Vegan...Freizeitreiten

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25 Antworten

Denken wir doch mal anders rum: Dass der Mensch ein Interesse dran hat, Pferde zu nutzen, sichert ihnen ihren Bestand. Überlege mal, wie der weltweite Bestand an Nutztieren ist im Vergleich zu Nicht-Nutztieren. Nicht-Nutztiere müssen wir nun in Einzelexemplaren in Zoos ansehen, um sie überhaupt zu erhalten.

Die Wildnis, in der heute die Pferde leben, gibt es nicht mehr. Es gibt noch einige Nationalparks, nationale Gesetze etc., wo man einigen Exemplaren sowas ermöglichen kann, aber das ist wieder mit menschlichem Aufwand verbunden. Würde hier der Mensch sein Interesse einschränken, wären auch diese Populationen schnell nicht mehr da.

Daher ist es für manche Tierarten vielleicht gar nicht so schlecht, dem Menschen Nutzen zu bringen. Für Dich als Veganerin auch interessant: Stell Dir vor, keiner nutzt mehr Tiere für die Ernährung. Was passiert dann mit den Kühen, Schweinen, Rindern, Hühnern, ... dieser Welt?

Also sollten wir nicht da ansetzen, DASS wir sie nutzen, sondern WIE wir sie nutzen und WAS wir ihnen dafür bieten.

Wir können Pferde bewegungsarm halten, mit Industriefutter vollstopfen und - wie heute so oft beobachtet - bei der Arbeit (unserer Nutzung) nicht besonders auf ihre Gesundheit achten. Und da unterscheiden sich Freizeitreiter von Sportreitern kein bisschen. Überall gibt es gute, die beim Reiten immer drauf achten, dass das Pferd den Rücken gut hoch wölbt, seine Muskeln nicht verklemmt etc., dass es also keinen gesundheitlichen Schaden nimmt und es gibt welche, denen der Wind im Haar beim Ausreiten, ein paar Punkte in einer Turnierwertung wichtiger sind als auf die Gesundheit zu achten. Dabei heißt ein Pferd gesund zu reiten gar nicht, dass man nicht über die Felder galoppieren kann (natürlich nur da, wo man darf und keine Löcher zu erwarten sind) oder an Turnieren teilnehmen - vielleicht muss man sich und sein Pferd einfach ein paar Monate länger ausbilden bis zu einer gewissen Stufe, aber dafür bleiben Pferd und Reiter gesund.

Wenn Dir die Tiere am Herzen liegen, verweigere also nicht deren Nutzung, sondern versuche, alles dran zu setzen, Tiere zu nutzen, deren Haltung so weit in unserer Zivilisation möglich artgerecht ist. Dazu gehört, dass sie sich bewegen können, nach Möglichkeit sogar Anreize dazu geschaffen werden, dass sie beispielsweise zwischen Futter und Tränke einen Weg zurücklegen müssen. Dazu gehört, dass sie hochwertiges Futter bekommen (beim Pferd wären das Heu und Hafer), nicht irgendeinen Industriemist (fertige Pellets beispielsweise). Dazu gehört, dass man drauf achtet, dass ihre Gesundheit trotz unserer Nutzung erhalten bleibt, bedeutet beim Pferd:

Es braucht Böden mit einer gewissen Grundhärte und einem gewissen Abrieb (die Steppe hat keinen Teppichboden) und einen guten Hufbearbeiter, um gesunde Hufe zu haben. Da sich Fehlstellungen im Huf bis zur Wirbelsäule hinauf auswirken, ist das nicht zu verachten.

Es braucht Ausrüstung, die ihm passt. Da der Mensch merkte, Pferde nutzen geht nicht lange gut, wenn man drauf sitzt, weil der Rücken von Pferd und Mensch nicht dafür gebaut ist, hat er sich Sättel konstruiert. Ein schlecht passender Sattel ist aber genauso blöd für den Rücken wie ohne drauf sitzen, daher sollte ein Sattler regelmäßig (alle 3 bis 6 Monate) kontrollieren, ob noch alles passt. Wenn auf Trense geritten wird, meinen viele, eine dicke Trense sei angenehmer und packen dem Pferdchen das Maul voller Knebel - sind dann aber auch nicht tierfreundlich genug, einen Kappzaum für die Longe zu kaufen, sondern hängen die schwere Longe an genau diesen Knebel. Gamaschen hingegen sollten Pferde nicht tragen müssen, denn die erwärmen die Sehnen, sodass sie verkleben - das erhöht das Verletzungsrisiko rund um die Uhr.

Das Fell des Pferdes muss gepflegt werden. Das wird es doch beim Wildpferd auch nicht? Ja, aber da liegt auch nicht ein Sattel und / oder ein Zaum auf, die scheuern können.

Die Zähne sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf korrigiert werden, am besten von einem Zahnspezialisten. Denn unsere Tiere futtern sehr weiches Heu im Vergleich zum Steppengras und haben daher nicht so viel Abrieb wie in der freien Natur. Wenn der Hafer im ganzen Korn gefüttert wird, ist das übrigens sehr gut für die Zähne, weil er ein bisschen was vom Abrieb wieder ersetzt. Zudem wird durch das Kauen eingespeichelt, sodass 1 kg Hafer mit 7 Litern (!) Flüssigkeit im Magen ankommt, was sehr gesund für die Verdauung ist.

Also ich würde Dir raten, lerne reiten und bilde Dich im Hinblick auf Pferdegesundheit fort, so viel Du kannst. Damit tust Du der Art gutes. Natürlich ist es am Anfang schwer, zu entscheiden, was gut ist und was nicht, aber das wirst Du im Laufe der Zeit entdecken.

Genauso würde ich Dir raten, iss mal ein Ei von einem Huhn, das auf dem Bauernhof frei rumlaufen darf und mit gutem Korn gefüttert wird. Damit hilfst Du den guten Betrieben, zu bestehen und damit ein paar Hühnern, ein gutes Leben zu führen.

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Julchen212 23.03.2012, 20:28

Großartige Antwort :)

Dass der Mensch ein Interesse dran hat, Pferde zu nutzen, sichert ihnen ihren Bestand.

Exakt. In den 50ern und 60ern war die Anzahl der Pferde in Deutschland auf ein wirklich gefährliches Minimum zurückgegangen, da sie in Land- und Forstwirtschaft oder zur Fortbewegung faktisch nicht mehr nötig waren. Erst, als mehr Menschen begannen, sich für das Pferd einerseits als Freizeitpartner, andererseits auch als Sportpferd (darüber kann man natürlich diskutieren) zu interessieren, konnten viele alteingesessene Gestüte wieder aufblühen. Wenn Menschen das Pferd also nicht in Freizeit oder Sport nutzen würden, wäre die Fragestellerein wahrscheinlich nie so aufs Pferd gekommen, weil es dann kaum noch welche gäbe ;-)

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Ich wollte auch früher immer reiten, bin dann aber irgendwann Veganerin geworden. Da es in meinem Umfeld einige Veganer gibt, die das reiten ablehnen, habe ich mir nie gedanken darüber gemacht ob ich doch reiten sollte. Und jetzt bin ich auch froh darüber. Pferde sind zwar dazu gezüchtet das wir auf ihnen reiten, aber das heißt nicht das sie das wollen oder es gut für sie ist. Natürlich wird sich ein Pferd, das den ganzen Tag in der Box steht, auf einen Ausritt freuen. Aber Pferde denene nicht der Wille gebrochen wurde bzw. die man irgendwann hat selber entscheiden lassen was sie tun wollen, die würden dich abwerfen wenn du aufsitzen willst. Ich kenne einige Pferde die früher als Reit- und Kutschpferde missbraucht wurden. Dann sollten sie geschlachtet werden, wurden aber frei gekauft. Nun leben sie seit einigen Jahren frei, im Sommer auf der Weide, im Winter im Stall. Natürlich ist es da auch so das die Tiere nie ganz frei sind, aber wenigstens haben sie so viel Freiheiten wie möglich ist. Und keines der Pferde hat je einem seiner Pfleger zu verstehene gegeben das es geritten werden möchte.

