Veganismus ist extrem?

28 Antworten

als ich mich noch nicht damit auseinander gesetzt hatte, fand ich es sehr extrem. Mittlerweile lebe ich selbst seit 1,5 jahren vegetarisch und gehe immer weiter in richtung vegan ohne das ich es zu beginn überhaupt mitbekommen habe (und jetzt sind 2 von 3 Mahlzeiten vegan).

Seit ich mich damit mehr befasse, find ich es gar nicht mehr so extrem denn: das was ich früher dabei extrem fand, ist es jetzt nicht mehr. Für mich bestand es früher nur aus "verzicht", aber für mich ist es kein verzicht sondern eher ein gewinn da ich dadurch nicht nur mehr über mich und meinen körper gelernt habe (nämlich wie er auf welche lebensmittel reagiert) sondern auch lebensmittel und gerichte kennen und lieben gelernt die ich früher nicht einmal im traum gekocht hätte. Meine Ernährung ist einfach gefühlt viel abwechslungsreicher.

Und bei Hygienezeug und Putzmittel achte ich mittlerweile auch mehr drauf und habe nur noch veganes Zeug davon hier, teils auch selbst gemacht.

Veganismus ist extrem?

Im Prizinp ja. Natürlich ist nicht jeder Veganer ein extremistischer Hardliner, aber trotzdem vertritt er eine Lebenseinstellung, die nicht ohne vier entscheidende Merkmale von Extremismus auskommt:

  • Absolutheitsanspruch: Ein Veganer ist davon überzeugt, dass seine Lebenseinstellung aus mehreren Gründen (Ethik, Moral, Tierwohl, Klima- und Umweltschutz) die einzig vernünftige und richtige ist und er ausgehend davon ein besserer Mensch ist, als wenn er kein Veganer wäre. Jemanden der eine andere Auffassung vertritt, kann er vielleicht tolerieren - aber er würde es begrüßen, wenn dieser andere sich "besinnt" und auch Veganer werden würde.
  • Dogmatismus: Der Veganer hält starr und unkritisch an bestimmten Überzeugungen fest. Ausgehend von seinem Absolutheitsanspruch entwickelt sich so ein Geflecht aus festen Regeln und Grundsätzen, die unhinterfragbar den "richtigen" Weg verkörpern - alles, was diesem widerspricht, ist falsch. Empirische und damit wissenschaftlich belegbare Fakten, die seiner Überzeugung im Wege stehen, verschweigt er - oder leugnet sie sogar.
  • Freund-Feind-Schemata: Der Veganer sieht sich als Teil einer Gemeinschaft. Wer ebenfalls vegan lebt, ist vielleicht nicht unbedingt sofort ein Freund, aber ihm generell immer noch sympathischer als jemand, der zum Beispiel Jäger, Schlachter, Viehwirt o.ä. ist. Es muss nicht soweit gehen, dass der Veganer diese Leute hasst und sie aktiv oder gar aggressiv angeht - aber das kommt auch vor. Zumindest verbale Entgleisungen ("unnötiges, krankes Verhalten"; "pervers", "Tiermörder") würde er bei einem Menschen, der ins Feind-Schema fällt, gar nicht so schlimm finden - und wenn er sie auch nicht selbst ausspricht, zumindest gedanklich unterschreiben.
  • Fanatismus: Dieses letzte Merkmal erfüllen vielleicht nicht alle, aber zumindest ein großer Teil der Veganer - nämlich jeder, der außer seinen eigenen Gewissensgründen ("Ich verwende keine Tierprodukte, weil ich nicht dafür verantwortlich sein möchte, dass ein Tier leidet oder ausgebeutet wird") noch andere "Argumente" zum Teil seiner Gedankenstruktur macht. Der Veganismus wird bei ihm somit zu einem geschlossenen Denkgebäude, das von dem Veganer stets nur angewandt oder ausgelegt, nicht aber reflektiert und fortentwickelt wird. Das "Veganer-sein" bekommt einen quasi-religiösen Status, es wird nicht diskutiert und hinterfragt, sondern geglaubt.

