welt?
  • Der Weg zum Veganer - Beweggründe und Co
  • Niemand quält eine Katze für einen Keks - Aber in jedem Keks steckt eine Menge Tierleid...
  • Den Hund auf dem Schoß, das Schnitzel auf dem Teller - Wo bleibt die Moral?
  • Moralisches Handeln in der Ernährung am Beispiel Veganismus

- - ... --> Ich würde mich unglaublich über alle möglichen Vorschläge/Anregungen freuen

Vielen vielen Dank für alle Ideen und Vorschlge im Voraus,

liebe Grüße,

Lobelita103

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Veganismus/Vegetarismus vs. Tierschutz?

Häufig wird ja von Veganern und Vegetariern behauptet, dass der Verzicht auf Fleisch dazu führen würde dass weniger Tiere gezüchtet bzw geschlachtet werden.

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