Einige Leute schrieben hier das Argument das die Pferde doch froh sein könnten das wir uns um sie kümmern, und das sie sonst aussterben würden. Aber was wäre so schlimm daran? Was will man denn mit Reitpferden? Bzw. was hat ein Reitpferd von seinem Leben oder seiner Art? Es wäre besser wenn überhaupt keine Pferde mehr gezüchtet werden würden, da sie sich eben nicht um sich selber kümmern können.

Und du solltest dich auch mal fragen was mit den Pferden passiert wenn sie alt werden. Sie werden zum Metzger gebracht, weil sie sich nichtmehr zum reiten eignen.

Du müsstest mal wirklich freie Pferde sehen, dann merkst du vilelleicht das das in der Box stehene und geritten werden niemals eine alternative dazu sein kann.

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Moucky 02.04.2012, 09:15

Ich denke mir manchmal, ohne den Menschen wäre die Erde mit den Tieren besser dran... In unserer Zeit muss man einfach leider realistisch bleiben und bedenken, was z. B. mit all den Tieren geschehen würde, würde man die frei laufen lassen ? Massenunfälle auf den Straßen und Autobahnen wären an der Tagesordnung....Mir reichen schon die überfahrenen Igel, Mäuse, Hasen und Rehe, die ich fast täglich von der Straße klaube, bevor sie plattgewalzt werden.... Was tust du mit den frei lebenden Mustangherden in den USA ? Die werden zum Großteil eingefangen und geschlachtet oder vom Hubschrauber aus abgeknallt ? Was wäre eine Alternative? Doch wohl aus meiner Sicht und auch aus der der Pferde eine annähernd anständige, den Bedürfnissen der Tiere angepasste Haltung... Es ist nicht alles so einfach , wie es scheint....

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Kommt darauf an welche Reitweise, bei einigen Reitweisen finde ich werden die Pferde echt schlecht behandelt. Aber ich finde Natural Horsemanship wäre auf jeden Fall ok ,auch als Veganer :) da werden die Pferde nie zu Maschinen gemacht es wird mit Pferdesprache gearbeitet und die werden da grundsätzlich sehr gut behandelt

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Ich möchte mal von mir anfangen

ich war selbst veganerin( essen nun hin und wieder mal Eier wenn sie von Bauern neben an sind) und Besitzerin eines Pferdes . Und ich muss sagen ich hab mir da noch nie so große Gedanken gemacht.ich reite keine Turniere und er steht in einem offenstall mit seinen Pferde Kumpeln.beim reiten achte ich sehr viel auf Abwechslung und gehe auch viel ins Gelände. Wenn du ein Pferd besser kennst dann merkst du was ihm Spaß macht und was ihm eher nicht so gefällt.zudem mach ich mit ihm sehr viel Bodenarbeit und Natural horsemanship .zudem versuche ich mich auch immer weiter zu informieren und immer weiter zu lernen zum wohl des Pferdes.

was ich dir damit sagen will ist, das du selber entscheiden müsstest weit du dich einschränkst.natürlich wirst du am Anfang Fehler machen aber solange du an dir arbeitest ist das auch völlig ok. Meiner Freud sich immer sehr wenn ich komme und ihn beschäftige.allerdings solltest du auch aufpassen wo du reitest. In einem typischen Reiterhof werden sie teilweise durchaus ausgebeutet! Schau doch mal ob du die Chance hast auf einem privat Pferd zu lernen. Und Vorfällen wenn du mehr Erfahrung hast wird es dir und dem Pferd mehr soaß machen.

dreh den Spieß um! Du machst nichts mit Pferden weil es ihnen nicht gut tut ,sondern du machst was mit Pferde damit es Ihnen gut geht!

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ich finde das eine hat mit dem anderen nicht zwingend etwas zu tun... vegan zu sein heißt ja das du nicht von tieren isst es heißt aber nicht auch gleich das du nicht's mehr mit tieren machst

vegan zu sein (oder so zu leben) hat ziemmlich viel mit der eigenen einstellungen zu tun es hängt also hauptzächlich von dir ab ob du das ablehnst

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Paschulke82 23.03.2012, 13:50

Die vegane Lebensweise betrifft nicht nur das Essen, sondern generell kein Tier auszunutzen.

Aber du hast schon recht: Man muss selber entscheiden was man vertreeten kann und was nicht.

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Ich habe als Vegetarierin kein Problem mit dem Reiten, v.a. ausden von Baroque genannten Gründen. Aber auch deshalb, weil meine Stute als Rennpferd mit Knacks nur noch die Alternative Schlachter gehabt hätte. Da möchte ich doch behaupten, dass sie es bei ca. 3 bis 4 Mal Zweisamkeit mit mir besser hat. Ich reite ja nicht nur, sondern mache auch andere lustige Dinge mit ihr: Bodenarbeit, Longe, Spaziergänge und seit neuestem auch Zirkuslektionen ;-) Und man sieht ihr an, dass sie sich über die Beschäftigung freut. Den Rest der Zeit darf sie in der Herde auf großen Koppeln verbringen. So gesehen habe ich kein Problem, da ich versuche, ihr nichts aufzuzwingen.

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Moucky 24.03.2012, 08:53

Super Antwort, DH !!!

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Also meiner Meinung nach dürftest du nicht Reiten gehen, wenn du wirklich streng vegan leben möchtest.

Denn wie du schon sagtest, ist Reiten schon eine Methode den Willen eines Tieres zu unterjochen. Reiten ist, wenn man es böse ausdrücken will, eine egoistische Art ein Tier für den eigenen Spaß zu missbrauchen. Und gerade das lehnen strenge Veganer ab.

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Moucky 23.03.2012, 13:03

Es gibt solche und solche Reitweisen...Schau dir mal Videos an zum Thema Horsemanship... Da reiten die Menschen ohne Zäumung, Sattel, nur mit Halsring oder lediglich auf dem "nackten" Pferd (Fachsausdruck) mithilfe der Stimme und Gewichtsverlagerungen und nicht mit scharfen Gebissen, Sporen und Gerte...Einfach mal vorher informieren, bevor man irgendwas schreibt..... Das wäre zumindest fair !

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laramie87 23.03.2012, 13:57
@Moucky

Es geht hier NICHT um irgendwelche Reitweisen! Du solltest besser vorher lesen bevor du hier Antworten gibst die nicht zum Thema passen!