Der Veganismus besteht nicht aus einer Programmatik, er ist wie jede Form von Extremismus vielmehr eine Weltanschauung, die alle Lebensbereiche regelt. Auch Verschwörungstheorien und die Vorstellung, dass die ganze Welt eine bessere sei, wenn es mehr Veganer gäbe, oder das besser alle Menschen auf der Welt Veganer sein sollten, spielen da mit rein.

Mit einem Menschen, der in so eingefahrenen Bahnen denkt und lebt, ist eine sachliche Diskussion nur bis zu dem Punkt möglich, an dem seine Einstellung kritisiert wird. Dafür bist z. B. Du ein sehr deutliches Beispiel. Auch sachlich geäußerte Kritik wird nicht angenommen, sondern als Affront betrachtet - sie wird persönlich genommen. Ein diplomatisches "Das stimmt, da hast du Recht, aber ich für meinen Teil sehe das so... ." wirst du von ihm deshalb niemals zu hören bekommen, wohl aber ein "Da musst du dich eben besser informieren, es ist nämlich so...".

Alex

Absolutheitsanspruch

Kann man auch 1:1 auf dich und deinen täglich propagierten Pescetarismus, den du in mehreren Umfragen bestätigt hast, umlegen und ist somit im Bezug auf irgendeine andere beliebige Ernährungsweise, nicht mehr als ein Scheinargument.

Zur Erinnerung: "Pescetarier leben am Längsten/ist am besten weil (dann kommt der übliche Zeit oder Welt-Artikel) und sobald jemand die Studien darin sachlich widerlegt/anders interpretiert, ist er ein bornierter Trottel, bei dem dich zu einer Antwort nicht "herablässt".

Dogmatismus

Das Dogma ist ein rhetorischer Kampfbegriff, für Überzeugungen die einem unbequem sind. Mit dem Ziel Veganismus und somit die Vertreter beliebig zu machen und abzuwerten (Fundamentale Ecke). Mit sachlich und selbstkritisch, was du ja vorgibst zu sein, hat dieses "Argument" rein gar nichts zu tun.

Zudem haben sich Veganer, im Gegensatz zu den meisten Fleischessern, ihre Überzeugungen selbst angeeignet, was nicht gerade von Dogmatismus zeugt. Was man von den meisten Menschen, die tierische Produkte konsumieren, "weils ja immer schon so war" allerdings nicht behaupten kann.

Freund-Feind-Schemata

Auch wenn du deine Pauschalisierung quasi mit einer winzigen Fußnote rechtfertigen willst (vielleicht nicht alle) um dich dann wieder rauszureden, nimmt sie spätestens im vorletzten Absatz wieder völlig ausufernde Formen an.

Du maßt dir an, zu wissen, was 100.000e Veganer tun, denken oder fühlen und das ist - mit Verlaub - eine absolute Frechheit. Und jeder Mensch, der nicht eine trockenen Semmel zwischen den Ohren hat, sollte das auch erkennen.

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@Trashtom
Kann man auch 1:1 auf dich und deinen täglich propagierten Pescetarismus, den du in mehreren Umfragen bestätigt hast, umlegen

Nein. Ich sage, dass zahlreiche Studien den Hinweis erbracht haben, dass Pescetarier länger leben. Ich sage nicht, dass Pescetarismus die einzig vernünftige und richtige Ernährung ist. Du erkennst den Unterschied?

Das Dogma ist ein rhetorischer Kampfbegriff, für Überzeugungen die einem unbequem sind.

Dogmatismus ist ein Festhalten an starren Regeln unabhängig davon, ob diese sinnvoll sind oder nicht. Dogmatisch ist es zum Beispiel, auf tierische Produkte selbst dann zu verzichten, wenn die stattdessen verwendete pflanzliche Alternative mehr Tierleid verursacht.

Zudem haben sich Veganer, im Gegensatz zu den meisten Fleischessern, ihre Überzeugungen selbst angeeignet

Ja, damals als sie noch Omnivore waren. Viele Omnivore hinterfragen ständig ihre Essgewohnheiten und ändern diese. Aber wie viele Veganer gibt es, die ihre Essgewohnheiten hinterfragen? Einmal getroffen die Entscheidung bleibt die für immer richtig und wird nie mehr hinterfragt. Womit wir wieder beim Thema "Absolutheitsanspruch" sind.