Es geht darum ob man, wenn man vegan lebt, dass Reiten von Pferden mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Es geht nicht darum, ob man nun besonders "pferdefreundlich" reitet oder nicht, dass spielt hier keine Rolle. Reiten ist und bleibt Zwang und Egoismus, ob du das nun fair findest oder nicht ist wurscht! Sie wollte ein Antwort, die hat sie bekommen. Was sie sich davon zu Herzen nimmt, muss sie selber wissen.

Eine "echte" Veganerin aber, würde das Reiten ablehnen!

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Moucky 23.03.2012, 16:21
@laramie87

Wenn wir jetzt anfangen, "echte" Veganer zu definieren, wird es lächerlich. Es ist sehr wohl ein himmelweiter Unterschied, ob ich ein Pferd wettkampfmäßig reite, springe oder ab und an gemütlich ohne Stress und aus Spaß an der Freud ins Gelände tingle..... Auch das meinte ich mit "Reitweisen", nämlich die Philosophie und den Anspruch, der dahinter steht... Soviel zum Thema "genauer lesen".

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Julchen212 23.03.2012, 20:51
@laramie87

Du schreibst hier was von "echten" Veganern und pochst somit auf absolute Kenntnis der veganischen Gebote und Lebensweise etc. pp. Aber hast Du denn überhaupt fundierte Kenntnisse was Pferde angeht?

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laramie87 24.03.2012, 18:55
@Julchen212

Ich habe das "echte" nicht umsonst in Ausrufezeichen gesetzt -.-* Ich habe mich mit dem Thema auseinander gesetzt, ja, und genau deshalb kann ich auch eine fundierte Meinung darüber haben. Und es ist nun einmal so, dass die meisten Veganer es aus Respekt vor den Tieren sind und deshalb auch auf das Reiten verzichten. Letztlich muss es aber jeder selber wissen. Und ja ich gehe selber seit vielen Jahren reiten und besitze ein eigenes Pferd.

Wie ich schon sagte, ist dies mein Meinung zum Thema Reiten und vegan Leben. Was sie letztlich macht ist mir doch egal. Sie hat doch nach Meinungen gefragt, nun die hat sie bekommen.

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laramie87 24.03.2012, 19:24
@Moucky

Ja natürlich ist das ein Unterschied und zwar nur der Unterschied in wie weit ich das Pferd beanspruche und was ich mit dem Pferd mache. Und auch wenn du es jetzt vielleicht nicht glauben magst, es gibt auch Pferde die Spaß am Wettkampf haben. Genauso sagst du, was Horsemanship ist. Horsemanship ist ein sseehhhr beliebter Begriff für alle möglichen "Reitarten". Pat Parelli oder Monty Roberts stehen zum Beispiel auch für den Begriff Horsemanship, trotzdem reiten sie mit Sattel, Kandare, Sporen, Peitsche, ... Ist das für dich keine Horsemanship?

Mir ist doch egal wie ihr das als Veganer macht und warum, es war nun einmal meine Meinung dazu und du stellst sie als unfair hin.

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Moucky 26.03.2012, 09:51
@laramie87

Hallo laramie, nein, ich stelle deine Meinung nicht als "unfair" hin, finde nur die Pauschalisierung hier nicht richtig. Echte Veganer würden nicht reiten... Reiten ist nicht gleich Reiten ! Ein echter Veganer würde nach einigen Meinungen auch keine Tiere halten... Ich halte gerettete Tiere, die sonst nicht mehr leben würden, ich ernähr auch meine Hunde vegan, weil es möglich ist, sie das Futter lieben und gesund und fit sind. Für mich wäre es undenkbar, wettkampfmäßig zu reiten oder auch nur daheim zu springen oder Dressur zu reiten. Ja, Horsemanship ist nicht nur eine Reitweise, vielmehr ist es die wörtliche Übersetzung, nämlich Fairness, Anstand gegenüber dem Pferd, was sich z. B. auch dadurch zeigt, dass ich mein Pferd vor meine Bedürfnisse stelle, es also zuerst versorge, bevor ich was anderes tue, nichts unnatürliches von ihm verlange, für das sein Körperbau nicht ausgelegt ist oder dass man nicht auf dem Pferd raucht. Horsemanship, also Anstand kann und muss oder sollte natürlich innerhalb jeder Reitweise stattfinden. Ich häng mich in bestimmte Themen hier einfach vor allem emotional zu sehr rein, grade, wenn es sich um sehr spezielle Sichtweisen handelt, wie z. B. ob man Hunde und Katzen auch vegan ernähren kann, oder ob ein Veganer überhaupt Tiere halten sollte....Versteh mich bitte nicht falsch... Für mich sind die Tiere auf der Welt nicht isoliert und getrennt vom Menschen zu sehen, ich sehe und spüre die Freude und den Eifer, die z. B. Therapiehunde und -pferde den behinderten und kranken Menschen entgegenbringen, Tiere haben so spezielle Fähigkeiten im Umgang mit Menschen, Feinfühligkeit und ein Gespür für Stimmungen und Wahrnehmungen, um das sie mancher Mensch beneiden könnte, und unendlich viel Liebe......Tiere wollen geben, sie haben viel zu geben, unsere Verantwortung liegt darin, ihnen ein ihrer Art entsprechendes gutes Leben zu ermöglichen, sie dann im Alter nicht abzuschieben, sondern bis zuletzt zu begleiten und noch einiges mehr. Für mich hat das Leben, auch das Zusammenleben mit den Tieren auch einen spirituellen Hintergrund, ist hier aber nicht relevant..... LG, Sigi

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laramie87 26.03.2012, 11:45
@Moucky

Hallo Sigi,

ich bin zwar keine Veganerin, sehe es aber teilweise ähnlich wie du. Für mich geht das Wohl meines Pferdes auch ganz klar vor meins. Für mich ist das selbstverständlich. Ich setze mich privat für die Rechte der Tiere ein. Bei mir ist es auch so, dass ich jedes Tier als gleichwertig ansehe ... für mich ist ein Schwein, welches wir essen nicht weniger wert als ein süßes Kaninchen. Ich habe selber mit dem Gedanken gespielt Vegetarier zu werden, doch war ich sehr hin und her gerissen bei der Entscheidung. Mich hat es teilweise auch sehr unglücklich und traurig gemacht ... als ich mich mit dem Thema auseinander gesetzt habe. Ich habe mich dann letztlich dazu entschlossen weiterhin Fleisch zu essen, doch nur noch sehr wenig und auch nur von da wo ich weiß das es den Tieren vorher gut ging. Klar, kann man jetzt sagen, dass das Tier trotzdem dafür sterben musste, doch für mich ist es so moralisch vertretbarer als bei Tieren die aus der Massentierhaltung kommen. Da gebe ich auch gerne viel mehr Geld für aus.

LG laramie

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Moucky 28.03.2012, 09:32
@laramie87

Hi laramie, ich fand deinen letzten Kommentar hier sehr schön. Ich denke, du wirst irgendwann Vegetarierin, sagt mir mein Gefühl, weil ein Bewusstsein bei dir vorhanden ist und das ist schön..... Alles Liebe für dich...

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Ich finde das stark übertrieben. Ich weißja nicht, was für dein veganes Leben der ausschlaggebende Punkt war, aber ich nehme an wie bei fast allen das Leiden der Tiere.

Beim Reiten kann ich nicht sehen, dass das Tier leidet, solange es nicht um Spitzensport geht.

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tellich0 23.03.2012, 11:58

Es gab seeehr viele Gründe, aber den ausschlaggebenden Punkt hast du richtig erfasst :) Danke für den Denkansatz..

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laramie87 23.03.2012, 12:44
@tellich0

Natürlich kannst du vom Leiden der Tiere im Bezug aufs Reiten sprechen! In dem Moment wo du dich als Reiter auf den Pferderücken setzt, zwingst du dem doch Tier deinen Willen auf. Fängt da nicht schon das Leiden an? Wenn nicht sogar schon viel früher! Leiden muss nicht immer mit Schmerz zu tun haben.

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Moucky 23.03.2012, 13:05
@laramie87

Einem Tier, somit auch einem Pferd, siehst du sehr wohl an, wenn es zufrieden ist.... Man muss natürlich dafür das Wesen eines Tieres erfassen können, das ist möglich... Ich leide auch grade sehr unter manchen Meinungen hier...., auch wenn ich kein Pferd bin !

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laramie87 23.03.2012, 14:43
@Moucky

Dann solltest du solche Themen vielleicht meiden... Einem Tier sieht man natürlich an, ob es leidet oder glücklich ist. Doch du kannst es niemals zu 100% deuten, denn wie du schon sagst bist du kein Pferd und kannst dich da schlecht hineinversetzen.

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Moucky 23.03.2012, 16:25
@laramie87

Keine Sorge, ich weiss, wie es meinen Tieren geht.., das hab ich in über 47 Jahren zu deuten und zu fühlen gelernt.

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Julchen212 23.03.2012, 20:47
@laramie87

Ach so? Dann wundert es mich aber, dass meine Stute mir auf der Weide immer noch entgegenläuft, wo ich sie doch schon so lange quäle...

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Hallo! Ich kann dir sagen, dass ich ein Ab-und-Zu Feld-Wald- und Wiesen-Freizeitreiter bin. Heißt für mich, ohne Gebiss, (beim Pferd, hab noch alle meine Zähne, mein Pferd auch, weißt, was gemeint ist) manchmal ohne Sattel, keine Turniere, keine Reithalle, gemütlich durch die Natur zockeln, ohne Zwang und Machtkämpfe. Funktioniert super. Meine Westernpferde sind supercool, stehen im Lauf-Offenstall mit großen Paddocks,. sind ganzjährig von Früh bis Abends auf der Weide und genießen alle Vorzüge, die ein Pferd beim Menschen haben kann.....Mach es, du wirst dein Pferd super behandeln, das weiss ich.... LG, Sigi

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Moucky 23.03.2012, 12:54

Und lass dich nicht ärgern und verunsichern von manchen Fleischverfechtern, sie sind happy, wenn sie eine vermeintliche Schwachstelle bei uns finden...Gönn ihnen die Freude ! Viel Spaß wünsch ich dir...

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Wenn sich der Mensch in den Vordergrund stellt, dann stimmt da was nicht.

Es ist wie bei allen Tieren.

Klar reitet der Mensch, wann er will. Sofern das Pferd aber in der Zwischenzeit nicht allein im dunklen Stall stehen muss sondern auf einer ausreichend großen Wiese mit den Artgenossen rumtoben kann, sehe ich da keine Probleme.

Allerdings gilt hier, wie auch so oft: Erst das Tier, dann der Mensch. Kommt man zb vom reiten, wird das Tier zunächst trockengerieben (falls notwendig) und umsorgt. Erst dann kommt der Mensch.

Man sollte immer dran denken: Der Mensch hat den Tieren die Möglichkeit genommen, für sich selbst zu sorgen (bei den meisten ist das so), daher ist der Mensch in erster Linie dafür verantwortlich.

Ich bin kein Veganer, aber ich denke, man kann es auch übertreiben. Pferde arbeiten gern mit Menschen zusammen, wenn sie gut gehalten und gepflegt werden.

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Also, wenn man reiten im Sinne der Pferde betreibt hat das nichts mit Unterordnung oder gar Unterwerfung zu tun. Da die meisten Pferde ja nicht mehr in der freien Wildbahn leben, sind die sogar sehr dankbar, wenn sich jemand mit ihnen beschäftigt und sie bewegt... das dient deren Gesunderhaltung! Die meisten Pferde (zumindest die, die eben bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht haben) werden gerne bewegt.

Es gibt viel gute Literatur über richtiges Reiten, z.B. "Reiten mit Verstand und Gefühl" von Herrn Putz.

Also, ich denke, wenn man sich ein bisschen mit der Biomechanik und der Psyche von Pferden beschäftigt kann dieser Sport beiden Seiten Spaß machen.

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Moucky 23.03.2012, 13:22

Gute Antwort, DH, vor allem für das ..."mit Verstand und Gefühl" - würde es noch erweitern um die Begriffe "Respekt und Achtung..." und würde den Begriff "Sport" in diesem Zusammenhang streichen....

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laramie87 23.03.2012, 14:55

Aha, also keine Unterordnung ... und was machst du dann, wenn das Pferd die Rangordnung in Frage stellt? Lässt du dir das dann gefallen? Je nach Pferd kann dies böse ausgehen. Den Rest deiner Antwort find ich aber super :)

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Immer dieses Vegetarier-Gutmenschentum, völlig fern der Realität... Aber bevor ich mich darüber wieder aufrege: Die Pferde, die Menschen heutzutage reiten, sind domestizierte Tiere, die schon so lange der künstlichen Selektion unterliegen, dass sie uns brauchen. Die meisten heutigen Pferde wären in der freien Wildbahn nicht mehr überlebensfähig. Es ist eine Art Symbiose, von der beide Seiten profitieren. Das Pferd steht uns zur Verfügung; zum Reiten, Arbeiten, für den Sport oder einfach so. Dafür geben wir ihm regelmäßiges Futter, Schutz, medizinische Versorgung und schlussendlich auch Liebe.

Abgesehen davon: Wer ein wenig über Pferde weiß, weiß, dass Pferde Herdentiere sind, die in Herden mit Leittieren leben, denen sie vertrauen. Wir Menschen tun im Grunde nichts anderes als "Leittiere sein". Ja, wir verlangen von ihnen, dass sie gehorchen. Wir verlangen von ihnen etwas. Aber das ist nichts, was Pferde in freier Wildbahn nicht gewohnt wären. Auch hier tun sie das, was ihre Leittiere von ihnen verlangen. Und das ist der Punkt: Pferde fühlen sich nur dann sicher, und als Fluchttiere nur dann wohl, wenn sie jemanden haben, der sie führt. Wenn ein Mensch eine gute Führung verspricht, dann vertrauen sich Pferde ihnen gerne freiwillig an, denn dann fühlen sie sich sicher. Um es mal in Worte zu fassen "Komm mit, ich pass auf dich auf. Aber dann musst du auch tun, was ich dir sage. Ich weiß nämlichmehr als du, ich bin erfahrener, schlauer, besser. Ich weiß, was gut ist, also tu besser, was ich dir sage."