Du maßt dir an, zu wissen, was 100.000e Veganer tun, denken oder fühlen

Nein. Ich reflektiere, was die auf GF postenden Veganer mehrheitlich äußern.

Alex

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@EinAlexander

Nein. Ich sage, dass zahlreiche Studien den Hinweis erbracht haben, dass Pescetarier länger leben. Ich sage nicht, dass Pescetarismus dieeinzig vernünftige und richtigeErnährung ist. Du erkennst den Unterschied?

Jetzt rhetorisch in die Opferrolle zu schlüpfen passt nicht wirklich zu deinem kilometerlangen und pauschalisierten Aufsatz gegen die vegane Ernährungsweise da oben, für den du dir einfach mal ne halbe Stunde Zeit genommen hast.

Zahlreiche? Du sagst regelmässig, dass ein Artikel das über eine Studie aussagt und ignorierst bewusst sachliche Gegenargumente. Mit sachlicher Diskussion hat das nichts zu tun.

Dogmatisch ist es zum Beispiel, auf tierische Produkte selbst dann zu verzichten, wenn die stattdessen verwendete pflanzliche Alternative mehr Tierleid verursacht.

Schon wieder pauschalisiert. Natürlich ist die von dir für mich gewählte Alternative zufälligerweise auch immer die am ökologisch nachteiligsten.

Zweitens müsste man jetzt ausdiskutieren welches Lebensmittel konkret mit welchem verglichen wird, ob dieser Vergleich überhaupt Sinn macht und ob ich dieses besagte Lebensmittel überhaupt konsumiere um es als Argument auch nur annähernd gelten zu lassen.

Viele Omnivore hinterfragen ständig ihre Essgewohnheiten und ändern diese. 

Pauschalisiert. Deshalb haben wir wohl einen Bio Anteil von 2% auf 750 Millionen getötete Tiere. Natürlich weil Fleischesser pauschal andauernd ihre Ernährung in alle Richtungen hinterfragen.

Aber wie viele Veganer gibt es, die ihre Essgewohnheiten hinterfragen?

Ich hinterfrage auch nicht täglich, dass ich keine Frauen schlage. Wenn ich aber nicht täglich hinterfrage ob ich Ferkel töten will, ist es plötzlich ein Dogma?

Innerhalb der Ernährung wird genügend hinterfragt.

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@Trashtom
Mit sachlicher Diskussion hat das nichts zu tun.

Ein sachliche Diskussion ist möglich, wenn sachliche Argumente gebracht werden. Welches sachliche Argument hast du denn oder welche Studie kannst du denn dafür anführen, dass eine vegane Lebensweise ein längeres Leben bietet als eine pescetarische Lebensweise?

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@EinAlexander

Die bekommst du, wenn ich das Mal irgendwo direkt behaupte. Bis dahin, kannst du ja mal auf diverse Gegenargumente in deinen Kommentaren eingehen.

Auf zumindest das, hätte ich gerne noch ne Antwort:

Ich hinterfrage auch nicht täglich, dass ich keine Frauen schlage. Wenn ich aber nicht täglich hinterfrage ob ich Ferkel töten will, ist es plötzlich ein Dogma?

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@Trashtom
Ich hinterfrage auch nicht täglich, dass ich keine Frauen schlage.

Das stimmt so nicht. Jeder von uns hinterfragt ständig, ob es angebracht ist, jemanden zu schlagen oder nicht. Und die allermeisten kommen eben fast ausnahmslos zu der Entscheidung, dass es falsch ist.

Wenn eine Frau mit einem Messer auf dich einstechen würde, würdest Du den Streit sicher nicht verbal beenden wollen.

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@EinAlexander

Ich habe dich nicht nach Notwehr gefragt, sondern einfach ob du täglich hinterfragst ob du Frauen generell schlagen solltest.

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@Trashtom
sondern einfach ob du täglich hinterfragst ob du Frauen generell schlagen solltest.

Ich hinterfrage das - wie jeder andere auch - situationsbezogen.

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Da möchte ich gerne nochmal einiges nachfragen:

Bezüglich Absolutheitsanspruch: Wenn es in der Wissenschaft einen Konsens gibt, wie beispielsweise aktuell dem Thema menschenbeeinflusster Klimawandel. Würdest du die Personen, die diesen Konsens unterstützen ebenfalls ein Absolutheitsanspruch zuordnen?

Bezüglich Dogmatismus: Inwiefern verbindest du konstruktive und sachliche Diskussionen mit einem Dogmatismus? Wenn es in einer Diskussion zu keinem gemeinsamen Nenner kommt (was in Diskussionen durchaus üblich und legitim ist), ist das dann Dogmatismus, weil hier an bestimmten Überzeugungen festgehalten wurde? Du hast zwar geschrieben "starr und unkritisch". Aber wie sieht es bei sachlichen und konstruktiven Diskussionen aus? Unterscheidest du das auch durchaus?

Empirische und damit wissenschaftlich belegbare Fakten, die seiner Überzeugung im Wege stehen, verschweigt er - oder leugnet sie sogar.

Also ich persönlich bin ein Freund von empirischen und wissenschaftlich belegten Fakten (siehe oben). Für mich ist es ebenfalls wichtig, die Interpretation auch entsprechend der Wissenschaftler zu handlen.

Bezüglich Freund-Feind-Schemata: Das was du beschrieben hast klingt logisch und ist durchaus legitim. Aber bist du nicht der Ansicht, dass dies auch gegenteilig geschieht? Wenn beispielsweise Vorurteile und unkonstruktive Sichten mit dazu kommen und man das Veganern direkt zuordnet, ohne sie vorher kennenzulernen?

Bezüglich Fanatismus: Da sind alle anderen Punkte, die ich schonmal genannt habe entsprechend der Fall. Vor allem wenn ein wissenschaftlicher Konsens und empiritsche Daten der Fall sind.

Und Veganismus IST Extremismus.

Damit widersprichst du dir aber eigentlich auch selbst. Im ersten Abschnitt und in den weiteren beschreibst du, dass nicht jeder Veganer so ist, verwendest dazu den Begriff "Hardliner" - somit bedeutet das ja, dass nicht alle Veganer (=Veganismus) so sind, aber Veganismus IST Extremismus? Warum ist das so? Das ist mir nicht ganz geläufig.

Mit einem Menschen, der in so eingefahrenen Bahnen denkt und lebt, ist eine sachliche Diskussion nur bis zu dem Punkt möglich, an dem seine Einstellung kritisiert wird.

Bist du der Ansicht, dass es keine konstruktive und sachliche Diskussion mit einem Veganer geben kann?

Auch sachlich geäußerte Kritik wird nicht angenommen, sondern als Affront betrachtet - sie wird persönlich genommen.

Laut meiner Erfahrung, wird Kritik sehr gerne angenommen. Aber eine sachliche und konstruktive Diskussion funktioniert dann nur, wenn die emotionalen Aspekte nicht in den Vordergrund sind.

Ein diplomatisches "Das stimmt, da hast du Recht, aber ich für meinen Teil sehe das so..." wirst du von ihm deshalb niemals zu hören bekommen

Auch das ist nicht korrekt. Vor allem gibt es einen Unterschied zwischen friedlebenden oder "gewöhnlichen" Veganern und extremen Veganern. Letztere Gruppe ist laut und oftmals entstehen Vorurteile auch nur durch ihnen. Aber die anderen Veganer stören sich auch an diese Gruppe. Und sie sprechen das in der Öffentlichkeit auch aus.

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@Danless
Bezüglich Absolutheitsanspruch: Wenn es in der Wissenschaft einen Konsens gibt

Für Ethik kann es keinen wissenschaftlichen Konsens geben.

Inwiefern verbindest du konstruktive und sachliche Diskussionen mit einem Dogmatismus?

Gar nicht. Dogmatisch ist das starre und unkritische Festhalten an einer Überzeugung.

Freund-Feind-Schemata: Das was du beschrieben hast klingt logisch

Eben. Damit ist die dritte Voraussetzung für Extremismus erfüllt.

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@EinAlexander
Für Ethik kann es keinen wissenschaftlichen Konsens geben.