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Dieses Pferd wird vieleicht nicht schlecht behandelt, aber nicht artegrecht. Das ist unmöglich, denn artgerecht ist nru die freiheit. Pferde sind Fluchttiere, die laufen eigentlich X viele kilometer täglich. Ich finde das ist moralisch nicht vertretbar, genau wie das tragen von leder oder pelz, dass essen von fleisch oder der besuch einen zoos oder eines zirkus.

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Baroque 23.03.2012, 13:34

Stell Dir vor, jeder Mensch auf dieser Welt handelt so, wie Du es Dir wünschst, keiner nutzt mehr ein Tier, keiner besucht mehr einen Zoo. Was passiert? In kürzester Zeit haben wir keine Tiere mehr!

Den natürlichen Lebensraum gibt es nicht mehr und wenn der Mensch keinen Nutzen aus ihnen zieht, kann er mit seinen Mitteln auch nicht auf die Arterhaltung aufpassen.

Und in guten Pferdestellen misst man eine Bewegung von 20 bis 30 km (20, wenn man die Weiden aufgrund schlechten Wetters schließen muss, 30 bei offenen Weiden) pro Pferd. Das immerhin können wir bieten und sollten wir auch.

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Moucky 23.03.2012, 13:41

Hi John, ich schätze deine Meinungen zum Thema Veganismus immer sehr, aber kein Tier kann heutzutage in unseren Breiten artgerecht gehalten werden. Das Fluchttier Pferd war früher abhängig von diesem Instinkt, um es vor Raubtieren zu schützen .Dieser Instinkt kann dem Pferd heute durch vertrauensbildende Arbeit mit dem Menschen "abtrainiert" (blöder Ausdruck) werden. Was tust du mit all den überzähligen Pferden, nur am Beispiel dieser Spezies.... freilassen, damit sie auf den Autobahen überfahren werden und schlimme Unfälle mit toten Menschen verursachen ? Ich denke, das ist nicht vergleichbar mit dem Tragen von Leder oder Pelz oder dem Essen von Fleisch, denn wir verursachen kein Leid damit, sondern versuchen, diesen Tieren ein halbwegs anständiges Leben zu ermöglichen, glaube, dafür tragen sie uns gerne ab und an gemütlich auf ihrem starken Rücken, wenn uns mal danach ist... Reiten ist nicht gleich Reiten.....

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Julchen212 23.03.2012, 20:45

Nur, dann finde heute mal eine Freiheit, in die Du die Pferde entlassen kannst. Und hast Du Dich schonmal über den Zustand der Dülmener Wildpferde informiert? Da mögen vielleicht einige anderer Meinung sein als ich, aber ich finde es definitiv nicht schön...

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ich bin früher selber jahrelang geritten, wurde dann vegetarierin & ritt weiter... ich benutzte auch andere tiere für meine oder pädagogische zwecke, selbst als ich veganerin war ritt ich noch einmal...

mittlerweile denk ich wie folgt darüber:

tiere sind nicht unseretwegen auf der welt, sondern ihrer selbstwegen & nur für ihr leben! der wille der pferde wird gebrochen um sie reiten zu können... sie wollen das nicht & ich würd es als mensch auch nicht wollen!

stell dir vor du müsstest wann immer irgendjemensch möchte ihn/sie auf deinen rücken nehmen & rumtragen - seinen befehlen entsprechend!

weiterhin ist es so dass sehr viele ehemalige schulreitpferde in jungen jahren"entsorgt" werden, weil sie nicht mehr lukrativ sind...

es ist halt gewalt! es ist die gewalt des menschens... auf dem http://www.antitierbenutzungshof.de/werlebthier/pferde.html leben ehemalige reitschulpferde, die freigekauft wurden, als sie eigentlich geschlachtet werden sollten... eines der ponies ist mittlerweile 45 jahre alt!

PS: davon abgesehen sind sattel, trense, reiterhosen &sw aus leder =9 (aber das nur nebenbei)

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Alena82 24.03.2012, 01:17

So ein Quatsch: Du schreibst: "Der Wille der Pferde wird gebrochen um sie reiten zu können"

Ich glaube, du hast zu viele Westernfilme geguckt! Heutzutage muss man den Willen eines Pferdes nicht "brechen"! Man kann Pferde auch nicht zwingen, über Hindernisse zu springen oder einen Reiter zu tragen, auch nicht mit Peitsche, Sporen und scharfen Gebissen.

Ein kompetenter Fachmann, der ein Pferd ausbildet, setzt auf die Mitarbeit des Pferdes, anders kann man nichts erreichen.

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Moucky 24.03.2012, 09:32

Hallo krtecek, obwohl wir sonst immer einer Meinung sind, muss ich dir hier widersprechen. Bin im sozialen Bereich tätig und finde die tiergestützte Kommunikation mit z. B. Hunden, Katzen, Eseln und Pferden eine wunderbare Sache. Man spürt die Liebe und Zuneigung, die die Tiere den dementen, alten oder autistischen Menschen entgegenbringen. Tiere können Herzen und verschlossene Türen in den Menschen öffnen, was keine noch so ausgefeilte Pädagokik oder wissenschaftliche oder pflegerische Maßnahme schafft.... Ich denke, es ist falsch, hier zu pauschalisieren, kein Veganer wird einen spezialisierten oder gar Turniersport mit seinem Pferd betreiben. Meine Pferde stammen überwiegend aus schlechter Haltung oder sind vor dem Schlachten oder Einschläfern gerettet. Sie haben es gut bei mir, ich versuche, ihnen ein Leben bestmöglich ihrer Art entsprechend zu bieten. Ich hatte Zeiten, da bin ich 2 Jahre nicht geritten. Wenn ich heute Lust hab, dann setz ich mich auf den Pferderücken und zuckle ins Gelände, aber nicht, weil ich eine Gegenleistung erwarte, sehe das nicht als Ausbeutung. Wir haben total viel Natur um uns rum, leben auf einem Einödhof in traumhafter Umgebung, Natur pur. Ich merke, wie es auch den Pferden Spaß macht, mal ihren Horizont zu erweitern, obwohl sie mit Artgenossen ganzjährig Weidegang genießen dürfen. Auch ein Pferd will geistig gefordert werden, Langeweile kann auch für Pferde quälend sein, das merkt man an ihrer Freude z. B. bei der Bodenarbeit, Horsemanship... Ich finde gut, was der Antitierbenutzungshof macht, übertrage es nur nicht 1 : 1 auf meine Sichtweise. Hab auch Hunde und Katzen, vegan ernährt, aber das ist ein anderes Thema. Außerdem auch Ziegen, Schafe, Esel, die gehen wandern mit behinderen Menschen, (unentgeltlich) ist das auch schon "Ausbeutung" ? Wo zieht man die Grenze ? Dann darf man z. B. kein Auto fahren, da sind auch Tierteile drin... Wenn man aber auf dem Land lebt und unnormale Arbeitszeiten hat, auch am Wochenende ? Arbeit hinschmeißen und dem Steuerzahler auf der Tasche liegen ? Muss vielleicht wirklich jeder für sich selbst entscheiden..... Und Leder benutze ich nicht, auch nicht bei meinen Pferden, es gibt Alternativen.... Sorry, wenn es so lang geworden ist, und nix für ungut... LG, Sigi