Und wer sagt, dass es hier nur um Ethik geht? Dein Satz war nämlich:

Ein Veganer ist davon überzeugt, dass seine Lebenseinstellung aus mehreren Gründen (Ethik, Moral, Tierwohl, Klima- und Umweltschutz) die einzig vernünftige und richtige ist
Gar nicht. Dogmatisch ist das starre und unkritische Festhalten an einer Überzeugung.

Ja richtig und gehst du dann automatisch davon aus, dass es keine konstruktive und sachliche Diskussionen geben kann?

Eben. Damit ist die dritte Voraussetzung für Extremismus erfüllt.

Weiterlesen bitte :) Ich möchte, dass du meinen ganzen Abschnitt beachtest - zusammen mit der Frage von oben. Andernfalls finde ich, dass es ein Unding ist.

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Veganismus ist für den menschlichen Körper aus natürlicher Sicht betrachtet, nicht seiner Natur entsprechend.
Extrem ist das nicht, da gibt es schlimmeres, aber gesund ist das definitiv (über einen längeren Zeitraum) und ohne einen konkreten Ernährungsplan nicht. Da viele Veganer Mangelerscheinungen besitzen, müssen die dies durch synthetische Nahrungsmittel ersetzen, was ihnen fehlt.

Extrem ist das nicht, da gibt es schlimmeres, aber gesund ist das definitiv (über einen längeren Zeitraum) und ohne einen konkreten Ernährungsplan nicht.

Dies kann man auch jeder Ernährungsform zu schreiben, aber ja im Grund sollte man gut auf den Vitamin, wie auch Mineralhaushalt achten. Ansonsten gibt es keinerlei Kompromisse.

Da viele Veganer Mangelerscheinungen besitzen, müssen die dies durch synthetische Nahrungsmittel ersetzen, was ihnen fehlt.

Hier kann man sich einzig und allein auf das allseits bekannte Vitamin B12 fokussieren und sollte auch Supplementiert werden um eine Mangelerscheinung vorzubeugen. Einzig Vitamin D wäre auch noch ein Knackpunkt, aber dieser findet wiederum in Lebensmittel bereits Einklang wie Margarine beispielsweise.

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@AnimeLOL

Margarine und Co. sind ja schön und gut, aber es sind schwache Nährwert-Geber. Die Konzentration bestimmter Vitamine du in Fleisch ist deutlich höher, als sie in Pflanzen ist.
Daher muss man da Kompromisse machen.
Es wird dadurch umständlich im Vergleich zu einem Leben, wo man trinken und essen kann, was man will.
Vegan oder vegetarisch zu leben, ist immer eine Umstellung bzw. ein Umstand.

Ich sehe es auch oft bei einer Grillparty, wo jene Leute jedes Mal auch deren eigenes Essen mitbringen müssen, weil ihre Wünsche zu speziell sind.

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Nein, warum soll Veganismus / sich nur von pflanzlicher Nahrung zu ernähren, denn extrem sein? Vor allem wenn dieser einigermaßen ethisch ausgeführt wird (möglichst regionale Lebensmittel / ethischer Konsum).

Ich finde es aber extrem, Kühe künstlich zu befruchten, das Kalb wegnehmen, ... um an deren Muttermilch zu kommen.
Tiere massenhaft als „Nutztiere“ zu züchten und zu halten (70 Milliarden / nur Landtiere), was katastrophale Auswirkungen auf die Erde hat (Regenwald Abholzung, Artensterben, ...).

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

JJa, ist so eine Art Ersatzreligion.

Dabei ist es einem Menschen nicht möglich, bei veganer Ernährung, sich ohne Nahrungsergänzungsmittel ausgewogen und gesund zu ernähren.

Aber Veganer halten sich für die besseren Menschen. Dabei geht eine ausgewogene Ernährung auch im Einklang mit der Natur.

Dabei steht dann immer auch das Töten von Nutztieren im Focus.

Aber der Mensch ist Teil der Natur und am Ende der Nahrungskette. Und der Mensch ist ein Allesesser. Da gehört dazu dass ein Teil der Nahrung Tiere sind. Und die muss man töten will man sie essen. Das machen alle Fleischesser so. Egal ob Katze, Bär oder Fink! Und es gibt kein Tier, dazu gehört auch der Mensch, kommt ohne töten oder schädigen eines Wesen aus. Vegane Wesen essen Pflanzen. Die Natur ist so. Nur so funktioniert das gesamte Ökosystem.

Aber das wollen die meisten Veganer gar nicht wissen und stellen Fleischesser sogar mit Mördern gleich.

Eine bedenkliche Entwicklung bei der es auch schon zu Übergriffen kam.

Dabei ist es einem Menschen nicht möglich, bei veganer Ernährung, sich ohne Nahrungsergänzungsmittel ausgewogen und gesund zu ernähren.

Das ist dir auch nicht möglich. Alleine schon von der Tatsache, dass so ziemlich jedes weiterverarbeitete Lebensmittel künstlich mit Nahrungsergänzung angereichert ist. Ganz zu schweigen vom künstlich jodierten Speisesalz und dem Nahrungsergänzungsmittel, dass die meisten Tiere über das Kraftfutter bekommen und du somit isst.

Dass deine Ernährung ohne künstliche Nahrungsergänzung auskommt, ist also schlicht falsch.

Aber Veganer halten sich für die besseren Menschen.

Vegan ist eine Ernährungsform. Alles andere ist reine Pauschalisierung.

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@Trashtom

Es ist falsch zu glauben man käme mit omnivorer Ernährung nicht ohne Nahrungsergänzungsmittel aus.

Ich ernähre mich ausgewogen fast ausschließlich Bio und ich nehme keine solche Mittelchen.

Meine Blutwerte sind alle top.

Erzähl hier also keine Märchen

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@Buhujo

Ich ernähre mich ausgewogen fast ausschließlich Bio und ich nehme keine solche Mittelchen.

Nicht verstanden? Es ist 2020 nicht mehr möglich, keine Nahrungsergänzung aufzunehmen. Das ist kein Märchen, sondern Fakt.

Das ist dir auch nicht möglich. Alleine schon von der Tatsache, dass so ziemlich jedes weiterverarbeitete Lebensmittel künstlich mit Nahrungsergänzung angereichert ist. Ganz zu schweigen vom künstlich jodierten Speisesalz und dem Nahrungsergänzungsmittel, dass die meisten Tiere über das Kraftfutter bekommen und du somit isst.

Mit deinen Blutwerten hat das zudem genau gar nichts zu tun.

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@Trashtom

Das mit dem Salz lass ich gelten da das nicht oder kaum von mir beeinflussbar ist. Wäre aber unnötig da ich genügend Seefisch esse und ich somit auch ohne keinen Jodmangel hätte.

Ansonsten ist es falsch. Das Fleisch dass ich esse ist entweder Bio oder aber Wildfleisch. Und beim Gemüse ist es Bio.

Dass was ich nicht vermeiden kann ist irrelevant. Weil nicht beeinflussbar. Aber B12 ist das was der Veganen Ernährung am meisten fehlt und was in künstlicher Form echt ein Gesundheitsrisiko darstellt.

Fang nicht an Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

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@Buhujo

Fang nicht an Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Ich vergleiche Nahrungsergänzung mit Nahrungsergänzung.

Ansonsten ist es falsch. Das Fleisch dass ich esse ist entweder Bio oder aber Wildfleisch. Und beim Gemüse ist es Bio.

Gut das Jod hätten wir schonmal. Wie siehts denn mit dem Mikronährstoff "Selen" deines Bio-Fleisches aus? Die Böden in Deutschland sind bekanntlich nicht nur jod- sondern auch selenarm. Also egal, was das Tier frisst, es wird ohne künstlichen Mineralsstoffzusatz einen Selenmangel haben. Siehe dazu hier:

Geradezu typisch sind Selenmangelzustände bei Rindern zum Weideaustrieb. Häufig werden die Tiere ohne ausreichende Selenversorgung über die Mineralstoffzufütterung mit großen Mengen mehrfach ungesättigter Fettsäuren in jungem Weidegras konfrontiert. Zudem wird durch Viehtrieb, den Transport und das Austoben auf der Weide die Muskulatur erheblich beansprucht. Die Folge sind krampfähnliche Erscheinungen, ein steifer langsamer Gang, ein aufgekrümmter Rücken und schnelles Niedergehen bzw. stundenlanges Liegenbleiben. Selbst Todesfälle können vorkommen.