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Krtecek 24.03.2012, 10:59
@Moucky

huhu moucky, ich hab grad nur kurz reingelesen, & ich habe auch so gedacht... selbst in dem bereich gearbeitet & meinen BA zu dem thema verfasst, weil, ich es früher auch toll fand... aber: ich zwinge ja auch keine menschen sich mit dementkranken zu beschäftigen oder sich permanent streicheln zu lassen...

fakt ist: du beraubst die nichtmenschlichen individuen ihrer freiheit & zwingst ihnen etwas auf & auch wenn der gedanke erscheint, dass die tiere dabei spaß hätten: tiere welche domestiziert sind, sind abhängig vom menschen (gerade bei hunden kommt das arg rüber) sie wollen aufmerksamkeit wollen beachtung belohnung... & natürlich freuen sie sich dann, wenn sie gelobt werden & ein leckerlie bekommen!

dennoch haben sie die wahl dahin nicht selbst getroffen! pferden ist - wenn sie frei sind - auch nicht langweilig... die langeweile entsteht ja dadurch, dass der mensch es festhält (in box, auf der koppel)

& ja es ist nicht möglich in einer unveganen welt komplett frei davon zu leben... aber tiere bewusst für die eigenen zwecke zu benutzen, ist für mich nochmal was anderes, als wenn ich mit dem zug fahre (was auch nicht komplett vegan ist)

@ alena: ich bin fest davon überzeugt, dass egal ob pferd, mensch, hund &sw, alle lieber bei ihrer familie sind, anstatt mit einer anderen spezies zusammen zu arbeiten...

sitzt der/die reiterIn auf dem pferd wird gewalt & macht demonstriert & ausgeübt...

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Moucky 24.03.2012, 13:58
@Krtecek

Oh, wo ist mein Kommentar hin....? Muss jetzt los, zur Arbeit.... bis Montag ! Schönes Wochenende....

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Moucky 26.03.2012, 10:05
@Moucky

Ach egal, meine Sichtweise hat auch einen spirituellen HIntergrund, will euch damit aber nicht weiter langweilen..., hab hier eigentlich alles geschrieben.... Schöne Woche....

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Moucky 26.03.2012, 10:18
@Krtecek

Ich benutze keine Tiere für meine eigenen Zwecke, öfter geh ich mit den Pfrden spazieren als dass ich mich draufsetze. Und selbst dann verfolge ich keine eigennützigen Ziele, denn wie gesagt bin ich öfter mal lange Zeit gar nicht "geritten", merke aber, wie das Pferd mit Spaß dabei ist, auch wenn man z. B. im Roundpen mit ihm arbeitet, es dadurch auch geistig fordert, indem man ihm Abwechslung bietet. Z. B. spielen auch Schweine total gerne, auch mit andern Tieren und Menschen. Gebe ich ihnen einen Ball und freue mich dran, ist das genau genommen auch ein eigener Zweck, nämlich der, dass ICH Spaß empfinde, das Schweinchen aber auch...

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Krtecek 26.03.2012, 16:17
@Moucky

ja aber das dilemma ist doch, dass es für die menschlichen zwecke domestiziert wurde... wäre das nicht passiert, wäre den individuen auch nicht langweilig!

selbstverständlich kannst du dich - vorallem tieren die sehr abhängig von der aufmerksamkeit des menschens sind - nicht entziehen... wenn ich an die hunde denke, mit denen ich zusammengelebt habe, die hätten die krise bekommen, wenn ich sie nicht mehr beachtet hätte... mich macht das so traurig! gerade hunde sind so extrem darauf gezüchtet, sich dem menschen an den ars** zu kleben... aber genau das ist der grund, warum menschen hunde halten! & wenn dann irgendwas ist, werden die tiere einfach entsorgt...

_________________ Unterm Strich

sind die nichtmenschlichen tiere bereits in der abhängigkeit vom menschen gefangen & es kommt eindeutig heraus, dass sie unzufrieden sind (obwohl sie sich beispielsweise selbst oder mit ihren artgenoss* innen beschäftigen könnten) sollte darauf eingegangen werde... aber o.ol,,,

sich nichtmenschliche tiere aus diesem grund anzuschaffen, von wegen ich will reiten, ich will mit dem hund spazieren gehen, ich möchte ein schwein trainieren... dann ist das was anderes...

ich bin gegen zucht & haustierhaltung, aber wenn ich die kapazität hätte, würde auch ich beispielsweise einen hund bei/mit mir leben lassen... das ist aber eine grundlegend andere motivation! gäbe es nämlich keine domestizierten hunde mehr, dann würde ich nicht alles daran setzen, das zu ändern...

war das jetzt einigermaßen durchschauber? am kopf kratz =)

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Moucky 28.03.2012, 10:22
@Krtecek

Ja, klar ist das für mich durchschaubar - es ist deine Sicht. Ich sehe die Tiere nicht als isoliert vom Menschen und für sich allein lebend, sondern von Gott gewollt als Gefährten des Menschen (jetzt wird s aber zu religiös), aber nicht zum Schlachten, um an ihnen Versuche zu machen, ihre Haut und ihr Fell, ihre Federn für sich zu nutzen und der Perversionen viel mehr. Für mich hat das ganze Leben einen spirituellen HIntergrund, auch die Tiere sind darin eingebunden. Sie übernehmen beispielsweise auch Krankheiten von ihren Menschen, verhelfen ihnen zu einem höheren Bewusstsein und sind auf ganz besondere Weise ihnen überlegen, was Reinheit und Wahrhaftigkeit anbelangt. Die Tiere, die sich dem Menschen angeschlossen haben, haben unglaublich viel Liebe zu geben und keines wird gezwungen, einen z. B. demenzkranken Menschen zu belustigen oder sich streicheln zu lassen. Sie gehen im Gegenteil auf die Menschen zu, weil sie spüren, dass da jemand Hilfe und Liebe braucht. Ebenso wie ein Pferd..... Pferde spüren, wenn behinderte Kinder oder Erwachsene auf ihnen sitzen, sie sind dann ganz besonderns achtsam und vorsichtig... Ich find das immer wieder rührend und faszinierend...Ich könnte hier Geschichten erzählen, selbsterlebte, über Mitgefühl und Einfühlungsvermögen, was Tiere in Bezug auf andere Tiere und auch Menschen betrifft, das kann man nur staunen....Meine Tiere stammen alle aus schlechter Haltung oder wurden vor der Euthanasie oder dem Schlachthof gerettet. Sie müssen keine Gegenleistung erbringen, ich habe sie auch nicht zu meinem oder anderer Leute Vergnügen angeschafft. Meine Hunde laufen mehrere Stunden am Tag mit mir durch die freie Natur, ohne Leine, meine andern Tiere haben Freigang auf großen Koppeln und ein soziales Gefüge in der Herde. Sie brauchen uns genauso wie wir sie brauchen. Vielleicht liegen Welten zwischen unseren Sichtweisen.... macht aber nix....Ich bin froh, dass ich mit Tieren leben darf, die Welt wäre ärmer ohne ihre Liebe, ihr Bewusstsein und ihre Zuneigung.... Zum Abschluss eines meiner Lieblingszitate von Edgar Kupfer-Koberwitz, einem ehemaligen KZ-Insassen: "Wenn wir im Tier den Bruder sehen werden, wird viel Härte und viel Irrtum weichen, und es wird heller auf der Erde werden, weil wir der Güte Licht vom Himmel reichen". Vielleicht bin ich für dich undurchschaubar, weil meine Sichtweise abgehoben und nicht alltäglich klingt.... Trotzdem fühle ich so. Wünsch dir alles Gute... LG, Sigi