https://ktn.lko.at/selenversorgung-bei-rindern-sicherstellen+2500+2564441

Dass was ich nicht vermeiden kann ist irrelevant. Weil nicht beeinflussbar. Aber B12 ist das was der Veganen Ernährung am meisten fehlt und was in künstlicher Form echt ein Gesundheitsrisiko darstellt.

Meinst du so ein Gesundheitsrisiko wie dein künstliches Jod? Oder dein künstliches Selen? Oder das künstliche B12, dass Bio-Schweinen und Bio-Hühnern zugefüttert wird? Was genau ist der Unterschied zwischen künstlich und künstlich?

Dein Argument nennt man "naturalistischer Fehlschluss". Würde künstliches B12 ungesund sein, müsste jede künstliche Nahrungsergänzung (auch Jod, Selen oder die Breitseite an Nahrungsergänzung die jede schwangere Frau bekommt, Immunsäftchen und dergleichen) konsequenterweise ebenso ungesund (weil künstlich) sein.

Sonst widersprichst du dir selbst.

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Dabei ist es einem Menschen nicht möglich, bei veganer Ernährung, sich ohne Nahrungsergänzungsmittel ausgewogen und gesund zu ernähren.

Und was soll daran jetzt schlimm sein ? Bzw. ein Argument für das Essen von Tieren sein ? Das einzige wäre B12 und dieses wird den Tieren auch zugefüttert, da dieses Vitamin von einem Mikronorganismus in den Körper / Pflanzen aufgenommen wird, was bei der Massentierhaltung auf einem Betonboden schlichtweg nicht möglich ist.

Dabei steht dann immer auch das Töten von Nutztieren im Focus.

Mitunter ja. Es gibt noch weitere Punkte die man mit einbeziehen könnte wie Gesundheit oder auch das Klima.

Aber der Mensch ist Teil der Natur und am Ende der Nahrungskette. Und der Mensch ist ein Allesesser. Da gehört dazu dass ein Teil der Nahrung Tiere sind. Und die muss man töten will man sie essen. Das machen alle Fleischesser so. Egal ob Katze, Bär oder Fink! Und es gibt kein Tier, dazu gehört auch der Mensch, kommt ohne töten oder schädigen eines Wesen aus. Vegane Wesen essen Pflanzen. Die Natur ist so. Nur so funktioniert das gesamte Ökosystem.

Es gibt einen Unterschied ob wir mit dem Ökosystem zusammen Leben und Lebewesen in Schutz nehmen oder unsere Macht missbrauchen und für Artensterben im größten ausmaß verantwortlich sind. Siehe Beispielvideo

Aber das wollen die meisten Veganer gar nicht wissen und stellen Fleischesser sogar mit Mördern gleich.

Im gewissen Sinne stimmt es ja auch. Kein Mord an Menschen, sondern ein Massenmord an Lebewesen die wir als Minderwertig betrachten und nicht Liebenswert, Feinfühlig und weiterem. Das Gesetzt schützt ja bloß "Haustiere" vor Mord und geht rechtlich dagegen vor. Aber wer bestimmt denn, was getötet werden darf und was nicht ? Das Gesetzt ? Aber wer entwirft das Gesetz ? Die Oberen Mächte ? Jeder einzelne ?

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@AnimeLOL

Das Essen von Tieren ist so normal wie das Essen einer Möhre! Tut mir leid euch das so brutal sahen zu müssen, aber ihr seit verpimmpelt und nicht mit den Beinen in der Realität der Welt in der wir leben. Ein Ökosystem ist fressen und gefressen werden. Es ist dabei natürlich gut am Ende der Nahrungskette zu stehen. Und wer etwas sorgsam auch mit dem eigenen Ende umgeht führt seine Inhaltsstoffe in den Lreislauf der Erde zurück. Ich tue das zum Beispiel dadurch dass ich verbrannt werden soll und dann in einem Friedwald beigesetzt werde. Damit geht das Brennbare in die Atmosphäre und die Asche wird von den Wurzeln des Baumes genutzt.