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Reiten tut den Pferden gut und auch den Reiter!. Pferde waren damals wichtig um voranzukommen, als es noch keine Autos gab.....du sollst dir ja auch nicht das Pferd in das Haus holen bzw. in deine Bratpfanne! :) Bin keine veganerin, aber glaub mir, den Pferden die geritten werden geht es gut! Kennst du Edd? edd ist das einzige Pferd ws ggf. zu dir sagen wird:"Reite mich mal, gneau jetzt". Glaub mir, die Leute die reeiten, die kennen ihr Pferd und verstehen sich mit ihrem Gaul und merken was es braucht!

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Paschulke82 23.03.2012, 13:53

Ouuu die Pauschalisierung sehe ich als falsch an! Bei weitem geht es nicht jedem Pfert das geritten wir gut!!! Da gibt es große Unterschiede und es kommt auch stark auf den Reiter, die Haltung und die Belastung an!

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Hallo :)

ich bin Vegetarierin, esse aber nur Eier aus eigener Haltung, da ich weiß, dass unsere Hühnchen glücklich, zufrieden und ohne todesängste an der frischen Luft leben.

Ich reite seit ich denken kann. Wenn man gesund reitet und mit dem pferd wächst, das Pferd entscheiden lässt, halte ich es für absolut okay! "Meine" Pferde werden gut gehalten, aben Artkontakt und ein glückliches Pferdeleben.

Und sie sind auch gern freiwillig bei mir.

LG

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LeikniersLady 23.03.2012, 14:22

Und zum >Thema Wildtiere gehören in die Wildnis?

Dann stell du mal ein paar Pferde in den Wald. WIst ja auch egal, wenn sie irgendwann auf der B51 stehen... :??

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LeikniersLady 23.03.2012, 23:13
@laramie87

Ich lasse es nicht entscheiden. ich lasse es mitbestimmen. Am Ende bin ich derjenige, der Entscheidungen fällt, denn Pferde sind Tiere, die entweder ein leittier brauchen oder es selbst sind! Und wenn er das leittier in unserer Beziehung wäre, würden wir instinktiv handeln und ein harmonischer Alltag wäre uns gemeinsam unmöglich.

Wenn mir das Pferd zu verstehen gibt, dass es keine Lust auf die Halle hat, gehen wir raus, baden, machen freiarbeit. Je nach dem, woran das Pferd interessse hat. Ich habe keinen Trainingsplan, denn bei mir mahcne wir von der Form abhängig, wie gearbeitet wird. Ich fordere, aber ich fordere nur, was mein Pferd kann und auch will.

Und man lernt mit der Zeit, zu erkennen, was einem pferd Spaß mahct und was nicht :)

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dann frage ich mich warum du hier überhaupt fragst wenn du selbst zweifel an der sache hast?? du willst schon die ganze zeit reiten auf der andren seite findest du es nicht richtig.

außerdem was hat es damit zu tun ob man veganer ist oder nicht. es geht ums reiten und nicht ob ich was essen kann weils von nem tier kommt

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laramie87 23.03.2012, 12:34

Veganer beschränken ihre Lebensweise aber nicht nur auf die Art der Ernährung. Und natürlich hat diese Einstellung auch was mit dem Thema Reiten zu tun!

Wie kann man sich als Veganer mit gutem Gewissen auf ein Pferd setzen und es zwingen etwas aus rein egoistischem Denken zu tun, wenn man es gleichzeitig ablehnt tierische Produkte zu essen, Leder zu tragen oder ähnliches zu tun? Ganz davon abgesehen, dass man zum Reiten fast nicht auf Leder verzichten kann.

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Moucky 23.03.2012, 12:58
@laramie87

Doch, Letzteres kann man heutzutage sehr wohl ! Außerdem ist Reiten nicht gleich Reiten......Immer diese Vorurteile...

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laramie87 23.03.2012, 13:51
@Moucky

Ich reite selber und bin auch keine Veganerin, habe mich aber sehr wohl mit dem Thema befasst. Es geht hier auch nicht um irgendwelche Vorurteile ... Die Frage war, ob man Veganismus und Reiten miteinander vereinbaren kann und da sagen die meisten Veganer nun einmal NEIN. Du antwortest total am Thema vorbei!

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Moucky 23.03.2012, 13:59
@laramie87

Eben, die meisten Veganer..... Nicht alle Veganer halten gerettete Tiere bei sich und ich finde, darum geht es auch gar nicht beim Veganismus. Außerdem möchte ich meinen letzten Satz wiederholen..... Und wenn du keine Veganerin bist, warum antwortest du dann hier ? Vorurteil : Reiten = Leder.... Das stimmt nicht ! Wenn du meinst, ich antworte am Thema vorbei, dann schau mal die Wortwahl in deiner Antwort an....

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laramie87 23.03.2012, 14:04
@Moucky

Ich habe hier nur einen Kommentar zu einer Antwort gegeben. Meine Antwort steht hier wo anders. Und nur weil ich keine Veganerin bin, heißt das doch nicht, dass ich hier nicht antworten darf oder? Ich würde hier nicht antworten, wenn ich mich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hätte.

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Moucky 23.03.2012, 16:13
@laramie87

Wir reden auch aneinander vorbei, verstehst mich nicht, aber egal, macht nix..... Alles gut...

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Sorry, Vegatarier und Veganer sind eine westliche Modeerscheinung, die in der restlichen Welt ausgelacht würden.

Auch ist die vegane oder vegatarische Ernährung nicht unbedingt gesünder, als auch Fleisch zu essen. Es muss halt nur ausgewogen sein, und nicht jeden Tag eine Scheibe von 500 g Fleish in den Mund wandern. 7

Und erzähl mir nichts anderes. Das ist sorry, unglaubwürdig. Da gilt: Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

Wenn DU selbst Zweifel hast, dass Pferde halt entsprechend Wildtiere sind (sind aber Nutztiere), die DU nicht reiten kannst, dann lass es einfach.

Dein Gewissen ist aber in der kurzen Zeit schon so weit abgestumpoft, dass DU nicht mehr klar denken kann. Aber ich muss sagen, dass DU auf meine Pferde nicht kommen würdest, auch wenn Du in der Olympiamannschaft reiten würdest.

Du bist leider ernährungstechnisch absolut fehlgeleitet und da habe ich eigentlich nur die Wut, wenn ich so einen Mist lesen muss. Aber das ist MEINE Meinung.

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HittingPumpkin 23.03.2012, 11:52

Immerhin schreibst Du, dass es sich dabei um Deine eigener ganz persönliche Meinung handelt. Sie ist aber nicht sonderlich gut recherchiert, wenn ich das anmerken darf, denn die Buddhisten verzichten schon eine Weile länger auf Fleisch und sind garantiert nicht westlich.