Der Kreis schließt sich also.

Nutztiere leben nur zu einem Zweck, dass sie dem Menschen nützlich sind. So auch die Nutzpflanzen.

Dass das mehr im Einklang mit der Natur, allgemein, geschehen muss dürfte auch klar sein. Nur mit der Verniedlichung der Welt gehe ich nicht konform.

Das ist nicht artgerecht und dem widersetzen ich mich auch.

Die Welt ist so wie sie ursprünglich ist gut, das Ökosystem funktioniert, und da ist nur wenig Platz für Sentimentalität.

Allerdings wäre es gut die Menschen würden bedenken dass wir nur diese eine Welt haben und sich dementsprechend verhalten.

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@Buhujo
Das Essen von Tieren ist so normal wie das Essen einer Möhre!

Früher könnte dies durchaus so ausgesehen haben, das man gegessen hat was es gab, das heutige ist schon fast sinnlos bloß auf Gewinnmaximierung umgeschwenkt.

Tut mir leid euch das so brutal sahen zu müssen, aber ihr seit verpimmpelt und nicht mit den Beinen in der Realität der Welt in der wir leben.

Wenn dies wirklich so wäre, warum würde man sich sonst entschließen was an der Gesellschaft zu ändern und sich gegen den Konsum von Fleisch oder gänzlich Tierischen Lebensmitteln einzusetzen ?🤔

Ein Ökosystem ist fressen und gefressen werden.

Früher mag dies Überlebenswichtig gewesen sein, aber warum töten wir denn unzählige Lebewesen auf dem Planenten, obwohl es bereits mehr als genug Studien und Fakten gibt das dies auch rein Pflanzlich geht. Wegen dem Genuss ? Um unsere Macht zu rechtfertigen ? Weil wir im Luxus leben und diesen in vollen Zügen ausreizen wollen ?

Nutztiere leben nur zu einem Zweck, dass sie dem Menschen nützlich sind. So auch die Nutzpflanzen.

Und wer bestimmt das wir diese ausbeuten dürfen nach Lust und Laune ? Könnte man nicht auch Hunde zwangsschwängern und rund um die Uhr an den Zitzen saugen lassen ? Und Haustiere sind für das gute gewissen da, das wir auch zeigen könne wie nett und Freundlich sind? Tieren niemals was antun würden ? Könnte man hier nicht beliebig viele Tiere als solche deklarieren. Wie Kängurus für ihr Fleisch, Krokodile für ihre Haut, Elefanten für ihr Elfenbein, sind ja keine Haustiere. Das Gesetzt ist also Endgültig und nicht Richtungswürdig ? Ins kleinste Detail Perfekt ?

Die Welt ist so wie sie ursprünglich ist gut, das Ökosystem funktioniert, und da ist nur wenig Platz für Sentimentalität.

Dann abgesehen von der Sentimentalität. Gibt es nicht weitere Punkte die dagegen sprechen sei es aus Gesundheitlicher Sicht oder Ökologischer Sicht wie du dies unten angesprochen hast.

Allerdings wäre es gut die Menschen würden bedenken dass wir nur diese eine Welt haben und sich dementsprechend verhalten.

Mit unserem Derzeitigen Konsum, wird die Erde nicht genügend Nahrung für Alle zur Verfügung stellen können, zumal dies heutzutage schon nicht ausreicht.

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@AnimeLOL

Das Problem dabei ist aber die ungehemmte Vermehrung des Menschen. Und zwar dort wo es eh schon nicht genug gibt. Dort wo Menschen eine freie unbeschwerte Zukunft vorfinden ist die Reproduktionsrate zu gering. Da muss man schauen. Und da fällt der Focus sofort auf die menschheitsbedrohenden Religionen die das unkontrollierte Wachstum fördern indem sie Empfängnisverhütung verteufeln. Dies sind Länder in denen es an Bildung mangelt und Frauen unterdrücken werden.

Religionen bringen Unglück.

Aber das ist ein anderes Thema

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