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Moucky 23.03.2012, 14:03
@HittingPumpkin

Stimmt, HittingPumpkin, auch Hindus, Hunza und die Bishnois leben beispielsweise als östliche Kulturen vegan....

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crazyrat 23.03.2012, 14:46
@Moucky

Wenn Du schon anfängst, mach doch gleich ne Liste mit Personen auf, die es auch im Westen lieber vegan halten. Das ist eine unnötige Diskussion.

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Moucky 24.03.2012, 09:59
@crazyrat

Sorry, kann ich mir jetzt nicht verkneifen... crazyrat: Das Thema Westen - Osten hab nicht ich in den Raum gestellt.... Nur der Wahrheit halber !

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Moucky 23.03.2012, 12:30

Doch, crazyrat, das würde sich durchaus ändern lassen, wenn mehr Menschen ihren Konsum kritisch und mit dem Herzen hinterfragen würden und nicht aus purer Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit stumpf dahinleben würden. Ich finde es gut, dass du dir Gedanken darüber machst, aber sieh auch die Tatsachen an....Will dich gar nicht angreifen. Ich weiss, das GF kein Diskussinsforum ist, aber zu einer Diskussion gehören immer 2.

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crazyrat 23.03.2012, 12:44

Und falls es jetzt rüberkommen sollte, dass ich Verganer als Spinner empfinde, s ist der Eindruck falsch. Sie sollen leben wie sie möchten.

Hier ging es mir darum, dass es eine Ausrede auf deine Ernährungsweise ist, die Dich an einem klaren und ruhigen Denken hindert. Deswegen halte ich das auch immer noch für ein wenig unglaubwürdig.

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Moucky 23.03.2012, 14:04

crazyrat, wer zwingt dich... weder diesen "Mist" zu lesen noch darauf zu antworten ? Lass es doch einfach....

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user76767456 15.09.2012, 19:58
@Moucky

Achso klar, sämtliche Asiaten leben also seit jahrhunderten nach einer "westlichen modeerscheinung". fühlt euch nur weiter angegriffen, mir solls recht sein xD

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Was hat den dein "Veganer dasein" mit dem reiten zu tun. Du willst die Pferde ja nicht essen oder?

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Noxpolaris 23.03.2012, 11:47

Reiten ist Ausbeutung der Tiere. Veganer essen auch keinen Honig (Diebstahl von den Bienen). Ja, so sind die drauf.

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LeikniersLady 23.03.2012, 14:30
@crazyrat

Vegan leben ist mehr als kein Fleisch essen. Auch ich als vegetarierin kaufe kein leder, kämpfe gegen Pelzherstellung und benutze nur Wolle von Tieren, die artgerecht gehalten und geschoren wurden.

Vegan bzw. vegetarisch leben ist rücksicht nehmen auf alle, die schon länger hier sind als wir. Die Tiere. Wir hätten gar keinen Anspruch auf all das hier, wenn man so will. Obwohl ich diese Ansicht auch nicht ganz vertrete.

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Lustig, wieder mal ein schönes Beispiel, wie das ideologische Mäntelchen ganz schnell dünne Stellen bekommt, wenns um die eigenen Interessen geht.

Wenn man vom Veganertum dick würde, gäbe es keine einzige Veganerin.

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tellich0 23.03.2012, 11:55

Warum feindest du mich an? :o

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Noxpolaris 23.03.2012, 12:49
@tellich0

Kindchen, das ist ein laues Lüftchen von Gegenwind, worüber man da draußen im richtigen Leben nur lächelt

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Julchen212 23.03.2012, 20:33
@Noxpolaris

Was soll da "Gegenwind" sein? Haben Vegetarier oder Veganer die "Fleischfresser" je groß belästigt oder einer kollektiven Gehirnwäsche unterziehen wollen? Sicher bekommt mein Freund auch mal einen schiefen Kommentar zu hören, allerdings wedelt er auch immer wieder mit einer Leberkäs-Semmel vor meiner Nase herum... Ist es nicht eher so, dass die meisten "Fleischfresser" bequeme Lemminge sind, die sich kaum Gedanken um Ernährung und Zusammenhänge machen? Z.B. dass Vegetarier und Veganer wesentlich kleinere CO2-Fußabdrücke hinterlassen?!

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Moucky 23.03.2012, 12:49

Hallo Noxpolaris! So reden Leute, die keine Ahnung haben, aber meinen, ihren eigenen Konsum rechtfertigen zu müssen, teils aus unterbewusstem schlechtem Gewissen (psychologisch bewiesen), weil sie im Grunde fühlen ,dass es falsch ist, Tiere zu töten...Weißt du, frag mal meine Pferde, was sie vorziehen würden: Ihr ursprüngliches Schicksal Schlachthof, Lebendtransport in den Süden oder die Todesspritze oder ab und an einen (leichten) Menschen auf ihrem Rücken zu tragen, der sie aber nicht zwingt, über hohe Hindernissse zu springen, gekünstelte Lektionen auszuführen oder sonstwelchen Humbug zu treiben..... Es gibt übrigens auch dicke Veganer/Innen, da siehste mal, wie nahrhaft auch die nicht von allen durchdachte vegane Küche sein kann.... Immer informieren, bevor man irgendwelche Falschinformationen in die Welt setzt.....

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Noxpolaris 23.03.2012, 13:22
@Moucky

Schön, dass man Leute wie Euch nur ein bisschen zu triggern braucht, und schon strömt ein von derartiger ideologischer Verbohrt- und Vernageltheit zeugender Wortschwall aus Euch heraus, dass ein hauptamtlicher FDJ-Sekretär im Osten neidisch geworden wäre. Aber ist schon klar, dass man gern mit seiner Bescheidenheit und seinen guten Taten prahlt. Wenns schee macht.

PS: Woher willst du wissen, dass ich Fleisch esse, Weltretterin?

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Moucky 23.03.2012, 13:50
@Noxpolaris

Ups, dachte ich mir halt so, weil deine Art von Aggressivität und Zynismus genau von der Sorte ist, die ich hier schon zur Genüge von Gemischtköstlern und Fleischverfechtern kennenlernen durfte. Dein Bezug auf die "Weltretterin" tut mir nix mehr, im Gegenteil, langsam fühle ich mich wirklich fast geehrt.... Meinungen deines Schlages entlocken mir mittlerweile nur noch ein müdes Lächeln...., möchte aber keine end- und sinnlose Diskussion mit dir hier anfangen, hab aus der Vergangenheit gelernt.... Deck du mal lieber dein Mäntelchen des Schweigens über die wirklich schlimmen Zustände, was den Konsum betrifft....

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Noxpolaris 23.03.2012, 13:58
@Moucky

Ich hatte ne schöne Kindheit und habs daher psychisch nicht nötig, weißt du

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Moucky 24.03.2012, 10:13
@Moucky

Sorry, hab lange drüber nachgedacht, aber komm nicht drauf, was das mit deiner schönen KIndheit zu tun haben soll...(Stänker !), die hatte ich auch... Naja, ich muss nicht alles verstehen !

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